WHO

Weltgesundheitsorganisation (WHO) und EHS

Die Weltgesundheitsorganisation als Maßstab für Gesundheitsinformationen

Viele Ärzte, Wissenschaftler, Forscher und politische Entscheidungsträger betrachten die Weltgesundheitsorganisation als Maßstab für Gesundheitsinformationen. Dies gilt auch für die gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung. In den letzten Jahren ist jedoch eine große Kontroverse um die WHO aufgetreten, da ihre Arbeitsmethoden als undurchsichtig und unwissenschaftlich gelten und Interessenkonflikte bestehen. Anscheinend hat die WHO zu dieser Zeit nur wenige Lehren aus dem Tabakskandal gezogen und nicht viel geändert.

50 Jahre hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gebraucht, um zuzugeben, dass Rauchen gesundheitsschädigend ist. Dieselbe WHO hat parallel dazu weitere 30 Jahre gebraucht, um zuzugeben, dass Passivrauchen der Gesundheit abträglich ist. Von Dutzenden von Honorar-Professoren der Tabakindustrie und mit Hunderten von entsprechend honorierten Forschungsarbeiten wurde die WHO jahrzehntelang unterwandert.

gigaherz.ch

Mit der Verbreitung der drahtlosen Technologie ist die Weltbevölkerung zunehmend hochfrequenten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, das 3% der Weltbevölkerung an Elektrosensibilität leiden, einer nicht anerkannten Krankheit, die durch Überempfindlichkeit gegen hohe und niedrige elektromagnetische Strahlung gekennzeichnet ist. EHS ist durch eine Vielzahl von Symptomen gekennzeichnet, die die Nerven, sowie das Herz-Kreislauf-System betreffen können. In Italien sind die Statistiken alarmierend und der Anteil kranker Menschen wird auf rund 4% der Bevölkerung geschätzt. Weiterhin leiden immer mehr Menschen an dieser Krankheit und sind gezwungen, ihr Leben radikal zu ändern und sich teilweise oder vollständig von der Gesellschaft zu isolieren.

Dr. Gro Harlem Brundtland– Ehemalige Generaldirektorin der WHO an Elektrosensibilität erkrankt

Die vielleicht bekannteste elektrosensible Person der Welt, die frühere Premierministerin und WHO-Direktorin Gro Harlem Brundtland, bestätigt, dass sie drahtlose Netzwerke immer noch meidet.

Auf der Liste der Betroffenen steht Gro Harlem Brundtland, die ehemalige Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (1998 – 2003). Brundtland machte weltweit Schlagzeilen, als sie in einem Interview im Jahr 2002 bekannt gab, dass sie, die oberste Chefin der WHO, in ihrem Genfer Büro ein Verbot von Mobiltelefonen verhängt hatte. Im Jahr 2002, als sie noch ihren Titel trug, sagte Brundtland der BBC, dass sie in ihrem Büro keine Mobiltelefone erlaubte, weil sie von der Strahlung Kopfschmerzen und „starke Beschwerden“ bekam.

“Ich wurde heftig kritisiert, weil ich Menschen davon abhielt, Handys zu benutzen und die Wahrheit über meine Krankheit sagte.“

Dies ist wichtig. Wir sind verschiedenen Technologien neuer Art ausgesetzt. Ich bin frustriert, dass ich nicht in der Lage war, den Alarm vollständig auszulösen. Ein Satz in einem Handbuch, in dem Sie die Gefahr von Hochfrequenz nicht erklären, ist keine gute öffentliche Gesundheits- und Verbraucherpolitik. Ich wurde elektrisch empfindlich und wurde kritisiert, weil ich die Öffentlichkeit erschrecken kann. Wir wissen, dass sie nicht unätig sind und dass es mögliche Konsequenzen gibt. Menschen, die elektrisch empfindlich sind, zeigen, dass wir ein gewisses Risiko eingehen. Solange wir nicht mehr wissen, können wir nicht sagen, dass dies kein Problem ist“.

magdahavas.com

Verbindungen mit der Industrie

Mike Repacholi

“WHO und ICNIRP- Diese mächtigen Unternehmen spielen ein „langes Spiel“, das sie aus Tabak und anderen Gesundheitskatastrophen gelernt haben.“ bmj.com

