Grenzwerte

Grenzwerte

Wer bestimmt die Grenzwerte?

Was ist das Problem bei den Grenzwerten?

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass die derzeitigen ICNIRP- und FCC-Standards als unzureichend angesehen werden

  • Sie sind veraltet, da sie in den 1990er Jahren festgelegt wurden, bevor es drahtlose Netzwerke gab.
  • Die Richtlinien basierten ausschließlich auf der Vermeidung thermischer Effekte, d.h. der Erwärmung. Aber viele von Experten begutachtete, veröffentlichte Studien berichten über nicht-thermische Effekte. Dies zeigt die biologische Schädigung durch die Exposition gegenüber schwachen Mikrowellen-Strahlungswerten.
  • Die Richtlinien berücksichtigen nicht die Exposition gegenüber mehreren Quellen und berücksichtigen nur 6 Minuten (in den USA maximal 30 Minuten) der Exposition mit jeweils einem Gerät.
  • Die Richtlinien berücksichtigen keine Forschungsergebnisse, die zeigen, dass aktuelle Mobiltelefone „Hotspots“ im Gehirn erzeugen können.
  • Die Richtlinien basieren auf der Strahlungsabsorption eines erwachsenen männlichen Körpers. Die kleineren Körper und Gehirne von Frauen und Kindern wurden bei der Festlegung der Standards nicht berücksichtigt.

Ein privater Verein legt die Grenzwerte fest

Die meisten Länder weltweit stützen ihre Grenzwerte auf die Empfehlungen der ICNIRP (Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung), einem Ausschuss von Wissenschaftlern und Ingenieuren der sich selber konstituiert. Die Grenzwert- Empfehlungen stammen aus dem Jahr 1998 und beziehen sich nur auf kurzfristige 6-minütige Erwärmungseffekte- nicht auf langfristige nicht-thermische Wirkungen. Die ICNIRP wird seit vielen Jahren heftig kritisiert. Es handelt sich um einen privaten Ausschuss ohne jegliche medizinische oder öffentliche Autorität. Der Ausschuss wählt selbst aus, wer Mitglied werden kann, das Auswahlverfahren ist weder öffentlich noch transparent. Die ICNIRP unterhält enge Beziehungen zur Telekommunikationsindustrie. Die zahlreichen Studien, die auf schädliche Auswirkungen hinweisen, werden systematisch ignoriert und totgeschwiegen. woz.ch

Ist das BfS unabhängig? Ausgerechnet ICNIRP residiert direkt im Bundesamt für Strahlenschutz (Oberschleissheim bei München). Die Grenzwerte werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sowie dem Rat der Europäischen Union angenommen. beperkdestraling.org

  • diagnose-funk.org | Wie das BfS versucht, wichtige Studien zu disqualifizieren
  • esmog-shop.com | Berufungsgericht lehnt ICNIRP-Gutachter als befangen ab
  • gigaherz.ch | Die ICNIRP-Story: Ein privater Altherrenclub hält die Welt zum Narren
  • heise.de | Die Strahlenschutzkommission ICNIRP hält schärfere Grenzwerte auch bei 5G im Millimeterwellenbereich nicht für erforderlich

Wie wird der Grenzwert ermittelt?

Historisch gesehen basieren die Grenzwerte bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf industriellen Empfehlungen. Obwohl es zahlreiche Hinweise auf Krebsfördernde Hinweise gibt, werden diese Hinweise bei der Festlegung der Grenzwerte vollständig ignoriert und lediglich thermische Wirkungen (Hitze) zugrunde gelegt. Die Grenzwerte basieren auf der Exposition eines mit Flüssigkeit gefüllten Kunstkopfes für 6 oder 30 Minuten, der ein Modell für einen menschlichen Kopf sein sollte. Wenn sich diese Flüssigkeit bei einem bestimmten Strahlungsniveau nicht zu stark erwärmt (weniger als 1°C), sind wir nach dem internationalen Standard „sicher“. Langzeitwirkungen (über 30 Min.) bleiben unberücksichtigt. Ebenfalls werden die athermischen Effekte, die weit unter den Grenzwerten auftreten, bei der Grenzwert-Festlegung nicht berücksichtigt.

