Glyphosat, Rauchen und Asbest

Glyphosat, Rauchen und Asbest

Warten auf Anerkennung

Jahrzehntelanges Warten auf Anerkennung

“Legal“ bedeutet nicht immer harmlos. Genauso wie Tabak legal ist und dennoch Lungenkrebs verursachen kann.

Unter Berücksichtigung der Vorgeschichte von beispielsweise Tabak und Rauchen und der langen Zeit, die für die Klassifizierung von Krebs benötigt wurde, ist es völlig verständlich, dass die HF-Strahlung noch am Anfang dieser Vorgeschichte steht. Wenn jedoch gegenwärtig keine Maßnahmen ergriffen werden, werden die Kosten für die Gesellschaft in Form von vorzeitigen Todesfällen, einer Verschlechterung der öffentlichen Gesundheit und einer Schädigung des Ökosystems höchstwahrscheinlich sehr hoch sein. Es ist jedoch wichtig, die Geschichte der vernachlässigten Warnungen vor HF-Strahlung zu veröffentlichen. Die EU scheint in dieser Hinsicht vielleicht einen Mangel zu haben. Es muss der Schluss gezogen werden, dass der Verursacher die vollen Kosten des Schadens aus dieser Technologie tragen muss. Diejenigen in verantwortlichen Positionen in Regierungen und Organisationen, die die Öffentlichkeit und die Umwelt vor Schaden bewahren sollen (WHO und ICNIRP), dies jedoch nicht tun, indem sie die zunehmenden Warnungen von Wissenschaftlern weltweit über die Gefahren von 5G ignorieren, sollten auch für den Schaden verantwortlich gemacht werden, den sie dadurch der Öffentlichkeit zufügen. spandidos-publications.com

Die Geschichte zeigt, dass Behörden Jahrzehnte warten können, bevor sie ein gefährliches Produkt verbieten und von Land zu Land unterschiedlich reagieren. So wie Asbest noch Jahre erlaubt war, nachdem es in anderen Ländern verboten wurde. So wie Glyphosat weiter zugelassen ist, während es in anderen Ländern (zbsp. Österreich) bereits untersagt ist. Haben Menschen je nach Region eine unterschiedliche Anatomie? Ein Vergleich zeigt auf, wie lange es vom Wissen (Schädlichkeit) bis zur offiziellen Anerkennung der Gesundheitsgefahren brauchte.

Röntgenstrahlung

35 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Früher steckte man in gehobeneren Schuhläden die Füße in den Röntgenautomaten (Pedoskop/ Schucoskop). Mit diesem Röntgengerät aus den 20er- 60er Jahren machte man die Füße in den Schuhen sichtbar und überprüfte so die Passgenauigkeit. Diese neue Technik wurde sehr leichtsinnig und übertrieben angewendet.

Wussten Sie, dass 1895 die Röntgenstrahlung entdeckt wurde und bereits 1904 um die 200 Studien veröffentlicht waren, die über Strahlenschäden berichteten? Wussten Sie, dass dennoch:

  • ab 1910 mit Röntgenstrahlung Schwangerschaftsdiagnose betrieben wurde?
  • in den 30er und 40er Jahren mit Röntgenstrahlung kosmetische Haarentfernung betrieben wurde?
  • in den 40er bis 60er Jahre in den Schuhgeschäften „Pedoskope“ standen, mit denen Füße beim Schuhe Anprobieren „durchleuchtet“ (=geröntgt) wurden?
  • 1958 nachgewiesen wurde, dass Kinder, die im Mutterleib geröntgt wurden (Schwangerschaftsdiagnose), später an Leukämie erkranken können?
  • Erst seit 1993 gibt es die Empfehlung, Schwangere nicht zu röntgen.

Weitere Anwendung trotz vorliegenden Warnungen!

Die Geräte standen noch bis in die 1960er Jahre in den Schuhgeschäften, obwohl schon sehr früh nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen medizinische Erkenntnisse über die gesundheitlichen Gefahren vorlagen und der Einsatz von Pedoskopen in Fachkreisen kritisiert wurde.

mta-r.de

Rauchen

50 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Tabakrauch enthält mehr als 70 Chemikalien, die Krebs verursachen können. Tabak enthält zudem Nikotin– ein stark abhängig machendes psychoaktives Medikament. Der Tabakkonsum ist weltweit die häufigste vermeidbare Todesursache.  