Der Biophysiker Michael Repacholi aus Australien war 1992 der erste Vorsitzende des ICNIRP und von 1996 bis 2006 Leiter der WHO-Abteilung für elektromagnetische Strahlung, dem WHO-EMF-Projekt. Michael Repacholi baute sofort eine enge Zusammenarbeit zwischen der WHO und ICNIRP auf und lud die Elektro-, Telekommunikations- und Militärindustrie zu Treffen ein. Er veranlasste auch, dass ein großer Teil des EMF-Projekts der WHO von den Lobbyorganisationen der Telekommunikationsbranche finanziert wird.

Im Zusammenhang mit den Aktivitäten der WHO in Bezug auf elektromagnetische Strahlung und elektromagnetische Felder (EMR/EMF) befindet sich der Mann, der viele Jahre für das EMF-Projekt der WHO verantwortlich war, Mike Repacholi, in einem ernsten Interessenkonflikt. Wie auf zahlreichen Websites und von zahlreichen Wissenschaftlern ausführlich dokumentiert ist, hat dies zu einer unwissenschaftlichen Herangehensweise und zur systematischen Missachtung geführt und unter den Teppich beunruhigender Studien gekehrt. Repacholi gab kürzlich in einem Interview zu, dass die Hälfte des EMF-Projekts von der Telekommunikations- und Mobilfunkindustrie finanziert wurde. beperkdestraling.org

Die Affäre Anders Ahlbom

Ahlbom hat mehr als 10 Jahre lang die öffentliche und wissenschaftliche Meinung über die Auswirkungen von EM-Strahlung geprägt. Er war Teil des Expertengremiums der IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung, Teil der Weltgesundheitsorganisation) und führte verschiedene epidemiologische Studien über den Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Hirntumoren durch (er arbeitete u.a. an der Interphone-Studie mit) und half als Mitglied der ICNIRP, internationale Expositionsstandards festzulegen. Jahrelang leugnete er die Gesundheitsrisiken.

Kürzlich wurde Ahlbom schließlich wegen jahrelanger verdeckter Interessenkonflikte aus der Weltgesundheitsorganisation (IARC) verbannt. Die schwedische investigative Journalistin Mona Nilsson enthüllte, dass Ahlbom Mitbegründer und Mitglied der „Gunnar Ahlbom AB“ ist, einer Lobby und Beratungsfirma für Telekommunikationsbetreiber, die von Ahlboms Bruder geführt wird (Pressemitteilung der IEMFA). Fast unmittelbar nach dem Verbot von Ahlbom bewertete die IARC die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Mobilfunkstrahlung neu und stufte das Mobiltelefon in die Kategorie 2B ein: „möglicherweise krebserregend“.

Es hatte auch schon früher Berichte über Interessenkonflikte bei der IARC gegeben.

Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet

WHO zu 80 Prozent abhängig von Spenden

80 Prozent ihres Budgets bezieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen aus zweckgebundenen Spenden. Damit üben die Geldgeber maßgeblichen Einfluss aus – und bringen oft eigene wirtschaftliche Interessen mit.

deutschlandfunkkultur.de

WHO leugnet Ursache von Elektrosensibilität- während ihr größter Spender (Bill Gates) Aktien bei Mobilfunkunternehmen hat

Besteht eine Hoffnung auf Anerkennung aufgrund folgender Verflechtungen?

Bill Gates (Microsoft) als größter Spender der WHO

Der Softwarespezialist Bill Gates ist Microsoft-Gründer und war bis vor kurzem noch im Verwaltungsrat des Software-Konzerns. Er wird weiter als „Technologieberater“ arbeiten. Gates gehört zu den Top-Aktionären von Microsoft. Er arbeitet im Prinzip für die Mobilfunkindustrie, da diese durch WLAN, Mobilfunk etc die Technik zum laufen bringt (abgesehen von Kabel). Da er Aktien besitzt, ist ein Gewinndenken vorhanden.
Die Gates Stiftung liegt in der Kritik, das diese unter Umständen andere Interessen hat. Grund: die Stiftung legt ihr Geld bei Konzernen an, deren Handeln die Gesundheit vieler Menschen gefährdet. Je mehr Gewinn diese Unternehmen machen, desto mehr Rendite springt heraus.