“Zweifelsfrei verstanden haben wir bei den Funkwellen nur die thermische Wirkung. Aber nur auf dieser Praxis können wir derzeit Grenzwerte festlegen. Es gibt darüber hinaus Hinweise auf Krebsfördende Wirkung und Störungen in der Zellmembran.“ Professor Dr. Bernhard, ehem. Vorsitzender der ICNIRP

„Die Behauptung einer Schutzwirkung (der Grenzwerte) durch die Behörden ist als wissenschaftliche Falschinformation anzusehen. Dies entspricht rechtlich allen Merkmalen des Betrugs und schließt grob fahrlässige bis absichtliche Gefährdung und Körperverletzung ein.“ Prof. Vogler von der TH Aachen

  • gigaherz.ch | “Die Grenzwerte wurden an Labormodellen entwickelt, nicht an lebenden Systemen“. 

Grenzwerte beachten lediglich die thermischen Auswirkungen

Grenzwerte schützen ausschließlich vor zu starker Erwärmung

Seit den 1950er Jahren gibt es eine anhaltende Kontroverse über die Möglichkeit der Gesundheitsgefahren durch Exposition gegenüber nichtionisierender Strahlung durch Hochfrequenz und Mikrowellentechnologie: vom Militärradar bis zur Telekommunikation. Die derzeitigen Normen basieren auf der Annahme, dass Strahlung nur durch Erwärmung von Körpergewebe schädlich sein kann („thermischer Effekt“). Diese Erwärmung entsteht, weil der Körper die Strahlungsenergie absorbiert. Eine signifikante Erwärmung tritt nur bei sehr hohen Strahlungsniveaus auf (die in der Praxis selten oder nie auftreten).

Es ist wichtig zu wissen, dass der Schaden, den EMFs verursachen, nichts mit thermischen Effekten zu tun hat. Bei typischen Expositionen erzeugen EMF keine Wärme, was die Hauptverteidigung und das Hauptargument der Telekommunikationsbranche für die Sicherheit der Mobilfunkstrahlung darstellt. Hunderte von Forschern haben jedoch tatsächlich biologische Wirkungen sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Frequenzen festgestellt. “Es besteht kein Zweifel, dass es biologische Auswirkungen gibt“, sagt Héroux. “Es gibt keinen Zweifel, dass es erhebliche gesundheitliche Auswirkungen gibt“. articles.mercola.com

Würde jemand die Höhe radioaktiver Strahlung mit dem Thermometer, statt mit dem Geigerzähler messen und aufgrund dieser thermischen Messung die Radioaktivität als ungefährlich einstufen, würde man ihn für verrückt erklären. Beim Schutz vor Mobilfunkstrahlung wird uns gerade dies als Wissenschaft verkauft.

Grenzwerte im Widerspruch zum Stand der wissenschaftlichen Forschung

“Die Richtlinien von ICNIRP sind „unwissenschaftlich“ und „nicht schützend“ für die menschliche Gesundheit“ es-uk.info

Auffassung & Richtlinien der ICNIRP sind unwissenschaftlich. Sie schützen die Industrie – nicht die öffentliche Gesundheit. Die ICNIRP-Richtlinien schützen nicht vor schädlichen Wirkungendurch eine langfristige Exposition gegenüber niedrigen Intensitäten. Dazu gehören Krebs, Schädigung der Fortpflanzung sowie Auswirkungen auf das Nervensystem. Obwohl diese Auswirkungen überzeugend infolge einer chronischen Exposition gegenüber Intensitäten unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte aufgezeigt wurden, wird dies nicht berücksichtigt.

diagnose-funk.org

Die Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung stehen seit ihren Anfängen in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Widerspruch zum Stand der wissenschaftlichen Forschung. Sie schützen nicht die den Strahlen ausgesetzten Menschen, sondern die Interessen von Industrie und Politik. Die Vorgänge bei ihrer Einführung, Absicherung und Verteidigung erfüllen alle Kriterien ‚institutioneller Korruption‘.

