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Öffentliche Medien zum Thema Elektrosensibilität

Unter fast jedem kritischen Artikel in den öffentlichen Medien ist nach Berichterstattung, die durchaus auch mal kritisch sein darf, stetig im Abschluss des Berichtes die absolute Verharmlosung seitens Industrie/ Ämter und “Experten“ zu lesen- was die gesamte vorherige Kritik wieder in den Boden stampft(en soll). Die gleiche Vorgehensweise findet sich in TV Reportagen, in welcher sich das BfS zu den Vorwürfen bzw. Bedenken äußert. Besonders perfide werden die Aussagen, wenn es um bereits geschädigte Personen der Mobilfunkindustrie geht. Thema Elektrosensibilität. Betroffene können Glück haben, wenn sie überhaupt in ordentlicher Weise und neutral dargestellt werden. Es kann kein Zufall sein, das stetig nach Artikeln der Hinweis eingeblendet wird: `keine negativen Studien oder Schäden nachgewiesen`. Das ist ganz klar Täuschung (Studien). Interessant ist überdies die neue Formulierung, das man sich auf “andere Studien“ beruft. Welche Studien? Industriefreundliche? In dem Fall gibt es keine Nachweise.
Allen voran das Bundesamt für Strahlenschutz.


Das Bundesamt für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz sagt nur: die Grenzwerte werden eingehalten- alles gut. Dabei entlarvten Deutschlandfunk und Tagesspiegel vor kurzem den fahrlässigen Umgang des BfS mit Gesundheitsgefahren sowie die zweifelhafte personelle Zusammensetzung seiner Kommissionen. 

altersdiskriminierung.de

Das BfS wiederholt stetig die gleichen Aussagen (zbsp. hier):

“Bundesamt für Strahlenschutz sieht keine Risiken. Das Bundesamt für Strahlenschutz hingegen beruft sich auf andere Studien, die keine Risiken feststellen konnten und sieht im Moment keinen Handlungsbedarf. Gunde Ziegelberger (BfS) räumte ein, dass man die Risiken von 5G zwar erforschen müsse, aber erst nach dem Ausbau.“


“Die Grenzwerte werden eingehalten“

Die Grenzwerte, auch bedingt der SAR-Wert für Handys, schüt­zen vor einem Effekt: dem der Gewebeerwärmung durch die Strah­lung. Der Grenzwert orientiert sich nur an thermischen (Wärme-) Wirkungen der Mikrowel­len­strahlung. Er schützt vor etwas, was letzt­lich bei Handys und Masten keine primäre Gefährdung darstellt: Wärme. Die Erwärmung als Maßstab der Gefähr­lichkeit zu nehmen, wäre so, als würde man die Dosis, Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung bei einem AKW-Angestellten mit einem Fiebe­r­ther­­mometer statt dem Geigerzähler und einem Spezial­dosimeter messen und bewerten. Die schädigenden Effekte sind durchweg im nicht-thermischen Bereich, also nicht durch Tempe­ra­turer­höhungen erklärbar. Dass die Grenzwerte die nicht-thermischen Effekte der Mobilfunk­strahlung, und damit die Biologie, ausklammern, zeigt ihre Absurdität.

Diagnose Funk

Auch das BfS orientiert sich lediglich am Wärme-Effekt

Auch das BfS orientiert sich, entgegen aller wissenschaftlicher Belege, lediglich an den thermischen Effekten. “Grenzwerte sind heute die Ersatzhaftpflichversicherung für die Industrie, die Legitimation für den Antennenwildwuchs und die Verhinderung der Zulassung von Klagen. Der Mensch wird zum strahlen­resistenten Konsu­men­ten, einer Geldquelle“. Artikel/ Artikel II


Behauptungen vom BfS werden widerlegt

Das BfS verneint erneut Gefahr von Krebs

In einem neu erschienen Artikel verharmlost das BfS die Gesundheitsgefahren erneut: 3sat Bericht.
“Gilt Mobilfunkstrahlung als krebserregend?“ “Nein“, so Gunde Ziegelberger vom BfS“.

