Bundesamt für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz

Symbolbild

Verleugnung gesundheitlicher Probleme

Leider besteht die Rolle der staatlichen Behörden in vielen Fällen nicht darin, die Gesundheit zu verteidigen, sondern Vorschriften im Einklang mit den besonderen Interessen der Industrie zu erleichtern.

Bürger, die Opfer bestimmter Produkte sind, sehen sich mit der Verleugnung ihrer gesundheitlichen Probleme und der Infragestellung ihres guten Urteilsvermögens konfrontiert. Beispiele dafür finden sich unter den Opfern medizinischer Technologien, wie wir im Zusammenhang mit Kobalthüftprothesen und Essure-Verhütungsmitteln erfahren haben.

Gewöhnlich werden die durch Umweltverschmutzung verursachten Krankheiten, obwohl sie bekannt sind, ignoriert; wenn sie jedoch zu Pathologien werden, die direkt mit bestimmten Umweltelementen in Verbindung stehen, werden sie zu einer Alarmstimme für unsere Lebensweise, die industrielle Nutzung und den Schutz der Umwelt.

Die Multiple Chemikalienempfindlichkeit und die Elektrosensibilität sollen dazu dienen, vor den Folgen eines unterschiedslosen Gebrauchs bestimmter Elemente und Substanzen zu warnen. Die Antwort der Behörden/ Verwaltungen auf diese Umweltsensitivitäten besteht jedoch nicht in der Präventivmedizin, der Förderung von Informationskampagnen und einer Politik, die die Umwelt der Bürger verbessert. Die Antwort ist, den Betroffenen nach den verfügbaren wissenschaftlichen Informationen keine Aufmerksamkeit zu schenken. Die Antwort ist, sie unter den Teppich zu kehren, diese Patienten zu verleugnen und sie zu psychiatrisieren, als ob wir statt in einem demokratischen Land in einem totalitären Regime des letzten Jahrhunderts lebten. actasanitaria.com

Woher kommt die Gewissheit der Behörden, wenn gleichzeitig der Aufschrei der Experten immer lauter wird?

Zahlreiche Studien belegen Gesundheitsrisiken durch nicht-ionisierende elektromagnetische Strahlung. Bereits 2002 unterzeichneten weltweit 1.000 Ärzte den Freiburger Appell, mit dem sie versuchten, die Ärzteschaft, das Gesundheitswesen, die Politik und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Im Jahr 2015 schließlich forderten 194 Wissenschaftler aus 39 Ländern in einem Appell an die Vereinten Nationen (UNO), ihre Mitgliedsstaaten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sich mit den Gesundheits- und Umweltrisiken der zunehmenden Strahlenbelastung auseinanderzusetzen, die Öffentlichkeit aufzuklären, Vorsorgemaßnahmen zu treffen und die Vorschriften zu verschärfen.

Der Umbruch ist völlig unbegründet, versichern uns die Strahlenschutzbehörden. Woher kommt diese Gewissheit, wenn gleichzeitig der Aufschrei der Experten immer lauter wird? Um zu einer Antwort zu gelangen, möchten wir die folgenden Fragen klären.

  • Wer legt die Strahlenschutzgrenzen fest?  
  • Was genau sind Strahlenschutzgrenzen?  
  • Warum scheinen sie unantastbar zu sein?

Wer legt die Strahlenschutzgrenzen fest?

Behörden forschen nicht | Die europäischen Strahlenschutzbehörden forschen nicht an elektromagnetischen Feldern, sondern stützen sich auf Bewertungen internationaler Expertengruppen wie zum Beispiel:

  • ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung)
  • SCENIHR / SCHEER (Wissenschaftlicher Ausschuss für neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken der EU)
  • WHO (EMF-Gruppe der Weltgesundheitsorganisation)
  • IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung, WHO-Krebsabteilung)

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz stützt sich auf die Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP)- eine private deutsche Stiftung, bei der alle Teilnehmer eng mit der Mobil- oder Elektronikindustrie verbunden sind. Es ist auch die ICNIRP, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berät, welche Strahlenwerte „sicher“ sind.