stiftung-pandora.eu

Die hohen Grenzwerte besitzen insbesondere politische Funktionen

Sie sind die Ersatz-Haftpflichtversicherung für die Netzbetreiber, denn die Versicherungsgesellschaften verweigern wegen unkalkulierbarer Risiken die Haftung. Sie legitimieren die Justiz in der Ablehnung der Befassung von Klagen auf Verletzung der körperlichen Unversehrtheit und der Unverletzlichkeit der Wohnung. Sie legitimieren den unkontrollierten Antennenwildwuchs. Sie legitimieren die Untätigkeit von Staat und Gesundheitsbehörden.

mobilfunk-zukunft.de

Sehr viele Menschen haben schon davon gehört, dass die Mobilfunk-Grenzwerte zu hoch sind. Aber sie wissen nicht immer, was das konkret bedeutet. Die direkt Betroffenen jedoch, die Tag für Tag und vor allem Nacht für Nacht unter der Strahlung leiden, wissen es aus eigener, schmerzlicher Erfahrung. Aber auch die Strahlenschutz-, Umwelt- und Gesundheitsbehörden der Staaten wissen es. Sie haben schon Appelle und Petitionen sowie Hunderte, wenn nicht Tausende von Klage- und Protestbriefen erhalten. Sie kennen die Forschung, die in der Gesamtschau klar auf die Gesundheitsschädlichkeit der Strahlung hinweist und die Erfahrung der Betroffenen durchaus stützt. Sie wissen, dass die Studienergebnisse insgesamt ausreichen würden, um das Ergreifen drastischer Vorsorgemaßnahmen zu begründen. Trotzdem behaupten sie stur, die Grenzwerte seien Schutz genug. Wissenschaftliche Nachweise für eine Schädigung der Gesundheit durch Strahlung gebe es bei Einhaltung dieser Grenzwerte nicht. Als redlicher Bürger rätselt man, wie amtliche Verantwortungs- und Entscheidungsträger es fertig bringen, gegen ihr eigenes Wissen die Bevölkerung zu täuschen und manipulierte staatliche Forschungsprogramme mit vorausgeplantem Negativergebnis durchzuführen. Wem gegenüber sind sie denn verantwortlich? Das Vertrauen in die Behörden ist auf dem Nullpunkt.

Bürgerwelle

Hohe Strahlungsspitzen werden nicht beachtet

Berechnet wird nur die durchschnittliche Exposition über mehrere Minuten

Bei offiziellen Messungen zur Feststellung, ob der Grenzwert an einem bestimmten Ort überschritten wird, wird die „durchschnittliche“ Exposition über mehrere Minuten berechnet. Durch die Berechnung eines solchen ‚Durchschnitts‘ werden hohe Strahlungsspitzen geglättet und die Exposition künstlich niedrig gehalten. Aus biologisch-medizinischer Sicht sind es gerade die hohen, scharfen Strahlungsspitzen, die so schädlich sind.

Vergleichen Sie es mit dem Klang. Stellen Sie sich einerseits die Lärmbelastung durch kontinuierlichen Verkehr im Hintergrund oder das Geräusch einer kleinen Gruppe sprechender Personen vor. Stellen Sie sich nun im Gegensatz dazu eine Reihe extrem lauter, aber kurzer Knalle vor, die alle paar Sekunden auftreten- unterbrochen von Momenten der Stille. Nach der bisherigen Methode, die für die Strahlenexposition verwendet wird, wird man den Durchschnitt dieser Knalle über einen längeren Zeitraum berechnen, was in beiden Situationen zu einer gleichen Anzahl von Dezibel führt. Problem: die Auswirkungen der kurzen lauten Schläge auf unseren Organismus sind ganz anders zu werten, vor allem, wenn sie 24 Stunden am Tag präsent sind! Es handelt sich um eine Berechnungsmethode, die von „telekommunikationsfreundlichen“ Ingenieuren bestimmt wird, die leider keine Kenntnisse in Biologie oder Medizin haben.

