Presse

Presse/ Öffentliche Darstellung

Öffentliche Medien

Mediales Herunterspielen der Risiken

Der investigative Reporter gräbt nach der Wahrheit, schreibt die Geschichte und wird vom Herausgeber angewiesen, keine Artikel mehr zu schreiben, die ihren größten Werbetreibenden – die Telekommunikationsbranche – verärgern würden. Ihnen wird gesagt: „Wie können wir diesen Artikel drucken, dass Mobiltelefone Krebs verursachen können und auf der nächsten Seite eine ganzseitige Anzeige für das iPhone anzeigen?“ Ich kenne Reporter, die dadurch ihre Arbeit verloren haben. Dr. Magda Havas, PhD.

magdahavas.com

Unter fast jedem kritischen Artikel in den öffentlichen Medien ist nach Berichterstattung, die durchaus auch mal kritisch sein darf, stetig im Abschluss des Berichtes die absolute Verharmlosung seitens Industrie/ Ämter und “Experten“ zu lesen- was die gesamte vorherige Kritik wieder in den Boden stampft(en soll).
Die gleiche Vorgehensweise findet sich in TV Reportagen, in welcher sich das BfS zu den Vorwürfen bzw. Bedenken äußert. Besonders perfide werden die Aussagen, wenn es um bereits geschädigte Personen der Mobilfunkindustrie geht. Thema Elektrosensibilität. Betroffene können Glück haben, wenn sie überhaupt in ordentlicher Weise und neutral dargestellt werden. Es kann kein Zufall sein, das stetig nach Artikeln der Hinweis eingeblendet wird: `keine negativen Studien oder Schäden nachgewiesen`. Das ist ganz klar Täuschung (Studien). Interessant ist überdies die neue Formulierung, das man sich auf “andere“ Studien beruft. Welche Studien? Industriefreundliche? In dem Fall gibt es keine Nachweise. Im Gegensatz zu dem, was die Medien und leider die Regierung uns glauben machen, gibt es unzählige wissenschaftliche Beweise, die belegen, dass Elektrosmog schädliche Auswirkungen auf den Körper hat. Genannt ist hier die schädliche Strahlung von WLAN, DECT, Smart Metern etc und (draußen) Sendemasten für GSM, UMTS und LTE. 

Behörden, Medien, Lobbyismus

Vorgehen der Medien

Siehe auch:

Funkstille über Strahlenschäden

Wer als Journalist über Gesundheitsschäden durch Mobilfunk berichten will, erlebt merkwürdige Dinge. Von umgeschriebenen Artikeln, Sendetermin-Problemen und gekippten Enthüllungsstorys.

der-mast-muss-weg.de

Artikel

  • mobilfunk-zukunft.de | Desinformation- Regierungen und Medien sind großenteils eng mit dem Mobilfunkgeschäft verbunden

Aus Kaffeesäure wird Kaffee

Handys so schädlich wie Aloe Vera, Kaffee und Gemüse?

Aus Kaffeesäure wird Kaffee

Diese Kommunikationsstrategie des Vergleichs Mobilfunk & Kaffee stammt von Prof. Wiedemann, einem deutschen Risikoforscher. Sein Strategievorschlag lautet: das Krebs-Risiko durch Alltags-Vergleiche normalisieren. Auf seiner Homepage gibt er unter dem Titel „Wie kann man “möglicherweise krebserregend” besser kommunizieren?“ den Ratschlag, den Kaffeevergleich zu nutzen. Dort schreibt er in einer Argumen­ta­tions­hilfe für das Wissenschafts­forum EMF (WF-EMF): „Das Insektizid DDT und Kaffee (Kaffeesäure) werden auch als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ eingestuft.“ Und: „Die Klasse 2b – möglicherweise krebserregend für den Menschen“ – trifft auch für Kaffee-Säure zu, die in Kaffee-Getränken enthalten ist. Darüber hinaus wäre es hilfreich, wenn man weiß, dass alkoholische Getränke als „krebserregend“ eingestuft sind.“ Es geht also laut Wiedemann um die Wirkung von Kaffesäure. Ihre Wirkung über den Kaffee-Konsum führte in einem Tierexperi­­­ment zu Blasenkrebs. In den Medien wird aus Kaffeesäure einfach Kaffee.

diagnose-funk.org

Die IARC (International Agency for Research on Cancer) der WHO hat im Jahr 2011 Hochfrequente Elektromagnetische Felder als „möglicherweise karzinogene“ Agenzien eingestuft, in Gruppe 2B. In den Medien wird diese Kategorisierung immer wieder heruntergespielt. Mobilfunkstrahlung sei so gefährlich wie „Kaffee und eingelegtes Gemüse“, ohne über die sehr speziellen Sachverhalte dieser beiden potentiellen Cancerogene (Kaffeesäure, Fermentierungsprozess in asiatischen Ländern, bei dem krebserregende Substanzen entstehen können) einzugehen und ohne andere „2B“-Noxen zu erwähnen, etwa Blei, Chloroform und Schiffsdiesel.

rosenheim.bund-naturschutz.de

Bisher war die Mobilfunkstrahlung von der WHO in der Kategorie 2B als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Auf Grund der NTP-Studie fordern jetzt Wissenschaftler die Einstufung in Gruppe 1 „krebserregend“. Die Mobilfunkindustrie kontert seither mit Verharmlosungsstrategien, die sie 2011 ausarbeiten ließ: Mobilfunkstrahlung sei so schädlich wie Kaffee, eingelegtes Gemüse (Mixed Pickles), Gurken und Aloe Vera, denn diese Produkte seien auch in 2B eingestuft.

diagnose-funk.org

Das Gemüse & Gurken – Argument ist ebenso eine Verharmlosung wie das Kaffee-Argument. Es handelt sich nicht um Gemüse an sich, sondern um einen Fermentierungsprozess in asiatischen Ländern, bei dem krebserregende Substanzen entstehen: inchem.org

diagnose-funk.org

Schweiz

Einseitige Expertenkommentare in der Presse

Leider werden wichtige Aussagen in der Presse vermehrt mit einem Experten zu Nichte gemacht. So im Beispiel einer Umfrage von 20 Minuten dieser Tage. Unter dem Titel «Jeder Zweite glaubt, dass 5G krank macht» wurde eine Umfrage mit 12’847 Teilnehmern veröffentlicht. Diese zeigte, dass 54% der Bevölkerung keinen flächendeckenden Ausbau der 5G-Technologie möchte. Dieses klare Statement wird im Beitrag durch eine sehr gut sichtbare Befragung von Martin Röösli wieder relativiert. Den Teilnehmenden wird sogar unterstellt, dass sie an etwas Glauben, was es nicht gäbe. Es ist unhaltbar, dass ein einseitiges Kommentieren von Presseartikeln in dieser Art als sogenannte Qualitätspresse veröffentlicht wird. Die Person Martin Röösli steht schon lange in der Kritik, wie auch Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation, nicht unabhängig zu sein. Ebenso wird Jürg Leuthold von der ETH immer wieder zu gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk befragt. Sind Umweltwissenschaftler, Geographen und Physiker unsere neuen Gesundheitsexperten? Im Sinne einer ausgeglichenen Berichterstattung müsste auch die Gegenseite jeweils befragt werden.

schutz-vor-strahlung.ch

Diese “Experten“ beraten Ämter, welche dann die Verharmlosung an die Bevölkerung weiter geben

Als Leiter einer Expertengruppe berät Röösli das Bundesamt für Umwelt in Sachen gesundheitliche Auswirkungen von nichtionisierender Strahlung.

nzz.ch
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