Das Brummton-Phänomen

Tieffrequentes Dauerbrummen

Das Brummton-Phänomen (englisch The Hum oder Taos Hum) ist ein tieffrequenter Schall, welcher unter anderem von Windkraftanlagen, aber auch durch Mobilfunk ausgelöst wird. Infraschall hat die Charakteristik, das er sich über weite Strecken verbreitet und auch durch alles durchdringt. Tieffrequenter Schall ist nachweislich gesundheitsschädlich. Hörbare und nicht hörbare tieffrequente Schallimmissionen werden häufig als Ohrendruck, Vibrationen, Angst- oder Unsicherheitsgefühl beschrieben. Eine Studie der Uni Mainz bestätigt: “Infraschall von Windrädern macht herzkrank“. Die Übertragung von Schall geschieht nicht nur über das Ohr, sondern auch durch die inneren Organe (Brustkorb/ Unterleib), sowie dem Knochenbau- so können Vibrationen auch von dort das Innenohr erreichen und zu Auswirkungen führen. Aufgrund der Pulsung der Töne (anders als beim Verkehr das gleichmäßige Rauschen) kann der Schall zudem zermürbend wirken. Übrigens können auch Gebäudeteile durch tieffrequenten Schall zu Schwingungen angeregt werden.

Schall als Gesundheitsrisiko ist seit Jahren bekannt und vor allem öffentlich diskutiert im Bereich Flughafenlärm, Verkehrslärm. Auch Lärm aus benachbarten Industrieund Gewerbeanlagen, Diskotheken und Gaststätten kann ebenso wie „laute Musik“ aus Nachbarwohnungen/ Gebäuden nicht nur als Verursacher von Gehörschäden, sondern auch als anerkannter „Stressfaktor“ eine starke gesundheitliche Belastung darstellen.

eggbi.eu
Quellen (Insbesondere Industrieanlagen)
  • Anlagen der Energieerzeugung/ Energietransports (Wärmepumpen/ Biogasanlagen)
  • Raumluft-technische Anlagen/ Klimaanlagen/ Wärmepumpen
  • Windenergieanlagen
  • Funkantennen bzw. elektromagnetische Felder
SWR | Geräusche im Infraschallbereich
Symptome/ Beschwerden
  • Kopfschmerzen/ Migräne/ Ohrendruck/ Tinnitus
  • Magenbeschwerden/ Übelkeit
  • Schlafstörungen/ unscharfes Sehen
  • Verspannungen/ Appetitlosigkeit/ Angstzustände
  • Geistige und körperliche Erschöpfung/ Ermüdung
  • Konzentrationsstörungen/ Benommenheit
  • Schnelle Herzfrequenz
Auswirkung

“Durch den Einfluss von Infraschall wird möglicherweise, wie auch bei elektromagnetischen Feldern, ein chronischer Entzündungsprozess im Sinne der silent inflammation mit oxidativem Stress und Nitrostress unterstützt und dauerhaft unterhalten.”

windwahn.com
Einteilung von Schall (ig-rossdorf.eu)
  • Hyperschall Frequenzen über 1 GHz
  • Ultraschall: Frequenz über 20 kHz
  • Hörbarer Schall: 16 Hz und 20.000 Hz (20 kHz)
  • Tieffrequenter Schall 20 Hz und unter 140 Hz
  • Infraschall: Frequenzen von unter 16 Hz

Brummton durch Mobilfunk

Der Brummton von Wenningstedt/ NDR Sendung „Menschen & Schlagzeilen“ vom 09.12.2009


Brummton durch Windkraftanlagen

Brummton durch Windkraftanlagen

Achter Juni 2016, 5 Uhr: Nachts dreimal wach. Bernd weint. Extremes Wummern. 11.6., 5 Uhr: Ab jetzt wach, kein Schlaf mehr möglich wegen extremen Wummern. Sehr starkes Wummern auch tagsüber. 17.6., 22.30 Uhr: Nummer 1 und 4 und 5 laufen, sehr starkes Wummern, Bernd wacht auf, weint.«

tichyseinblick.de

Infraschall von Windkraftanlagen pulsiert rhythmisch und der pulsierende Schalldruck beeinflusst das Innenohr, auch wenn von der Person kein einziger Laut wahrgenommen wird. Die Druckwellen pflanzen sich fort zum flüssigkeitsgefüllten Hohlraum des Innenohrs und dieser „Massage-Effekt” wirkt auf die Sinneszellen in den Gehör- und Gleichgewichtsteilen des Innenohrs. Dadurch werden das menschliche Gleichgewichtsorgan und die inneren Organe zum Schwingen gebracht und versetzen es in den „Zustand der Bewegung“, auch wenn der menschliche Körper sich in diesem Moment gar nicht bewegt. Niederfrequenter Schall lässt den menschlichen Körper „denken“, er sei in Bewegung. Wie bei der Seekrankheit.

ig-rossdorf.eu
Windkraft ruiniert Familienbetrieb

Brummton durch Gas-Station/ Regelung von Gasdruck

Mysteriöser Brummton

Furtwangen liegt mitten im erholsamen Schwarzwald- doch nicht für alle. Es gibt Menschen, die hören permanent einen tiefen Brummton. Bei Brigitte und Rudolf Rieber begann es vor fünf Jahren. Urplötzlich.

youtube.com

Die Gefahr wurde bislang verharmlost

Das Problem: Ist man dem unhörbaren Lärm längere Zeit ausgesetzt, kann er zu Schlafstörungen führen, die Lebensqualität beeinträchtigen und zur Gesundheitsgefahr werden. Bekannte Lärmquellen sind Windkraft-, Biogas und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen. „Gerade bei Wärmepumpen ist problematisch, dass es vielfach weder vorgeschriebene Lärmquoten noch Installationsvorschriften gibt“, sagt der Lärmforscher Detlef Krahé von der Universität Wuppertal. Er untersucht die kaum hörbare Gefahr seit Jahren und weiß, dass sie bislang in der Öffentlichkeit verharmlost wurde: „Die Wissenschaft hat da noch einiges nachzuholen.“

extratipp.com

Die Verharmlosung aufgrund dauerhafter Wiederholung und Weitergabe unwissenschaftlich interpretierter Ergebnisse in Veröffentlichungen der Windkraftlobby und deren ständiges Verweisen auf völlig veraltete Standards, wie die TA Lärm, muß als gefährlich eingestuft werden. Der Staat ist durch das Grundgesetz verpflichtet, seine Bürger zu schützen.

ig-rossdorf.eu

Informationen

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