Für 5G hat die ICNIRP beschlossen, den Zeitraum, über den der Mittelwert berechnet wird, weiter auf 30 Minuten auszudehnen- wodurch es möglich sein wird, die hohen Strahlungsspitzen noch besser abzudecken und zu einem niedrigen Wert zu gelangen, der fälschlicherweise die tatsächliche Exposition darstellt.


Bioinitiative Working Group
: Grenzwerte untauglich

Schwerwiegende Bedenken bezüglich Schädigung der öffentlichen Gesundheit durch Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) von Hochspannungsleitungen und Mobiltelefonen. International führende Wissenschaftler haben über 2000 Studien ausgewertet. Ihre Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die herrschenden Grenzwerte sind untauglich. Im Bericht werden die Gesundheitsrisiken nieder- und hochfrequenter elektromagnetische Felder weit unterhalb geltender Grenzwerte dargelegt. Die Konsequenz: Neue Vorsorgewerte sind dringlich, die alten Grenzwerte schützen nicht.

  • rubikon.new Die Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung sind eine Fehlkonstruktion.

Der schnelle Wechsel von “nicht Krebserregend“ zu “Krebserregend“ am Beispiel des Holzschutzmittel-Skandals Pentachlorphenol (PCP)

Weshalb Baubiologen von “offiziellen“ Grenzwerten nicht viel halten

Die lebensgefährliche Lüge von den Grenzwerten

Von Industrie, politischen Behörden und industrieabhängigen Forschern wird stets behauptet, die geltenden Grenzwerte schützen die Gesundheit. Dies ist eine folgenschwere Lüge. Die Grenzwerte wurden von industriefreundlichen Technikern und Ingenieuren aufgestellt- ohne Einbeziehung eines Arztes. Sie wurden ermittelt mit einem Thermometer in einer Leiche, die 6 Minuten lang mit einer einzigen Mobilfunkfrequenz bestrahlt wurde! Diese Grenzwerte haben nicht das Geringste mit biologischen Vorgängen in lebenden Organismen zu tun, schon gar nichts mit Gesundheitsschutz. Um diese Ungeheuerlichkeit verbreiten zu können, wird die gesamte Forschung von Jahrzehnten geleugnet. Es wird stattdessen behauptet, es gäbe nur Wärmewirkung durch Mikrowellen– die so genannte “Thermische Wirkung”. Zudem sind die Grenzwerte derartig überhöht, dass sie bei der derzeitigen Technologie niemals überschritten werden können.

kaminek.at

Was ist ein sicherer Grenzwert?

Im Moment ist es nicht ganz klar, was ein sicheres Strahlungsniveau ist. Einige Wissenschaftler fragen sich, ob es überhaupt ein sicheres Strahlungsniveau gibt. Im Falle von Asbest gibt es seit Jahren Diskussionen darüber, wie viel Asbestfasern pro Kubikmeter sicher sind. Am Ende mussten sie zugeben, dass es keine sichere Exposition gibt und dass jede noch so geringe Menge krebserregend ist.

In jedem Fall zeigt die Praxis, dass höhere Strahlungswerte mehr Gesundheitsprobleme verursachen. Es ist also sicherlich sinnvoll, die Strahlungsbelastung so gering wie möglich zu halten. Im Jahr 2007 erstellte eine Gruppe unabhängiger Wissenschaftler einen Bericht auf der Grundlage von mehr als 2.000 wissenschaftlichen Studien. In diesem BioInitiative-Bericht wird ein vorläufiger Strahlungsstandard von maximal 0,6 V/m (1000 µW/m²) (=die Gesamtmenge der Strahlung, der eine Person ausgesetzt sein kann, für alle Strahlungsquellen und Frequenzen zusammengenommen) für die Exposition im Freien vorgeschlagen. Der Bericht wurde 2012 aktualisiert und weist darauf hin, dass 0,6 V/m im Lichte der jüngsten wissenschaftlichen Studien immer noch zu hoch sein könnte.

