Nicht-ionisierende Strahlung

Nicht-ionisierende Strahlung

Nichtionisierende Strahlung/ Auswirkungen

Was ist ionisierende und nicht-ionisierende Strahlung?

Bisher war die Kategorie der ionisierenden oder nichtionisierenden Strahlung das kritischste Kriterium, um zu verstehen, ob eine bestimmte Strahlung gefährlich ist. Aber ist dies heute noch nützlich und gültig, wenn wir beginnen, die athermische Wirkung elektromagnetischer Strahlung zu bewerten?

Ionisierend

Diese Strahlung ist sehr energiereich und kann verschiedenste Moleküle dauerhaft verändern. Das bedeutet, dass diese Strahlen Atomen oder Molekülen Elektronen entreißen und damit auch chemische Umwandlungen auslösen kann. Ionisierende Strahlung kann künstlich erzeugt werden oder natürlichen Ursprungs sein.

  • Radioaktive Strahlung
  • Röntgenstrahlung

Nicht-ionisierend

Diese Strahlung ist weniger Energiereich. Dazu zählen elektromagnetische Wellen, wie sie zbsp. von Mobilfunkmasten und WLAN-Routern ausgehen. Die Wirkung bei biologischen und stark wasserhaltigen Substanzen ist insbesondere thermischer Art. Tatsache ist jedoch, das eine wachsende Anzahl von Studien eine Nicht-Thermische Wirkung weit unterhalb den Grenzwerten nachweisen. Negative gesundheitliche Effekte können prinzipiell für nicht-ionisierende Strahlung nicht ausgeschlossen werden.

  • Hochfrequenzstrahlung

Nicht-ionisierende EM-Felder

  • Extrem niederfrequente elektrische und magnetische Felder | Quellen: Stromleitungen, Haushaltskabel, Elektrogeräte und elektronische Geräte
  • Elektrische Verschmutzung | Liegt im Bereich von 3 bis 150 kHz- welche durch die Verkabelung in den betroffenen Haushalten fließt und von diesen abgestrahlt wird. Auch als „Elektrosmog“ bezeichnet
  • Mikrowellen und Radiofrequenzen | Quellen: drahtlose Telekommunikationsgeräte wie Mobilfunkmasten, WLAN, DECT und Handys

Gesundheitliche Auswirkungen

Während die meisten Menschen erkennen, dass ionisierende Strahlung (Radioaktivität, Röntgenstrahlen usw.) sehr gefährlich sein kann, sind sich viele der Gefahren künstlicher Nichtionisierender Strahlung (Funkmasten, WLAN, Mobiltelefonen etc.) nicht bewusst. Es wird gesagt, dass es nicht genügend Beweise für Schäden gibt, aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Die schädlichen Auswirkungen der nicht-ionisierender Strahlung hängt von der Dauer der Exposition (Langzeit-Exposition bedeutet höhere Wahrscheinlichkeit z erkranken), der Intensität der Strahlung (mehr Intensität verursacht mehr Symptome) und der Entfernung von der Strahlungsquelle ab.

Forschungsbericht Karl Hecht

Unterteilung in ionisierende und nicht-ionisierende Strahlung ist nicht mehr angebracht

Sowohl die sogenannten ionisierenden Strahlungen als auch die sogenannten nichtionisierenden Strahlungen können freie Radikale im menschlichen Körper generieren. Analoge biologische Schädigungen können also von beiden Arten der Strahlung ausgehen. Der grundsätzliche Unterschied besteht in der Stärke der Energie dieser Strahlungen. Sogenannte ionisierende Strahlung wirkt in der Regel mit starker Energie, sogenannte nichtionisierende Strahlung mit schwacher Energie. Aus allem folgt: Da für den Schutz der Bevölkerung die Folgen der Strahlungen auf den menschlichen Körper ausschlaggebend sind, ist eine Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung nicht mehr angebracht.

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FB_K_Hecht_Sept_2015

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