Täuschung der Bevölkerung

Täuschung der Bevölkerung

Täuschung hinsichtlich der Risiken für die Bevölkerung

Die Aussage, die gesundheitsgefährdende Wirkung des modernen Mobilfunks sei nicht erwiesen, es bestehe noch Forschungsbedarf zur grundsätzlichen Klärung oder gar die Behauptung, es bestehe keine Gesundheitsgefährdung, ist wissenschaftlich unhaltbar. Angesichts des Wissensstandes sowohl anhand der von der Mobilfunkindustrie bezahlten wie davon unabhängiger seriöser Studien und wissenschaftlicher Erkenntnisse bedeutet die Verbreitung einer solchen Behauptung Täuschung, Irreführung und massive Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung.

buergerwelle.de

Folgende “aufklärende“ Webseite wird von der Mobilfunkindustrie selbst betrieben:

www.informationszentrum-mobilfunk.de

Mit der Webseite www.informationszentrum-mobilfunk.de führen wir, Telekom Deutschland und Telefónica Germany, das Informationsangebot des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF e.V.) fort. 

informationszentrum-mobilfunk.de

Besonders heikel: Das Informationszentrum Mobilfunk klärt die Ärzteschaft über Elektrosensibilität auf. Ergebnis: Nocebo/ Einbildung und Ängste.

Das Informationszentrum der Mobilfunkindustrie bietet demnach Broschüren für Ärzte/ Lehrer und Eltern, wie mit Elektrosensiblen umzugehen ist (Psychosomatisch) und das keine nennenswerten Studien vorliegen, die Schäden nachweisen.

Zitat aus der Broschüre an die Eltern

Zitat aus der Broschüre an die Eltern
Nocebo- Effekt

Eine im Rahmen des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms durchgeführte Studie zum Thema Elektrosensibilität bei Kindern ließ keinen Zusammenhang zwischen Befindlichkeitsstörungen und Mobilfunkfeldern erkennen. In Studien an Erwachsenen zeigte sich jedoch, dass Personen, die ihre Gesundheitsprobleme Mobilfunkbasisstationen zuschreiben, vermehrt Beschwerden äußern. Dies kann im Sinne eines NoceboEffektes interpretiert werden.

kinderumweltgesundheit.de

Zitat aus der Broschüre an die Eltern

Zitat aus der Broschüre an die Eltern
Keine Gesundheitsschäden durch Mobilfunk zu erwarten

Die wissenschaftliche Forschung konnte Befürchtungen bislang nicht bestätigen. Behörden gehen davon aus, dass bei Einhaltung der Grenzwerte keine Gesundheitsschäden durch Mobilfunk zu erwarten sind.

informationszentrum-mobilfunk.de

Zitate aus der Broschüre für Kommunen

Zitate aus der Broschüre für Kommunen

Die einzige, wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Lebewesen ist ihre Wärmewirkung.

informationszentrum-mobilfunk.de

Die in Deutschland geltenden Grenzwerte berücksichtigen den aktuellen Forschungsstand zu allen wissenschaftlich untersuchten Wirkungen elektromagnetischer Felder und damit auch die möglicher athermischer Effekte.

informationszentrum-mobilfunk.de

Da unklar ist, wo die Grenze zwischen „thermisch“, „mikrothermisch“ und „athermisch“ verläuft, raten Wissenschaftler, den Begriff nicht zu verwenden und stattdessen von Effekten unterhalb der Grenzwerte zu sprechen. In diesen Zusammenhang gehört auch die gelegentlich geäußerte Vermutung, dass die gepulste Signalform des Mobilfunks besonders wirksam sei und deshalb selbst sehr schwache Felder den Menschen beeinflussen könnten. Diese Ansicht wird von den meisten Fachleuten nicht geteilt.

informationszentrum-mobilfunk.de

„Bisher wurden keine gesundheitsschädlichen Wirkungen nachgewiesen, die durch Handynutzung verursacht wurden.”