Dagegen spricht:

  • Die WHO hat Handystrahlung als “möglicherweise krebserregend“ eingestuft (Klasse 2B der Karzinogene)
  • Der französische Krebsforscher Dominique Belpomme hat bereits 2004 auf die Risiken der Nutzung von Mobiltelefonen hingewiesen
  • Gerichte weltweit haben Tumorerkrankungen durch Mobilfunk anerkannt
  • Wissenschaftliche Studien liefern Nachweise für die schädliche Wirkung von Handystrahlung und belegen, das die Mikrowellenstrahlung von Mobiltelefonen Hirntumore und weitere Krebsarten auslösen kann. Artikel I/ Artikel II
  • Mehrfach wurde Elektrosensibilität bereits gerichtlich anerkannt
  • Das BfS berichtet auf ihrer eigenen Website: “Mögliche tumorfördernde Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder“

Das BfS bestreitet einen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Beschwerden

Dagegen spricht:

  • Die „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ wird von der WHO erstellt. Dort steht im Bezug auf Elektrosensibilität: Kontaktanlass mit der physikalischen Umwelt (Bodenverschmutzung, Lärm, Strahlung etc.). Elektrosensibilität ist offiziell durch die WHO mit dem Code Z58 ärztlich diagnostizierbar. Artikel
  • Ein Gericht in Frankreich erkannte 2015 Elektrosensibilität als schwere Behinderung an und sprach einer Frau folglich finanzielle Hilfen zu.
  • Das oberste Gericht von Madrid hat 2016 die dauerhafte Arbeitsunfähigkeit eines Telekommunikationsingenieurs wegen Elektrosensibilität anerkannt. 
  • Ein italienisches Gericht hat indes einen durch Mobilfunk verursachten Gehirntumor anerkannt und dem geschädigtem Mann eine lebenslange Rente bewilligt. 

Dr. Dariusz Leszczynski (Biochemiker)

Die Symptome sind real, aber was sie verursacht, ist ein Rätsel.“ Ich habe die Empfindung, dass dieses Mantra vor einigen Jahren zu dem alleinigen Zweck in die EMF-Forschung eingeführt wurde, “die EHS-Leute loszuwerden“. Leider ist der Schauplatz der EHS-Forschung durch „Bad Science“ korrumpiert. Schlecht entworfene und durchgeführte Studien verschwenden Geld und erzeugen falsche Schlussfolgerungen. Sie halten den Status Quo aufrecht und bewirken, dass weitere schlecht geplante Studien finanziert werden.

Dariusz Leszczynsk

Das BfS und die Industrienähe

“Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger.“

tagesspiegel.de
  • Ehemaliges ICNIRP-Mitglied fordert Revision der Grenzwerte: Artikel

“Das BfS lügt“

Die Untersuchungen, die physiologische Effekte nachweisen, sind deutlich in der Überzahl. Noch dramatischer wird das Ungleichgewicht, wenn man sich nur die unabhängig von Industrie und Militär erstellten Studien anschaut. Dass deren Erkenntnis so aus der Diskussion herausgehalten wird, deutet auf einen organisierten Wissenschaftsbetrug hin, an dem sich das BfS beteiligt.

taz.de

Das Ziel?

