Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Ist 4G+= 5G?

Nein. 4G+ (bis 450 Mbit/s) ist wie LTE+/ LTE Advanced lediglich der neueste LTE-Standard und der Nachfolger von 4G. Mittlerweile gibt es aber auch von LTE Advanced eine Steigerung- LTE Advanced Pro (4.5G). Diese optimierte Stufe steigert das Leistungsniveau im Netz deutlich. 5G ist aber deutlich schneller und hat andere Frequenzen. 5G ist auch nicht so einfach an bestehende Mobilfunkmasten nachrüstbar. Grund: die sogenannte „Millimeterwellen-Technologie“. 5G selbst wird auf herkömmlichen Handys nicht angezeigt- nur auf neueren 5G fähigen Handys (zzgl 5G Vertrag).

Übersicht:
2G= GSM | Drahtlose Telefonanrufe
3G= UMTS, HSPA und HSPA+| Surfen im Internet mit Smartphone
4G= LTE und LTE+ | Video-Streaming, Apps und zuverlässige Konnektivität
5G= 5G | Sekundenschnelle Downloads, “Post-Smartphone-Ära

Gibt es unterschiedliche EHS- Empfindlichkeitsgrade?

  • Ja. Jeder Elektrosensibilisierte reagiert auf individuell andere Frequenzen und Auslöser

Viele Betroffene reagieren ausschließlich auf bestimmte Geräte und bestimmte Frequenzen. Die Empfindlichkeit kann sich auch plötzlich ändern und/ oder während bestimmter Zeiträume, manchmal in Verbindung mit anderen Expositionen, verstärkt werden. Auch die Stärke der “Erkrankung“ (Schädigung) ist unterschiedlich ausgeprägt. Einige Patienten sind gezwungen, in abgelegenen Gegenden zu leben, möglicherweise ohne Elektrizität auf dem Grundstück. Andere ergreifen nur Maßnahmen innerhalb des Hauses, um „Hot Spots“ zu vermeiden, wo ein hohes Feld vorhanden ist. Dann gibt es Betroffene, die nur ein leichtes Symptom, wie leichte Kopfschmerzen, nach längerer Exposition gegenüber einem Mobiltelefon oder einem Computer bemerken. Es ist wahrscheinlich, dass ein Teil der Patienten mit leichten Beschwerden (z. B. Müdigkeit) an EHS leidet, aber sie stellen keine Verbindung zur EM-Exposition her.

Als nächstes muss zwischen Niederfrequenz (“Hausstrom“) und Hochfrequenz unterschieden werden. Es gibt Betroffene die entweder nur auf Niederfrequenz oder beides reagieren. Niederfrequenz betrifft u.a. Strommasten/ Herde/ Waschmaschinen- überall dort, wo Felder aufgebaut werden.

Was sind Funkfrequenzen?

  • Elektromagnetische Strahlung besteht aus Wellen elektrischer und magnetischer Energie, die sich gemeinsam (“strahlend“) mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum bewegen. HF-Wellen können über verschiedene Medien wie Koaxialkabel, eine Leiterplatte oder über eine Antenne übertragen werden.

Radiofrequenz

Radiofrequenz (RF) ist eine elektromagnetische Welle zwischen 1 MHz und 3 GHz, die in drahtlosen Netzwerken zur Übertragung von Video, Sprache und Daten verwendet wird. Sie können auch für AM-Rundfunk, Navigationsbaken und Kurzwellenfunk verwendet werden.

Mikrowellenfrequenzen

Wellen von 3 GHz bis 30 GHz sind Mikrowellenfrequenzen, die für FM-Radio, Luftfahrtkommunikation, Radar- und Satellitenverbindungen verwendet werden.

Millimeterwellenfrequenzen

Millimeterwellenfrequenzen reichen von 30 GHz bis 300 GHz und werden zur Übertragung großer Datenmengen und gleichzeitiger Sprach- oder Videoübertragung verwendet.