Andere unabhängige Wissenschaftler und Gremien haben bereits ähnliche oder manchmal sogar strengere Vorschläge gemacht. Im Jahr 2009 gab es auch das Seletun Scientific Statement, in dem strengere Expositionsstandards (0,25 V/m) vorgeschlagen wurden. Wir befürworten die BioInitiative/ Seletun-Standards und sind der Meinung, dass dies auch in Flandern/Belgien verfolgt werden sollte. Allerdings sind zusätzliche Sondermaßnahmen für elektrosensible Personen erforderlich, die unter Strahlungsniveaus weit unter dem 0,6 V/m-Standard leiden.

Auch die in der „Baubiologie“ verwendeten Standards sind eine gute Referenz. beperkdestraling.org

Ist ein strengerer Standard technisch machbar?

Es entstand der Eindruck eines unüberbrückbaren Widerspruchs zwischen der wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung eines guten Mobilfunknetzes und der Gewährleistung eines gesunden Lebensumfelds. Dies ist jedoch ein krasser Widerspruch: Die aktuellen Strahlungspegel sind um ein Vielfaches höher als für funktionierende Mobilfunknetze nötig: Die meisten Mobilfunkgeräte funktionieren bereits bei Signalstärken in der Grössenordnung von 0,0006 V/m (0,001 µW/m²).

Durch eine Reihe von relativ einfachen technischen Eingriffen kann die Strahlung auf 0,2 V/m (170 µW/m²) und sogar 0,06 V/m (10 µW/m²) reduziert werden. Es genügt, die Antennen höher zu platzieren und sie mit einer geringeren Leistung arbeiten zu lassen. beperkdestraling.org

Darüber hinaus ist zu beachten, dass je rationeller wir das Mobiltelefon/Smartphone einsetzen, desto weniger Sendeantennen benötigt werden und desto weniger Leistung müssen sie ausstrahlen. Wenn die politischen Führer einen strengeren Standard einführen wollen, sollte es auch eine Sensibilisierungskampagne geben, um die Menschen zu ermutigen, das Mobiltelefon/Martphone in Maßen zu benutzen. Beispielsweise könnte ein Festnetztelefon immer in Innenräumen verwendet werden. Schließlich ist das Mobiltelefon für den mobilen Einsatz gemacht.

Grenzwert- Tabellen

  • Natürliche Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, ungepulst: < 0,000 001 µW/m²
  • Grenzwert für Deutschland: 10.000.000 µW/m²

Verschiedene Empfehlungen für Richtlinien zur Hochfrequenz-Strahlung (µW/m2)

10 000 000 µW/m2 – FCC (USA) OET-65, Empfehlung
9 000 000 µW/m2 – ICNIRP 1998; WHO, Empfehlung
100 000 µW/m2 – Russland und Italien, Empfehlung
1 000 µW/m2 – Bioinitiative-Bericht 2007, Empfehlung
170 µW/m2 – Seletun-Erklärung 2010, Empfehlung
3 µW/m2 – Bioinitiative-Bericht 2012, überarbeitete Empfehlung (Vorsorgliche Höchstgrenze, kann zu späteren Zeitpunkt revidiert werden)
0,1 µW/m2 – Beitrag der Sonne am Tag während großer Sonnenstürme

0,000 001 – 0,000 000 000 000 01 µW/m2 – natürlicher Hintergrund während normaler kosmischer Aktivitäten. Vorgeschlagen von Olle Johansson, Karolinska Institutet (1997) als echter Sicherheitswert. Oberhalb dieses Wertes könnte man sagen, dass eine Elektrosmogbelastung vorhanden ist, es sei denn, es handelt sich um einen großen Sonnensturm. Quelle: maisonsaine.ca

* Natürlich kurz auftretende elektromagnetische Wellen im NF Bereich (7–45Hz/ 4–50 kHz) durch Gewitter/ Tornados nennt man Sferics– diese wirken sich zbsp. auf Wetterfühligkeit aus