Trotz Tausender Forschungsstudien, die Gesundheitsschäden belegen, einer Vielzahl international renommierter Wissenschaftler und Tausender Ärzte, die warnen und unzähligen Menschen, die über elektromagnetische Strahlungskrankheiten und Gesundheitsschäden berichten, tun die Behörden wenig, um die Bevölkerung zu schützen- nicht anders als das Bundesamt für Strahlenschutz in Deutschland. Viele Menschen haben in den letzten Jahren versucht, mit der Regierung und ihren Behörden, in Kontakt zu treten, um sie davon zu überzeugen, dass ihre bestehenden Richtlinien die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze schädigen. Die Regierung lehnt solche Ansätze ab und besteht auf der Einhaltung der ICNIRP-Richtlinien. folkets-stralevern.no

Wir, die Bürgerinnen und Bürger, brauchen unsere Gesundheitsämter und -behörden, die ausschließlich unter dem Gesichtspunkt eines Vorsorgeprinzips arbeiten und unsere Gesundheitsinteressen schützen, anstatt uns in die Irre zu führen, weil sie durch monetären Profit statt durch menschliche und biologische Bedürfnisse geblendet sind. Wir wollen nicht wegen politischer Interessen oder mangelnder professioneller Aktualisierung in die Irre geführt werden.

newsvoice.se

Was genau sind Strahlenschutzgrenzen?  

Die ICNIRP-Richtlinien basieren nur auf dem thermischen Effekt- der Erwärmung des Körpergewebes. Beispielsweise kann die Körpertemperatur ansteigen, wenn elektromagnetische Strahlung vom Körper absorbiert und in Wärmeenergie umgewandelt wird. Gültige Grenzwerte hängen von der Strahlungsintensität ab, die einen leblosen Körper innerhalb von 30 Minuten um 1 °C erwärmt. Dies liegt daran, dass natürliche Regulationsmechanismen über diese Änderung der Körpertemperatur hinaus nicht umfassend funktionieren können. Beispielsweise dürfen Mobiltelefone einen Wert von zwei Watt pro Kilogramm nicht überschreiten (SAR-Werte). Andernfalls setzt der thermische Effekt ein. Solange die Grenzwerte eingehalten werden, besteht laut ICNIRP kein Gesundheitsrisiko.

Entgegen der Beschwichtigung des ICNIRP sagen zahlreiche Wissenschaftler, basierend auf der Auswertung von 2.200 Studien, dass Menschen Schaden erleiden können, wenn sie mobiler Strahlung weit unterhalb der Grenzen ausgesetzt werden. Dies kann nicht nur zu einer thermischen, sondern auch zu einer biologischen Wirkung führen, insbesondere während langjähriger Nutzung. Zum Beispiel gibt es klare Hinweise auf eine Zunahme von Hirntumor. Dennoch beabsichtigt das ICNIRP nicht, seine Empfehlungen zu ändern.

ICNIRP-Kritik | Nach der Veröffentlichung der ICNIRP-Richtlinien wurde die Kritik immer lauter, wobei der Schwerpunkt auf dem Verband selbst lag. Experten wie David Carpenter, Professor für Umweltmedizin an der Universität von Albany, New York, warnten die WHO, dass das ICNIRP Studien ignoriert. Sein Fazit: „Die ICNIRP-Richtlinie ist fehlerhaft und gesetzeswidrig. Es enthält ein Muster von Vorurteilen, Auslassungen und absichtlichen Verzerrungen.“

Darüber hinaus stellt die Mitgliedschaft in der ICNIRP einen Interessenkonflikt bei der wissenschaftlichen Bewertung von Gesundheitsrisiken dar. Dies gilt umso mehr, als die Richtlinien der ICNIRP für die einflussreiche Telekommunikations-, Militär- und Energieindustrie von enormer Bedeutung sind. Ein weiterer Konflikt besteht darin, dass die Mitglieder potenzielle gesundheitliche Auswirkungen nach ihren eigenen ICNIRP-Richtlinien offiziell bewerten. Kritische Ansichten werden nicht gehört. Es wird keine ausgewogene wissenschaftliche Bewertung vorgenommen. Und diese Kommission legt weltweit anerkannte Strahlenschutzgrenzwerte fest? waveguard.com

jrseco.com | Ehemaliges ICNIRP-Mitglied fordert Revision der Grenzwerte

Warum scheinen die Strahlenschutzgrenzen unverletzlich zu sein?

