Argumente widerlegt

Argumente der Industrie widerlegt

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Liste mit Argumenten vorab hier (Englisch): teslabel.be

Licht ist auch eine elektromagnetische Welle und dennoch willkommen. Die Sonnenstrahlen sind unendlich intensiver als die des Mobiltelefons

Glücklicherweise gibt es nachts Vorhänge zum Schlafen, und zum Glück können Sie sich in den Schatten stellen, um sich vor der Sonne zu schützen- denn eine 24-Stunden-Belastung wäre viel weniger willkommen! Längere Sonneneinstrahlung ist formal krebserregend. Lichtwellen sind kontinuierlich, regelmäßig, durchdringen nicht die Haut und erzeugen keine elektrische Spannung oder Strom im Körper.


Studien zeigen, dass unter den Grenzwerten keine gesundheitlichen Auswirkungen bestehen

Falsch. Viele wissenschaftliche Studien zeigen Auswirkungen, insbesondere solche, die nicht von der Industrie finanziert werden! Studien, die Effekte zeigen, sind wichtiger als Studien, die zu dem Schluss kommen, dass es keinen solchen Effekt gibt. Die Behörden setzen jedoch Experten ein, die einfach die Anzahl der Studien mit oder ohne Effekte zählen. Dann reicht es aus, dass die Industrie den Zweifel aufrechterhält und ihre Tätigkeit so lange wie möglich fortsetzt, indem sie die für sie geeigneten Studien multipliziert.


“Die Strahlungsintensität ist durch den „Schirmeffekt“ unterhalb der Antennen nahezu Null

Es ist ein Mythos, der die Bewohner beruhigen oder als Argument dienen soll, um die Vermieter davon zu überzeugen, einen Vertrag auf ihrem Dach anzunehmen („sonst werden wir ihn auf der anderen Straßenseite installieren und dort sind Sie sehr exponiert“). Die unter den Antennenstandorten gemessenen Werte betragen jedoch in der Regel mehrere V/m. Manchmal muss der Betreiber Metall-Schutzvorrichtungen auf dem Dach anbringen, um die Normen zu erfüllen, wenn sich das Gehäuse unter dem Gelände befindet.


“Angst vor Strahlung macht Krank

Eine stetig wiederholte Behauptung der Mobilfunkindustrie

Richtig ist: elektrosensible Personen entwickeln erst Beschwerden und müssen dann auf die mühselige Ursachensuche gehen. Die Ursachensuche selbst kann Monate dauern. Nach dem Erkennen der Ursache ist zurecht ein gesunder Abstand zu den Quellen erforderlich. Die bloße Angst vor Hunden wird keinen echten Hundebiss bewirken. Zudem müssten sich Menschen weltweit in den verschiedensten Sprachen bei der Symptomatik absprechen, da die Beschwerden relativ einheitlich sind. Das Beschwerdebild ist seit 1932 aufgrund von Erkrankungen bei Funkarbeitern durch die Strahlung in Russland schriftlich dokumentiert.

Tiere sind hinsichtlich Mobilfunk nicht beeinflussbar und eignen sich daher ausgezeichnet für Experimente und Studien

Tiere sind frei von Einbildung. Das folgende Experiment zeigt auf, dass das Lama und die Elektrosensible Person zur gleichen Zeit erhöhte Werte aufweisen:

Röntgenstrahlung/ radioaktive Strahlung und UVB-Strahlung- Erkrankungen aufgrund von Angst oder Strahlenschäden?

Wenn man sich ohne Bleischürze röntgen lässt und krank wird- liegt das an der Strahlung. Wenn man ohne Schutzanzug durch Tschernobil geht und schwer erkrankt, liegt das an der radioaktiven Strahlung. Wenn man sich zulange in der Sonne aufhält und Sonnenbrand, Sonnenstich oder sonstige Schäden erhält, liegt das an der schädlichen UVB Strahlung. Wer sich Jahrelang zu lange im Solarium aufhält und schwarzen Hautkrebs entwickelt- muss mit den Folgen der Strahleneinwirkung leben. Lediglich beim Milliardenschweren Mobilfunk, dem man seit knapp 20 Jahren teils 24h ausgesetzt wird, beschwört die Mobilfunkindustrie keine Auswirkungen- obwohl Schäden bereits seit 1932 dokumentiert sind. Unzählige Studien weisen Schäden durch nicht-ionisierende Strahlung (Mobilfunk, insbesondere WLAN) eindeutig nach. Gerade weil die Strahlenbelastung so enorm zunimmt, trifft es immer mehr Menschen.

Sowohl die sogenannten ionisierenden Strahlungen als auch die sogenannten nichtionisierenden Strahlungen können freie Radikale im menschlichen Körper generieren. Analoge biologische Schädigungen können also von beiden Arten der Strahlung ausgehen. Der grundsätzliche Unterschied besteht in der Stärke der Energie dieser Strahlungen. Sogenannte ionisierende Strahlung wirkt in der Regel mit starker Energie, sogenannte nichtionisierende Strahlung mit schwacher Energie. Aus allem folgt: Da für den Schutz der Bevölkerung die Folgen der Strahlungen auf den menschlichen Körper ausschlaggebend sind, ist eine Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung nicht mehr angebracht.

aerzte-und-mobilfunk.eu
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