Elektrosensibilität

Mobilfunkmasten

Mobilfunkmasten und Auswirkungen

Dauerbelastung durch Sendemasten

Über die Nutzung seiner Endgeräte kann jeder individuell entscheiden. Doch der Dauerbestrahlung durch WLAN-Router oder DECT- Telefone von Nachbarn ist man fast schutzlos ausgeliefert. Die Durchstrahlung unserer Wohnungen durch Mobilfunk-Sendeanlagen (Makrozellen) ist faktisch eine Zwangsbestrahlung. Als 2004 sich durch die Naila-Studie24)erstmals ein erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von Sendeanlagen zeigte, forderte der Studienleiter Dr. Horst Eger das Bundesamt für Strahlenschutz auf, Nachfolgestudien durchzuführen, solange es noch strahlungsfreie Zonen gibt. Das ist nicht erfolgt. Die Bevölkerung wird, wie das Bundesamt für Strahlenschutz schon 2005 in den „Leitlinien Strahlenschutz“ kritisiert, nach wie vor einer „unkontrollierten Exposition“ ausgesetzt.

paracelsus.de
Typische Antennen-Formen
  • Rundstrahlantenne | Gibt rundherum die Strahlung ab
  • Sektorantenne | Strahlung (“Strahlungskeule“) wird definiert in eine Richtung abgegeben (Hauptstrahlrichtung zzgl. Nebenkeulen direkt nach unten/ teilweise nach hinten)
  • Richtfunkantennen | Trommelförmiger Aufbau | Elektromagnetische Felder werden in einem sehr schmal ausgerichteten Bündel zwischen den trommelförmigen Antennen ausgetauscht. Die Antenne dient als Verstärker der Richtwirkung eines einzelnen Strahlers. Eine Richtantenne kann sowohl eine Sendeantenne, als auch eine Empfangsantenne sein.

Nicht ausreichend auf Sicherheit geprüft

Die Belastung unseres Körpers mit elektromagnetischer Strahlung steigt seit Jahren massiv. Trotzdem sollen weiterhin tausende neuer Mobilfunkantennen bzw. Mobilfunkmasten gebaut werden.
Funktechnologien wurden bisher ohne ernsthafte und unabhängige Prüfung auf Risiken einge­führt. Zunehmend haben Menschen gesundheitliche Probleme in Folge elektromagnetischer Strah­lung.


Gesundheitsbeschwerden durch Mobilfunkmasten

Zur Verharmlosung des Bundesamtes für Strahlenschutz ab Min. 02:12 ist ein eigener Artikel erstellt


Was sagt die Wissenschaft?

Nach Jahrzehnten weltweiter Forschung lässt sich die Frage „Ist Mobilfunkstrahlung gesundheitsschädlich oder nicht?“ bereits sehr weitreichend beantworten, denn die wissenschaftliche Beweislage ist mittlerweile hinreichend solide und belegt zahlreiche gesundheitsbeeinträchtigende Störungen weit unterhalb der Grenzwerte: Dazu gehören u. a. neurologische Störungen (Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen), kardiovaskuläre Effekte (u.a. Herzrasen) bereits bei Kindern, Störungen des Immunsystems bis hin zu steigendem Risiko für Hirntumore bei zunehmender Handynutzung, aber auch- für Schule und Bildung besonders bedeutsam- Kopfschmerzen, Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit und Nervosität, Konzentrations- und
Gedächtnisstörungen, die immer mehr Kinder betreffen.

neon-rosenheim.de

Forscher und Forscherinnen warnen seit Jahren

Mehr Antennen, höhere Frequenzen – mit dem Aufbau der neuen Mobilfunktechnik 5G setzt sich ein Trend fort, der seit Jahrzehnten anhält: Menschen sind immer mehr elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt. WLAN, Heimvernetzung, funkende Kopfhörer, Babyfones, Autos, Mobiltelefone. Zunehmender Datenhunger wird die Strahlenbelastung weiter erhöhen, denn je mehr Daten übertragen werden, desto mehr strahlt das Gerät.

deutschlandfunkkultur.de

Haftungsfrage

Immobilienbesitzern, die ein Grundstück oder Hausdach für Mobilfunksender vermieten, sollte bewusst sein, dass sie später in Haftung genommen werden können, falls gesundheitliche Folgeschäden nachgewiesen werden. Netzbetreiber weigern sich, entsprechende Klauseln in die Mietverträge aufzunehmen, die den Grundstücksbesitzer von allen Haftungsansprüchen und auch von möglichen Schadenersatzklagen wegen gesundheitlicher Folgeschäden freistellt.
Es ist bezeichnend, dass keine Versicherung die Mobilfunkbetreiber gegen Folgeschäden versichert.

diagnose-funk

Gerichtliche Urteile

Wohnungseigentümer müssen Errichtung einer Mobilfunk­sende­anlage auf dem Haus einheitlich zustimmen. Die Errichtung einer Mobilfunk­sende­anlage auf dem Haus einer Wohnung­seigentümer­gemeinschaft bedarf der Zustimmung sämtlicher Wohnungseigentümer. Dies entschied der Bundesgerichtshof.

kostenlose-urteile.de

Weitere Urteile:


Erschreckende Aufnahmen

Mobilfunkmasten in öffentlichen Bereichen: Sei dir bewusst, schütze dich selbst, niemand sonst wird es tun!

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