Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

Strahlenschutz in der Kritik: Verlässt sich die Behörde zu sehr auf die ICNIRP?
Wenn Sie schon einmal eine Regierungsbehörde kontaktiert haben, um Ihre Bedenken über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Funktechnologien (z.B. 5G) zum Ausdruck zu bringen, haben Sie zweifellos schon von der ICNIRP gehört. Die ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung) ist eine internationale Organisation, auf die sich unsere Regierung immer wieder beruft, wenn es um Bedenken geht. Bei ICNIRP, einem privaten Unternehmen, handelt sich lediglich um 13 Personen, die die Strahlungsgrenzen u. a. auch in Deutschland festlegen. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Länder der Welt die ICNIRP-Richtlinien übernehmen, ist dies für 13 Menschen eine unglaubliche Menge an Macht.
Der Nachweis zwischen den Auswirkungen von EMF (elektromagnetischen Feldern) und der Entwicklung von Krankheitsbildern ist schwer zu erbringen. Es gibt Tausende anderer Beispiele, die sich auf die Gesundheit der Verbraucher auswirken (Pflanzenschutzmittel, Pestizide, Verpackungen etc.), deren schädliche Auswirkungen verschleiert werden. Eine Studie widerspricht immer einer anderen, weil es an Unabhängigkeit bei den direkten oder indirekten Interessen mangelt. picbleu.fr | irelandforsafetechnology.com
Biologische und gesundheitliche Auswirkungen werden bestritten
Die biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung von Mobiltelefonen werden von ICNIRP und einer Reihe Regierungsbehörden bestritten. Die Problematik ist, dass die Mobilfunkindustrie in „Big Trouble“ steckt, wenn die Strahlung von Mobiltelefonen biologische und gesundheitliche Auswirkungen hat. Dies könnte der Grund sein, warum ICNIRP und das Bundesamt für Strahlenschutz das Dogma aufrechterhalten, dass Handystrahlung nur thermische Effekte hervorrufen kann. Die große Anzahl von Experten begutachteten veröffentlichten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zeigen, dass nicht-thermische Effekte existieren, werden von ICNIRP einfach ignoriert, da diese Effekte nach ihrem Dogma nicht existieren.
Insgesamt zeichnen die Risiken und Warnungen von Wissenschaftlern aus aller Welt kein schönes Bild, wenn man bedenkt, dass Milliarden von Menschen Mobiltelefone und drahtlose Geräte benutzen und fälschlicherweise glauben, sie seien sicher. Drahtlose Strahlung belastet Angestellte in Büros, Kranke in Krankenhäusern, Reisende in Hotels, Schüler in Schulen, Menschen in ihren Wohnungen und Schlafzimmern und sogar Neugeborene auf Neugeborenen-Intensivstationen. manhattanneighbors.org
Wie kann WLAN den Bio-Rhythmus beeinflussen? Fragt man das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), wird dort bestritten, dass dies möglich ist. Das BfS guckt bei Strahlung ausschließlich auf die Wärmeentwicklung im Körper. Frei nach dem Motto, was nicht warm macht, macht auch nicht krank. Dank gut funktionierendem Lobbyismus, wird dieses Märchen stetig und ständig durch alle offiziellen Dokumente und Presseartikel geschleust. Wer seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, für einen Moment seine WLAN-Sucht überwindet und einen Blick hinter die Kulissen wirft, durchschaut diese Verschleierungstaktik schnell.
strahlend-gesund.de
Leider besteht die Rolle der staatlichen Behörden in vielen Fällen nicht darin, die Gesundheit zu verteidigen- sondern Vorschriften im Einklang mit den besonderen Interessen der Industrie zu erleichtern.
Zwischen Verleugnung und Psychiatrisierung: Der Umgang mit Umweltsensitivitäten
Bürger, die Opfer bestimmter Produkte sind, sehen sich mit der Verleugnung ihrer gesundheitlichen Probleme und der Infragestellung ihres guten Urteilsvermögens konfrontiert.
Beispiele dafür finden sich unter den Opfern medizinischer Technologien, wie wir im Zusammenhang mit Kobalthüftprothesen und Essure-Verhütungsmitteln erfahren haben. Gewöhnlich werden die durch Umweltverschmutzung verursachten Krankheiten, obwohl sie bekannt sind, ignoriert. Wenn sie jedoch zu Pathologien werden, die direkt mit bestimmten Umweltelementen in Verbindung stehen, werden sie zu einer Alarmstimme für unsere Lebensweise, die industrielle Nutzung und den Schutz der Umwelt.
