Strahlungsquellen

Strahlungsquellen

Strahlungsquellen im Haus

Künstliche EMF: Quellen im Alltag

Im Alltag ist man unterschiedlichen künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Wenn es darum geht, die persönliche Exposition besser zu verstehen oder gezielt zu reduzieren, ist es hilfreich zu wissen, aus welchen Quellen diese Felder stammen. Grundsätzlich lassen sich die wichtigsten künstlichen elektromagnetischen Felder in vier Kategorien einteilen:

Hochfrequenz- bzw. Mikrowellenstrahlung (HF/MW)
→ z. B. WLAN, Mobilfunk, Bluetooth, Funkthermostate
Niederfrequente elektrische Felder (Extrem niedrige Frequenzen)
→ z. B. Stromleitungen, Hausinstallation, elektrische Geräte im Betrieb
Magnetische Felder
→ entstehen überall dort, wo Strom fließt, z. B. in Kabeln, Motoren, Transformatoren
Oberschwingungen / „Dirty Electricity“
→ kurzfristige Spannungsschwankungen im Stromnetz durch moderne Schaltnetzteile, LED-Treiber oder elektronische Geräte

Hochfrequente Funkquellen (HF/MW)

Strahlungsquellen zu Hause

HF-/MW-Strahlung, auch bekannt als drahtlose Strahlung, wird von Mobilfunkmasten, Mobiltelefonen, WiFi-Routern, mit dem Internet verbundenen Geräten, Babyfonen, intelligenten Zählern, Überwachungskameras, VR-Headsets, Sensoren, Air-Pods, Fitness-Trackern, intelligenten Uhren und anderen „Wearables“, Bluetooth, Autos (nach 2012 hergestellt) und allen anderen so genannten „intelligenten“ Geräten oder „Dingen“, die über einen drahtlosen Sender verfügen, ausgesendet.

Viele drahtlose Anwendungen verwenden gepulste und modulierte Mikrowellen, die kumulativ schädlich sind. Sie sind ein regelrechter Angriff auf unsere Gesundheit und auf die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Viele neue Geräte werden zudem mit drahtlosen Chips (für das Internet der Dinge, IoT) hergestellt- ob Sie diese möchten oder nicht. Ihr neuer Fernseher verfügt wahrscheinlich über WLAN-Funktionen. Wenn Sie das nicht möchten, müssen Sie auf die Einstellungen zugreifen und WLAN deaktivieren.

15 Quellen

  • WLAN-Router
  • Laptops, Tablets & PCs (alte Rechner oft in Ordnung, da drahtlose Funktionen fehlen)
  • Handys, Smartphones
  • Schnurlose DECT-Telefone
  • Mobile Surf-Sticks (Wie ein Router- nur viel kleiner und und handlicher)
  • Intelligente Fernseher (“Smart TV“)
  • Intelligente Uhren und Geräte
  • Fitbits und ähnliche tragbare Technologie
  • Virtuelle Assistenten, Alexa, Google usw.
  • Intelligente Zähler, intelligente Lichter, drahtlose Türklingeln, intelligente Geräte usw.
  • Alles, was Bluetooth verwendet, einschließlich neuerer drahtloser Hörgeräte (Übertragung von Strahlung direkt in den Kopf)
  • Einige Spielgeräte
  • Babyphone (arbeitet meist auf WLAN/ DECT Basis)
  • Einige Hausenergieüberwachungssysteme, einige Alarmsysteme, “Nest“ (Smart Home) usw.
  • Funk-Rauchmelder, Heizkostenverteiler (Funk-Fernauslesung)


Michael Jordan (Strahlenexperte) | Strahlenfalle Home Office

Niederfrequente elektrische und magnetische Felder (ELF/VLF)

Niederfrequente Felder entstehen überall dort, wo Strom genutzt wird. Sie liegen im Bereich von etwa 3 Hz bis 30 kHz und werden in Frequenzbänder wie ELF, SLF, ULF und VLF unterteilt.

Elektrische Felder entstehen bereits durch anliegende Spannung – also überall dort, wo Leitungen, Steckdosen oder Geräte mit dem Stromnetz verbunden sind. Das gilt auch dann, wenn ein Gerät ausgeschaltet ist. Magnetische Felder hingegen treten erst auf, wenn tatsächlich Strom fließt, also bei eingeschalteten und aktiven Geräten. Die Felder aus verschiedenen Quellen überlagern sich und erzeugen ein stärkeres Feld, das Werte erreicht, die über der sicheren Norm liegen können.

