Proteste gegen Funkmasten

Emmersdorf (Österreich)- Proteste gegen neuen Handymast

Es war eine Bauverhandlung unter besonderen Umständen. Eine Bürgerinitiative kämpft ja seit Monaten gegen den Bau. Das Grundstück, auf dem der Mast errichtet werden soll, gehört der Stadt Klagenfurt. Von der Stadt fühlen sich viele Bewohner von Emmersdorf im Stich gelassen, sagte Heidrun Spörk-Mattuschka, die Sprecherin der Initiative: „Die wahnsinnige Höhe und unglaubliche Strahlung, die in weite Richtung geht. Jeder hat Angst, die teuren Grundstücke werden entwertet.“ Man befürchtet auch, dass das hochfrequente 5G-Signal abgestrahlt werden soll. Ein Sprecher des Handyanbieters A1 sagte am Mittwoch gegenüber dem ORF, dass vorerst nicht geplant sei, die 5G-Technologie in Emmersdorf einzusetzen. Künftig könne es aber solche Überlegungen geben, hieß es.

kaernten.orf.at

Dornstetten- Funkmast stößt auf breite Ablehnung

Den Neubau einer Funkübertragungsstelle an der Stuttgarter Straße in Aach hat der Dornstetter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung abgelehnt. Damit folgte das Gremium einstimmig der Ablehnung des Vorhabens durch den Aacher Ortschaftsrat am Tag zuvor.
Zur Frage von Joachim Lehman (FW/CDU), ob der jetzige Funkmast mit 5G zu tun habe, erklärte Haas: „5G ist im Bauantrag nicht erwähnt.“ Er wolle aber nicht behaupten, dass der Mast für 5G nicht geeignet sei. „Daran sieht man doch, wie unsauber die Anbieterfirmen arbeiten und informieren“, sagte Lehmann. Die unsaubere Taktik des Funkmastbetreibers und der befürchtete Wildwuchs waren auch mit Gründe gewesen, warum der Ortschaftsrat das Vorhaben abgelehnt hatte. 

schwarzwaelder-bote.de

Ottweiler/ Illingen- Mobilfunkgegner machen gegen Mast mobil

Die Deutsche Funkturm GmbH plant, einen 50 Meter hohen Mobilfunkmast unmittelbar hinter dem Waldparkplatz am Hosterwald in Wustweiler zu errichten (die SZ berichtete). Die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neunkirchen hat der Gesellschaft – Teil der Deutschen Telekom Gruppe – mit Bescheid vom 11. Februar 2019 die Baugenehmigung erteilt. Gegen diese Genehmigung hat die Gemeinde Illingen im März Widerspruch erhoben, da sie ihr Einvernehmen ausdrücklich verweigert habe. Außerdem sind etwa 35 Widerspruchsverfahren einzelner Bürgerinnen und Bürger aus Wustweiler beim Kreisrechtsausschuss eingegangen. Dieser hat sich am Mittwochmorgen unter Vorsitz des Dezernenten Dominik Hunsicker über mehrere Stunden die Argumente der Gemeinde Illingen und der betroffenen Bürger angehört. Kritik üben die Bürger nicht nur an der „Verschandelung“ eines Naherholungsgebietes durch eine „baulich unattraktive Ästhetik“, sondern vor allem daran, dass eine mögliche gesundheitliche Belastung der Anwohner außer Acht gelassen werde. 

saarbruecker-zeitung.de

Bad Cannstatt- Protest gegen Mobilfunkmasten

Es gab Zeiten, da hat Marieta Lohberg oft und gern aus ihrem Schlafzimmerfenster hinaus ins Freie geblickt. In den Innenhof, auf die großgewachsenen Bäume und auf den gegenüberliegenden Wohnblock in der Reichenhaller Straße 45. Seit ein paar Monaten ist dies nicht mehr der Fall. Genauer gesagt: Seit jenem Tag, als Monteure begannen, einen riesigen Funkmasten auf dem Dach des benachbarten Mehrfamilienhauses zu errichten. Wieso wird dieser in einem Wohngebiet aufgestellt, fragt sie sich seither immer wieder. Und warum wurden Anwohner, die in direkter Nähe leben, vor vollendete Tatsachen gestellt und nicht im Vorfeld über den Standort informiert?

cannstatter-zeitung.de

Hinweis vom Admin

Beachten sie auch hier (im unteren Textbereich) den Hinweis vom Bundesamt für Strahlenschutz, der sich wie ein roter Faden durch sämtliche veröffentlichte Kritiken durchzieht: “Alles in Ordnung. Nichts ist nachgewiesen. Studien die was nachweisen haben Mängel.“ Zum BfA ist ein Artikel erstellt: Öffentliche Medien