Die Multiple Chemikalienempfindlichkeit (MCS) und die Elektrosensibilität (EHS) sollen dazu dienen, vor den Folgen eines unterschiedslosen Gebrauchs bestimmter Elemente und Substanzen zu warnen. Die Antwort der Behörden auf diese Umweltsensitivitäten besteht jedoch nicht in der Präventivmedizin, der Förderung von Informationskampagnen und einer Politik, die die Umwelt der Bürger verbessert. Die Antwort ist, den Betroffenen nach den verfügbaren wissenschaftlichen Informationen keine Aufmerksamkeit zu schenken. Die Auswirkungen unter den Teppich zu kehren, diese Patienten zu verleugnen und sie zu psychiatrisieren, als ob wir statt in einem demokratischen Land in einem totalitären Regime des letzten Jahrhunderts lebten. actasanitaria.com
Zu hoch angesetzt: Warum heutige EMF-Grenzwerte nicht mehr zeitgemäß sind
Behörden argumentieren: Künstliche elektromagnetische Felder (EMF) seien ungefährlich, da die Strahlungswerte von Mobiltelefonen und drahtlosen Geräten sehr gering ausfielen. Die berechtigte Frage lautet jedoch: Warum sind diese Werte so niedrig? Weil die geltenden Grenzwerte selbst extrem hoch angesetzt sind.
Konkret: Für hochfrequente Strahlung – etwa von Basisstationen oder WLAN-Geräten – liegt der Grenzwert bei maximal 10.000.000 μW/m². WNutzt man einen Laptop zum Download über WLAN, ist man bereits Feldern von etwa 1.000 μW/m² ausgesetzt. Das entspricht ungefähr der Belastung in 50 bis 100 Metern Entfernung von einer Mobilfunkbasisstation. Gemessen an Grenzwerten, die allein auf thermischen Effekten (Erwärmung des Gewebes) beruhen, gilt diese Strahlung als schwach – und aus Sicht der Behörden folglich als unbedenklich.
1.000 μW/m² ist jedoch eine Million Mal stärkere Strahlung als die natürliche Hintergrundstrahlung. Weshalb ist eine solche Zahl „schwach“?
Der Grund, warum die Strahlung von drahtlosen Produkten als schwach eingestuft wird, liegt darin, dass die Empfehlungen höchstwahrscheinlich zu hoch angesetzt sind. Die ICNIRP-Richtlinien von 1998 wurden für kurze Expositionszeiten und jeweils nur ein einziges Gerät entwickelt. Eine Dauerbelastung rund um die Uhr – heute völlig normal – wurde damals nicht berücksichtigt. emf-consult.com
► Prof. Vogler von der TH Aachen bringt es auf den Punkt: „Die Behauptung einer Schutzwirkung durch die Behörden ist als wissenschaftliche Falschinformation anzusehen. Dies erfüllt rechtlich alle Merkmale des Betrugs und schließt grob fahrlässige bis vorsätzliche Gefährdung und Körperverletzung mit ein.“
Entzug von Schutzräumen: Wie das BfS Betroffene allein lässt
Zwei deutsche Städte haben es vorgemacht: Sie schalten nachts das öffentliche WLAN ab – eine einfache Maßnahme, die elektrosensiblen Menschen echte Schutzräume schaffen könnte. Gleichzeitig würden Polizei- und Sicherheitsdienste entlastet. Doch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät von einer solchen Abschaltung ab.
Die Begründung: Die Feldstärken von WLAN-Routern blieben „in der Regel deutlich unter den empfohlenen Grenzwerten“. Und diese Grenzwerte – so das BfS – schützten vor allen nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen. Mehr empfiehlt die Behörde nicht: lediglich Mindestabstände für den körpernahen Betrieb.
Was das BfS verschweigt: Die Grenzwerte selbst sind umstritten, basieren auf veralteten Studien (ICNIRP 1998) und berücksichtigen keine Langzeitwirkungen. Wer auf eine Abschaltung verzichtet, nimnt bewusst in Kauf, dass Betroffene keinen Rückzugsort haben.
Während zwei deutsche Städte handeln, verweigert das BfS den Schutz – und entzieht damit genau jenen Menschen den Raum, die ihn am nötigsten brauchen. heise.de
Woher kommt die Gewissheit der Behörden- wenn gleichzeitig der Aufschrei der Experten immer lauter wird?
Zahlreiche Studien belegen Gesundheitsrisiken durch nicht-ionisierende elektromagnetische Strahlung. Bereits 2002 unterzeichneten weltweit 1.000 Ärzte den Freiburger Appell, mit dem sie versuchten, die Ärzteschaft, das Gesundheitswesen, die Politik und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Im Jahr 2015 schließlich forderten 194 Wissenschaftler aus 39 Ländern in einem Appell an die Vereinten Nationen (UNO), ihre Mitgliedsstaaten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sich mit den Gesundheits- und Umweltrisiken der zunehmenden Strahlenbelastung auseinanderzusetzen, die Öffentlichkeit aufzuklären, Vorsorgemaßnahmen zu treffen und die Vorschriften zu verschärfen.
Der Umbruch ist völlig unbegründet, versichern uns die Strahlenschutzbehörden. Woher kommt diese Gewissheit, wenn gleichzeitig der Aufschrei der Experten immer lauter wird?
Um zu einer Antwort zu gelangen, helfen drei einfache Fragen:
1 | Wer legt die Strahlenschutzgrenzen fest?
2 | Was genau sind Strahlenschutzgrenzen?
3 | Weshalb scheinen sie unantastbar zu sein?
1 | Wer legt die Strahlenschutzgrenzen fest?