Übersicht Tabellen

Der SAR-Wert vermittelt eine Scheinsicherheit

Man sollte verstehen, dass die SAR-Informationen praktisch unbrauchbar sind, da diese die thermische (Hitze-) Schäden messen sollen und dieses nicht die Ursache für die Pathologie ist. Das Problem ist die Schädigung der Mitochondrien durch Peroxynitrit (oxidativer Stress) und andere Faktoren. articles.mercola.com

Fälschlicherweise wird der SAR-Wert immer wieder als Grenzwert bezeichnet. Damit täuscht dieser Wert eine verordnete Sicherheit vor und lässt sich so besser als Verkaufsargument missbrauchen. Beim SAR-Wert handelt es sich aber lediglich um einen Richtwert, welcher von den Herstellern nicht verbindlich eingehalten werden muss, was entsprechende Überprüfungen auch zeigen.

diagnose-funk.org

Smartphone-Hersteller tricksen bei Strahlungswerten

Neun von zehn Modellen, die seit 2012 getestet worden waren, überschritten die ausgewiesenen SAR-Werte teilweise deutlich und überstiegen damit zum Teil sogar die gesetzlichen Grenzwerte! Die Strahlungswerte wurden sinnigerweise direkt am Handy gemessen. So wie die Geräte in der Praxis von den meisten Leuten genutzt werden, also Telefonieren direkt am Ohr und Tragen in der Hosentasche. Die Hersteller hingegen haben mit einem Geräteabstand von 25 – 40 Millimetern hin gemessen. Sie haben sich die Physik zu Nutze gemacht: Die elektromagnetische Strahlung nimmt quadratisch zum Abstand der Quelle ab so sinken die ausgewiesenen Werte rasch deutlich ab. So konnten die Hersteller Geräte verkaufen verkaufen, die stärker strahlen als erlaubt.

all-in.de

Der Handykrieg- Ein Film von Klaus Scheidsteger

Methoden der Mobilfunkindustrie und Studien. Sind Handys sicher?

Totschlagargument: “Grenzwerte werden eingehalten“

Die Behörden schützen sich gegen Kritik und Proteste mit einem Totschlagargument: Die Grenzwerte werden eingehalten. Ob bei Radar, Röntgenstrahlung, Niederfrequenz, Hochspannungsleitungen, Atomkraftwerken- die herrschende Wissenschaft gab immer zuerst die Antwort: Keine Gefahr- die Grenzwerte schützen! Doch dem muss man entgegenhalten: Es gibt bei künstlich erzeugter Strahlung kein risikofreies Expositionsniveau, Grenzwerte legen lediglich das Verhältnis von Nutzen und Risiko fest.

mobilfunkstuttgart.de

Es gibt in Europa keine Versicherungsgesellschaft, die den Mobilfunk gegen Strahlenschäden versichert

Der Rückversicherer Swiss-Re stufte 2013 den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein. Klarer kann ein Risiko nicht bestehen: Unsicherer als unversicherbar kann ein (Grenz-) Wert nicht sein. Eine Krankenversicherung rät inzwischen sogar, mobile Schnurlos-Telefone im Haus abzuschaffen.

diagnose-funk.org

Warum Grenzwerte schädigen- nicht schützen

Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen- aber aufrecht gehalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals.

Negationismus in Gesundheitseinrichtungen

Das Problem ist, dass sich Gesundheitseinrichtungen und alle Arten von wissenschaftlichen Expertenausschüssen weiterhin hinter der Tatsache verstecken, dass es keine „harten“ wissenschaftlichen Beweise für diese schädlichen Auswirkungen gibt. Für diesen unverantwortlichen Negationismus gibt es mehrere Gründe. Das Wichtigste sind zweifellos die wirtschaftlichen Interessen, die auf dem Spiel stehen, und der enorme Einfluss des Telekommunikationssektors auf die Wissenschaft.

