Warten auf Anerkennung

Warten auf Anerkennung

Jahrzehntelanges Warten auf Anerkennung

Die Geschichte zeigt, dass Behörden Jahrzehnte warten können, bevor sie ein gefährliches Produkt verbieten und von Land zu Land unterschiedlich reagieren. So wie Asbest noch Jahre erlaubt war, nachdem es in anderen Ländern verboten wurde. So wie Glyphosat weiter zugelassen ist, während es in anderen Ländern (zbsp. Österreich) bereits untersagt ist. Haben Menschen je nach Region eine unterschiedliche Anatomie?

Ein Vergleich zeigt auf, wie lange es vom Wissen (Schädlichkeit) bis zur offiziellen Anerkennung der Gesundheitsgefahren brauchte

Röntgenstrahlung

Wussten Sie, dass 1895 die Röntgenstrahlung entdeckt wurde und bereits 1904 um die 200 Studien veröffentlicht waren, die über Strahlenschäden berichteten? Wussten Sie, dass dennoch:

  • ab 1910 mit Röntgenstrahlung Schwangerschaftsdiagnose betrieben wurde?
  • in den 30er und 40er Jahren mit Röntgenstrahlung kosmetische Haarentfernung betrieben wurde?
  • in den 40er bis 60er Jahre in den Schuhgeschäften „Pedoskope“ standen, mit denen Füße beim Schuhe Anprobieren „durchleuchtet“ (=geröntgt) wurden?
  • 1958 nachgewiesen wurde, dass Kinder, die im Mutterleib geröntgt wurden (Schwangerschaftsdiagnose), später an Leukämie erkranken können?
  • Erst seit 1993 gibt es die Empfehlung, Schwangere nicht zu röntgen.

35 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!


Rauchen

Wussten Sie, dass bereits 1953 bekannt war, dass Rauchen Krebs verursachen kann? Das die Strategie der Tabakindustie: „Wir brauchen mehr Forschung“ die Öffentlichkeit so vernebelte, dass erst 50 Jahre später eine Aufklärung zum Schutz der Bevölkerung beginnen konnte?

50 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!


Asbest

Wussten Sie, dass seit 1879 Asbest abgebaut wurde und bereits 1898 über „nachweisliche Gefahr für die Gesundheit von Arbeitern“ (Verletzungen der Bronchien, Lungen) berichtet wurde? Wussten Sie, dass:

  • 1918 Versicherungen den Versicherungsschutz für Personengruppen aus der Asbestindustrie ablehnten, wegen der vermuteten schädlichen Umgebungsbedingungen?
  • 1986 Asbest als krebserregend eingestuft wurde?
  • Asbest erst seit 2005 EU-weit verboten ist?

107 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!


Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Wussten Sie, dass schwere Gesundheitsschäden durch Polychlorierte Biphenyle bereits 1899 auftraten, aber das Verbot und die Beseitigung bis 2010 erst im Jahr 1996 vereinbart wurde?

97 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!


Atomkraftwerke

Kein Versicherungsschutz

Wussten Sie, dass Versicherungen den Versicherungsschutz für Atomkraftwerke ablehnen, weil ein möglicher gesundheitlicher Schaden unkalkulierbar ist?

Und wussten Sie, dass aufgrund möglicher Gesundheitsschäden auch Mobilfunksendeantennen nicht versichert sind? Quelle


Radioaktivität

Atomkraftwerk

Die Gefahren waren bekannt- aber die Bevölkerung wurde beruhigt

Es ist das Unverantwortlichste, was jemals geschah- es ist das Katastrophalste, was jemals geschah: Die Nutzung der starken Kernkraft. Schon bei Einführung dieses Wahnsinns war klar, dass radioaktive Spaltprodukte entstehen würden, für welche es weltweit keinen Endlagerplatz gibt.
„Sauberer, günstiger Strom“! Die Bevölkerungen dieser Welt fielen auf den Vorwand selbstverständlich herein, denn wer wusste denn schon was davon, was in einem Kernreaktor vor sich geht und wofür diese Todesmaschinen tatsächlich da sind. Irgendwann gelangte jedoch die Frage in die breite Öffentlichkeit, wo man mit dem hochgefährlichen Atommüll denn eigentlich hin will, der in Kernreaktoren entsteht. Da erzählte man den Bevölkerungen die nächsten Lügen: „Wir arbeiten an dem Problem und werden eine Lösung finden.“ Damit waren die Bevölkerungen erstmal wieder beruhigt und der geisteskranke Atom-Wahnsinn konnte weitergehen.

newstopaktuell

Glyphosat

Glyphosat

Gefahren bekannt- dennoch weiter zugelassen

Wie gefährlich ist Glyphosat? Im Streit um mögliche Gesundheitsschäden durch das Pflanzenschutzmittel hat die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs ein Gutachten verfasst. Darin kommt sie zu dem Schluss, dass zumindest die Zulassung des Bayer-Produktes in der EU korrekt verlaufen sei. Im Streit um mögliche Gesundheitsgefahren durch das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat hat eine Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs die derzeitigen Schutzregeln der EU als ausreichend bewertet.

n-tv.de

Im Fokus: das „Non-Hodgkin-Lymphom“

Nicht gerade beruhigende Neuigkeiten zum Thema Glyphosat: Eine in Mutation Research veröffentlichte Studie sieht einen „zwingenden Zusammenhang“ zwischen der Nutzung des Herbizids und der Erkrankung an Lymphgewebekrebs. Die Autoren der Untersuchung (Exposure to Glyphosate-Based Herbicides and Risk for Non-Hodgkin Lymphoma: A Meta-Analysis and Supporting Evidence) sprechen von einem um 41 Prozent erhöhten Risiko bei Menschen, jedenfalls bei denen, die größeren Konzentrationen ausgesetzt sind, am sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken.

heise.de

Impfschäden

Impfschäden

Impfschaden wird trotz Belegen und Gutachten nicht anerkannt

Ein Jahrelanger Kampf um die Anerkennung

Print Friendly, PDF & Email
Teile diesen Beitrag