Behörden forschen nicht selbst. Europäische Strahlenschutzbehörden – darunter auch das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – betreiben keine eigene Forschung zu elektromagnetischen Feldern. Sie stützen sich stattdessen auf Bewertungen internationaler Expertengremien wie:
- ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung)
- SCENIHR/ SCHEER (Wissenschaftlicher Ausschuss der EU zu neu auftretenden Gesundheitsrisiken)
- WHO (EMF-Projekt der Weltgesundheitsorganisation)
- IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung, WHO-Krebsabteilung)
Doch genau diese ICNIRP ist höchst umstritten. Es handelt sich um eine private deutsche Stiftung, deren Mitglieder nachweislich enge Verbindungen zur Mobilfunk- und Elektronikindustrie unterhalten. Die ICNIRP berät die WHO – und bestimmt damit faktisch, welche Strahlenwerte weltweit als „sicher“ gelten.
Trotz tausender Studien, die Gesundheitsschäden belegen, trotz international renommierter Wissenschaftler und tausender Ärzte, die eindringlich warnen, und trotz unzähliger Menschen, die über elektromagnetische Erkrankungen berichten, tun die Behörden wenig. Das BfS bildet hier keine Ausnahme. Viele Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen Jahren versucht, mit Regierung und Behörden in Kontakt zu treten – um sie davon zu überzeugen, dass die bestehenden Richtlinien Menschen, Tiere und Pflanzen schädigen. Doch die Regierung lehnt solche Ansätze ab und beharrt auf den ICNIRP-Richtlinien.
Was wir brauchen, ist das Vorsorgeprinzip. Gesundheitsämter und -behörden müssen ausschließlich unter diesem Gesichtspunkt arbeiten – unsere Interessen schützen, statt uns in die Irre zu führen, geblendet von monetären Interessen statt menschlichen und biologischen Bedürfnissen. folkets-stralevern.no
Forderung des Vorsorgeprinzips
Wir, die Bürgerinnen und Bürger, brauchen unsere Gesundheitsämter und -behörden, die ausschließlich unter dem Gesichtspunkt eines Vorsorgeprinzips arbeiten und unsere Gesundheitsinteressen schützen, anstatt uns in die Irre zu führen, weil sie durch monetären Profit statt durch menschliche und biologische Bedürfnisse geblendet sind. Wir wollen nicht wegen politischer Interessen oder mangelnder professioneller Aktualisierung in die Irre geführt werden.
newsvoice.se
2 | Was genau sind Strahlenschutzgrenzen?
Die ICNIRP-Richtlinien basieren allein auf dem thermischen Effekt – also der Erwärmung von Körpergewebe.
Konkret: Ein Grenzwert wird dort festgelegt, wo Strahlung einen leblosen Körper innerhalb von 30 Minuten um 1°C erwärmen würde. Denn darüber hinaus, so die Annahme, könnten natürliche Regulierungsmechanismen des Körpers nicht mehr vollständig funktionieren. Ein bekanntes Beispiel ist der SAR-Wert für Mobiltelefone: maximal zwei Watt pro Kilogramm. Solange dieser Wert eingehalten wird, sieht die ICNIRP kein Gesundheitsrisiko.
Doch genau diese Annahme ist wissenschaftlich umstritten. Zahlreiche Forscher – basierend auf der Auswertung von über 2.200 Studien – kommen zu einem anderen Schluss: Menschen können bereits weit unterhalb dieser Grenzwerte Schaden nehmen. Nicht nur durch thermische, sondern vor allem durch biologische Wirkungen, insbesondere bei langjähriger Nutzung. Es gibt klare Hinweise auf eine Zunahme von Hirntumoren.
Die Kritik an der ICNIRP wird immer lauter. David Carpenter, Professor für Umweltmedizin an der University of Albany (New York), warnte die WHO, dass die ICNIRP Studien systematisch ignoriere. Sein Fazit:
► „Die ICNIRP-Richtlinie ist fehlerhaft und gesetzeswidrig. Es enthält ein Muster von Vorurteilen, Auslassungen und absichtlichen Verzerrungen.“
Hinzu kommt: Die Mitgliedschaft in der ICNIRP bedeutet einen gravierenden Interessenkonflikt. Die Richtlinien sind von enormer Bedeutung für die einflussreiche Telekommunikations-, Militär- und Energieindustrie. Dieselben Personen, die potenzielle Gesundheitsrisiken bewerten, haben sie selbst festgelegt. Kritische Stimmen werden nicht gehört. Eine ausgewogene wissenschaftliche Bewertung findet nicht statt.
Und diese Kommission legt weltweit anerkannte Strahlenschutzgrenzwerte fest? waveguard.com
- jrseco.com | Ehemaliges ICNIRP-Mitglied fordert Revision der Grenzwerte
3 | Weshalb scheinen die Grenzwerte unverletzlich zu sein?
Weil sich dieselben Experten in allen Schlüsselausschüssen wiederfinden.
Die ICNIRP ist nur eine von mehreren wichtigen wissenschaftlichen Gruppen – doch auffällig viele Personen sitzen in mehreren Gremien gleichzeitig. Von 13 ICNIRP-Mitgliedern sind sechs in mindestens einem weiteren Ausschuss vertreten. In der WHO-Expertengruppe gilt dies für sechs von sieben Mitgliedern.