Was die Objektivität und Neutralität der Wissenschaft heute betrifft, brauchen wir uns nicht viele Illusionen zu machen. Offizielle Expertenausschüsse für Strahlung setzen sich oft aus Wissenschaftlern mit Verbindungen zum Telekommunikationssektor zusammen (z.B. zur Finanzierung ihrer Forschung) und/oder aus Ingenieuren, die keinerlei Fachwissen im Gesundheitsbereich haben. Darüber hinaus operieren Expertenausschüsse oft in einem politischen Kontext und setzen sich bewusst aus unkritischen Wissenschaftlern zusammen, von denen bekannt ist, dass sie keine Positionen einnehmen, die bestimmten wirtschaftlichen Interessen schaden.

Ein großer Teil der Strahlungsstudien wird von den Telekommunikationsbetreibern finanziert. Dies ist einer der Gründe, warum es noch keine Hinweise auf Schädlichkeit gibt (siehe Artikel „Es gibt keine harten Beweise“ im Link).

Die absurd hohen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, bevor man endlich von einem wissenschaftlichen „Beweis“ zu sprechen beginnt, dienen dem Telekommunikationssektor und nicht der öffentlichen Gesundheit. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass das Warten auf harte, unwiderlegbare Beweise das Leben von Millionen von Menschen kosten kann (Asbest, Tabak). Es ist daher inakzeptabel, keine Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und weiterhin wichtige wissenschaftliche Beweise für Schädlichkeit zu ignorieren. beperkdestraling.org

Zitate

Schweizerisches Bundesgericht

„Grenzwerte sind nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festzulegen, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit.“

elektrosmog-und-gesundheit.de

Urteil 1A94/2000/sch vom 30.8.2000

Verwaltungsgericht in Bern

„Die Bevölkerung hat kein Anrecht auf ein Null-Risiko. Grenzwerte dienen lediglich dazu, die Schäden in vertretbaren Grenzen zu halten.“

gigaherz.ch

Urteil BE1998.00045-K3 vom 8.2.2000, Bernisches Verwaltungsgericht, vom Bundesgericht abgesegnet

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte

“Es liegt durchaus im Ermessen der Regierungen, wenn diese ein vollständig ausgebautes, tadellos funktionierendes Mobilfunknetz der Volksgesundheit vorziehen!“

elektrosmog-und-gesundheit.de

Klage gegen die Schweiz beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Die Verordnung des Schweizer Bundesrates (Exekutive) über nichtionisierende Strahlung (NISV) vom 23. Dez. 99 hebelt diese Grundrechte in Menschen verachtender Art und Weise aus, indem elektrosensiblen Personen diese Rechte verweigert werden. Durch ihre teils enormen Leiden werden elektrosensible Menschen zudem noch einer völlig erniedrigenden Behandlung ausgeliefert. Gesellschaftliche Verachtung, soziale Ausgrenzung jahrelanges Siechtum, Abstempelung als Simulanten oder psychisch Kranke usw. Elektrosensible Personen haben nur noch die Wahl, entweder auf ihre persönliche Freiheit wie Berufswahl, Wohnsitzwahl und Bewegungsfreiheit zu verzichten oder eine körperliche Versehrtheit durch nichtionisierende Strahlung, ausgehend von Tausenden von  Mobilfunksendern in Kauf zu nehmen.  Gleichermaßen bedroht sind Kinder, Betagte, Kranke und Schwangere.  Denn die Schweizer Justiz schützt die NIS-Verordnung des Bundesrates mitsamt ihren völlig ungenügenden Grenz- und Vorsorgewerten mit folgenden skandalös anmutenden Urteilen. Grenzwerte sind nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festzulegen, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit. Schweizerisches Bundesgericht am 30. 8. 2000.

buergerwelle.de

Verflechtungen zwischen Staat, Industrie und Wissenschaft

Die zweite Entscheidung des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofs zu Mobilfunk markiert den Tiefpunkt in seiner Rechtsprechung zu den von elektromagnetischer Strahlung ausgehenden Gefahren für die Bevölkerung. Der vorliegende Beitrag zeigt nicht nur Mängel der Entscheidungsbegründung auf, sondern befasst sich erstmals auch mit den Verflechtungen zwischen Staat, Industrie und Wissenschaft, die eine ernste Bedrohung für den Umweltschutz darstellen.

link.springer.com

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