Grenzwert

Wer bestimmt die Grenzwerte?

Die thermische Hypothese ist überholt- neue Sicherheitsstandards sind erforderlich

Die aktuellen Sicherheitsrichtlinien basieren auf der überholten Hypothese, dass Erwärmung die einzige schädliche Auswirkung von EMF ist. 

Woher kommen unsere Mobilfunk-Grenzwerte?

Sehr viele Menschen haben schon davon gehört, dass die Mobilfunk-Grenzwerte zu hoch sind. Aber sie wissen nicht immer, was das konkret bedeutet. Die direkt Betroffenen jedoch, die Tag für Tag und vor allem Nacht für Nacht unter der Strahlung leiden, wissen es aus eigener, schmerzlicher Erfahrung.

Aber auch die Strahlenschutz-, Umwelt- und Gesundheitsbehörden der Staaten wissen es. Sie haben schon Appelle und Petitionen sowie Hunderte, wenn nicht Tausende von Klage- und Protestbriefen erhalten. Sie kennen die Forschung, die in der Gesamtschau klar auf die Gesundheitsschädlichkeit der Strahlung hinweist und die Erfahrung der Betroffenen durchaus stützt. Sie wissen, dass die Studienergebnisse insgesamt ausreichen würden, um das Ergreifen drastischer Vorsorgemaßnahmen zu begründen.

Trotzdem behaupten sie stur, die Grenzwerte seien Schutz genug. Wissenschaftliche Nachweise für eine Schädigung der Gesundheit durch Strahlung gebe es bei Einhaltung dieser Grenzwerte nicht. Als redlicher Bürger rätselt man, wie amtliche Verantwortungs- und Entscheidungsträger es fertig bringen, gegen ihr eigenes Wissen die Bevölkerung zu täuschen und manipulierte staatliche Forschungsprogramme mit vorausgeplantem Negativergebnis durchzuführen. Wem gegenüber sind sie denn verantwortlich? Das Vertrauen in die Behörden ist auf dem Nullpunkt.

Bürgerwelle

Woran orientieren sich die Grenzwerte?

Grenzwerte schützen lediglich vor der Wärmeeinwirkung

Der Grenzwert orientiert sich an der Strahlenstärke, die innerhalb von 30 Minuten einen leblosen Körper um 1°C erwärmt. Dieser Wert wird um den Faktor 50 reduziert. Langzeitwirkungen (über 30 Min.) bleiben unberücksichtigt. Ebenfalls werden die Athermischen Effekte, die weit unter den Grenzwerten auftreten, bei Grenzwert-Festlegung nicht berücksichtigt (Auswirkungen zbsp. auf Nerven, Hormone).

Würde jemand die Höhe radioaktiver Strahlung mit dem Thermometer, statt mit dem Geigerzähler messen und aufgrund dieser thermischen Messung die Radioaktivität als ungefährlich einstufen, würde man ihn für verrückt erklären. Beim Schutz vor Mobilfunkstrahlung wird uns gerade dies als Wissenschaft verkauft.

Youtube.de

“Die Grenzwerte wurden an Labormodellen entwickelt, nicht an lebenden Systemen“. Ein Interview mit dem renommierten Mobilfunk-Kritiker und Medizinphysiker Prof. Dr. Lebrecht von Klitzing.
“Nicht diskutiert wird die Realität, dass es bei weitaus geringeren Immissionswerten über einen längeren Zeitraum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt.“ Artikel


Ein privater Verein legt die Grenzwerte fest

Die in Deutschland gültigen Grenzwerte wurden von einem privaten 16- köpfigen Verein (ICNIRP*) empfohlen und von der Bundesregierung als Gesetz übernommen. Der damalige Vorsitzende des industrienahen Gremiums der ICNIRP, Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, sagte: „Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.“ Prof. Dr. Neil Cherry, der im Auftrag der neuseeländischen Regierung die Vorgaben des ICNIRP überprüfte, kam zu dem Ergebnis: „ernsthaft fehlerhaft“, „ein Muster von Voreingenommenheit“, „absichtliche Verdrehungen.