Ein besonders deutliches Beispiel: Der SCHEER (Wissenschaftlicher Ausschuss der EU zu neu auftretenden Gesundheitsrisiken) sollte 2015 die Gefahren hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung bewerten. Vier der zwölf Ausschussmitglieder kamen direkt von der ICNIRP. Ihre Schlussfolgerung: Es gebe keine neuen Erkenntnisse. Auch im WHO-EMF-Projekt – das genau diese Gefahren untersuchen soll – sind vier von sechs Experten ICNIRP-Mitglieder oder mit dem Verband verbunden.
Harald Schumann, Journalist des Recherchenetzwerks „Investigate Europe“, untersuchte, welche Wissenschaftler in den entscheidenden UN- und EU-Ausschüssen sitzen. Sein Befund:
Von mehreren hundert Wissenschaftlern, die in dieser Angelegenheit weitaus skeptischer sind, ist keiner in diesen Ausschüssen vertreten.
Die Industrie profitiert. Der große internationale Konsens über die ICNIRP-Richtlinien ist für die Mobilfunkbranche äußerst günstig. Die Unternehmen kennen die Gefahren – und warnen ihre eigenen Investoren dennoch vor strengeren Grenzwerten. So schrieb Vodafone in seinem Jahresbericht 2017:
Elektromagnetische Signale von Mobilgeräten und Basisstationen können Gesundheitsrisiken mit potenziellen Auswirkungen mit sich bringen – wie Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.
Die Grenzwerte sind nicht aus wissenschaftlichen Gründen unantastbar – sondern weil mächtige wirtschaftliche Interessen daran hängen.
► waveguard.com | Diagramm der engen Verbindungen
Mietfrei im BfS: Wie die ICNIRP den Strahlenschutz diskret kontrolliert
Das BfS und die Nähe zur Industrie
Die Mitglieder der ICNIRP sitzen nicht nur in allen wichtigen Strahlenschutzgremien – sie kontrollieren auf diese Weise auch den offiziellen wissenschaftlichen Diskurs. Dabei ist die Gruppe rechtlich betrachtet „lediglich“ ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und abweichende Meinungen konsequent ausgrenzt.
Besonders brisant: Das Sekretariat dieses Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Münchner Vorort Neuherberg. Die wissenschaftliche Koordination für die ICNIRP obliegt zudem der amtlichen Leiterin der BfS-Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger. tagesspiegel.de
Eine zutiefst umstrittene Organisation
Die ICNIRP steht seit Jahren in der Kritik:
- Enge Verbindungen zur Telekommunikations- und Verteidigungsindustrie
- Sie agiere faktisch als eine Art Lobbygruppe für die Industrie – jene Industrie also, die sie eigentlich regulieren soll
- Systematisches Ignorieren einer eindeutigen wissenschaftlichen Mehrheit von Studien, die über Jahrzehnte veröffentlicht wurden
- Kaum medizinisches oder biologisches Fachwissen innerhalb des eigenen Netzwerks binders.info
„Wissenschaftsbetrug, an dem sich das BfS beteiligt“ – Die schärfsten Pressekritiken
„Die Behörden, die die Grenzwerte festlegen sollen, tun mehr oder weniger, was die Industrie will. Diejenigen, die für diese Behörden arbeiten, sind oft ehemalige oder zukünftige Mitarbeiter der Unternehmen, die sie betreuen sollen. Außerdem sind die Behörden nicht an einer Konfrontation interessiert. Das Ergebnis ist, dass niemand mehr für den normalen Bürger spricht.“ eloverkanslig.org
taz | “Wissenschaftsbetrug, an dem sich das BfS beteiligt.“
Die Untersuchungen, die physiologische Effekte nachweisen, sind deutlich in der Überzahl. Noch dramatischer wird das Ungleichgewicht, wenn man sich nur die unabhängig von Industrie und Militär erstellten Studien anschaut. Dass deren Erkenntnis so aus der Diskussion herausgehalten wird, deutet auf einen organisierten Wissenschaftsbetrug hin, an dem sich das BfS beteiligt.
taz.de
Tagesspiegel | “Fahrlässiger Umgang des BfS mit Gesundheitsgefahren“
Das Bundesamt für Strahlenschutz sagt nur: die Grenzwerte werden eingehalten- alles gut. Dabei entlarvten Deutschlandfunk und Tagesspiegel vor kurzem den fahrlässigen Umgang des BfS mit Gesundheitsgefahren sowie die zweifelhafte personelle Zusammensetzung seiner Kommissionen.
altersdiskriminierung.de
Nur Wärme zählt: Warum das BfS andere wissenschaftliche Belege ignoriert
„Die Grenzwerte werden eingehalten“ – ein Mantra, das sich hartnäckig in den Medien hält. Doch was wie eine beruhigende Botschaft klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als fragwürdige Schutzbehauptung.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) orientiert sich – entgegen zahlreicher wissenschaftlicher Belege für nicht-thermische, biologische Wirkungen – ausschließlich am thermischen Effekt, also der Erwärmung von Körpergewebe. Langzeitrisiken, Zellstress oder elektrosensible Reaktionen bleiben unberücksichtigt. diagnose-funk.org
Fieberthermometer statt Geigerzähler? Wie absurd sind unsere Grenzwerte?
