Das Brummton-Phänomen

Das Brummton-Phänomen

Tieffrequentes Dauerbrummen

Das Brummton-Phänomen (englisch The Hum oder Taos Hum) ist ein tieffrequenter Schall, welcher unter anderem von Windkraftanlagen, aber auch durch Mobilfunk ausgelöst wird. Infraschall hat die Charakteristik, das er sich über weite Strecken verbreitet und auch durch alles durchdringt. Tieffrequenter Schall ist nachweislich gesundheitsschädlich. Hörbare und nicht hörbare tieffrequente Schallimmissionen werden häufig als Ohrendruck, Vibrationen, Angst- oder Unsicherheitsgefühl beschrieben. Eine Studie der Uni Mainz bestätigt: “Infraschall von Windrädern macht herzkrank“. Die Übertragung von Schall geschieht nicht nur über das Ohr, sondern auch durch die inneren Organe (Brustkorb/ Unterleib), sowie dem Knochenbau- so können Vibrationen auch von dort das Innenohr erreichen und zu Auswirkungen führen. Aufgrund der Pulsung der Töne (anders als beim Verkehr das gleichmäßige Rauschen) kann der Schall zudem zermürbend wirken. Übrigens können auch Gebäudeteile durch tieffrequenten Schall zu Schwingungen angeregt werden.

Tiefe Tongeräusche von unter 20 Hertz bezeichnet die Wissenschaft als Infraschall. Dieser wird von Menschen als tiefer Brummton wahr genommen. Etwa 30 % der Menschen sollen in der Lage sein, diesen Infraschall zu hören. mainzund.de

Schall als Gesundheitsrisiko ist seit Jahren bekannt und vor allem öffentlich diskutiert im Bereich Flughafenlärm, Verkehrslärm. Auch Lärm aus benachbarten Industrieund Gewerbeanlagen, Diskotheken und Gaststätten kann ebenso wie „laute Musik“ aus Nachbarwohnungen/ Gebäuden nicht nur als Verursacher von Gehörschäden, sondern auch als anerkannter „Stressfaktor“ eine starke gesundheitliche Belastung darstellen.

eggbi.eu

Quellen

(insbesondere Industrieanlagen)

  • Anlagen der Energieerzeugung/ Energietransports (Wärmepumpen/ Biogasanlagen)
  • Raumluft-technische Anlagen/ Klimaanlagen/ Wärmepumpen
  • Windenergieanlagen
  • Funkantennen bzw. elektromagnetische Felder
SWR | Geräusche im Infraschallbereich

Symptome

  • Kopfschmerzen/ Migräne/ Ohrendruck/ Tinnitus
  • Magenbeschwerden/ Übelkeit
  • Schlafstörungen/ unscharfes Sehen
  • Verspannungen/ Appetitlosigkeit/ Angstzustände
  • Geistige und körperliche Erschöpfung/ Ermüdung
  • Konzentrationsstörungen/ Benommenheit
  • Schnelle Herzfrequenz

Auswirkung

“Durch den Einfluss von Infraschall wird möglicherweise, wie auch bei elektromagnetischen Feldern, ein chronischer Entzündungsprozess im Sinne der silent inflammation mit oxidativem Stress und Nitrostress unterstützt und dauerhaft unterhalten.”

windwahn.com

Einteilung von Schall (ig-rossdorf.eu)

  • Hyperschall- Frequenzen über 1 GHz
  • Ultraschall- Frequenz über 20 kHz
  • Hörbarer Schall- 16 Hz und 20.000 Hz (20 kHz)
  • Tieffrequenter Schall- 20 Hz und unter 140 Hz
  • Infraschall- Frequenzen von unter 16 Hz

Brummton durch Mobilfunk

Der Brummton von Wenningstedt/ NDR Sendung „Menschen & Schlagzeilen“ vom 09.12.2009