Überschneidung von Wissenschaftlern in Schlüsselausschüssen | ICNIRP ist nur eine von mehreren wichtigen wissenschaftlichen Gruppen, die auffällig von denselben Experten besetzt sind. Von 13 ICNIRP-Mitgliedern sind sechs in mindestens einem anderen Ausschuss vertreten. In der WHO-Gruppe gilt dies für sechs von sieben Mitgliedern. *Diagramm, wie eng die Verbindungen zwischen Mitgliedern innerhalb der wichtigsten Expertengruppen ist: waveguard.com

Der „Wissenschaftliche Ausschuss für neu auftretende Gesundheitsrisiken“ der EU überprüft den aktuellen Forschungsstand und empfiehlt, welche Schlussfolgerungen aus neuen Erkenntnissen gezogen werden sollten. 2015 sollte das Komitee die Gefahren hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung bewerten. Vier der zwölf Mitglieder kamen vom ICNIRP. Ihre Schlussfolgerung: Es gibt keine neuen Erkenntnisse. Auch im EMF-Projekt der WHO, das die Gefahren von Strahlung untersuchen soll, sind vier von sechs Experten ICNIRP-Mitglieder oder eng mit dem Verband verbunden.  

Harald Schumann, Journalist des Forschungsnetzwerks „Investigate Europe“, untersuchte, welche Wissenschaftler in den entscheidenden Ausschüssen der Vereinten Nationen und der EU sitzen: „Es ist überraschend, dass von mehreren hundert Wissenschaftlern, die in dieser Angelegenheit weitaus skeptischer sind, keiner von ihnen vertreten ist in diesen Ausschüssen.

Unternehmen profitieren | Der große internationale Konsens über die ICNIRP-Richtlinien ist für die Branche günstig. Die Mobilfunkfirmen sind sich der Gefahren elektromagnetischer Strahlung bewusst und warnen ihre Investoren dennoch vor strengeren Grenzwerten. So schrieb beispielsweise Vodafone in seinem Jahresbericht 2017: „Elektromagnetische Signale, die von Mobilgeräten und Basisstationen ausgesendet werden, können Gesundheitsrisiken mit potentiellen Auswirkungen wie: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen.

ICNIRP residiert direkt im Bundesamt für Strahlenschutz

Das BfS und die Industrienähe

“Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger.“

tagesspiegel.de

Kritik der Presse

taz | “Wissenschaftsbetrug, an dem sich das BfS beteiligt.“

Die Untersuchungen, die physiologische Effekte nachweisen, sind deutlich in der Überzahl. Noch dramatischer wird das Ungleichgewicht, wenn man sich nur die unabhängig von Industrie und Militär erstellten Studien anschaut. Dass deren Erkenntnis so aus der Diskussion herausgehalten wird, deutet auf einen organisierten Wissenschaftsbetrug hin, an dem sich das BfS beteiligt.

taz.de

Tagesspiegel | “Fahrlässiger Umgang des BfS mit Gesundheitsgefahren“

Das Bundesamt für Strahlenschutz sagt nur: die Grenzwerte werden eingehalten- alles gut. Dabei entlarvten Deutschlandfunk und Tagesspiegel vor kurzem den fahrlässigen Umgang des BfS mit Gesundheitsgefahren sowie die zweifelhafte personelle Zusammensetzung seiner Kommissionen. 

altersdiskriminierung.de

Das BfS orientiert sich lediglich am Wärme-Effekt

Die Grenzwerte werden eingehalten“ | Auch das BfS orientiert sich, entgegen aller wissenschaftlicher Belege, lediglich an den thermischen Effekten. “Grenzwerte sind heute die Ersatzhaftpflichversicherung für die Industrie, die Legitimation für den Antennenwildwuchs und die Verhinderung der Zulassung von Klagen. Der Mensch wird zum strahlen­resistenten Konsu­men­ten, einer Geldquelle“. Artikel | Artikel II