Die Grenzwerte, auch bedingt der SAR-Wert für Handys, schützen vor einem Effekt: dem der Gewebeerwärmung durch die Strahlung. Der Grenzwert orientiert sich nur an thermischen (Wärme-) Wirkungen der Mikrowellenstrahlung. Er schützt vor etwas, was letztlich bei Handys und Masten keine primäre Gefährdung darstellt: Wärme. Die Erwärmung als Maßstab der Gefährlichkeit zu nehmen, wäre so, als würde man die Dosis, Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung bei einem AKW-Angestellten mit einem Fieberthermometer statt dem Geigerzähler und einem Spezialdosimeter messen und bewerten. Die schädigenden Effekte sind durchweg im nicht-thermischen Bereich, also nicht durch Temperaturerhöhungen erklärbar. Dass die Grenzwerte die nicht-thermischen Effekte der Mobilfunkstrahlung, und damit die Biologie, ausklammern, zeigt ihre Absurdität.
diagnose:funk- Der Kausalitäts-Betrug und das Bundesamt für Strahlenschutz
- diagnose-funk.org | Der Kausalitäts-Betrug und das Bundesamt für Strahlenschutz
Das Ziel?
“Minimierung der Diskussion über elektromagnetische Unverträglichkeit“
Auch damals schon, stritt das Bundesamt für Strahlenschutz jeden Zusammenhang von Funkmasten (hochfrequenter Strahlung) und daraus resultierenden Gesundheitsbeschwerden ab. Ungeachtet dessen, wie stark sich die Hinweise verdichten. Man bedenke, dass das BfS die Gefahr nur anhand der Wärme-Effekte einschätzt. was z. B. bei Radioaktivität, Röntgenstrahlung und UV Strahlung vollkommen absurd wäre. Leider wird genau das beim Mobilfunk gehandhabt- ungeachtet der Hunderten Studien, die nicht-thermische Effekte weit unter den Grenzwerten nachweisen: DNA Schäden, Oxidativer Stress und Krebs-Entwicklung.
In folgendem Fall (Video) wurden die Beschwerden sogar ärztlich bestätigt und durch eine professionelle Abschirmung die Gesundheitsbeschwerden eingedämmt. Dennoch sieht das BfS damals wie heute mit den immer gleichen Argumenten keine Zusammenhänge (ab Min. 02:12). Schützt das BfS? Und wenn ja, wen?
Bundesamt für Strahlenschutz im Entwarnungsmodus
Zwei wichtige Studien bestimmen zurzeit den öffentlichen Diskurs um die Gefahren der Mobilfunkstrahlung: Die 25 Mio. Dollar teure NTP-Studie aus den USA und die große italienische Ramazzini Studie – beide beschäftigen sich mit der Frage des krebsauslösenden Potenzials der Mikrowellenstrahlung und beide liefern dafür deutliche Belege. Doch das Bundesamt für Strahlenschutz zweifelt die Ergebnisse an, es lehnt sich dabei an die ICNIRP an. Diese Zweifel wurden von den Forschern beider Studien jedoch längst widerlegt.
diagnose-funk.org
Dr. Dariusz Leszczynski (Biochemiker): EHS-Forschung durch „Bad Science“ korrumpiert
Die Symptome sind real, aber was sie verursacht, ist ein Rätsel.“ Ich habe die Empfindung, dass dieses Mantra vor einigen Jahren zu dem alleinigen Zweck in die EMF-Forschung eingeführt wurde, “die EHS-Leute loszuwerden“. Leider ist der Schauplatz der EHS-Forschung durch „Bad Science“ korrumpiert. Schlecht entworfene und durchgeführte Studien verschwenden Geld und erzeugen falsche Schlussfolgerungen. Sie halten den Status Quo aufrecht und bewirken, dass weitere schlecht geplante Studien finanziert werden.
Dariusz Leszczynsk
Kehrtwende ab 1992/ 1993
Seit der massenhaften Verbreitung der Mobilfunktechnologie in Deutschland und weltweit haben sich Politik und Forschung und veröffentlichte Meinung massiv verändert.
bund-naturschutz.de
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat ab 1992/93 eine vollständige Kehrtwendung in Sachen Mobilfunk vollzogen: alle bis dahin anerkannten Zusammenhänge und wissenschaftlichen Ergebnisse wurden in Abrede gestellt und die Existenz nicht thermischer biologischer Wirkung von Mobilfunkfrequenzen auf Lebewesen geleugnet. Das Bundesamt finanzierte zahlreiche Forschungsaufträge zusammen mit der Mobilfunkindustrie, die, ausgehend von der Nichtexistenz solcher Wirkungen, auch keine gesundheitsbelastenden Ergebnisse erbrachten. lm vollständigen Widerspruch zu allen bisherigen und den fortlaufenden unabhängigen Forschungen
Mobilfunk: Grenzwert-Lüge
Das BfS tätigte bereits im Jahr 2000 die immer gleichen Aussagen. Auch hier: “Die Grenzwerte werden eingehalten“ (Min. 02:28). Gefolgt von der immer gleichen Entwarnung (Min. 04:21). Schlimmer noch, es sieht keinen Anlass nach Zusammenhängen zu forschen. Es hat sich in 20 Jahren nichts verändert- außer die Personen, welche die Sätze immerzu wiederholen.