Brummton durch Windkraftanlagen

Brummton durch Windkraftanlagen

Achter Juni 2016, 5 Uhr: Nachts dreimal wach. Bernd weint. Extremes Wummern. 11.6., 5 Uhr: Ab jetzt wach, kein Schlaf mehr möglich wegen extremen Wummern. Sehr starkes Wummern auch tagsüber. 17.6., 22.30 Uhr: Nummer 1 und 4 und 5 laufen, sehr starkes Wummern, Bernd wacht auf, weint.«

tichyseinblick.de

Infraschall von Windkraftanlagen pulsiert rhythmisch und der pulsierende Schalldruck beeinflusst das Innenohr, auch wenn von der Person kein einziger Laut wahrgenommen wird. Die Druckwellen pflanzen sich fort zum flüssigkeitsgefüllten Hohlraum des Innenohrs und dieser „Massage-Effekt” wirkt auf die Sinneszellen in den Gehör- und Gleichgewichtsteilen des Innenohrs. Dadurch werden das menschliche Gleichgewichtsorgan und die inneren Organe zum Schwingen gebracht und versetzen es in den „Zustand der Bewegung“, auch wenn der menschliche Körper sich in diesem Moment gar nicht bewegt. Niederfrequenter Schall lässt den menschlichen Körper „denken“, er sei in Bewegung. Wie bei der Seekrankheit.

ig-rossdorf.eu

Windkraft ruiniert Familienbetrieb

Brummton durch Gas-Stationen/ Regelung von Gasdruck

Mysteriöser Brummton

Furtwangen liegt mitten im erholsamen Schwarzwald- doch nicht für alle. Es gibt Menschen, die hören permanent einen tiefen Brummton. Bei Brigitte und Rudolf Rieber begann es vor fünf Jahren. Urplötzlich.

  • vice.com | Wie eine Kleinstadt im Schwarzwald von einem Brummton-Phänomen heimgesucht wird
  • merkur.de | Das Gemeindegebiet Steinhöring leiden weiterhin unter einem tieffrequenten Ton, Tag und Nacht

Brummton durch Luftwärmepumpen

  • exklusiv-muenchen.de | Energiepolitik die krank macht- Infraschall von Luftwärmepumpen schadet der Gesundheit & Lebensqualität

Schädlicher Infraschall bei Luft-Wärmepumpen

Krank durch Infraschall- Der Kampf gegen Windkraftanlagen

Man kann ihn nicht riechen, man kann ihn nicht sehen und man kann ihn eigentlich auch nicht hören und doch bringt er manche Menschen möglicherweise um den Verstand. Es geht um den Infraschall. Infraschall entsteht offenbar durch das Rotieren von Windrädern. 455 neue Windkraftanlagen sind allein in Schleswig-Holstein in diesem Jahr entstanden. Und je größer ihre Zahl, desto häufiger gibt es auch Beschwerden.

Anwohner werden vom Lärm der Windkraftanlagen verrückt: „Meine Tochter schläft in der Schule ein, weil sie nachts wach liegt“.

Es war relativ ruhig in der Keurestraat (Desteldonk), bis im September zwei Engie Electrabel- Windräder in Betrieb genommen wurden. Einer von ihnen steht genau 300 Meter- die gesetzliche Norm– von den Häusern zweier junger Familien entfernt. Seitdem werden sie auch nachts von Lärmbelästigung geplagt. Sie sind der Verzweiflung nahe, aber Engie Electrabel fegt die Beschwerden vom Tisch.
Seit 2005 lebt Mario Van Eeghem mit seiner Familie in einem gemütlichen Zweifamilienhaus. Neben ihm die Familie von Robby und Wendy, ebenfalls mit zwei kleinen Kindern. Es gibt nichts in der Nähe ihrer Häuser. „Ja, natürlich haben wir hier etwas Lärm von der Kennedy Avenue und der Industrie. Schließlich leben wir im Hafengebiet. Manchmal gab es nachts Lärm, aber den haben wir hingenommen. Insgesamt war es hier ruhig, besonders am Wochenende und in der Nacht. „

Dies änderte sich jedoch, als am 17. September zwei Windräder von Engie Electrabel in Betrieb genommen wurden. Einer ist genau 300 Meter von den Häusern Robby und Mario entfernt. „Seitdem werden wir buchstäblich verrückt“, seufzt Mario. „Das Ding macht unglaublich viel Lärm, die ganze Zeit, Tag und Nacht. Wenn wir in unserem Bett liegen, ist es, als würde ein Flugzeug über unserem Haus hängen. Unser Haus ist jedoch extrem gut isoliert. Wir schlafen nicht mehr, wir haben keine Ruhe. Meine 4-jährige Tochter wacht fast jede Nacht vom Lärm auf, obwohl sie schon als Baby einen tiefen Schlaf hatte. Es ist so weit gekommen, dass mein Kind in der Schule einschläft, weil es nachts nicht zu Hause schlafen kann. Das ist unbewohnbar, das ist inakzeptabel. Aber niemand tut etwas. Und wir wissen nicht einmal, welche Auswirkungen der Schattenwurf haben wird, wenn es Sommer wird. Was wir wissen, ist, dass wir nicht auf unserer Terrasse sitzen werden. Wir können es nicht ertragen, wegen dieses Lärms“.