“Minimierung der Diskussion über elektromagnetische Unverträglichkeit“ (ab 0:55)

Auch damals schon, stritt das Bundesamt für Strahlenschutz jeden Zusammenhang von Funkmasten (Hochfrequenter Strahlung) und daraus resultierenden Gesundheitsbeschwerden ab. Unwichtig wie stark sich die Hinweise verdichten. Man bedenke, dass das BfS die Gefahr nur anhand der Wärme-Effekte einschätzt. Was z. Bsp. bei Radioaktivität, Röntgenstrahlung und UV Strahlung vollkommen absurd wäre. Leider wird genau das beim Mobilfunk gehandhabt- ungeachtet der Hunderten Studien, die nicht-thermische Effekte weit unter den Grenzwerten nachweisen: DNA Schäden, Oxidativer Stress und Krebs-Entwicklung. In folgendem Fall (Video) wurden die Beschwerden sogar ärztlich bestätigt und durch eine professionelle Abschirmung die Gesundheitsbeschwerden eingedämmt. Dennoch sieht das BfS damals wie heute mit den immer gleichen Argumenten (!) keine Zusammenhänge (ab Minute 02:12).
Schützt das BfS? Und wenn ja, wen?


Bundesamt für Strahlenschutz im Entwarnungsmodus

Zwei wichtige Studien bestimmen zurzeit den öffentlichen Diskurs um die Gefahren der Mobilfunkstrahlung: Die 25 Mio. Dollar teure NTP-Studie aus den USA und die große italienische Ramazzini Studie – beide beschäftigen sich mit der Frage des krebsauslösenden Potenzials der Mikrowellenstrahlung und beide liefern dafür deutliche Belege. Doch das Bundesamt für Strahlenschutz zweifelt die Ergebnisse an, es lehnt sich dabei an die ICNIRP an. Diese Zweifel wurden von den Forschern beider Studien jedoch längst widerlegt.

diagnose-funk.org

Kehrtwende ab 1992/93

Seit der massenhaften Verbreitung der Mobilfunktechnologie in Deutschland und weltweit haben sich Politik und Forschung und veröffentlichte Meinung massiv verändert.
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat ab 1992/93 eine vollständige Kehrtwendung in Sachen Mobilfunk vollzogen: alle bis dahin anerkannten Zusammenhänge und wissenschaftlichen Ergebnisse wurden in Abrede gestellt und die Existenz nicht thermischer biologischer Wirkung von Mobilfunkfrequenzen auf Lebewesen geleugnet. Das Bundesamt finanzierte zahlreiche Forschungsaufträge zusammen mit der Mobilfunkindustrie, die, ausgehend von der Nichtexistenz solcher Wirkungen, auch keine gesundheitsbelastenden Ergebnisse erbrachten. lm vollständigen Widerspruch zu allen bisherigen und den fortlaufenden unabhängigen Forschungen

bund-naturschutz.de

Dementsprechend gab das BfA schon im Jahr 2000 die immer gleichen Aussagen. Auch hier: “Die Grenzwerte werden eingehalten“ (Minute 02:28)- gefolgt von der immer gleichen Entwarnung (Minute 04:21). Schlimmer noch, es sieht keinen Anlass nach Zusammenhängen zu forschen- was deren Aufgabe wäre! Es hat sich in 20 Jahren nichts verändert- außer die Personen, welche die Sätze immerzu wiederholen.


Das gleiche Prinzip auch in der Schweiz

Ein Experte im Dienst der Mobilfunkfirmen

Finanziert von Sunrise und Swisscom

Der Basler Martin Röösli verkündet in Zeitungen und Fernsehsendungen die immer gleiche Botschaft: Elektrosmog sei unschädlich. Fachleute kritisieren, er sei von der Mobilfunkindustrie abhängig.
Seit 2016 ist Röösli zudem Mitglied der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP). Die Vereinigung von 13 Wissenschaftern beurteilt, wie sich elektromagnetische Wellen auf die Gesundheit auswirken. Ihr Einfluss ist gross: Die Weltgesundheitsorganisation folgt ihren Empfehlungen, wenn es um die Grenzwerte geht. Niggi Polt sagt: «Die Vereinigung ist der Industrie verpflichtet.» Sie anerkenne zwar, dass Strahlen das Gewebe erwärmen können – aber nicht, dass Strahlen für die Gesundheit schädlich sind. 

schutz-vor-strahlung.ch

Artikel

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