Klagemauer.TV

Die ICNIRP ist weder eine WHO- noch eine UNO- Organisation, sondern schlicht und einfach eine private NICHTREGIERUNGSORGANISATION (NGO), die allerdings in enger Verbindung zur WHO und zur UNO stehe.

gigaherz.ch

Nichtthermische Effekte

Es ist wichtig zu wissen, dass der Schaden, den EMFs verursachen, nichts mit thermischen Effekten zu tun hat. Bei typischen Expositionen erzeugen EMF keine Wärme, was die Hauptverteidigung und das Hauptargument der Telekommunikationsbranche für die Sicherheit der Mobilfunkstrahlung darstellt. Hunderte von Forschern haben jedoch tatsächlich biologische Wirkungen sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Frequenzen festgestellt. “Es besteht kein Zweifel, dass es biologische Auswirkungen gibt“, sagt Héroux. “Es gibt keinen Zweifel, dass es erhebliche gesundheitliche Auswirkungen gibt“. articles.mercola.com


Grenzwerte untauglich

Bioinitiative Working Group: Grenzwerte untauglich.
Pressemitteilung: Schwerwiegende Bedenken bezüglich Schädigung der öffentlichen Gesundheit durch Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) von Hochspannungsleitungen und Mobiltelefonen.International führende Wissenschaftler haben über 2000 Studien ausgewertet. Ihre Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die herrschenden Grenzwerte sind untauglich. Im Bericht werden die Gesundheitsrisiken nieder- und hochfrequenter elektromagnetische Felder weit unterhalb geltender Grenzwerte dargelegt. Die Konsequenz: Neue Vorsorgewerte sind dringlich, die alten Grenzwerte schützen nicht.

  • rubikon.new Die Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung sind eine Fehlkonstruktion.

Der schnelle Wechsel von “nicht Krebserregend“ zu “Krebserregend“ am Beispiel des Holzschutzmittel-Skandals Pentachlorphenol (PCP)

Weshalb Baubiologen von “offiziellen“ Grenzwerten nicht viel halten


Aufruf zu tatsächlich schützenden Grenzwerten

Auffassung & Richtlinien der ICNIRP sind unwissenschaftlich. Sie schützen die Industrie – nicht die öffentliche Gesundheit. Die ICNIRP-Richtlinien schützen nicht vor schädlichen Wirkungendurch eine langfristige Exposition gegenüber niedrigen Intensitäten. Dazu gehören Krebs, Schädigung der Fortpflanzung sowie Auswirkungen auf das Nervensystem. Obwohl diese Auswirkungen überzeugend infolge einer chronischen Exposition gegenüber Intensitäten unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte aufgezeigt wurden, wird dies nicht berücksichtigt.

diagnose-funk.org
Grenzwert-Tabellen

Natürliche Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, ungepulst: < 0,000 001 µW/m²
Grenzwert für Deutschland: 10.000.000 µW/m²

* Natürlich kurz auftretende elektromagnetische Wellen im NF Bereich (7–45Hz/ 4–50 kHz) durch Gewitter/ Tornados nennt man Sferics– diese wirken sich zbsp. auf Wetterfühligkeit aus


Der SAR-Wert vermittelt eine Scheinsicherheit

Fälschlicherweise wird der SAR-Wert immer wieder als Grenzwert bezeichnet. Damit täuscht dieser Wert eine verordnete Sicherheit vor und lässt sich so besser als Verkaufsargument missbrauchen. Beim SAR-Wert handelt es sich aber lediglich um einen Richtwert, welcher von den Herstellern nicht verbindlich eingehalten werden muss, was entsprechende Überprüfungen auch zeigen.

diagnose-funk.org

Man sollte verstehen, dass die SAR-Informationen praktisch unbrauchbar sind, da diese die thermische (Hitze-) Schäden messen sollen und dieses nicht die Ursache für die Pathologie ist. Das Problem ist die Schädigung der Mitochondrien durch Peroxynitrit (oxidativer Stress) und andere Faktoren. articles.mercola.com


Der Handykrieg- Ein Film von Klaus Scheidsteger

Methoden der Mobilfunkindustrie und Studien. Sind Handys sicher?


