Test

Test auf Elektrosensibilität

Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, chronische Beschwerden und wenig Energie?

Wenn Sie nicht herausfinden können, was Sie stört, kann es einen Grund dafür geben, den Sie noch nicht in Betracht gezogen haben, da Mikrowellenstrahlung nicht sichtbar ist.
Elektrosensibilität bezieht sich jedoch nicht nur auf Hochfrequente-, sondern teils auch auf Niederfrequente Felder (“Hausstrom“).


Mit folgendem Test können sie überprüfen, ob eine Elektrosensibilität in Frage kommt:

Ortsgebundene Beschwerden

Elektrosensibilität ist Ortsgebunden. Sobald sie sich von einem belasteten Ort entfernen, gehen die Symptome zurück. So kann Zuhause durch ein WLAN oder DECT-Telefon starker Kopfdruck/ Kopfschmerz, Benommenheit und Konzentrationsprobleme entstehen- was sich allmählich wieder aufklärt bzw. bessert, wenn die Wohnung verlassen wird oder die betreffenden Geräte ausgeschalten werden.
Das gleiche gilt für Arbeitsstätten und Schulen.
Betrifft das Problem Mobilfunktürme, so spielt die Entfernung von den Funkmasten in Hinsicht auf “Gesundheit/ Beschwerden“ eine Rolle.
Im Grunde ist Elektrosensibilität Geräte-Abhängig (da zbsp. Smartphones mobil sind)- aber da die Strahlenquellen vorrangig einen festen Standpunkt besitzen (Router/ DECT/ Funkmast) sind die Beschwerden meist Ortsgebunden.

Smartphone/ Handy

Beschreibungen Elektrosensibler, die auf Handys reagieren, schildern die Beschwerden wie folgend:

  • Zuerst fühlte ich eine lokale Wärmeentwicklung um mein Ohr. Die Beschwerden entwickelten sich und wurden jedes Mal, wenn ich mit meinem Handy telefonierte, zu starken Kopfschmerzen. Die Empfindlichkeit ist so weit gegangen, dass ich auf Mobiltelefone reagiere, die näher als 4 Meter sind.
  • Ich konnte beim Telefonieren nicht gehen, da die Telefonate Koordinationsprobleme verursachten. Je intensiver die Exposition, desto schwächer die Sprache.

Wenn ich länger mit dem Handy telefoniere bekomme ich auf der Seite, wo ich das Handy halte Kopfweh und die Seite des Kopfes ist danach noch längere Zeit ziemlich warm. Ich musste vor einiger Zeit 2 Stunden in einem Handyshop bleiben und konnte da das erste Mal deutlich meiner Meinung nach Elektrosmog wahrnehmen. Es äußerte sich in plötzlich auftretender starker Konzentrationsschwäche, interessanterweise erging es meinem Begleiter ebenso. Wenige Minuten nach Verlassen des Ladens war bei uns beiden wieder die volle Konzentration vorhanden, ok könnte Zufall gewesen sein. Aber bei Veranstaltungen wo WLAN und auch Tablets mit aktivierten Internet vorhanden sind, kann ich mich ebenfalls nur mit sehr viel Mühe konzentrieren und bin nach einiger Zeit benommen. Verlasse ich den Raum verschwindet dieser Zustand sofort!

dorisp.at

Ausschluss anderer Ursachen

Wichtig ist der Ausschluss anderer Ursachen wie Wohngifte, Schimmel, Borreliose, psychische Ursachen etc.


Überprüfung der Symptome

Überprüfen sie die Symptome, die EHS zuzuordnen sind und testen sie, ob sich ihr Zustand bessert, wenn sie eine funkfreie Gegend aufsuchen. Sollten sie Funksysteme wie WLAN/ DECT nutzen, schalten sie diese Versuchsweise für ein paar Tage vollständig aus. Verbessert sich das befinden oder bleibt es gleich? Bedenken sie, das Nachbar-WLAN ebenfalls stark strahlen kann, was das Ergebnis beeinflusst. Hilfreich ist hierbei ein Messgerät. Aber auch mit dem Smartphone (WLAN-Einstellungen) kann geprüft werden, wie stark Signale der Nachbar-Router reinkommen (Empfangsbalken). Das funktioniert auch im Flugmodus.


Auslöser herausfinden

Überprüfen sie nach einer Exposition, in welcher sie Beschwerden hatten, ob sich diese allmählich wieder bessern, sobald sie den Ort wechseln. Sobald wieder ein guter Gesundheitszustand erreicht ist, begeben sie sich erneut an den Ort, der die Beschwerden ausgelöst hat (Wohnung, Arbeit etc.) und prüfen sie, ob die Beschwerden innerhalb kurzer Zeit wieder auftreten. Um sicher zu gehen, das man sich an einem funkfreien Ort befindet, sollte man ein Messgerät benutzen.

Sofern der obere Abschnitt positiv verläuft (zutrifft), beginnen sie den nächsten Schritt: versuchen sie auslösende Gerätschaften wie WLAN, DECT Telefone etc auszuschalten. Sollten bei Deaktivierung die Beschwerden zurück gehen, haben sie die Ursache ausfindig gemacht (sofern kein Mobilfunkturm, WLAN/ DECT des Nachbarn oder gar Niederfrequenz zum Auslöser gehört). Um eine weitere Sensibilisierung zu vermeiden, setzen sie sich nicht mehr der Strahlenquelle aus. Als Alternative gibt es Kabelgebundenes Internet (DSL/ LAN), sowie Strahlungsarme DECT-Telefone.
Bei Personen die auf Mobilfunkantennen/ Funkmasten reagieren, sind intensiverer Maßnahmen nötig. Im Prinzip ist die Suche nach dem Auslöser einfach, wie auch schwer: sie müssen über längere Zeit beobachten, auf welche Geräte bzw. Frequenzen sie reagieren.

*Für den Test ist es notwendig, ihr Smartphone auf Flugmodus zu setzen oder ganz auszuschalten. Sie sollten in keinem Fall ein Smartphone während der Überprüfungen bei sich tragen. Sollte das Smartphone ein Problem sein, wird dadurch der Test verfälscht.


Auch die Nachbarn bedenken

Elektrosensibel Nachbarn

Da Funkstrahlung auch von Nachbarn eingesetzt wird, reicht es manchmal nicht aus, die eigenen Geräte zu deaktivieren. Für den Test ist es daher vom Vorteil, sich außerhalb von Häusern aufzuhalten. Sollten Sie nicht zu den glücklichen Personen gehören, die ein freistehendes Haus mit großem Grundstück besitzen, sollten Sie auch die Nachbarn kontaktieren, da deren funkende Geräte natürlich auch in Ihrer Wohnung funktionieren und emittieren. Die Reichweite eines DECT Schnurlostelefones bzw. WLAN-Routers (insbesondere wenn Repeater zur Verstärkung verwendet werden) kann im Freien bis zu 300m betragen. elektrosensibel-muenchen


Weitere Tests

  • Test auf Englisch (Punkte-System)