informationszentrum-mobilfunk.de

Die Bundesregierung hat 2011 bekräftigt, dass die gesetzlichen Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder „vor allen wissenschaftlich nachgewiesenen Risiken schützen“.

informationszentrum-mobilfunk.de

zu dem Ergebnis kommt, dass kein größeres Risiko für Hirntumore durch den Gebrauch von Mobiltelefonen besteht.

informationszentrum-mobilfunk.de

Nach Auffassung der Bundesregierung sprechen „diese Ergebnisse … in Verbindung mit anderen wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema zunehmend gegen die Hypothese, dass der Gebrauch von Mobiltelefonen Hirntumore bei Erwachsenen hervorrufen kann.“

informationszentrum-mobilfunk.de

Bis heute konnten keine schädlichen Gesundheitseffekte durch die Mobiltelefonnutzung festgestellt werden.“

informationszentrum-mobilfunk.de

„Die nordischen Behörden stimmen überein, dass es derzeit keine wissenschaftlichen Beweise für schädliche Gesundheitseffekte durch hochfrequente elektromagnetische Feldstärken im normalen Lebensumfeld gibt.

informationszentrum-mobilfunk.de

Zur Frage einer möglichen erhöhten Empfindlichkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber den Feldern des Mobilfunks befand die SSK, dass hierfür nach dem damaligen Wissensstand keine begründeten Hinweise vorlägen.

informationszentrum-mobilfunk.de

Hinweise darauf, dass der jugendliche Organismus anders reagiert als der eines Erwachsenen, lägen nicht vor.

informationszentrum-mobilfunk.de

Der SCENIHR kommt nach Sichtung der gesamten zwischen 2001 und 2009 neu hinzugekommenen wissenschaftlichen Studien zu der Schlussfolgerung: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Belastung durch Funkfrequenzfelder bei der Benutzung von Handys bis zu 10 Jahre lang das Krebsrisiko erhöht, und es liegen noch nicht genug Daten vor, um eine Aussage zur längerfristigen Nutzung von Handys zu machen. Berichtete Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und andere Symptome konnten nicht auf eine Belastung durch Radiofrequenzfelder zurückgeführt werden. Sie könnten jedoch durch die persönliche Erwartung verursacht werden, dass eine solche Belastung schädlich ist.

informationszentrum-mobilfunk.de

Für die Stärke der elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen und Basisstationen gibt es jeweils gesetzlich festgelegte Grenzwerte, die garantieren, dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung möglich ist. Diese auch international vereinbarten Basisgrenzwerte berücksichtigen die wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen auf die Gesundheit – sowohl thermischer als auch nicht thermischer Art.

informationszentrum-mobilfunk.de

Zitate aus der Broschüre an die Ärzteschaft

Die Broschüre der Mobilfunkindustrie an die Ärzteschaft vermittelt durchgehend das Bild, das Elektrosensibilität auf Einbildung/ Ängste oder sonstige Ursachen begründet liegt- aber nicht durch die Produkte der Mobilfunkindustrie

 Zitate aus der Broschüre an die Ärzteschaft

Die meisten der bisher durchgeführten zahlreichen Studien deuten darauf hin, dass Personen mit selbst berichteter Elektrosensibilität elektromagnetische Felder mit der gleichen (Un-)Genauigkeit wahrnehmen wie Nichtbetroffene dies tun.

informationszentrum-mobilfunk.de
Elektrosensibilität als Ursache von EMF existiert nicht

Damit kann nach Einschätzung der SSK in der Gesamtschau der internationalen Literatur der Schluss gezogen werden, „dass ,Elektrosensibilität‘ im Sinne eines ursächlichen Zusammenhangs mit der Exposition durch EMF mit großer Wahrscheinlichkeit nicht existiert.“

informationszentrum-mobilfunk.de
Nicht der Funk ist an Schlafstörungen schuld, sondern der besorgte Bürger

Allerdings zeigten die Ergebnisse auch, dass die objektiven und subjektiven Schlafparameter bei Teilnehmern mit Mobilfunkängsten deutlich schlechter ausfielen als bei unbesorgten Probanden.