Die Grenzwerte, auch bedingt der SAR-Wert für Handys, schüt­zen vor einem Effekt: dem der Gewebeerwärmung durch die Strah­lung. Der Grenzwert orientiert sich nur an thermischen (Wärme-) Wirkungen der Mikrowel­len­strahlung. Er schützt vor etwas, was letzt­lich bei Handys und Masten keine primäre Gefährdung darstellt: Wärme. Die Erwärmung als Maßstab der Gefähr­lichkeit zu nehmen, wäre so, als würde man die Dosis, Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung bei einem AKW-Angestellten mit einem Fiebe­r­ther­­mometer statt dem Geigerzähler und einem Spezial­dosimeter messen und bewerten. Die schädigenden Effekte sind durchweg im nicht-thermischen Bereich, also nicht durch Tempe­ra­turer­höhungen erklärbar. Dass die Grenzwerte die nicht-thermischen Effekte der Mobilfunk­strahlung, und damit die Biologie, ausklammern, zeigt ihre Absurdität.

Diagnose Funk

diagnose:funk- Der Kausalitäts-Betrug und das Bundesamt für Strahlenschutz

Behauptungen vom BfS werden widerlegt

Das BfS verneint erneut Gefahr von Krebs | In einem Artikel verharmlost das BfS die Gesundheitsgefahren erneut: “Gilt Mobilfunkstrahlung als krebserregend?“ “Nein“, so Gunde Ziegelberger vom BfS“. stimmt.de

Das Gegenteil ist der Fall:

  • Die WHO hat Handystrahlung als “möglicherweise krebserregend“ eingestuft (Klasse 2B der Karzinogene)
  • Der französische Krebsforscher Dominique Belpomme hat bereits 2004 auf die Risiken der Nutzung von Mobiltelefonen hingewiesen
  • Gerichte weltweit haben Tumorerkrankungen durch Mobilfunk anerkannt
  • Wissenschaftliche Studien liefern Nachweise für die schädliche Wirkung von Handystrahlung und belegen, das die Mikrowellenstrahlung von Mobiltelefonen Hirntumore und weitere Krebsarten auslösen kann. Artikel I | Artikel II
  • Mehrfach wurde Elektrosensibilität bereits gerichtlich anerkannt
  • Das BfS berichtet auf ihrer eigenen Website: “Mögliche tumorfördernde Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder“

Das BfS bestreitet Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Beschwerden.

Dagegen spricht:

  • Ein Gericht in Frankreich erkannte 2015 Elektrosensibilität als schwere Behinderung an und sprach einer Frau folglich finanzielle Hilfen zu.
  • Das oberste Gericht von Madrid hat 2016 die dauerhafte Arbeitsunfähigkeit eines Telekommunikationsingenieurs wegen Elektrosensibilität anerkannt. 
  • Ein italienisches Gericht hat indes einen durch Mobilfunk verursachten Gehirntumor anerkannt und dem geschädigtem Mann eine lebenslange Rente bewilligt. 

Dr. Dariusz Leszczynski (Biochemiker)- EHS-Forschung durch „Bad Science“ korrumpiert

Die Symptome sind real, aber was sie verursacht, ist ein Rätsel.“ Ich habe die Empfindung, dass dieses Mantra vor einigen Jahren zu dem alleinigen Zweck in die EMF-Forschung eingeführt wurde, “die EHS-Leute loszuwerden“. Leider ist der Schauplatz der EHS-Forschung durch „Bad Science“ korrumpiert. Schlecht entworfene und durchgeführte Studien verschwenden Geld und erzeugen falsche Schlussfolgerungen. Sie halten den Status Quo aufrecht und bewirken, dass weitere schlecht geplante Studien finanziert werden.

Dariusz Leszczynsk

Das Ziel?

“Minimierung der Diskussion über elektromagnetische Unverträglichkeit“

Auch damals schon, stritt das Bundesamt für Strahlenschutz jeden Zusammenhang von Funkmasten (Hochfrequenter Strahlung) und daraus resultierenden Gesundheitsbeschwerden ab. Unwichtig wie stark sich die Hinweise verdichten. Man bedenke, dass das BfS die Gefahr nur anhand der Wärme-Effekte einschätzt. Was z. Bsp. bei Radioaktivität, Röntgenstrahlung und UV Strahlung vollkommen absurd wäre. Leider wird genau das beim Mobilfunk gehandhabt- ungeachtet der Hunderten Studien, die nicht-thermische Effekte weit unter den Grenzwerten nachweisen: DNA Schäden, Oxidativer Stress und Krebs-Entwicklung. In folgendem Fall (Video) wurden die Beschwerden sogar ärztlich bestätigt und durch eine professionelle Abschirmung die Gesundheitsbeschwerden eingedämmt. Dennoch sieht das BfS damals wie heute mit den immer gleichen Argumenten keine Zusammenhänge (ab Minute 02:12). Schützt das BfS? Und wenn ja, wen?