Bereits in den 1930er Jahren waren sich amerikanische Wissenschaftler und Aktivisten der steigenden Krebstodesrate bewusst. Offiziell wurde dies 1953 veröffentlicht. Die Strategien der amerikanischen Tabakindustrie für den Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Schäden ihrer Produkte dokumentieren, entstanden ebenfalls in den 1950er Jahren. In einem nun gut dokumentierten Versuch, diesen Beweisen entgegenzuwirken, trafen sich die Führungskräfte der großen Tabakunternehmen im Dezember 1953 und entwickelten unter Anleitung der Werbefirma Hill & Knowlton eine einheitliche Strategie. Darunter die Gründung einer von der Industrie finanzierten Forschungsorganisation und später des Rates für Tabakforschung, sowie eine landesweite Veröffentlichung in der das Engagement der Branche für die Öffentlichkeit bekräftigt wurde.

Jahrzehntelang verfolgte die Branche festgelegte Strategien: die Schädigung ihrer Produkte zu leugnen/ die wissenschaftlichen Beweise, die diese Schäden zeigten, zu diskreditieren/ Forschung zu finanzieren, die die Aufmerksamkeit von Zigaretten ablenken sollte und neue Produkte mit implizit geringeren Risiken zu vermarkten.

Gesammelte Beweise sollten mithilfe von Anzeigen und Pressemitteilungen mit populärwissenschaftlichen Journalisten widerlegt werden. Die Unterstützung der (branchenfreundlichen) Wissenschaft war ein wesentlicher Bestandteil dieses Unternehmens. Die Zigarettenhersteller forderten „mehr Forschung“, um eine angebliche „Kontroverse“ zu lösen und wollten der Öffentlichkeit versichern, dass die Unternehmen die Verantwortung übernehmen. Die Strategie der Tabakindustrie, wie heute beim Mobilfunk: „Wir brauchen mehr Forschung“ vernebelte die Öffentlichkeit so, dass erst 50 Jahre später eine Aufklärung zum Schutz der Bevölkerung beginnen konnte. ncbi.nlm.nih.gov

Im Jahr 2006 befand der US-Bezirksrichter Kessler in einer jahrzehntelangen Klage des DOJ gegen die Tabakindustrie: „Die Industrie hatte ihre tödlichen Produkte mit Eifer und Täuschung vermarktet und verkauft, wobei sie sich auf ihren finanziellen Erfolg konzentrierte- ohne Rücksicht auf die menschliche Tragödie oder die sozialen Kosten, die der Erfolg mit sich brachte“ (USA gegen Phillip Morris 2006, S. 28). Die Tabakindustrie ist die einzige legale Branche, die nach den bundesstaatlichen Gesetzen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität verfolgt und verurteilt wurde.

Asbest

107 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Elektrosensibilität folgt wie Asbest dem gleichen Muster wie andere arbeitsbedingte Verletzungen. Dass Asbest für den Menschen schädlich ist, war Anfang dieses Jahrhunderts bekannt. Es dauerte jedoch Jahrzehnte, bis dies endgültig anerkannt wurde. Mit der Anerkennung wurde Asbest von den Aufsichtsbehörden schnell verboten oder reguliert. Während dieses ganzen Prozesses erklärten viele Experten, Ärzte und die Industrie bis zum Schluss mit Nachdruck, dass Asbest harmlos sei. Bei der elektrischen Empfindlichkeit sehen wir, dass sich dasselbe Muster wiederholt. Wir hören endlose Versicherungen, hauptsächlich von speziellen Interessengruppen und bestimmten Ärzteaktivisten, dass elektromagnetische Strahlung harmlos sei. Unterdessen entwickelt eine wachsende Zahl von Menschen, die WLAN und andere elektronische Geräte benutzen, Probleme wie Elektrosensibilität und Krebs (der erst nach 10-20 Jahren zum Vorschein kommt).

