Einsprache gegen 5G-Ausbau

Baueinsprache gegen 5G/ Recht

Wenn bei einem Baugesuch unter «Frequenzband (MHz)» die Bezeichnung «3400» oder auch eine höhere Zahl steht, handelt es sich um eine 5G-Antenne.

Was ist eine Baueinsprache?

Bevor man eine Baute errichten darf, muss man stets ein Baugesuch einreichen. Gegen dieses Baugesuch können die Betroffenen – und nur diese – Baueinsprache erheben. Sie richtet sich gegen das Baugesuch. Danach folgt das Bewilligungsverfahren durch die zuständige Behörde. Erst nach erteilter oder abgelehnter Bewilligung folgt ein allfälliges Rechtsmittelverfahren.

weka.ch
Wurde in Ihrer Gemeinde ein Baugesuch gestellt?

In jeder Gemeinde werden Baugesuche in einem Anzeiger oder in der Zeitung veröffentlicht. Im Baugesuch heisst es dann zum Beispiel: Umbau Mobilfunkanlage oder Neubau Mobilfunkanlage. Die Bezeichnung „5G“ kommt im Baugesuch und auch in den Unterlagen nicht vor. 5G-Anlagen erkennt man an der Frequenz 3400Mhz bis 3800MHhz. Wenn diese Zahl im Baugesuch vorkommt, dann können Sie Einsprache erheben. Alle Anwohner im Umkreis von bis zu 2 km sind berechtigt, Einsprache zu machen. Eine erste Einsprache ist kostenlos. Theoretisch kann eine einzelne Einsprache erfolgreich sein, aber es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen um die Anlage herum auch Einsprache einreichen. Sie können die Muster-Einsprache hier bestellen

5g-moratorium.ch
Wurde in Ihrer Gemeinde eine Anlage ohne Baubewilligung gebaut?

Wurde in Ihrer Gemeinde wirklich kein Baugesuch gestellt? (Siehe oben). Fragen Sie beim Bauamt nach und verlangen Sie das Standortdatenblatt zur betreffenden Anlage. 5G-Anlagen erkennt man an der Frequenz 3400Mhz bis 3800MHhz. Wenn die Anlage auf der Karte des Bakom eingezeichnet ist, oder wenn die Frequenz auf dem Standortdatenblatt vorkommt, dann können Sie Anzeige einreichen. Alle Anwohner im Umkreis von bis zu 2 km sind berechtigt, Anzeige einzureichen. Eine erste Anzeige ist kostenlos. Theoretisch kann eine einzelne Anzeige erfolgreich sein, aber es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen um die Anlage herum auch Anzeige einreichen. Sie können die Muster-Anzeige hier bestellen

5g-moratorium.ch

Baurechtsabteilung von Schutz-Vor-Strahlung.ch

Leitfaden für Einsprachen gegen 5G-Antennen (Schweiz)

«Schutz vor Strahlung» unterstützt Mitglieder/-innen im Baurecht mittels Informationen, Vorlagen, Mustereinsprachen und -briefen, Adressen und Links zu lokalen Gruppierungen. Wir beraten Sie und helfen bei der Ausarbeitung der Einsprache. Wir koordinieren Einsprachen für Mobilfunkanlagen in der Schweiz und helfen zu verknüpfen. Unser Support ist auf die Deutschschweiz und auch personell begrenzt. Wir helfen so gut wir können – jeder macht das bei uns unentgeltlich und auf freiwilliger Basis.

schutz-vor-strahlung.ch

Anleitung für Einsprachen gegen Baugesuche

Der neue Mobilfunk-Standard 5G ist nur in Frequenzlagen ab 3400Megahertz (=3.4GHz) und höher möglich. Was darunter ist, hat mit 5G herzlich wenig zu tun. 
Ob in dem von ihnen beanstandeten Baugesuch eine 5G-Anlage enthalten ist, können Sie im Standortdatenblatt im «Zusatzblatt 2, Technische Angaben zu den Sendeantennen» erkennen. Wenn hier auf der Zeile «Frequenzband (MHz)» die Bezeichnung «3400» oder auch h eine höhere Zahl steht, handelt es sich eindeutig um eine 5G-Antenne.
Bereits aus folgenden einfachen 3 Gründen darf ein Baugesuch mit 5G-Antennen gar nicht bewilligt werden:
1) Die Baugesuchsteller besitzen für diese Funkfrequenzen gar keine Konzession.
2) Für den 5G-Standard gibt es weder amtliche Berechnungsgrundlagen (Vollzugshilfen) noch amtliche Messvorschriften für Abnahme- und Kontrollmessungen.
3) Für die Funkfrequenzen 3400 Megahertz (3.4GHz) und höhere gibt es keinerlei amtliche, gesundheitliche Untersuchungen. Weder vom verantwortlichen Bundesamt für Umwelt (BAFU) noch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) 

gigaherz.ch

Widerstand gegen 5G-Antennen: Gegen zahlreiche Baugesuche sind Einsprachen hängig

Gemäss einer Meldung der «Sonntags-Zeitung» wird gegen jedes dritte Baugesuch von Swisscom und Sunrise Einsprache erhoben. Die Zahl beruht auf Angaben der beiden Telekomanbieter. Vom dritten Konkurrenten, Salt, liegen keine Angaben vor. Der Verein Schutz vor Strahlung nennt sogar noch weit höhere Zahlen: Demnach habe der Verein in den vergangenen drei Monaten von gut 100 Baugesuchen Kenntnis erhalten. Knapp 90 davon seien wegen Einsprachen blockiert.

nzz.ch

Artikel

  • Swisscom trickst bei Baugesuchen für 5G-Antennen
  • nzz.ch Widerstand gegen 5G-Antennen: Gegen zahlreiche Baugesuche sind Einsprachen hängig
  • elektro-sensibel.de Juristischer Gegenwind in CH, AT u DE
  • zueriost.ch Einsprache gegen jede dritte 5G-Antenne
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