Bundesamt für Strahlenschutz im Entwarnungsmodus

Zwei wichtige Studien bestimmen zurzeit den öffentlichen Diskurs um die Gefahren der Mobilfunkstrahlung: Die 25 Mio. Dollar teure NTP-Studie aus den USA und die große italienische Ramazzini Studie – beide beschäftigen sich mit der Frage des krebsauslösenden Potenzials der Mikrowellenstrahlung und beide liefern dafür deutliche Belege. Doch das Bundesamt für Strahlenschutz zweifelt die Ergebnisse an, es lehnt sich dabei an die ICNIRP an. Diese Zweifel wurden von den Forschern beider Studien jedoch längst widerlegt.

diagnose-funk.org

Kehrtwende ab 1992/ 93

Seit der massenhaften Verbreitung der Mobilfunktechnologie in Deutschland und weltweit haben sich Politik und Forschung und veröffentlichte Meinung massiv verändert.
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat ab 1992/93 eine vollständige Kehrtwendung in Sachen Mobilfunk vollzogen: alle bis dahin anerkannten Zusammenhänge und wissenschaftlichen Ergebnisse wurden in Abrede gestellt und die Existenz nicht thermischer biologischer Wirkung von Mobilfunkfrequenzen auf Lebewesen geleugnet. Das Bundesamt finanzierte zahlreiche Forschungsaufträge zusammen mit der Mobilfunkindustrie, die, ausgehend von der Nichtexistenz solcher Wirkungen, auch keine gesundheitsbelastenden Ergebnisse erbrachten. lm vollständigen Widerspruch zu allen bisherigen und den fortlaufenden unabhängigen Forschungen

bund-naturschutz.de

Dementsprechend gab das BfS schon im Jahr 2000 die immer gleichen Aussagen. Auch hier: “Die Grenzwerte werden eingehalten“ (Minute 02:28)- gefolgt von der immer gleichen Entwarnung (Minute 04:21). Schlimmer noch, es sieht keinen Anlass nach Zusammenhängen zu forschen- was deren Aufgabe wäre! Es hat sich in 20 Jahren nichts verändert- außer die Personen, welche die Sätze immerzu wiederholen.

Prof. LerchlLobbyist der Mobilfunkindustrie soll 5G erforschen- im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz.

BfS- Prof. Lerchl soll 5G erforschen

Prof. Lerchl bekam jetzt (Meldung vom 26.11.2019) vom Bundesamt für Strahlenschutz den Auftrag, die Auswirkungen der 5G-Frequenzen zwischen 26 und 28 Gigahertz sowie oberhalb von 40 Gigahertz zu erforschen.[2] Man kann gespannt auf das Ergebnis sein, nachdem Herr Lerchl ganz aktuell (23.11.2019) auf einer Veranstaltung der FMK, der Propagandazentrale der österreichischen Mobilfunkbetreiber, die Zuhörer mit den Erklärungen bediente, die wie Musik in den Ohren der Mobilfunkindustrie klingen: die nicht-ionisierende Strahlung in den vom Mobilfunk benutzten Stärken könne prinzipiell keine Zellschädigungen auslösen, und bisher hätte dies auch keine Studie zeigen können.

diagnose-funk.org

Mitte 2007 informierte Lerchl, schon damals bekannt als Lobbyist der Mobilfunkindustrie für den Bereich Wissenschaft, in einer offensichtlich konzertierten Aktion den Rektor der MUW, Professor Wolfgang Schütz, über seinen Verdacht, dass die an der MUW erarbeiteten REFLEX-Ergebnisse gefälscht sein könnten. 

elektrosmognews.de

Das Dilemma eines Mobilfunkindustrie-Lobbyisten im Umgang mit der Wissenschaft. Die Aushöhlung der Demokratie durch Lobbyismus.

