FAQ & Fragen

FAQs | Kurze Zusammenfassung

Was ist Elektrosensibilität?
Elektrosensibilität (EHS) ist die Unverträglichkeit von (künstlicher) elektromagnetischer Strahlung, wie sie von WLAN/ DECT/ Handys/ Funkmasten/ Smart Metern/ 5G und Stromleitungen ausgehen und wurde bereits 1932 bei Funk- und Elektroarbeitern entdeckt. Es gibt Tausende von wissenschaftlichen Arbeiten, die EHS belegen. Elektrosensibilität ist eine Unverträglichkeit, keine Krankheit.
Elektrosensibilität ist in Schweden anerkannt | Österreich veröffentlicht Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von EHS
In Schweden ist Elektrohypersensitivität (EHS) eine offiziell anerkannte Funktionsstörung (sie wird nicht als Krankheit angesehen). Umfragestudien zeigen, dass zwischen 230.000 und 290.000 schwedische Männer und Frauen über eine Vielzahl von Symptomen berichten, wenn sie mit elektromagnetischen Feldern (EMF) in Kontakt kommen. Die schwedische Sichtweise bietet Personen mit dieser Beeinträchtigung einen maximalen Rechtsschutz, gibt ihnen das Recht, kostenlose Maßnahmen zur Barrierefreiheit sowie staatliche Subventionen und wirtschaftliche Unterstützung der Gemeinde zu erhalten und ihnen spezielle Bürgerbeauftragte zur Verfügung zu stellen. Von EHS betroffene Schweden werden umfassend medizinisch versorgt und können auf das Verständnis von Arbeitgebern und Ärzten zählen, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer elektrosmogfreien Umgebung gewährleisten. Österreich hat zusätzlich Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von EHS herausgegeben. Die kanadische
Menschenrechtskommission erkennt EHS ebenfalls als Umweltsensibilität (EMFs zugeschrieben).
Der offizielle Diagnoseschlüssel (WHO) ist Z58
Die ICD (International Classification of Diseases) verfügt über Codes für gesundheitliche Auswirkungen nicht-ionisierender Strahlung (Z58/ ICD-10 CM Code W90). Ein großer Sieg für Wissenschaftler, Aktivisten, Ärzte, Anwälte und EHS/ Krebs-Überlebende. Die Kodierung gilt sowohl für den privaten als auch für den öffentlichen Sektor. Z58 steht in Deutschland für eine Umweltbedingte Erkrankung (Physikalische Ursache) und dient zur Abrechnung mit den Krankenkassen
Mehrfach gerichtlich anerkannte Erkrankung
International gibt es mehrere Rechtsstreitigkeiten in Bezug auf Mobiltelefone, sowie Krebs und Behinderungen aufgrund von EMF-Expositionen. Beispielsweise haben australische und spanische Gerichte Arbeitnehmern, die eine Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung geltend machen, eine Behinderung zuerkannt. 2012 urteilte der italienische Oberste Gerichtshof, dass in einem wegweisenden Fall ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Nutzung von Mobiltelefonen und Hirntumoren besteht. | Elektrohypersensibilität (EHS) wird 2015 in Frankreich als Behinderung anerkannt und Entschädigungszahlungen mussten bezahlt werden. | Roberto Romeo ist ein 57-jähriger italienischer Telekommunikationsarbeiter. Er konnte 2017 vor Gericht nachweisen, dass die intensive Nutzung von Mobiltelefonen an seiner Behinderung schuld war. Schließlich gewährte das Gericht Romeo eine monatliche lebenslange Entschädigung von 500 Euro. | Im Juli 2016 entschied das Oberste Gericht von Madrid, dass ein Telekommunikationsingenieur aufgrund des Elektro-Überempfindlichkeitssyndroms (EHS) dauerhaft behindert und berufsunfähig ist.
Symptome