Lobbyist der Mobilfunkindustrie soll 5G erforschen- im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz
Prof. Lerchl soll 5G erforschen
Prof. Lerchl bekam 2019 vom Bundesamt für Strahlenschutz den Auftrag, die Auswirkungen der 5G-Frequenzen zwischen 26 und 28 Gigahertz sowie oberhalb von 40 Gigahertz zu erforschen. Man kann gespannt auf das Ergebnis sein, nachdem Herr Lerchl ganz aktuell (23.11.2019) auf einer Veranstaltung der FMK, der Propagandazentrale der österreichischen Mobilfunkbetreiber, die Zuhörer mit den Erklärungen bediente, die wie Musik in den Ohren der Mobilfunkindustrie klingen: die nicht-ionisierende Strahlung in den vom Mobilfunk benutzten Stärken könne prinzipiell keine Zellschädigungen auslösen, und bisher hätte dies auch keine Studie zeigen können.
diagnose-funk.org
Mitte 2007 informierte Lerchl, schon damals bekannt als Lobbyist der Mobilfunkindustrie für den Bereich Wissenschaft, in einer offensichtlich konzertierten Aktion den Rektor der MUW, Professor Wolfgang Schütz, über seinen Verdacht, dass die an der MUW erarbeiteten REFLEX-Ergebnisse gefälscht sein könnten.
elektrosmognews.de
Das Dilemma eines Mobilfunkindustrie-Lobbyisten im Umgang mit der Wissenschaft. Die Aushöhlung der Demokratie durch Lobbyismus.
stiftung-pandora.eu
Artikel
- elektrosmognews.de | Prof. Alexander Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert
- gigaherz.ch | Urteil gegen Prof. Alexander Lerchl
- books.google.de | Industrienaher Forscher Prof. Alexander Lerchl
- diagnose-funk.org |2020- Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen verurteilt Professor Alexander Lerchl
| Schweiz

Das gleiche Prinzip in der Schweiz
Martin Röösli– Ein Experte im Dienst der Mobilfunkfirmen
Finanziert von Sunrise und Swisscom | Der Basler Martin Röösli verkündet in Zeitungen und Fernsehsendungen die immer gleiche Botschaft: Elektrosmog sei unschädlich. Fachleute kritisieren, er sei von der Mobilfunkindustrie abhängig. Seit 2016 ist Röösli zudem Mitglied der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP). Die Vereinigung von 13 Wissenschaftern beurteilt, wie sich elektromagnetische Wellen auf die Gesundheit auswirken. Ihr Einfluss ist gross: Die Weltgesundheitsorganisation folgt ihren Empfehlungen, wenn es um die Grenzwerte geht. Niggi Polt sagt: «Die Vereinigung ist der Industrie verpflichtet.» Sie anerkenne zwar, dass Strahlen das Gewebe erwärmen können – aber nicht, dass Strahlen für die Gesundheit schädlich sind.
schutz-vor-strahlung.ch
Martin Röösli im Einsatz | Im folgenden Video, erkennt man die deutliche Botschaft des Senders SWR, das Kritiker, die sich für Geschädigte und die Gesundheit einsetzen nur Angst verbreiten. Als Beweis führen sie den Mobilfunklobbyisten Martin Röösli an. Die Sendung zeigt, auf welche Weise manipuliert wird. Es stellt sich die Frage auf, wer die Sendung in Auftrag gegeben hat und wer diese finanziert hat. Es fängt damit an, das er meint, das 5G nur gefühlt mehr Strahlung ist- aber es sei genau umgekehrt, weniger Strahlung! Darauf muss man erst mal kommen!
Artikel
- einarflydal.com | Leiter des Schweizerischen Strahlenschutzkomitees wird des 5G-Schwindels beschuldigt. Auch die nordischen Länder wurden getäuscht. (englisch)
- elektro-sensibel.de | Internationale Wissenschaftler entlarven Professor Röösli
- zeitpunkt.ch | 22 Krebsforscher und Biologen aus 13 Ländern werfen dem führenden Elektrosmog-Experten des Bundes, Prof. Martin Röösli, «wissenschaftliches Fehlverhalten» und «Interessenkonflikte» vor.