Für HF-Wellen sind drei Hauptattribute zu berücksichtigen: Frequenz, Wellenlänge und Hertz. Die Frequenz ist die Anzahl der Zyklen elektromagnetischer Wellen, die pro Zeiteinheit einen bestimmten Punkt passieren. Die Wellenlänge ist der Abstand, nach dem sich die elektromagnetischen Wellenfelder wiederholen. Hertz ist ein Maß für die Wellenzyklen pro Sekunde.

1 Hertz (Hz) = 1 Welle/ 1 Sekunde

1 Kilohertz (kHz) = 1 Tausend Wellen/ 1 Sekunde

1 Megahertz (MHz) = 1 Million Wellen/ 1 Sekunde

1 Gigahertz (GHz) = 1 Milliarde Wellen/ 1 Sekunde

Das elektromagnetische Spektrum

Alle Formen elektromagnetischer Energie werden zusammengenommen als das elektromagnetische „Spektrum“ bezeichnet. Eine Form der EM- Energie sind Radiowellen und Mikrowellen, die von Sendeantennen ausgestrahlt werden. Sie werden zusammen als „Hochfrequenzenergie“ oder -Strahlung bezeichnet. Häufig kann der Begriff „elektromagnetisches Feld“ oder „Hochfrequenzfeld“ verwendet werden, um auf das Vorhandensein von elektromagnetischer oder HF-Energie hinzuweisen.

Verschiedene Formen elektromagnetischer Energie werden hierbei nach ihren Wellenlängen und Frequenzen kategorisiert. Der HF-Teil des elektromagnetischen Spektrums wird allgemein als der Teil des Spektrums definiert, in dem elektromagnetische Wellen Frequenzen im Bereich von etwa 3 Kilohertz (3 kHz)- 300 Gigahertz (300 GHz) aufweisen. Mikrowellen sind eine bestimmte Kategorie von Funkwellen, die als Hochfrequenzenergie definiert werden können, bei der die Frequenzen zwischen mehreren hundert MHz und mehreren GHz liegen. itm-components.co.uk

Weshalb ist der Unterschied zwischen Kurzzeitwirkung und Langzeitwirkung so wichtig?

Die Folgen einer Unterbewertung oder Fehleinschätzung der biologischen Auswirkungen einer langfristigen, geringen Exposition könnten zu einem kritischen Problem für die öffentliche Gesundheit werden.

Die geltenden Grenzwerte für Mikrowellenstrahlung werden von einer Organisation namens ICNIRP entwickelt. Sie schützen nur vor akuten Einflüssen und werden lediglich innerhalb von 30 Minuten ermittelt (Wärme-Effekt). Sie schließen identifizierte Risiken in Form von Krebs und Mikrowellensyndrom ausdrücklich aus. Eine längere Exposition wird nicht abgedeckt und gefährliche Spitzen ignoriert. Die Chronische Einwirkung ist hierbei eine zeitliche, unentwegt oder sich ständig wiederholende Einwirkung. Man weiß, das der Effekt einer Einwirkung abhängig ist von der Dauer der Einwirkung. Folgende Beispiele zeigen auf, weshalb die Langzeitwirkung eine sehr wichtige Komponente ist. Die Beispiele sind von Dr.- Ing. Volker Schorpp, Physiker (siehe folgendes Video) entnommen.

Beispiel Karies

Sie wissen genau, wenn sie ein Bon Bon in den Mund nehmen, diesen 10 Minuten lutschen und danach ihre Zähne auf Karies untersuchen lassen, wird der Zahnarzt wenig finden. Aber wenn sie 10 Jahre Bon Bons lutschen, sieht die Sache ganz anders aus. Der Effekt hängt ab von der Einwirkungsdauer.

Beispiel Chemotherapie

Wenn man eine Chemotherapie erhält, weil man einen Tumor hat, muss der Arzt eine gewisse Einwirkungscharakteristik ausrechnen, die optimal ist, um den Patienten nicht zu töten, damit die Symptome andererseits so gering wie möglich sind und drittens das der Tumor verschwindet. Da muss er eine gewisse Einwirkungscharakteristik verwenden. Man weiß also schon lange um die Effekte.