“Das Mobilfunkproblem erinnert an die Verhältnisse beim Asbest. Circa 1980 wurde Asbest in Deutschland verboten. Der Gipfel der Asbest-bedingten Tumore war erst im Jahr 2015. Bis dahin war man noch im Anstieg, weil man Latenzen hat, das heißt Zeiträume zwischen Exposition und dem Gesundheitsereignis Tumor. Zwischen 30, 40 und noch mehr Jahren. Das ist das, was man im Hinterkopf haben muss, wenn man jetzt sagt, nehmen wir doch die Hinweise bei den elektromagnetischen Feldern ernst und warten nicht noch 40 Jahre bis wir vielleicht etwas sehen!“ Prof. Dr. Hugo W. Ruediger youtube.com

Wussten Sie, dass seit 1879 Asbest abgebaut wurde und bereits 1898 über „nachweisliche Gefahr für die Gesundheit von Arbeitern“ (Verletzungen der Bronchien, Lungen) berichtet wurde? Wussten Sie, dass:

  • 1918 Versicherungen den Versicherungsschutz für Personengruppen aus der Asbestindustrie ablehnten, wegen der vermuteten schädlichen Umgebungsbedingungen?
  • 1986 Asbest als krebserregend eingestuft wurde?
  • Asbest erst seit 2005 EU-weit verboten ist?

Gerade bei Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas werden die Spätfolgen -sowohl für Lehrer/Innen, Erzeiher/Innen als auch für die Schüler, Kinder, gerne „ignoriert“ – dies vor allem bei Asbest, Weichmachern, Flammschutzmittel und PAKs… Dies in vielen Fällen in „hervorragendem Zusammenspiel“ zwischen manchen Gesundheitsämtern, Schulbehörden, Gutachtern und kommunalen Schulträgern. eggbi.eu

facebook.com
  • daserste.de | Video/ Asbest-Erkrankungen- Der lange Weg zur Anerkennung
  • csn-deutschland.de | Asbest ist verboten, die Zahl der Opfer wächst trotzdem noch lange weiter

PCB (Polychlorierte Biphenyle)

97 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Wussten Sie, dass schwere Gesundheitsschäden durch Polychlorierte Biphenyle bereits 1899 auftraten, aber das Verbot und die Beseitigung bis 2010 erst im Jahr 1996 vereinbart wurde?

PCB- die unterschätzte Gefahr

Insektengift DDT

30 Jahrzehnte vom Wissen bis zur Handlung!

DDT – vom Wundermittel zum Teufelszeug

In den Fünfzigerjahren kam das Insektizid DDT auf den Markt. Schädlinge auf dem Acker ließen sich damit beinahe über Nacht ausrotten. Doch die schädliche Wirkung wurde lange unterschätzt. Es dauerte drei Jahrzehnte bis das Mittel auf die Liste der verbotenen Stoffe gesetzt wurde.
Das Zeug zur bitterbösen Satire hat definitiv eine Anzeige für das Insektizid DDT aus den Fünfzigerjahren: Eine adrette Hausfrau in Küchenschürze, die im Chor mit Hund, Kuh, Henne, Apfel und Kartoffel das fröhliche Lied schmettert „DDT is good for m-e-e-e“ – DDT ist gut für mich. Ein tragischer Irrtum, nicht der einzige in der Geschichte von Chemikalien und Pestiziden.
Carina Weber- beobachtet die Branche seit mehr als 30 Jahren und weiß, wie lange es dauern kann, vom ersten Hinweis auf mögliche Risiken, bis zu dem Punkt, an dem ein gefährlicher Stoff aus dem Verkehr gezogen wird.

sueddeutsche.de

Angriffe gegen aufklärende Kräfte sind analog zum Mobilfunk:

Als die US-Biologin Rachel Carson im Sommer 1962 ihr Buch mit dem Titel „Silent Spring“ vorstellte, in dem sie das Gefahrenpotenzial des Insektizids systematisch beschrieb, löste sie Entrüstung aus. Sie wurde stark angefeindet, nicht nur von der Industrie, sondern auch von einigen Wissenschaftlern und konservativen Politikern. Die Angriffe beschränkten sich nicht auf sachliche Argumente, sie zielten teilweise deutlich unter die Gürtellinie. Unter anderem wurde das Gerücht gestreut, Carson sei Kommunistin und an einer Verschwörung der Sowjetunion gegen die USA beteiligt.