Experten entlarven die Lügen von Schweizer Behörden, Röösli und ICNIRP
Es ist unbedingt erforderlich, dass beim Vorsitzenden und bei anderen Experten, die mit der Beurteilung der wissenschaftlichen Beweise und der Bewertung der von der HF-Strahlung ausgehenden Gesundheitsrisiken betraut werden, keine derart offensichtlichen Interessenkonflikte oder Voreingenommenheit bestehen, wie es bei Martin Röösli der Fall ist. Ist man Mitglied der ICNIRP und wird man direkt von der Industrie oder durch eine von der Industrie finanzierte Stiftung finanziert, bestehen klare Interessenkonflikte. Ferner wird empfohlen, bei der Auslegung der Ergebnisse aus Studien zu gesundheitlichen Auswirkungen der Hochfrequenzstrahlung das Sponsoring der Telekommunikationsindustrie zu berücksichtigen.
emfcrisis.yolasite.com
| Schweden

Gleiches Muster, anderer Ort: Schwedens Behörden und die ICNIRP
In Schweden sind es drei Behörden, die für den Schutz vor gesundheitlichen Risiken durch elektromagnetische Strahlung zuständig sein sollen:
- die Strahlenschutzbehörde (SSM)
- die Gesundheitsbehörde
- die Arbeitsumweltbehörde
Doch statt zu schützen, leugnen diese Behörden nachweisbare Risiken, wehren sich gegen verbindliche Vorschriften und verhindern Maßnahmen zur Reduzierung der Strahlenbelastung. Sie beschäftigen Experten, die mehrheitlich der ICNIRP angehören und enge Verbindungen zur Telekommunikationsbranche unterhalten – eine unparteiische oder objektive Bewertung ist unter diesen Umständen nicht zu erwarten.
Veraltete Grenzwerte – erkauft mit Gesundheitsrisiken
Die in Schweden und vielen anderen Ländern geltenden Richtwerte für Mikrowellenstrahlung wurden von der ICNIRP festgelegt. Sie schützen ausdrücklich nur vor akuten thermischen Wirkungen – also dann, wenn Strahlung so intensiv ist, dass sie innerhalb von 30 Minuten eine Gewebeerwärmung verursacht. Was sie nicht abdecken: nachgewiesene Risiken wie Krebs oder das sogenannte Mikrowellensyndrom. Dabei wurden genau diese Erkrankungen bereits weit unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte beobachtet.
Ein Beispiel: Der Grenzwert für die Strahlung von 3G-, 4G- und 5G-Mobilfunkmasten liegt bei 10.000.000 µW/m². Gesundheitsschäden wurden jedoch bereits ab 100 µW/m² festgestellt – also beim Hunderttausendstel dieses Wertes.
Falsches Konzept, falsche Zielgruppe
Kritiker bemängeln zudem, dass die Referenzwerte völlig veraltet und nicht an die heutige Nutzung drahtloser Technologien angepasst sind. Sie berücksichtigen nicht die Dauerbelastung rund um die Uhr, der wir heute zunehmend ausgesetzt sind. Besonders sensible Gruppen wie Kinder und schwangere Frauen finden ebenfalls keine Berücksichtigung – die Grenzwerte gehen stattdessen von einem erwachsenen Mann als Standard aus.
Die eigentliche Grundlage dieser Grenzwerte stammt aus einem Konzept des Mikrowellenrisikos, das in den 1950er Jahren vom militärisch-industriellen Komplex der USA entwickelt wurde. stralskyddsstiftelsen.se
Strahlenschutzbehörde beauftragte die PR-Agentur eines Telekommunikationsunternehmens
Im Jahr 2003 wurde aufgedeckt, dass die Strahlenschutzbehörde (SSM) die Public-Relations-Agentur KREAB mit einer Kampagne beauftragt hatte. Sie zielte darauf ab, die Öffentlichkeit, politische Entscheidungsträger und Beamte, Politiker und Journalisten davon zu überzeugen, dass von der Strahlung drahtloser Technologien keine Risiken ausgehen würden. Die Stiftung Strahlenschutz veröffentlichte das Dokument der SSM, das den Kampagnenplan beschreibt, der den Arbeitstitel „Impfen gegen Mythen“ trägt. Die PR-Agentur der großen Telekommunikationsunternehmen legte die Richtlinien dafür fest, welche Botschaften das SSM über die Risiken der Strahlung von Drahtlostechnologien vermitteln sollte und welche Botschaften und Schlussfolgerungen das SSM wiederum Beamten und Journalisten glauben machen sollte.
KREAB entwarf Antworten auf „schwierige Fragen“, die die Agentur bei allen Kontakten mit den Medien und Entscheidungsträgern wiederholen sollte. Bei den „harten Fragen“ handelte es sich um kritische Fragen, die in den Medien auftauchten und solche, auf die die Behörden nur schwer Antworten geben konnten. Sie waren der „Kern des Problems“. Sobald die manipulativen Antworten formuliert und von der Fachautorität mit Autorität wiederholt wurden, würde die Kritik aufhören, so dachte man.
Festhalten an industriefreundlichen Positionen
Die Strahlenschutzstiftung stellt fest, dass die Antworten und Botschaften der Strahlenschutzbehörde immer noch genauso manipulativ und ungenau sind wie die Antworten, die KREAB für die Behörde formuliert hat. Trotz der massiven Zunahme von Beweisen für gesundheitsschädliche Wirkungen seit 2003 hält die SSM an ihrer offenkundig falschen, aber industriefreundlichen Position fest, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für schädliche Wirkungen von Mobiltelefonen, Mobilfunk-Basisstationen und anderen drahtlosen Technologien unterhalb der Referenzwerte gibt, von denen die Agentur behauptet, dass sie jeden mit großem Abstand vor „gesicherten“ gesundheitlichen Auswirkungen schützen.