Totschlagargument: “Grenzwerte werden eingehalten“

Die Behörden schützen sich gegen Kritik und Proteste mit einem Totschlagargument: Die Grenzwerte werden eingehalten. Ob bei Radar, Röntgenstrahlung, Niederfrequenz, Hochspannungsleitungen, Atomkraftwerken- die herrschende Wissenschaft gab immer zuerst die Antwort: Keine Gefahr- die Grenzwerte schützen! Doch dem muss man entgegenhalten: Es gibt bei künstlich erzeugter Strahlung kein risikofreies Expositionsniveau, Grenzwerte legen lediglich das Verhältnis von Nutzen und Risiko fest.

mobilfunkstuttgart.de

Es gibt in Europa keine Versicherungsgesellschaft, die den Mobilfunk gegen Strahlenschäden versichert

Der Rückversicherer Swiss-Re stufte 2013 den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein. Klarer kann ein Risiko nicht bestehen: Unsicherer als unversicherbar kann ein (Grenz-) Wert nicht sein. Eine Krankenversicherung rät inzwischen sogar, mobile Schnurlos-Telefone im Haus abzuschaffen.

diagnose-funk.org

Warum Grenzwerte schädigen- nicht schützen

Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen- aber aufrecht gehalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals.

Schweiz: 5G- Umgehung der Grenzwerte

Für die Einführung der Mobilfunktechnologie der fünften Generation (5G) und das Internet der Dinge drängt die Telekomindustrie schon seit längerem auf eine Lockerung der geltenden Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung. Tatsächlich passte der Bundesrat am 17. April dieses Jahres die Verordnung über den Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (NISV) im Sinne der Telekomindustrie an, nur geringfügig zwar, aber dennoch mit potenziell weit reichenden Folgen.

beobachter.ch
Schweiz:  5G-Rechtsgutachten kritisiert Bundesrat

Zitate

Schweizerisches Bundesgericht

„Grenzwerte sind nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festzulegen, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit.“

elektrosmog-und-gesundheit.de

Urteil 1A94/2000/sch vom 30.8.2000

Verwaltungsgericht in Bern

„Die Bevölkerung hat kein Anrecht auf ein Null-Risiko. Grenzwerte dienen lediglich dazu, die Schäden in vertretbaren Grenzen zu halten.“

gigaherz.ch

Urteil BE1998.00045-K3 vom 8.2.2000, Bernisches Verwaltungsgericht, vom Bundesgericht abgesegnet

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte

“Es liegt durchaus im Ermessen der Regierungen, wenn diese ein vollständig ausgebautes, tadellos funktionierendes Mobilfunknetz der Volksgesundheit vorziehen!“

elektrosmog-und-gesundheit.de

Klage gegen die Schweiz beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Die Verordnung des Schweizer Bundesrates (Exekutive) über nichtionisierende Strahlung (NISV) vom 23. Dez. 99 hebelt diese Grundrechte in Menschen verachtender Art und Weise aus, indem elektrosensiblen Personen diese Rechte verweigert werden. Durch ihre teils enormen Leiden werden elektrosensible Menschen zudem noch einer völlig erniedrigenden Behandlung ausgeliefert. Gesellschaftliche Verachtung, soziale Ausgrenzung jahrelanges Siechtum, Abstempelung als Simulanten oder psychisch Kranke usw. Elektrosensible Personen haben nur noch die Wahl, entweder auf ihre persönliche Freiheit wie Berufswahl, Wohnsitzwahl und Bewegungsfreiheit zu verzichten oder eine körperliche Versehrtheit durch nichtionisierende Strahlung, ausgehend von Tausenden von  Mobilfunksendern in Kauf zu nehmen.  Gleichermaßen bedroht sind Kinder, Betagte, Kranke und Schwangere.  Denn die Schweizer Justiz schützt die NIS-Verordnung des Bundesrates mitsamt ihren völlig ungenügenden Grenz- und Vorsorgewerten mit folgenden skandalös anmutenden Urteilen. Grenzwerte sind nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festzulegen, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit. Schweizerisches Bundesgericht am 30. 8. 2000.

buergerwelle.de

Verflechtungen zwischen Staat, Industrie und Wissenschaft

Die zweite Entscheidung des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofs zu Mobilfunk markiert den Tiefpunkt in seiner Rechtsprechung zu den von elektromagnetischer Strahlung ausgehenden Gefahren für die Bevölkerung. Der vorliegende Beitrag zeigt nicht nur Mängel der Entscheidungsbegründung auf, sondern befasst sich erstmals auch mit den Verflechtungen zwischen Staat, Industrie und Wissenschaft, die eine ernste Bedrohung für den Umweltschutz darstellen.

link.springer.com
Artikel
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