informationszentrum-mobilfunk.de
Der Glaube an die Wirkung einer Abschirmung bringt Besserung, nicht die Abschirmung selbst

Nach Auffassung des Studienleiters ist ein EMF-Einfluss auf den Schlaf, wenn er sogar bei Personen, die von starker Elektrosensibilität berichten, nicht nachgewiesen werden kann, auch sonst nicht zu erwarten. Interessant ist, dass bereits der Glaube an die Wirkung der Abschirmung – unabhängig davon, ob eine solche tatsächlich vorhanden war – eine deutliche Schlafverbesserung bewirkte. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Mobilfunkfelder von Basisstationen keinen gesundheitlich relevanten Einfluss auf den Schlaf haben. Das pure Vorhandensein einer Basisstation kann sich aber bei Personen mit Ängsten vor gesundheitlichen Wirkungen des Mobilfunks negativ auf die subjektive Schlafqualität auswirken.

informationszentrum-mobilfunk.de
Mobilfunkfelder sind für Krebsgeschehen nicht verantwortlich

Seit Langem wird der Frage nachgegangen, ob Mobilfunkfelder das Krebsgeschehen beeinflussen. Die Energie von HF-EMF reicht nicht aus, um die DNS direkt zu schädigen und auf diese Weise eine Tumorinitiation auszulösen.

informationszentrum-mobilfunk.de
Keine Effekte auf die Gesundheit- bei Einhaltung der “Grenzwerte“

Zu Einflüssen dieser Felder auf das EEG, kognitive Funktionen, Schlaf, Puls und Blutdruck liegen nach ihrer Auffassung keine konsistenten Ergebnisse zu nachteiligen Effekten auf die Gesundheit vor, sofern die geltenden Grenzwerte eingehalten werden.

informationszentrum-mobilfunk.de
Keine Hinweise auf eine kanzerogene Wirkung

Die IARC stellt in ihrer 2013 veröffentlichten Monografie fest, dass sich aus Studien zu Mobilfunkbasisstationen keine Hinweise auf eine kanzerogene Wirkung hochfrequenter Felder ergeben haben.

informationszentrum-mobilfunk.de
Fortbildungen der Ärzte durch die Mobilfunkindustrie (IZMF)

Sollten Sie Ihre/n Arzt/Ärztin auf die gesundheitlichen Auswirkungen durch Mobilfunk ansprechen und er/sie antwortet Ihnen, dass keine gesundheitlichen Bedenken zu erwarten seien – das alles könne auf die sogenannte „Psychoschiene“ geschoben werden, und es handele sich hierbei nur um „Spekulationen“ und „Mythen“ -, fragen Sie ihn, ob er/sie eine Fortbildung bei dem IZMF gemacht hat. Warum?

nrhz.de

Öffentliche Lobbyarbeit

informationszentrum-mobilfunk.de
Diagnose Funk

Medien

Behauptung: Handys so „schädlich“ wie Aloe Vera, Kaffee und Gemüse

Bisher war die Mobilfunkstrahlung von der WHO in der Kategorie 2B als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Auf Grund der NTP-Studie fordern jetzt Wissenschaftler die Einstufung in Gruppe 1 „krebserregend“. Die Mobilfunkindustrie kontert seither mit Verharmlosungsstrategien, die sie 2011 ausarbeiten ließ: Mobilfunkstrahlung sei so schädlich wie Kaffee, eingelegtes Gemüse (Mixed Pickles), Gurken und Aloe Vera, denn diese Produkte seien auch in 2B eingestuft.

