Test

Test auf Elektrosensibilität

Test auf Elektrosensibilität

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich in der Nähe von elektromagnetischen Feldern (EMFs) aufzuhalten, sind Sie möglicherweise elektrosensitiv. Die Zahl der elektrosensiblen Menschen nimmt weltweit exponentiell zu.

Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und wenig Energie?

Wenn Sie nicht herausfinden können, was Sie stört, kann es einen Grund geben, den Sie bisher noch nicht in Betracht gezogen haben- da Mikrowellenstrahlung nicht sichtbar ist. Elektrosensibilität bezieht sich jedoch nicht nur auf Hochfrequente-, sondern teils auch auf Niederfrequente Felder (“Hausstrom“).

Bitte beachten sie, das die Beschwerden abhängig von der Strahlungsstärke/ Strahlungsart/ Einwirkzeit und individuellen Konstitution sind. Ein naher WLAN-Router wird gravierendere Auswirkungen haben, als wenn dieser 20 Meter weiter steht. So können eindeutige EHS Symptome schnell auch zu diffusen/ nicht zuordbaren Beschwerden werden- wenn die Quellen weiter entfernt sind. Fast alle schwer Betroffenen wurden eine Zeit lang sehr starken EMF Feldern ausgesetzt, so das die Ursache(n) nach kurzer Zeit erkennbar war(en). Um Klarheit zu verschaffen, können WLAN-Router/ DECT Telefone über einige Stunden im gleichen Raum wie die Test-Person verwendet werden. Fühlt sich die Person nach dieser Zeit und auch nach einigen Telefonaten mit dem Handy nicht anders als davor, liegt wahrscheinlich keine Elektrosensibilität vor.


1) Ortsgebundene Beschwerden

Elektrosensibilität ist Ortsgebunden. Sobald sie sich von einem belasteten Ort entfernen, gehen die Symptome zurück. So kann Zuhause durch ein WLAN oder DECT-Telefon starker Kopfdruck/ Kopfschmerz, Benommenheit und Konzentrationsprobleme entstehen- was sich allmählich wieder aufklärt bzw. bessert, wenn die Wohnung verlassen wird oder die betreffenden Geräte ausgeschalten werden. Das gleiche gilt für Arbeitsstätten und Schulen. Betrifft das Problem Mobilfunkmasten, so spielt die Entfernung von den Funkmasten in Hinsicht auf “Gesundheit/ Beschwerden“ eine Rolle.
Eine Ausnahme bilden Smartphones/ Handys/ Tablets- da diese in der Regel mobil und Ortsunabhängig genutzt werden. Da Strahlenquellen jedoch vorrangig einen festen Standpunkt besitzen (WLAN-Router/ DECT-Telefone/ Mobilfunkmasten etc.) sind die Beschwerden in der Regel Ortsgebunden.

Test speziell für Smartphone/ Handys

Telefongespräch

Einige Elektrosensible reagieren besonders stark auf Smartphones/ Handys. Vergleichen sie die folgenden Beschwerden und prüfen sie, ob sie die Symptome ebenfalls so bestätigen können oder ob alles in Ordnung ist:

Zuerst fühlte ich eine Wärmeentwicklung um mein Ohr. Die Beschwerden entwickelten sich jedes mal, wenn ich mit meinem Handy telefonierte, zu starken Kopfschmerzen. Die Empfindlichkeit ging soweit, dass ich auf Mobiltelefone reagiere, die näher als 4 Meter sind.

Ich konnte beim Telefonieren nicht gehen, da die Telefonate Koordinationsprobleme verursachten. Je intensiver die Exposition, desto schwächer die Sprache.

Innerhalb von Sekunden nach Beginn des Anrufs fühlte sich mein Ohr von außen warm an. Das brennende Gefühl breitete sich dann auf die ganze Seite meines Gesichts aus. Mir wurde bald schwindelig und ich war verwirrt. Und es ist nicht nur einmal passiert. Von diesem Zeitpunkt an geschah es jedes Mal, wenn ich an mein Handy ging. Bald wurde mir klar, dass es zu schmerzhaft ist, mein Handy zu benutzen. Dann war es mein Bürocomputer, mein Fernseher, das Radio in meinem Auto. Ich wurde sehr krank.

electricsense.com

Wenn ich länger mit dem Handy telefoniere bekomme ich auf der Seite, wo ich das Handy halte, Kopfschmerzen. Die Seite ist danach noch längere Zeit sehr warm. Ich musste vor einiger Zeit 2 Stunden in einem Handyshop bleiben und konnte da das erste Mal deutlich meiner Meinung nach Elektrosmog wahrnehmen. Es äußerte sich in plötzlich auftretender starker Konzentrationsschwäche- interessanterweise erging es meinem Begleiter ebenso. Wenige Minuten nach Verlassen des Ladens war bei uns beiden wieder die volle Konzentration vorhanden, ok könnte Zufall gewesen sein. Aber bei Veranstaltungen wo WLAN und auch Tablets mit aktivierten Internet vorhanden sind, kann ich mich ebenfalls nur mit sehr viel Mühe konzentrieren und bin nach einiger Zeit benommen. Verlasse ich den Raum verschwindet dieser Zustand sofort!

dorisp.at

Mir wurde recht schnell bewusst, dass ich nach kurzen Telefonaten schon leichten Kopfschmerz bekam. Das waren unterschiedliche Symptome. Manchmal war es ein Benommenheitsgefühl. Manchmal war es aber auch ein deutlich auf der linken Seite spürbarer Kopfschmerz.

baubiologe-baldermann.de

2) Ausschluss anderer Ursachen

Wichtig ist der Ausschluss anderer Ursachen, die in etwa den Symtomen der Elektrosensibilität ähneln können. Das betrifft zum Beispiel Wohngifte, Schimmel, Borreliose, psychische Ursachen etc.