Widerstands- und Vernetzungskarte

20-jährige Protestbewegung auf interaktiver Karte

Diese Karte dokumentiert den öffentlichen Protest gegen die Mobilfunkpolitik und die Strahlenschutzpolitik im Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich hunderte Initiativen. Sie fordern Transparenz und Bürgerbeteiligung beim (Mobilfunk-) Netzausbau, Aufklärung über biologische Langzeitwirkungen, die Erforschung umweltverträglicher Technologien und die Anerkennung der Elektrohypersensibilität. Vernetzen Sie sich und mit uns zu einem Bündnis für das Vorsorgeprinzip!

diagnose-funk.org

Holzhaussen- Holzhauser protestieren gegen geplanten Funkmast

Ein geplanter Mobilfunkmast im Dorf Holzhausen stößt auf Widerstand in der Bevölkerung. Vor eineinhalb Wochen hat sich eine Bürgerinitiative (BI) gegründet. Wie deren Sprecherin Sarah Ross sagt, habe sich ein Unterstützerkreis von mehr als 50 Personen formiert. Gemeinsam wenden sich die Frauen und Männer gegen das Vorhaben einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, einen mehr als 40 Meter hohen Sendemast nahe dem Münsinger Ortsteil zu errichten. Für den Standort an der Brunnenstraße östlich der früheren Kiesgrube Richtung Attenkam hat das Unternehmen einen Pachtvertrag mit einem Privateigentümer unterzeichnet.

sueddeutsche.de

Weiler Acker- Anwohner wehren sich gegen geplanten Mobilfunkmast

„Kein Mobilfunkmast in Rettenberg-Acker!“ fordern die Anwohner der Weiler Acker, Keller, Morgen, Gerats und Rieder bei Vorderburg. Die Telekom plant, auf einem Hügel in Acker einen Mobilfunkmast zu errichten. Die Anwohner fühlen sich übergangen. Sie sehen zudem keinen Nutzen in einem Mast an dieser Stelle.

kreisbote.de

Thun (Schweiz)- Protest gegen Antennen-Pläne im Neufeld

Der Thuner Neufeldleist und über 600 Anwohner erheben Einsprache. Sie wehren sich gegen eine von der Swisscom geplante 5G-Mobilfunkanlage an der Schulstrasse.

bernerzeitung.ch

Oberpfalz- Protest gegen Mobilfunkmast

Seit 2001 steht nahe der Wallfahrtskirche ein Mobilfunkmast. Und seither steht er in der Kritik etlicher Bürger. Jetzt soll die Anlage mit neuen Antennen bestückt werden. Die Bürger aber fordern einen Abriss.
„Die staatlich festgelegten Grenzwerte schützen nur vor thermischen Wirkungen, also vor einer Überwärmung des Körpers, aber nicht vor den athermischen Wirkungen, also vor gesundheitlich relevanten Auswirkungen. Diese wurden in den Grenzwerten nicht berücksichtigt. Deshalb ist es nicht mehr möglich, sich auf die Grenzwerte als Schutz zu berufen“, heißt es unter anderem im Schreiben zur Unterschriftensammlung.
Robl erzählt von Berlinern, die sich bei ihm hätten einmieten wollen. „Als sie den Mast sahen, haben sie einen Rückzieher gemacht.“ Ein Gast am Ferienhof Höcht sei deshalb nie mehr gekommen. Er habe gefragt, warum nichts gegen den Bau unternommen worden sei, erzählt Alfons Höcht. Dabei habe man das ja gemacht – aber erfolglos. Höcht selbst ist vor einigen Jahren an Leukämie erkrankt und sagt: „Ich habe Glück, dass ich überhaupt noch lebe.“

onetz.de

Concepción (Chile)- Anwohner im Aufstand gegen eine Mobilfunkantenne

Der Turm wird in einer Wohngegend platziert, ohne vorherige Absprache der Nachbarn. Deshalb entschieden sich die betroffenen Bewohner Demonstrationen abzuhalten und fordern, dass der Masten an anderer Stelle, in weniger dicht besiedeltem Gebiet, aufgestellt wird.
„Es gibt keine konkreten Informationen um die Aufstellung der Antenne und wir haben Angst, dass sich der Bau auf die Gesundheit auswirkt. Hier wohnen arme Familien und viele sind krank oder gebrechlich“, sagte Luis Romero, ein betroffener Anwohner.

wochenblatt.cc

Ein Telekommunikationstechniker geht andere Wege, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Wichtige Informationen zu rechtlichen Sachen.

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