Bei Engie Electrabel sind sie sich der Beschwerden bewusst, ebenso wie der Stadtrat. „Die theoretischen Lärmnormen zeigen, dass wir alle Normen erfüllen und dass wir alle Vorschriften eingehalten haben“, sagt Anne-Sophie Hugé von Engie Electrabel. „Da wir in der Tat viele Beschwerden von den Nachbarn dort erhalten, werden wir nun diese Theorie gegen die Praxis testen. Wir haben einen unabhängigen Lärmexperten ernannt, der messen wird, wie viel Lärm es vor Ort tatsächlich gibt, und der die Auswirkungen, wie von der Regierung vorgeschrieben, kartieren wird. Wir werden also objektiv messen und dann sehen, welche Maßnahmen wir ergreifen können und sollten“.

Die Nachbarn haben wenig Vertrauen in die Messungen und wollen nur, dass die Windräder zumindest nachts abgeschaltet werden. „Wir wollen schlafen können. Ist das so viel verlangt?“ hln.be

Weitere Fälle

“Wenn ich heute die Wahl zwischen Autobahn oder Brummton hätte, würde ich mich auf jeden Fall für die Autobahn entscheiden.”

Die ersten Krankheitssymptome nach dem Umzug in eine neue Wohnung. Schlafstörungen, chronischer Schlafmagel, fehlende Entspannung, fehlende Erholung, Verspannungsschmerzen in Rücken, Schulter, Nacken, Kopf, Hüfte und Fußgelenken, Benommenheit, Vergesslichkeit, Übelkeit, Schwindel, Gewichtszunahme.

schall.windwahn.com

Die Gefahr wurde bislang verharmlost

Das Problem: Ist man dem unhörbaren Lärm längere Zeit ausgesetzt, kann er zu Schlafstörungen führen, die Lebensqualität beeinträchtigen und zur Gesundheitsgefahr werden. Bekannte Lärmquellen sind Windkraft-, Biogas und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen. „Gerade bei Wärmepumpen ist problematisch, dass es vielfach weder vorgeschriebene Lärmquoten noch Installationsvorschriften gibt“, sagt der Lärmforscher Detlef Krahé von der Universität Wuppertal. Er untersucht die kaum hörbare Gefahr seit Jahren und weiß, dass sie bislang in der Öffentlichkeit verharmlost wurde: „Die Wissenschaft hat da noch einiges nachzuholen.“

extratipp.com

Die Verharmlosung aufgrund dauerhafter Wiederholung und Weitergabe unwissenschaftlich interpretierter Ergebnisse in Veröffentlichungen der Windkraftlobby und deren ständiges Verweisen auf völlig veraltete Standards, wie die TA Lärm, muß als gefährlich eingestuft werden. Der Staat ist durch das Grundgesetz verpflichtet, seine Bürger zu schützen.

ig-rossdorf.eu

Die Entdeckung des “Mikrowellenhörens“

Neurowissenschaftler Allan Frey- Frey-Effekt (1960)

Um zu verstehen, wie sich die Strahlung von Mobiltelefonen und drahtlosen Sendern auf das menschliche Gehirn auswirkt und um ein Gefühl dafür zu bekommen, warum die in so vielen Studien außerhalb der USA geäußerten Bedenken nicht ernsthaft zur Sprache gebracht werden, muss man fünfzig Jahre, lange vor dem Aufkommen des Mobiltelefons, auf die Forschungen eines jungen Neurowissenschaftlers namens Allan Frey zurückgehen.