Gewusst? Nur ausschalten reicht in einigen Fällen nicht. Es muss der Stecker gezogen werden. In Haushaltsgeräten und Lampen besteht stets ein elektrisches Feld, solang der Stecker in der Steckdose steckt. sealantsandtoolsdirect.co.uk

Typische Quellen im Alltag

  • Stromleitungen und Hochspannungsleitungen
  • Hausinstallation (Kabel in Wänden, Steckdosen, Verteiler)
  • Elektrisch betriebene Verkehrsmittel (z. B. Bahn, Straßenbahn)
  • Elektrofahrzeuge
  • Induktionskochfelder
  • Elektrische Heizsysteme (z. B. Fußbodenheizung, Heizdecken)
  • Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Trockner, Staubsauger
  • Kleine Elektrogeräte wie Rasierer oder Haartrockner

Magnetische Felder

Magnetische Felder entstehen überall dort, wo elektrischer Strom fließt. Besonders bei Geräten mit höherem Stromverbrauch oder bestimmten technischen Bauteilen können lokal stärkere Magnetfelder auftreten.

Sie werden zuddem von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen, von elektrischen Freileitungen, Elektro- oder Hybridautos, Haushaltsleuchten und -kabeln und im Grunde von allem, was an eine Steckdose angeschlossen ist, abgestrahlt.

Quellen stärkerer Magnetfelder

Leistungsstarke Elektrogeräte
z. B. Elektroherd, Elektroheizung, Waschmaschine, elektrischer Warmwasserbereiter, Bügeleisen Geräte mit Transformatoren oder Spulen
z. B. Mikrowelle, Radiowecker, Niedervolt-Halogenlampen, Fernseher und WLAN
Geräte mit Elektromotoren
z. B. Staubsauger, Bohrmaschine, Mixer, Haartrockner
Induktionskochfelder
→ erzeugen während des Betriebs lokal erhöhte Magnetfelder im unmittelbaren Nahbereich Hochspannungsleitungen
→ können in direkter Nähe hohe messbare Magnetfelder verursachen, die jedoch mit zunehmendem Abstand stark abnehmen emf-portal.org

Oberschwingungen im Stromnetz („Dirty Electricity“)

Hochfrequenzsignal auf dem Niederfrequenznetz

Der Begriff Dirty Electricity beschreibt kurzzeitige Spannungs- und Frequenzanteile (Oberschwingungen und Transienten), die sich zusätzlich zur normalen Netzfrequenz im Stromnetz überlagern können. Zu den Quellen gehören alle Geräte, die über ein Schaltnetzteil verfügen, wie z. B. Smart Meter, Ladegeräte für Mobiltelefone oder andere Geräte, Pumpen mit variabler Drehzahl, Deckenventilatoren und Wechselrichter für Solaranlagen. Solche Geräte verzerren den normalen Stromfluss und können gefährliche EMF-Belastungen verursachen.

Es entsteht immer dann, wenn Elektronik ins Spiel kommt. Seinen Ursprung hat Schmutziger Strom außerhalb und innerhalb Ihrer Anlage. Quellen wie Blitzschlag, Schaltvorgänge im Stromnetz, Kondensatorschaltungen und Fehler im Verteilungssystem des Stromversorgers können die Qualität des Stroms beeinträchtigen, noch bevor sie Ihre Anlage erreichen. Viele Komponenten erzeugen hierbei auf dem Netz hochfrequente Signale, die sich über die elektrische Verkabelung im ganzen Haus ausbreiten. Die HF-Signale werden über das Stromnetz zurück in den Raum übertragen. safetechinternational.org

Typische Quellen sind Geräte mit Schaltnetzteilen oder elektronischer Leistungsregelung, darunter:

  • Netzteile und Ladegeräte (z. B. für Smartphones, Laptops)
  • LED- und Energiesparlampen sowie Leuchtstofflampen
  • Dimmer und elektronische Lichtsteuerungen
  • Induktionskochfelder Solaranlagen-Wechselrichter
  • Geräte mit variabler Drehzahlregelung (z. B. Pumpen, Ventilatoren) Fernseher, Monitore und andere Unterhaltungselektronik

Externe Hochfrequenzquellen (HF)

  • Mobilfunksender (GSM, UMTS, LTE, 5G)
  • WLAN-Router (z. B. in Büros, Praxen oder öffentlichen Einrichtungen)
  • Bluetooth-Verbindungen
  • Radarsysteme
  • WiMAX (drahtloses Breitbandinternet, heute weitgehend durch LTE ersetzt) – großflächige Funktechnologie, bei der zentrale Sendemasten ein weites Gebiet versorgen. Um über ein wirklich großes Gebiet zu senden, dürfen die WiMAX-Türme mit einer Leistung betrieben werden, die weit über der von WiFi-Sendern liegt.
  • RFID-Systeme (z. B. zur Artikel- oder Personenerkennung)
  • Magnetresonanztomographie (MRT/MRI)

Hochfrequenzquellen aus der Nachbarschaft

Hochfrequenz durchdringt Wände

Neben den eigenen Geräten können auch Funkquellen aus der unmittelbaren Umgebung eine Rolle spielen, insbesondere in dicht bebauten Wohngebieten. Dazu zählen beispielsweise WLAN-Router oder schnurlose DECT-Telefone in benachbarten Wohnungen.