stiftung-pandora.eu

Informationen zu Herrn Lechl

  • elektrosmognews.de | Prof. Alexander Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert
  • gigaherz.ch | Urteil gegen Prof. Alexander Lerchl
  • books.google.de | Industrienaher Forscher Prof. Alexander Lerchl
  • diagnose-funk.org |2020- Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen verurteilt Professor Alexander Lerchl

Schweiz

Das gleiche Prinzip in der Schweiz

Martin Röösli | Ein Experte im Dienst der Mobilfunkfirmen

Finanziert von Sunrise und Swisscom

Der Basler Martin Röösli verkündet in Zeitungen und Fernsehsendungen die immer gleiche Botschaft: Elektrosmog sei unschädlich. Fachleute kritisieren, er sei von der Mobilfunkindustrie abhängig.
Seit 2016 ist Röösli zudem Mitglied der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP). Die Vereinigung von 13 Wissenschaftern beurteilt, wie sich elektromagnetische Wellen auf die Gesundheit auswirken. Ihr Einfluss ist gross: Die Weltgesundheitsorganisation folgt ihren Empfehlungen, wenn es um die Grenzwerte geht. Niggi Polt sagt: «Die Vereinigung ist der Industrie verpflichtet.» Sie anerkenne zwar, dass Strahlen das Gewebe erwärmen können – aber nicht, dass Strahlen für die Gesundheit schädlich sind. 

schutz-vor-strahlung.ch

Martin Röösli im Einsatz | Im folgenden Video, erkennt man die deutliche Botschaft des Senders SWR, das Kritiker/ Vereine die sich für Geschädigte und die Gesundheit einsetzen nur Angst verbreiten (der Industrie im Weg sind!). Als Beweis führen sie, wie so oft, den Mobilfunklobbyisten Martin Röösli an, der als nüchtern und Faktenorientiert (im Gegensatz zu Kritikern) angekündigt wird. Die Sendung zeigt, auf welche Weise manipuliert wird. Es stellt sich die Frage auf, wer die Sendung in Auftrag gegeben hat und wer diese finanziert hat.

Es fängt bereits damit an, das er meint, das 5G und die hunderttausenden extra-Antennen zzgl. Millimeterwellen nur gefühlt mehr Strahlung ist- aber es sei genau UMGEKEHRT, weniger Strahlung! Darauf muss man erst mal kommen!

  • Martin Röösli | Ein Experte im Dienst der Mobilfunkfirmen
  • einarflydal.com | Leiter des Schweizerischen Strahlenschutzkomitees wird des 5G-Schwindels beschuldigt. Auch die nordischen Länder wurden getäuscht. (englisch)
  • elektro-sensibel.de | Internationale Wissenschaftler entlarven Professor Röösli
  • zeitpunkt.ch | 22 Krebsforscher und Biologen aus 13 Ländern werfen dem führenden Elektrosmog-Experten des Bundes, Prof. Martin Röösli, «wissenschaftliches Fehlverhalten» und «Interessenkonflikte» vor.

Experten entlarven die Lügen von Schweizer Behörden, Röösli und ICNIRP

Es ist unbedingt erforderlich, dass beim Vorsitzenden und bei anderen Experten, die mit der Beurteilung der wissenschaftlichen Beweise und der Bewertung der von der HF-Strahlung ausgehenden Gesundheitsrisiken betraut werden, keine derart offensichtlichen Interessenkonflikte oder Voreingenommenheit bestehen, wie es bei Martin Röösli der Fall ist. Ist man Mitglied der ICNIRP und wird man direkt von der Industrie oder durch eine von der Industrie finanzierte Stiftung finanziert, bestehen klare Interessenkonflikte. Ferner wird empfohlen, bei der Auslegung der Ergebnisse aus Studien zu gesundheitlichen Auswirkungen der Hochfrequenzstrahlung das Sponsoring der Telekommunikationsindustrie zu berücksichtigen.

emfcrisis.yolasite.com

Artikel

Aktuell: diagnose:funk erhebt schwere Vorwürfe in offenem Brief an das Bundesamt für Strahlenschutz. Pressemitteilung diagnose-funk.org

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