sueddeutsche.de

Radioaktivität

Atomkraftwerk

Die Gefahren waren bekannt- aber die Bevölkerung wurde beruhigt

Es ist das Unverantwortlichste, was jemals geschah- es ist das Katastrophalste, was jemals geschah: Die Nutzung der starken Kernkraft. Schon bei Einführung dieses Wahnsinns war klar, dass radioaktive Spaltprodukte entstehen würden, für welche es weltweit keinen Endlagerplatz gibt.
„Sauberer, günstiger Strom“! Die Bevölkerungen dieser Welt fielen auf den Vorwand selbstverständlich herein, denn wer wusste denn schon was davon, was in einem Kernreaktor vor sich geht und wofür diese Todesmaschinen tatsächlich da sind. Irgendwann gelangte jedoch die Frage in die breite Öffentlichkeit, wo man mit dem hochgefährlichen Atommüll denn eigentlich hin will, der in Kernreaktoren entsteht. Da erzählte man den Bevölkerungen die nächsten Lügen: „Wir arbeiten an dem Problem und werden eine Lösung finden.“ Damit waren die Bevölkerungen erstmal wieder beruhigt und der geisteskranke Atom-Wahnsinn konnte weitergehen.

newstopaktuell
AtomkraftwerkeKein Versicherungsschutz

Und wussten Sie, dass Versicherungen den Versicherungsschutz für Atomkraftwerke ablehnen, weil ein möglicher gesundheitlicher Schaden unkalkulierbar ist?

Mobilfunk- Kein Versicherungsschutz

Wussten Sie, dass aufgrund möglicher Gesundheitsschäden auch Mobilfunksendeantennen nicht versichert sind? iddd.de

The Nation konnte keine einzige Versicherungsgesellschaft finden, die bereit war, eine Produkthaftungspolice zu verkaufen, die die Strahlung von Mobiltelefonen abdeckte. „Warum sollten wir das tun wollen?“ Eine Führungskraft kicherte, bevor sie auf mehr als zwei Dutzend ausstehende Klagen gegen Mobilfunkunternehmen hinwies, die Schadensersatz in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden US-Dollar forderten. Einige Richter haben solche Klagen bestätigt, darunter ein Richter in Italien, der sich weigerte, von der Industrie finanzierte Forschung als Beweismittel zuzulassen.

Glyphosat

Glyphosat

Gefahren bekannt- dennoch weiter zugelassen

Wie gefährlich ist Glyphosat? Im Streit um mögliche Gesundheitsschäden durch das Pflanzenschutzmittel hat die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs ein Gutachten verfasst. Darin kommt sie zu dem Schluss, dass zumindest die Zulassung des Bayer-Produktes in der EU korrekt verlaufen sei. Im Streit um mögliche Gesundheitsgefahren durch das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat hat eine Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs die derzeitigen Schutzregeln der EU als ausreichend bewertet.

n-tv.de

Im Fokus: das „Non-Hodgkin-Lymphom“

Nicht gerade beruhigende Neuigkeiten zum Thema Glyphosat: Eine in Mutation Research veröffentlichte Studie sieht einen „zwingenden Zusammenhang“ zwischen der Nutzung des Herbizids und der Erkrankung an Lymphgewebekrebs. Die Autoren der Untersuchung (Exposure to Glyphosate-Based Herbicides and Risk for Non-Hodgkin Lymphoma: A Meta-Analysis and Supporting Evidence) sprechen von einem um 41 Prozent erhöhten Risiko bei Menschen, jedenfalls bei denen, die größeren Konzentrationen ausgesetzt sind, am sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken.

heise.de

Artikel

Impfschäden

Impfschäden

Impfschäden durch vom Robert Koch-Institut empfohlene Impfung!

HPV Impfung | Anerkannter Impfschaden: Paula (15) querschnittsgelähmt

HPV Impfung | Werden Risiken systematisch verschwiegen?

Auf Plakaten im Wartezimmer und in Informationsbroschüren klärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über die HPV-Impfung auf. Dabei verschweigt Sie jedoch Berichte über schwere Nebenwirkungen.

youtube.com

MRT Kontrastmittel (Gadolinium)

MRT Kontrastmittel (Gadolinium)

Trotz Nachweise über Schäden- Gadolinium darf weiter verwendet werden

Lebensgefahr durch giftige MRT Kontrastmittel

Gadolinium ist hochtoxisch für Menschen und wird deswegen nur in Form spezieller chemischer Verbindungen- sogenannter Chelatkomplexe- als Kontrastmittel genutzt. Laut Pharmaindustrie und Radiologen seien die verabreichten Gadoliniumverbindungen im Körper stabil und würden innerhalb kurzer Zeit intakt ausgeschieden. Diese Behauptung ist nachweislich eine Lüge, denn es ist wissenschaftlich eindeutig belegt, dass ausnahmslos alle am Markt verfügbaren linearen und makrozyklischen Gadoliniumverbindungen zu einem gewissen Teil im menschlichen Körper brechen. Viele Radiologen behaupten entgegen besseren Wissens, dass die von ihnen eingesetzten MRT-Kontrastmittel sicher für ihre Patienten und bei der Suche nach Krebs oder Entzündungsherden zwingend notwendig seien. Auch diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit, denn es existiert inzwischen eine erhebliche Anzahl englischsprachiger Studien, deren Seriösität außer Zweifel steht und die sowohl die Ablagerung, als auch die Aufsättigung und Schädlichkeit der Gadoliniumpräparate belegen.