1960 arbeitete der damals 25-jährige Frey im Advanced Electronics Center von General Electric (Cornell University), als er von einem Techniker kontaktiert wurde, dessen Aufgabe es war, die von Radarstationen emittierten Signale zu messen. Zu dieser Zeit hatte sich Frey für die elektrische Natur des menschlichen Körpers interessiert, insbesondere dafür, wie elektrische Felder die neuronale Funktion beeinflussen. Der Techniker behauptete etwas Unglaubliches: Er sagte, er könne an einem der Standorte, an denen er arbeitete, Radar „hören“.

Frey reiste zur Anlage und stellte sich in das Radarfeld. „Und tatsächlich konnte ich es auch hören“, sagte er und beschrieb das anhaltende tiefe Brummen. Frey stellte weiter fest, dass es sich dabei um reale elektromagnetische (EM) Strahlung vom Radar handelte, die irgendwie von Menschen gehört werden konnte. Das „Hören“ geschah jedoch nicht über normale Schallwellen, die durch das Ohr wahrgenommen wurden. Es trat irgendwo im Gehirn selbst auf, da EM-Wellen mit den Gehirnzellen interagierten, die winzige elektrische Felder erzeugen. Diese Idee wurde unter dem Namen Frey-Effekt bekannt und löste in der neurowissenschaftlichen Gemeinschaft einen Aufruhr aus.

Die Wellen, um die es bei Frey ging, waren diejenigen, die vom nichtionisierenden Teil des EM-Spektrums ausgesendet wurden- dem Teil, von dem die Wissenschaftler immer annahmen, dass er keinen direkten biologischen Schaden anrichten könne. Als Frey mit seiner Forschung begann, ging man davon aus, dass Mikrowellen nur dann eine schädliche biologische Wirkung haben könnten, wenn man die Stärke ihrer Signale erhöht und sie wie Schwertspitzen so konzentriert, dass sie Essen kochen können. Daraus entstand 1967 der erste populäre Mikrowellenherd, der Mikrowellenfrequenzen mit sehr hoher Leistung, konzentriert und in einem Metallkasten untergebracht, verwendete. Abgesehen von diesem konstruierten thermischen Effekt wurden die Signale als sicher angenommen.

Schwerwiegende nichtthermische Wirkungen von Mikrowellenfrequenzen und das Einschreiten der Regierung gegen seine Forschung

Allan Frey würde dazu beitragen, der Wissenschaft, die etwas anderes nahelegte, zum Durchbruch zu verhelfen. An der Spitze eines neuen Forschungsgebietes, das als Bioelektromagnetik bekannt wurde, fand er scheinbar schwerwiegende nichtthermische Wirkungen von Mikrowellenfrequenzen- ein Teil des Spektrums, der nicht nur zu Radarsignalen und Mikrowellenherden gehört, sondern in den letzten fünfzehn Jahren auch zu Mobiltelefonen. (Die einzig ehrliche Art, an unsere Handys zu denken, ist, dass es sich um winzige Mikrowellenherde mit geringem Stromverbrauch ohne Wände handelt, die wir an den Seiten unserer Köpfe halten). Frey testete Mikrowellenstrahlung an Fröschen und anderen Labortieren, wobei er die Augen, das Herz und das Gehirn anvisierte und in jedem Fall fand er beunruhigende Ergebnisse. In einer Studie löste er Herzrhythmusstörungen aus.

Frey sagt, seine Arbeit über Radar-Mikrowellen und die Blut-Hirn-Schranke sei bald von der Regierung angegriffen worden. Vom Pentagon angeheuerte und finanzierte Wissenschaftler behaupteten, sie hätten seine Ergebnisse nicht repliziert, weigerten sich jedoch auch, die Daten oder Methoden hinter ihrer Forschung weiterzugeben („eine höchst ungewöhnliche Aktion in der Wissenschaft“, schrieb Frey zu dieser Zeit). Mehr als fünfzehn Jahre lang hatte Frey vom Büro für Marineforschung fast uneingeschränkte Mittel erhalten. Jetzt wurde ihm gesagt, er solle seine Arbeit an der Blut-Hirn-Schranke verbergen, sonst würde sein Vertrag gekündigt. gq.com

Informationen

*Da die Empfindlichkeit gegenüber Schallschwingungen und elektromagnetischen Wellen von Person zu Person unterschiedlich ist, reagiert nicht jeder im selben Haus gleich- so das es durchaus vorkommt, das nicht alle die Probleme wahrnehmen.

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