Kopfschmerzen | Kopfdruck | Benommenheit/ Schwindel | starke Konzentrationsstörungen/ Gedächtnisverlust | Sehstörungen | Schlafstörungen/ nächtliches Schwitzen | Kribbeln/ ziehen der Haut | Stromgefühl | Tinnitus | Herzklopfen | Übelkeit | starke innere Unruhe | Angstzustände | Depression
ICNIRP | Grenzwerte legt ein privater, industrienaher Verein fest
Die ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung) legt die Grenzwerte fest. Die ICNIRP-Richtlinien von 1998 beziehen sich nur auf kurzfristige 6-minütige Erwärmungseffekte und nicht auf langfristige nicht-thermische Wirkungen. Leider gibt es in diesem Ausschuss keine Biologen. Die seit langem bestätigte Hypothese der thermischen Wirkung, die von der kleinen Clique der Regulierungsbehörden verwendet wird, wurde von führenden Experten häufig kritisiert, da nicht-thermische Effekte nun gut etabliert sind. ICNIRP ist eine Nichtregierungsorganisation, die die WHO in Bezug auf internationale EMF-Richtlinien berät.
ICNIRP wird seit Jahren dafür kritisiert, dass es sich geweigert hat, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über die nichtthermischen Auswirkungen von Strahlung anzuerkennen und die von ihnen zu diesem Zweck empfohlenen Expositionsstandards anzupassen. ICNIRP ist ein privates Komitee ohne medizinische oder öffentliche Autorität. Der Ausschuss selbst wählt aus, wen er zur Mitgliedschaft einladen möchte. Das Auswahlverfahren ist nicht öffentlich und nicht transparent. Es gibt auch enge Verbindungen zur Telekommunikationsbranche. Die zahlreichen Studien, die auf schädliche Wirkungen hinweisen, werden systematisch ignoriert und vertuscht.
Weshalb Versicherungen Mobilfunkschäden nicht versichern
Die Versicherer haben es seit Anfang der 2000er Jahre abgelehnt, Hersteller von Mobilfunkprodukten und US-amerikanische Mobilfunkbetreiber gegen Gesundheitsschäden durch ihre Produkte und Netze abzusichern. Der Swiss RE-Bericht „New emerging risk insights“ hat 2014 die potenziellen Auswirkungen der „unvorhergesehenen Folgen elektromagnetischer Felder“ als „hoch“ eingestuft. Einige Unternehmensversicherungen enthalten einen allgemeinen Ausschluss, der die Haftung für Verletzungen oder Sachschäden durch elektromagnetische Felder ausdrücklich verbietet. Dies wird in der gesamten nordamerikanischen Versicherungsbranche als Standard angesehen. In Versicherungsverträgen wird elektromagnetische Strahlung häufig als „Schadstoff“ definiert. Gemäß der AT & T Mobile 2012-Versicherungspolice bedeuten „Schadstoffe“: „Alle… künstlich erzeugten elektrischen Felder, magnetischen Felder, elektromagnetischen Felder, Schallwellen, Mikrowellen und alle künstlich erzeugten ionisierende oder nichtionisierende Strahlung und Abfälle erzeugt.“ Richtlinienerweiterungen können erworben werden, um Umweltschadstoffe abzudecken, zu denen elektromagnetische Felder (EMF) gehören. Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0360132319305347
  • Selbsthilfegruppen für Elektrosensibilität verbinden inzwischen Tausende von Menschen weltweit
  • Schweden hat im Jahr 2002 als erstes Land EHS als funktionale Beeinträchtigung anerkannt
  • Gerichte haben Menschen mit EHS in Australien, Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten Behinderungsansprüche zuerkannt
  • Mikrowellenerzeugungsgeräte, insbesondere Radar, stammen aus dem Zweiten Weltkrieg. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichten sowjetische Wissenschaftler zahlreiche Berichte über „Mikrowellenkrankheit“. Die NASA berichtete 1981 über ähnliche Befunde.
“Der betrügerische „Softwarefehler“ der Mobilfunklobby“

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