diagnose-funk.org
Aus Kaffeesäure wird Kaffee

Diese Kommunikationsstrategie des Vergleichs Mobilfunk & Kaffee stammt von Prof. Wiedemann, einem deutschen Risikoforscher. Sein Strategievorschlag lautet: das Krebs-Risiko durch Alltags-Vergleiche normalisieren. Auf seiner Homepage gibt er unter dem Titel „Wie kann man “möglicherweise krebserregend” besser kommunizieren?“ den Ratschlag, den Kaffeevergleich zu nutzen. Dort schreibt er in einer Argumen­ta­tions­hilfe für das Wissenschafts­forum EMF (WF-EMF): „Das Insektizid DDT und Kaffee (Kaffeesäure) werden auch als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ eingestuft.“ Und: „Die Klasse 2b – möglicherweise krebserregend für den Menschen“ – trifft auch für Kaffee-Säure zu, die in Kaffee-Getränken enthalten ist. Darüber hinaus wäre es hilfreich, wenn man weiß, dass alkoholische Getränke als „krebserregend“ eingestuft sind.“ Es geht also laut Wiedemann um die Wirkung von Kaffesäure. Ihre Wirkung über den Kaffee-Konsum führte in einem Tierexperi­­­ment zu Blasenkrebs. In den Medien wird aus Kaffeesäure einfach Kaffee.

diagnose-funk.org

Das Gemüse & Gurken – Argument ist ebenso eine Verharmlosung wie das Kaffee-Argument. Es handelt sich nicht um Gemüse an sich, sondern um einen Fermentierungsprozess in asiatischen Ländern, bei dem krebserregende Substanzen entstehen: inchem.org

diagnose-funk.org

Stiftung Warentest

“Forschungs­erkennt­nisse geben kaum Anlass zur Sorge“

Reaktionen auf diese Veröffentlichung

Schwere Vorwürfe gegen Stiftung Warentest: “Kritische Studienergebnisse zu Mobilfunk-Strahlung ins Gegenteil verdreht”

Die Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung – diagnose:funk e.V. – erhebt schwere Vorwürfe gegen die “Stiftung Warentest”. Kritische Studienergebnisse seien ins Gegenteil verdreht und wesentliche Aussagen verschwiegen worden, die Studienauswahl sei rudimentär und für die Mobilfunk-freundliche Studien verwendet. Die Verbraucherorganisation bezieht sich auf das Septemberheft von Stiftung Warentest. Darin ist ein Artikel mit dem Titel “Wie riskant ist Handystrahlung?” erschienen.

opposition24.com
Wurde Stiftung Warentest für die Mobilfunkpropaganda instrumentalisiert?
Jörn Gutbier, Diagnose Funk | 5G Demonstration, Berlin, 22.09.2019

“Das die Stiftung Warentest so eine vollständige Fehlleistung hingeliefert hat, wundert dann nicht mehr, wenn wir einerseits wissen, das diese Stiftung zu 100 Prozent der Bundesregierung gehört. 1964 von ihr gegründet und aktuell wegen der Null Zins Politik darauf angewiesen mehr Stiftungskapital von der Regierung zu erbetteln. Und wir andererseits herausfinden, das die 2 hinzugezogenen kritischen Wissenschaftler (es war wichtig zu betonen, das auch die kritischen Wissenschaftler sie beraten haben)- das diese Gutachter keinen Einfluss auf diesen Artikel und die Ergebnisse hatten. Sie wurden als Alibi missbraucht. Und der Rest dieses sogenannten Experten-Konsortium, so vermuten wir, bestand aus den Lobbyisten und WarGamern dieser Republik. Diese Strategie des Waregaming hat aber ein höheres Ziel, als uns, die Bürger einzulullen- es geht darum Politik handlungsunfähig zu machen. Solange ein vermeintlicher Streit dort herrscht, die Wissenschaft sei sich nicht einig- solange ist Politik nicht in der Lage klare Ansagen zu machen. Zu dem Sinne, was wir fordern Schutz von Mensch und Natur.“ youtube.com

Epoch Times Live | Dipl.-Ing. Jörn Gutbier
  • presseportal.de „Stiftung Warentest“ stellt Forschungslage zu Mobilfunk-Strahlung grob falsch und verzerrt dar
  • diagnose-funk.org Voll daneben oder wie bestellt? Stiftung Warentest zum Risiko Handy
Artikel

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