Jetzt das Problem: Etwa 80 Prozent des Etats der WHO wird von Spenden und von Stiftungen wie der Bill & Melinda Gates Foundation bestritten. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die WHO unter Bill Gates die nichtionisierende Strahlung (von der Gates profitiert) als “gefährlich“ einstuft? Das dies sogar die Ursache für Elektrosensibilität darstellt? Die Einstufung in “Wahrscheinlich Krebserregend“ war anscheinend das höchste der Gefühle, um am Ende nicht ganz doof dazustehen “wir haben es ja vermutet, aber wussten es nicht genau“.

Bill Gates besitzt u.a. laut alleaktien.de folgende Aktie

Crown Castle Aktie

Das etwas andere Immobilienunternehmen. Crown Castle ist der größte US-amerikanische Eigentümer, Betreiber und Entwickler von Mobilfunkmasten. Das Unternehmen kauft oder mietet Grundstücke, errichtet auf diesen Grundstücken große Mobilfunkmasten und vermietet Flächen auf den Mobilfunkmasten an Telekommunikationsunternehmen.

alleaktien.de
Welche ärztliche Behandlung empfiehlt die “unabhängige“ WHO?

Unter den angegeben Verflechtungen verwundern folgende unhaltbare Aussagen in keiner Weise- haben aber verheerende Auswirkungen auf die weltweit wachsende Anzahl EMF-Geschädigter.

Die WHO schreibt zu EHS u.a.:

  • Die Behandlung betroffener Personen sollte sich auf die Gesundheitssymptome und das klinische Bild konzentrieren und nicht auf die wahrgenommene Notwendigkeit der Person, EMF am Arbeitsplatz oder zu Hause zu reduzieren oder zu beseitigen. 
  • eine psychologische Bewertung, um alternative psychiatrische/ psychologische Zustände zu identifizieren, die für die Symptome verantwortlich sein können,
  • eine Bewertung des Arbeitsplatzes und des Zuhauses auf Faktoren, die zu den dargestellten Symptomen beitragen könnten. Dies können Luftverschmutzung in Innenräumen, übermäßiger Lärm, schlechte Beleuchtung (flackerndes Licht) oder ergonomische Faktoren sein. Eine Reduzierung von Stress und andere Verbesserungen der Arbeitssituation könnten angebracht sein.

Es wurde gut dokumentiert, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erheblichen Druck von der Industrie erhält .

Wie krank ist die Weltgesundheitsorganisation?

Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die Rolle der WHO wurde bei diesen gesundheitlich relevanten Krisen auf unterschiedliche Weise kritisiert. Teilweise wurde ihr zu große Nähe zur Lobby der Wirtschaftsinteressen, dann wieder eine deutliche Überschätzung der Gefahr bis hin zur Panikmache vorgeworfen. Es ging aber auch um Verharmlosung der Gefahren und Untätigkeit, wo Handeln erforderlich gewesen wäre, wie in Fukushima. Betrachtet man diese großen globalen Krisen aus der zeitlichen Distanz und jenseits der aktuellen Diskussionen, muss man feststellen, dass sich die WHO in einer tiefen Krise befindet.

cineplex.de

WHO- Am Tropf der Geldgeber

Die Filmemacherin Lilian Franck wünscht sich, dass ihre Tochter gute Bedingungen in unserer Welt vorfindet. Ihre persönliche, jahrelange Investigation deckt Erschreckendes auf: Die Industrie infiltriert die WHO. Genauso schlimm: Die Mitgliedsstaaten missbrauchen die WHO für ihre nationalen Wirtschaftsinteressen. Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die WHO spielt eine erschreckende Rolle. Ihr fehlt es an Geld, Macht und Transparenz. Und ihre Entscheidungen helfen am Ende weniger den Opfern als den Pharmafirmen und der Atomindustrie.

programm.ard.de

Zum Trailer: facebook.com

Quellen/ Nachweise/ Links

Informationen Deutschland

  • deutschlandfunkkultur.de | Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet
  • metropolnews.info | Gefährlicher Angriff auf die Menschheit: Der Milliardär, die Impfindustrie, die Politik und die WHO
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