gadolinium-vergiftung.de

Erkrankungen, die vor Anerkennung als “Psychische Erkrankung“ abgetan wurden

Da es sich bei Elektrosensibilität um ein relativ neues Phänomen handelt, für das man noch nach Erklärungen sucht, wird der Einfachheit halber oft behauptet, dass es sich um Einbildungskraft und „psychosomatische“ Beschwerden handelt. Sich jedoch hinter einer unvollkommenen Wissenschaft zu verstecken, um das Leiden der Menschen nicht zu erkennen, wiederholt das Szenario, das u.a. Menschen mit Fibromyalgie erlebten. Insbesondere Frauen, die als verrückt behandelt wurden, bis die Krankheit endlich erkannt wurde.

Hypoglykämie (Unterzuckerung)

In den 1970er Jahren sagten Ärzte, dass es keine Hypoglykämie (Unterzuckerung) gibt und überwiesen diese Patienten an den Psychiater, der sagte, sie seien depressiv. Heute ist es eine in der Schulmedizin allgemein anerkannte Erkrankung.

Fibromyalgie (chronische Schmerzerkrankung)

Fibromyalgie wurde einmal als psychische Störung angesehen und wurde damals als Fibrositis bezeichnet. Später wurde es als rheumatische Störung eingestuft, die Steifheit, Schmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen verursachte. Erst 1976 wurde die Krankheit in Fibromyalgie umbenannt. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort „Fibro“ (Fibrosegewebe) und den griechischen Begriffen für „Myo“ (Muskel) und „Algia“ (Schmerz) ab.

CFS (Chronische Müdigkeit)

CFS wurde lange Zeit fälschlicherweise für eine Störung der psychischen Gesundheit gehalten. Während CFS früher also eine umstrittene Diagnose war, wird es heute allgemein als Krankheit akzeptiert. Das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) ist eine Störung, die durch extreme Müdigkeit oder Erschöpfung gekennzeichnet ist, nicht mit der Ruhe verschwindet und nicht durch eine zugrunde liegende Krankheit erklärt werden kann. Patienten mit chronischem Müdigkeitssyndrom haben Defekte in der Fähigkeit von Zellen in ihrem Körper, Energie zu erzeugen.

Neue Forschungsergebnisse decken molekulare Veränderungen im Gehirn auf, die spezifisch für das chronische Müdigkeitssyndrom und die Golfkriegskrankheit sind – zwei Zustände, die bis vor kurzem als rein psychologisch galten. medicalnewstoday.com

Analogien

Penicillin

Lassen Sie uns eine Analogie ziehen. Als Penizillin zum ersten Mal auftauchte, verbreitete sich seine Anwendung sehr schnell und die meisten Menschen spürten die Vorteile. Auf der anderen Seite kann Penicillin Allergien auslösen. Der Nutzen von Penicillin wird nicht in Frage gestellt, aber Allergiker sollten es meiden. Auch der Einsatz von Antibiotika hat zugenommen, selbst nach Meinung von Experten zu stark. Wir stehen jetzt vor großen Problemen mit Antibiotikaresistenzen. Drahtlose Netzwerke und Geräte sind ein bisschen wie Penizillin. Ihre Verwendung hat sich auch sehr schnell verbreitet und die meisten Benutzer sind sehr glücklich darüber. Aber einige Menschen sind „allergisch“ gegen sie. Sollten wir uns drahtlose Kommunikation nicht als Penicillin vorstellen? Können ihr Einsatz und die kumulative Intensität dieser Funkwellen zu einem steigenden Risiko führen?

Die Meinungen sind geteilt, aber als Fachmann im Gesundheitswesen sollte man es vorziehen, die Patienten zu entlasten und dem Risiko vorzubeugen, anstatt zu glauben, dass die Menschen ihr Leiden fabrizieren und ihnen gleichgültig gegenüber stehen.

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