3) Überprüfung der Symptome

Überprüfen sie die Symptome, die EHS zuzuordnen sind und testen sie, ob sich ihr Zustand bessert, sobald sie eine funkfreie Gegend aufsuchen. Sollten sie Funksysteme wie WLAN/ DECT nutzen, schalten sie diese Versuchsweise für ein paar Tage vollständig aus. Verbessert sich das befinden oder bleibt es gleich? Bedenken sie, das Nachbar-WLAN ebenfalls stark strahlen kann, was das Ergebnis beeinflusst. Hilfreich ist hierbei ein Messgerät. Aber auch mit dem Smartphone (sofern sie nicht auf Phones reagieren) kann unter den WLAN-Einstellungen geprüft werden, wie stark Signale der Nachbar-Router reinkommen (Empfangsbalken). Das funktioniert auch im Flugmodus (WLAN-Empfang kann separat vom Flugmodus aktiviert werden):

Foto: Hier ist der erste WLAN-Router mit vollem Empfang sichtbar. In diesem Fall befindet er sich in den eigenen Räumen und kann ausgeschalten werden. Die nachfolgenden Router sind genug entfernt, das es nicht zwingend Probleme geben muss. Ab dem Punkt, wo Nachbar-Router jedoch mit vollem Empfang reinkommen, ist der heimische Test nicht Aussagekräftig genug.

Anzeige Nachbar-WLAN (Router)

4) Auslöser herausfinden

Überprüfen sie nach einer Exposition, in welcher sie Beschwerden hatten, ob sich diese allmählich wieder bessern, sobald sie den Ort wechseln bzw. das Smartphone/ WLAN/ DECT ausschalten. Sofern wieder ein guter Gesundheitszustand erreicht ist, begeben sie sich erneut in die Situation (Ort/ Gerät), was die Beschwerden ausgelöst hat und prüfen sie, ob die Beschwerden innerhalb kurzer Zeit wieder auftreten. Um sicher zu gehen, das man sich in einer funkarmen Umgebung aufhält, sollte man sich ein Messgerät besorgen.

Keinen Einfluss haben sie auf Mobilfunktürme und WLAN/ DECT der Nachbarn. Sollte also im ersten Test der eigenen Gerätschaften keine Änderung festzustellen sein, beginnen sie damit die Ortschaften ganz bewusst eine längere Zeit in Gänze zu meiden. Und prüfen sie bei Wiederkehr, ob die Symptome wieder auftreten.

Als Alternative für Funk-Geräte gibt es Kabelgebundenes Internet (DSL/ LAN), sowie Strahlungsarme DECT-Telefone (Eco Modus). Bei Personen die auf Mobilfunkantennen/ Funkmasten reagieren, sind intensivere Maßnahmen nötig. Im Prinzip ist die Suche nach dem Auslöser einfach, wie auch schwer: sie müssen über längere Zeit beobachten, auf welche Geräte bzw. Frequenzen sie reagieren.

*Für den Test ist es notwendig, ihr Smartphone auf Flugmodus zu setzen oder ganz auszuschalten. Sie sollten in keinem Fall ein Smartphone während der Überprüfungen bei sich tragen. Sollte das Smartphone ein Problem sein, wird dadurch der Test verfälscht. Ein Smartphone hört erst dann auf Funksingnale zu empfangen/ zu senden, wenn sie dieses auf Flugmodus setzen oder die SIM/ den AKKU rausnehmen.


Auch die Nachbarn bedenken

Elektrosensibel Nachbarn

Sollten Sie nicht zu den glücklichen Personen gehören, die ein freistehendes Haus mit großem Grundstück haben, müssten Sie auch die Nachbarn kontaktieren, da deren funkende Geräte natürlich auch in Ihrer Wohnung funktionieren und emittieren. Die Reichweite eines Schnurlostelefones im Freien kann bis zu 300 m betragen, ebenso die von W-LAN, vor allem wenn Repeater zur Verstärkung verwendet werden. Weisen Sie diese auf die Problematik hin (die vielen nicht bekannt ist). Im Handel gibt es inzwischen schnurlose Telefone, die zumindest nicht mehr ständig strahlen, sondern nur noch dann, wenn telefoniert wird.

elektrosensibel-muenchen.de
Woran erkennt man Elektrosensibilität?

Weitere Tests/ Erläuterungen


Fazit

Abschließend kann gesagt werden, das die Reise zur Erkennung einer bestehenden Elektrosensibilität einer Forschungsarbeit gleicht. Experimente, genaues hinsehen, Wissen sammeln und testen. Auf bestimmte EMF Felder zu reagieren (Handy/ WLAN) bedeutet nicht das Ende der Erkenntnis- denn meist besteht eine Sensibilität auf noch andere Funkgerätschaften. Es ist eine weite Reise- aber wir sind jene, die die Vorreiter/ Kämpfer für die Anerkennung von Elektrosensibilität sind- damit es nachfolgende Generationen leichter haben, sofortige Unterstützung zu erhalten. Dafna Tachover: “Wir sind die Beweise“ (We Are The Evidence)

Ursachenforschung in der Schulmedizin?

Die Schulmedizin betreibt solche aufwendigen Ursachenforschungen nicht. Ihnen sind meistens die Ratgeber bekannt, die Elektrosensibilität in die psychosomatische Sparte abschieben wollen. Dabei ist doch jedem geschulten Hobbyfunker bekannt, dass Funkstrahlung gesundheitsschädlich ist und dass man sich abschirmen muss, wenn man vom Funken z.B. eine Erkältung bekommt oder anderweitig krank wird.

atelier-fuer-abschirmkleidung.jimdo.com
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