Elektrosmog

Elektrosmog

Was ist Elektrosmog?

Elektrosmog- der Grund für die Epidemie der elektromagnetischen Überempfindlichkeit (EHS)

Elektrosmog ist das, was wir kollektiv die schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder nennen, die ein Nebenprodukt des immer weiter fortschreitenden technologischen Fortschritts sind. Elektrosmog entsteht durch die Verwendung von Funktechnologie und Netzstrom. Die häufigsten Quellen sind elektrische Verkabelungen, Funkmasten, Mobiltelefone, WLAN, schnurlose Babyphone und schnurlose Telefone. In der Tat alles, was angeschlossen werden muss. Heutzutage gibt es fast keinen Ort auf der Welt, an dem dieses Phänomen nicht messbar ist.

Der allgegenwärtige Elektrosmog ist milliardenfach stärker als die natürlichen elektromagnetischen Felder. Die Russen bemerkten zum ersten Mal während des Zweiten Weltkriegs, dass Radarbediener oft an Symptomen erkrankten, die wir heute als elektrisches Überempfindlichkeitssyndrom bezeichnen. Als das Fernsehen 1956 in Australien eingeführt wurde, dokumentierten Forscher dort eine rasche Zunahme von Krebserkrankungen bei Menschen, die in der Nähe von Sendemasten lebten. Das Besorgniserregende ist, dass wir nicht wissen, wie dieses Experiment enden wird. Das liegt zum Teil daran, dass es Jahre dauern wird, bis sich eine massive Exposition abzeichnet. Krebserkrankungen können beispielsweise erst nach Jahrzehnten auftreten. Auch liegt es daran, dass skandalöserweise wenig über die möglichen Auswirkungen von Elektrosmog geforscht wurde. arizonaadvancedmedicine.com

Elektrosmog wird eingeteilt in

  • Niederfrequente elektrische und magnetische Felder
  • Hochfrequente elektromagnetische Felder

Trägt Elektrosmog zur Entwicklung von Krankheiten bei?

Durch Elektrosmog können sich nicht nur elektrische Geräte gegenseitig stören, er wirkt auch auf den Körper des Menschen. Insbesondere Hochfrequenz kann zu einer allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustands und zu drastischen Gesundheitssymptomen führen. Dies gilt insbesondere für neurologische Erkrankungen und EHS (Elektromagnetische Überempfindlichkeit). Es kann 10 bis 20 Jahre dauern, bis sich die gesundheitlichen Auswirkungen von Elektrosmog manifestieren. Bei einigen kann die Wirkung jedoch sofort auftreten.

Zellen, Gewebe und Organe in unserem Körper verständigen sich nicht nur über chemische Botenstoffe, sondern auch über elektrische Signale. Die Herzspannungskurven, die als EKG sichtbar werden, sowie die Gehirnspannungskurven, die als EEG abgeleitet werden, sind bekannte Beispiele. Wir Menschen sind damit auch elektromagnetische Wesen. Elektrosmog kann unter anderem das vegetative und zentrale Nervensystem, Hormone, Chromosomen und Zellen beeinflussen und stören. Eine zu starke und zu lange Elektrosmog-Belastung kann darüber hinaus zu verschiedenen Krankheiten führen.

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Was sind elektrische und magnetische Felder?

  • Elektrische Felder (V/ m)

Elektrische Felder entstehen durch Spannung und können auch dann bestehen, wenn ein Gerät ausgeschaltet ist. Das Einstecken eines Kabels in eine Steckdose erzeugt elektrische Felder in der Luft, die das Gerät umgibt. Je höher die Spannung, desto stärker ist das erzeugte elektrische Feld. Hohe Spannungen werden für die Übertragung und Verteilung von Elektrizität verwendet, während im Haushalt relativ niedrige Spannungen verwendet werden, die von verkabelten elektrischen Systemen wie Stromleitungen, Transformatoren und defekten Leitungen in Gebäuden ausgehen.

  • Magnetische Felder (μT oder Millionstel Tesla)

Magnetische Felder entstehen durch das Fließen von Strömen und existieren, sobald ein Gerät eingeschaltet wird. Magnetische Felder und elektrische Felder existieren dann gemeinsam in der Umgebung. Je größer der Strom ist, desto stärker ist das Magnetfeld. Typische Quellen sind Stromleitungen, Transformatoren, Motoren, elektrische Wecker und Gebäudeverkabelungen.

  • Elektromagnetische Felder (µW/m²)

Elektromagnetische Felder (Hochfrequenz-/ Mikrowellenstrahlung) sind Wellen aus verbundenen elektrischen und magnetischen Feldern. Elektromagnetische Felder haben immer einen Sender und werden u.a. von drahtlosen Systemen wie Mobilfunkmasten, WLAN-Routern und Mobiltelefonen abgestrahlt.

Gleichfelder sind am wenigsten schädlich

  • Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)

Die elektrische Aufladung entsteht in der Regel durch Reibung: Synthetikteppiche, Kunststoffe, Bildschirme

  • Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Magnetische Metalle, Gleichstromleitungen und Magnete können eine Störung des Erdmagnetfeldes erzeugen: Stahlteile in Betten, Matratzen, Möbeln, Straßenbahn


Niederfrequente Strahlungsquellen

  • Stromleitungen
  • elektrische Leitungen
  • elektrische Geräte wie Rasierapparate, Haartrockner und Heizdecken

Im elektromagnetischen Spektrum sind die niederfrequenten elektrischen und magnetischen Felder im Frequenzbereich zwischen etwa 1 Hertz und < 9 Kilohertz angesiedelt (Hertz ist die Maßeinheit für die Frequenz, d.h. für die Zahl der Schwingungen pro Sekunde). Im Gegensatz zu hochfrequenten elektromagnetischen Feldern treten bei niederfrequenten Feldern deutlich weniger Richtungswechsel des elektrischen Feldes und des magnetischen Feldes auf. Demzufolge können die Einzelwirkungen beider Feldkomponenten getrennt betrachtet werden.

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Hochfrequente Strahlungsquellen

Im elektromagnetischen Spektrum sind die hochfrequenten elektromagnetischen Felder im Frequenzbereich zwischen etwa 100 Kilohertz (kHz= 1.000 Hz) und 300 Gigahertz (GHz= 1.000.000.000 Hz) angesiedelt (Hertz ist die Maßeinheit für die Frequenz, d.h. für die Zahl der Schwingungen pro Sekunde). Im Gegensatz zu niederfrequenten Feldern wechseln bei hochfrequenten Feldern sowohl das elektrische als auch das magnetische Feld zwischen zigtausend und mehreren Milliarden Mal in der Sekunde ihre Richtung. Demzufolge besteht eine sehr enge Kopplung von magnetischer und elektrischer Komponente, so dass die von Hochfrequenzanwendungen ausgehenden Felder „elektromagnetische Felder“ genannt werden.

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Wie kann man sich schützen?

  • Abgeschirmte Elektroleitungen- und kabel verwenden
  • Nicht benötigte Stromkreise automatisch abschalten und nur bei Bedarf wieder ein (z.Bsp. Netzfreischalter)
  • Bei Elektrogeräten/ elektrotechnischen Artikeln auf Qualität, TÜV-GS-Zeichen und Testberichte achten 
  • Abstand halten zu Radiowecker, NV-Halogenleuchten, billigen Steckernetzteilen, Heizdecken etc
  • Einsatz von Abschirmtapeten, -vlies, -gewebe, -farbe und -putze
  • Räume fachmännisch mit Messgerät (zBsp. durch Baubiologe) prüfen lassen

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Erklärungen zu Elektrosmog

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