Dr.- Ing. Volker Schorpp

Welche Infusionen erhält Ulrich Weiner (Schwerbetroffener) nach einer Funkbelastung?

Kalzium und hochdosiertes Vitamin C (Tropf)

“Für eine notwendige Eigenbehandlung gibt es verschiedene Kanülen zum stechen, verschiedene Flaschen, verschiedene Binden und Leukoplast. Was bei Strahlung passiert, ist dass zum Beispiel das Blut verklebt und sehr dickflüssig wird. Dieses muss wieder gesenkt bzw. flüssig werden. Das passiert u.a. mit Lipostabil- ein Cholesterinsenker, was aus Sojabohnen hergestellt wird. Wenn das Blut wieder flüssig ist, sollte man Antioxidantien spritzen, das heißt zum Beispiel sehr hoch dosiertes Vitamin C. Das hilft sehr gut und natürlich viel Flüssigkeit.“

Nachweise

Elektroingenieure sagen, das die Strahlung ungefährlich ist?

  • Strahlung ist nur aus technischer Sicht schwach

Die Strahlungswerte von WiFi können nur aus technischer Sicht als schwach bezeichnet werden, aus Sicht eines Elektrotechnikers- nicht aus biologischer oder medizinischer Sicht. Die Strahlungswerte von WiFi sind tausendfach höher als die natürliche Hintergrundstrahlung, in der sich der Mensch entwickelt hat. Darüber hinaus handelt es sich um gepulste/ modulierte Strahlung, die in der Natur überhaupt nicht vorkommt. Daran sind wir biologisch nicht angepasst.

Die derzeitigen Expositionsstandards sind veraltet und stehen wegen ihrer absurden Laxheit seit vielen Jahren unter Beschuss. Diese Standards berücksichtigen nur kurzfristige Effekte (einige Minuten) und schützen nur vor einer übermäßigen Erwärmung des Gewebes. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass schädliche biologische Wirkungen bei relativ geringen Strahlungswerten auftreten, die zu schwach sind, um eine Erwärmung zu verursachen. Wissenschaftler weisen auf andere Mechanismen hin, durch die WiFi-Strahlung dem Körper Schaden zufügen kann. Die derzeitigen Normen tragen dem in keiner Weise Rechnung.

Einige sagen, dass die Strahlung gefährlich ist, während andere sagen, dass sie harmlos ist. Wer hat Recht?

Wenn es darum geht, auf welche Forschungsstudien man sich verlassen kann, spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Da ca. 75% der von der Mobilfunkbranche finanzierten Studien stellen keine schädlichen Auswirkungen fest. Es ist besonders wichtig zu prüfen, wer das betreffende Projekt finanziert. Interessenkonflikte in Forschungsprojekten sind ein eigenständiges Problem, aber dieses gefährliche/ harmlose Problem tritt ein wenig in den Hintergrund, wenn Sie Folgendes verstehen:

Wenn wir über Forschungseffekte sprechen, werden Studien in drei Kategorien unterteilt: Studien, die Wirksamkeit zeigen | Studien, die keine Wirkung zeigen | Studien, die diejenigen wiederholen, die Wirksamkeit zeigten. Probleme treten auf, wenn Studien, die keine Wirkung zeigen, als Gegengewicht zu solchen verwendet werden, die Wirkung zeigen. Mit solch einer mehrheitlich gewinnenden Denkweise ist es einfach, eine Studie nach der anderen zu erstellen, die nichts zeigt- und genau das wird getan.

Die einzige Studie, die zeigt, dass nichts verwendet werden kann, ist, dass sie nichts zeigen. Für diejenigen, die mit der Wissenschaftstheorie nicht vertraut sind- oder zumindest den vorherigen Satz nicht verstehen-, funktioniert diese mehrheitlich gewinnende Taktik gut, um Verwirrung zu stiften. Viele leichtgläubige vertrauen blind darauf, dass „jemand im Staat“ sich immer um sie kümmert, ohne zu glauben, dass der Staat aus Personen besteht, die die gleichen potenziellen menschlichen Einschränkungen haben wie alle anderen. folkets-stralevern.no

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