Was sind Mikrowellen?

Mikrowellenstrahlung

Langzeitwirkung von Mikrowellen: Artikel

Als Mikrowellen bezeichnet man technisch erzeugte hochfrequente elektromagnetische Wellen zwischen 10 Megahertz (MHz) und 300 Gigahertz (GHz).  

Dazu zählen:
WLAN (Drahtlose Netzwerke)
DECT (Schnurlostelefone)
Bluetooth
Babyphone
Mikrowellenherde
Industrielle Trocknung von Lebensmitteln und Materialien
Rundfunk und Fernsehen
Warensicherungssysteme und RFID
Radar-Systeme
Mikrowellen-Waffensysteme
Nachrichtenübertragung über Satelliten
Richtfunk
Satelliten-Fernsehen und -Internet
Radioteleskope zur Erforschung des Weltraums
Stationäre Internet-Funklösungen
Materialuntersuchung
Medizintechnische Diagnose und Therapie

Leistungsflussdichte ist bei Mikrowellen das Maß für die Stärke der Strahlung. Maßeinheit ist Watt pro Quadratmeter (W/m²). Sie charakterisiert die Energie, die pro Zeiteinheit eine Fläche senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Strahlung durchströmt.

Die Stärke der natürlichen hochfrequenten elektromagnetischen Hintergrundstrahlung auf der Erde ist sehr gering. Die Intensität wird von Prof. Olle Johansson, (Karolinska Institut, Schweden) und anderen Wissenschaftlern mit etwa 0,000.001 µW/m² angegeben.
Messungen der Leistungsflussdichte, die durch Mobilfunk und andere Mikrowellenanwendungen verursacht wird, belegen, dass die uns umgebende technisch erzeugte Mikrowellenstrahlung zwischen 10.000  und 100.000 µW/m2 beträgt; also milliardenfach stärker auf uns einwirkt. 

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