Lösungen

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Glasfaser- eine Lösung?

Glasfaser-Technologie

Glasfaser- das Übertragungsmedium der Zukunft

Die Glasfaser ist, wie ihr Name bereits erkennen lässt, eine lange, dünne Faser aus Glas. Glasfaserkabel bestehen dementsprechend aus einer oder mehreren hochtransparenten Glasfasern. Sie werden in der Fachsprache Lichtwellenleiter genannt und eignen sich hervorragend als Übertragungsmedium für bestimmte Kommunikationssysteme.

gwhtel.de

Glasfaser- Internet in Lichtgeschwindigkeit

Glasfaserkabel- die gesunde Alternative zu Mobilfunkstrahlung

Achtung: Kupferkabel strahlen ab

*Achtung! Wird ein Haus per Glasfaser angebunden, geht es indoor oft mit Kupfer weiter. Kupferkabel strahlen ab. Achten sie daher darauf, das durchgehend Glasfaser verwendet wird. Evelyn Reimann berichtet über gesundheitliche Probleme nach dem Einsatz von Kupferkabeln: buergerwelle.de

WLAN über Licht

LiFi-Technologie (Internet of Light)

Achtung: Noch nicht auf biologische Verträglichkeit getestet. LIFI arbeitet ebenfalls mit Pulsung. “Es werden Informationen über extrem schnell gepulste LED ausgesendet und über entsprechende Lichtsensoren wieder eingefangen.“

Li-Fi bietet eine sehr schnelle Datenübertragung im Spektrum des sichtbaren Lichts, Infrarot oder Ultraviolett. Dabei wird das Licht einer LED so schnell an und aus geschaltet, dass es vom menschlichen Auge nicht erkannt wird; der Mensch sieht nur das Licht einer normalen Glühbirne.

Diese Technologie ermöglicht die Kommunikation mit einem Gerät (Computer, Tablet, Smartphone) über LED-Lampen (mit einem Adapter ausgestattet), wenn Sie es unter den Lichtstrahl halten. Die Lampe wird über ein einfaches elektrisches Netz betrieben, dessen eingespeiste Information in Lichtsignale umgewandelt wird. Hierfür werden verschiedene LiFi-Punkte (Pfosten, Wandbeleuchtung etc.) installiert, um Multimedia-Inhalte (Fotos, Videos usw.) zu aktivieren.

Einen HD-Film in einem Bruchteil einer Sekunde herunterladen – dazu müssen wir uns künftig möglicherweise einfach unter eine Lampe stellen. Li-Fi, die Datenübertragung via Licht, soll nach Meinung ihrer Verfechter das WLAN bald ausstechen.

n-tv.de

Im Gegensatz zur WLAN-Strahlung, die gesundheitsschädlich sein kann, verwendet das LIFI nur sichtbares Licht, also keine elektromagnetischen Wellen und sie erstrecken sich nicht über den Lichtstrahl der LED-Lampe hinaus, dh zwischen 3 und 5 Metern. Dank der LiFi-Technologie kann die Effizienz der LED-Beleuchtung und die Geschwindigkeit des Datenstroms kombiniert werden, während die gesundheitlichen Auswirkungen von WiFi-Strahlung vermieden wird.

Das Potenzial der LiFi-Technologie ist enorm. Diese in Frankreich weit verbreitete Technologie könnte sich aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorteile und der einfachen Installation insbesondere in Kindertagesstätten, Schulen und Krankenhäusern in unserem Land durchsetzen.

Wie funktioniert das?

Bei Li-Fi werden die Informationen über das schnelle Ein- und Ausschalten einer LED-Lampe übertragen. Dieses geschieht aber in solch einer hohen Frequenz, dass das Flackern des Lichts für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Empfänger ist eine Fotozelle am Endgerät, welche die Lichtimpulse in Strom umwandelt.

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Von wem stammt die Idee?

So richtig ins Rollen gebracht hat die Idee, mit Licht Daten zu übertragen, ein Deutscher: Der an der Universität von Edinburgh forschende Harald Haas berichtete 2011 in einem Vortrag bei TED von dem Potenzial der VLC und prägte den Begriff Li-Fi. Haas hält es für möglich, dass jede LED-Glühbirne als eine superschnelle Alternative zum WLAN benutzt werden kann: „In Zukunft werden wir weltweit nicht einfach 14 Milliarden Glühbirnen haben, sondern möglicherweise 14 Milliarden Li-Fis.“

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Vorteile

  • LiFi ist um ein Vielfaches schneller, als es derzeit per Funk möglich
  • Sicherheit: ohne direkten Sichtkontakt haben Personen keine Chance, sich in den Datenstrom einzuklinken. Die per Licht ist durchgeführte Datenübertragung ist Abhörsicher.
  • WLAN streut die Daten durch Wände oder Türen- bei LIFI bleiben sie innerhalb der eigenen Räumlichkeiten, dort wo eine Verbindung zu einem Lichtspot besteht. Die Bandbreite kann somit zu 100 Prozent genutzt werden.
  • Gesundheitlich unbedenklich

Nachteile

  • Die Datenübertragung funktioniert nur bei direkter Sichtverbindung zwischen Computer und Sender
  • Jeder Raum in einem Gebäude müsste mit Li-Fi-fähigen LED-Lampen ausgestattet werden
  • Gepulste Datenübertragung

Lösungen für weniger EMF Gesamtbelastung

Statt vieler einzelner WLAN Router- nur 1 oder 2 pro Gebäude

Es reicht, wenn Häuser 1, 2 WLAN- Router besitzen und nicht das jede einzelne Wohnung einen Router besitzt. Zum Schutz kann täglich, wie bei Pensionen, das Passwort für die Mieter gewechselt werden. Auf diese Weise haben viele die Möglichkeit nicht mehr der vollen Strahlungsstärke ausgesetzt zu sein.

Artikel

  • engie.be/nl | Erster LIFI-Rundgang in Belgien (Niederländisch)
  • spiegel.de | Superschnelles Internet aus der Deckenlampe
  • mdr.de | Dresdner Forscher entwickeln WLAN mit Licht
  • professional-system.de | Wie funktioniert Datenübertragung in Echtzeit mit Li-Fi?
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