Seit ein paar Jahren ist es nicht mehr möglich, die Beamten der Behörde anzurufen und kritische Fragen zu stellen. Alle Fragen müssen schriftlich eingereicht werden. In der Regel wird die Antwort mit Verzögerung, nach sechs Monaten oder sogar einem Jahr, gesendet und ist zudem völlig anonym. Die Antworten sind an die aktuelle Situation angepasst, aber sie haben den gleichen Ton wie der von KREAB. stralskyddsstiftelsen.se
Strahlenschutzbehörde wirbt für WLAN
Die Behörde für Strahlenschutz hat sogar für die Verwendung von WLAN geworben, indem sie wiederholt Rundschreiben an Schulleiter im ganzen Land verschickt hat, in denen ernsthaft unrichtige Behauptungen aufgestellt werden, dass keine Risiken bestehen oder nachgewiesen wurden und dass die Behörde ihre Position auf „Messungen im schulischen Umfeld“ stützt (2011/ Pressemitteilung 2013).
Die Behörde verwendet diese „Messungen“ wiederholt in Schreiben und in Artikeln sowie auf ihrer eigenen Website. Doch als die Stiftung für Strahlenschutz „diese Messungen im schulischen Umfeld“ überprüfte, stellte sich heraus, dass sie an einem Sonntag im Juni 2009 in einer kleinen Dorfschule eine einzige stark irreführende Messung vorgenommen hatten. Die Messung ist bei weitem nicht repräsentativ für die Exposition, die heute in schwedischen Schulen auftreten kann. Dies allein ist schon ein großer Skandal, weil die Strahlenschutzbehörde über Messungen, die sie hätte durchführen müssen, aber nicht durchgeführt hat, getäuscht hat und ihre Zuständigkeiten für die Umweltüberwachung nicht richtig wahrgenommen hat.
Strahlenschutzstiftung: Ein großer Skandal
Die Strahlenschutzstiftung stellt fest, dass die Einführung von WLAN in Schulen und Kindergärten trotz der zunehmenden Hinweise auf ernsthafte Risiken für Kinder ein großer Skandal ist:
„Die Verantwortung der schwedischen Strahlenschutzbehörde für die ernsthaften Gesundheitsrisiken, denen eine ganze Generation schwedischer Kinder durch drahtlose Technologie ausgesetzt ist, weil sie tatsächlich über das gelogen haben, was Forscher seit Jahrzehnten wiederholt in Bezug auf WLAN und Mobilfunkstrahlung gezeigt haben, ist sehr groß. Ihre Verantwortung für die bereits nachgewiesenen schädlichen Auswirkungen in Form von vermehrten psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sowie für andere schädliche erwartete Auswirkungen, ist daher enorm. Die vorherige und die jetzige Regierung haben eine ganze Generation von Kindern im Stich gelassen.
Trotz wiederholter Briefe aus der Forschungsgemeinschaft sowie von der Radiation Protection Foundation und anderen Organisationen über ernsthafte Risiken hat die vorherige Regierung auf eine massive Einführung in Schulen und Kindergärten im ganzen Land gedrängt. Sie haben die Augen vor den von uns präsentierten Fakten verschlossen und stattdessen auf offensichtlich lügende Behörden wie die Behörde für öffentliche Gesundheit und Strahlenschutz verwiesen, sagt Mona Nilsson, Vorsitzende der Strahlenschutzstiftung. stralskyddsstiftelsen.se
| Norwegen

Schützen uns die Behörden nicht vor dieser Strahlung, wenn sie so gefährlich ist?
Das glauben wir, aber leider ist es nicht so. Die norwegische Strahlenschutzbehörde ist die norwegische Fachbehörde für elektromagnetische Strahlung und stützt sich auf die Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), eine private deutsche Stiftung, deren alle Beteiligten enge Verbindungen zur Mobilfunk- oder Elektronikindustrie haben. Finden Sie in der Brennpunkt-Folge (Video): „Ein glorreicher Tag“ Weitere Informationen zu ICNIRP. ICNIRP berät die Weltgesundheitsorganisation (WHO), welche Strahlungswerte „sicher“ sind.
Alle Verwaltungsebenen in Norwegen verlassen sich auf die norwegische Strahlenschutzbehörde. Als es im Storting eine Anfrage zu diesem Thema gab, saß die norwegische Strahlenschutzbehörde „am Ring“ und flüsterte dem Gesundheitsminister ins Ohr, was er antworten sollte. Trotz Tausender Forschungsstudien, die Gesundheitsschäden belegen, einer Reihe international anerkannter Forscher und mehreren Tausend Ärzten, die warnen, und unzähligen Menschen, die über Beschwerden und Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Strahlung berichten, tun die Behörden erschreckend wenig, um die norwegische Bevölkerung zu schützen.
Artikel
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- diagnose-funk.org | Wie argumentieren das Bundesamt für Strahlenschutz und die ICNIRP?-Das Bundesamt für Strahlenschutz, die Bundesregierung und die Mobilfunkindustrie bestreiten die Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkstrahlung. Presse und Behörden übernehmen ihre Argumentation.-
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