Hochfrequente Signale sind grundsätzlich nicht auf einzelne Räume begrenzt. Sie können sich im Gebäude und in der Umgebung ausbreiten und dabei Wände und Decken teilweise durchdringen, wobei die Signalstärke mit zunehmender Entfernung abnimmt.

Wenn in unmittelbarer Nähe leistungsstarke WLAN-Router oder DECT-Telefone genutzt werden, können deren Signale auch im eigenen Wohnbereich messbar sein. In solchen Fällen kann die Exposition trotz eigener Maßnahmen bestehen bleiben, sofern die Quelle stark ist- aber außerhalb der eigenen Wohnung liegt. Wände, Decken und Türen dämpfen hochfrequente Signale etwas, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz. Sie sind evtl. also weiterhin einer Gefahr ausgesetzt, obwohl Sie sich um ein gesünderes Leben bemühen.

Tipp:
Mit einem Smartphone lassen sich unter den WLAN-Einstellungen verfügbare Netzwerke in der Umgebung anzeigen. Auch die Signalstärke wird dargestellt und gibt einen groben Hinweis auf die Nähe der jeweiligen Router. Für eine genauere Einschätzung der tatsächlichen Belastung kann der Einsatz eines geeigneten Messgeräts sinnvoll sein.

Unauffällige Funkquellen im Alltag

Im Alltag gibt es eine Vielzahl technischer Geräte, die drahtlose Verbindungen nutzen, ohne dass dies immer bewusst wahrgenommen wird. Während bekannte Quellen wie WLAN-Router oder Smartphones meist im Fokus stehen, bleiben andere Funkanwendungen oft unbemerkt.

Dazu zählen zum Beispiel automatische Garagentoröffner, Fernbedienungen, Smart-TV-Boxen oder auch technische Anlagen im Haus wie Heizungssteuerungen oder Komponenten von Photovoltaikanlagen. Diese Systeme nutzen je nach Ausführung Funkstandards wie WLAN, Bluetooth oder andere drahtlose Übertragungswege zur Steuerung, Kommunikation oder Datenübertragung.

Da diese Funktionen häufig im Hintergrund arbeiten und nicht ständig sichtbar sind, werden sie im Alltag leicht übersehen. Für ein besseres Verständnis ist es daher sinnvoll, auch diese weniger offensichtlichen Quellen zu betrachten und einzuordnen.

Unauffällige Funkquellen im Alltag

  • TV-Boxen / Streaminggeräte
    → nutzen WLAN oder Bluetooth, oft auch im Standby aktiv
  • Fernbedienungen
    → z. B. für TV, Soundbar, Licht oder Rollläden (teilweise Funk statt Infrarot)
  • Rauchmelder (vernetzte Modelle)
    → senden in regelmäßigen Abständen Signale (meist sehr geringe Leistung)
  • Smarte Thermostate / Heizkörper-Zähler
    → Funkübertragung von Temperatur- oder Verbrauchsdaten
  • Heizungssteuerung / Heizraum-Module
    → Kommunikation zwischen Regelung, Sensoren und ggf. App-Anbindung
  • Smart Meter (intelligente Stromzähler)
    → übertragen Verbrauchsdaten in Intervallen
  • Smart-Home-Zentralen (Gateway)
    → vernetzen mehrere Geräte und sind oft dauerhaft aktiv
  • Garagentoröffner (Empfänger)
    → dauerhaft empfangsbereit für Funksignale
  • Unterputz-Module / Relais
    → z. B. hinter Schaltern oder Steckdosen verbaut, oft unsichtbar
  • Smarte Steckdosen / Zwischenstecker
    → steuerbar per App, meist über WLAN oder Funkprotokolle

„Versteckt“ als Begriff bedeutet übrigens nur…

  • Die Funkmodule sind nicht sichtbar eingebaut
  • Sie senden oft nur kurz oder ereignisgesteuert
  • Viele Geräte sind im Standby mit Funkempfang aktiv
  • Es sind keine geheimen Sender, sondern normale integrierte Module

| Heizraum

Moderne Heizungen nutzen oft Funktechnik, weil sie dadurch effizienter und flexibler steuerbar sind. Das ermöglicht unter anderem energiesparendes Heizen, die Bedienung per App, Fernwartung durch den Hersteller und eine einfache Nachrüstung ohne zusätzliche Kabel.

Ein Teil dieser Systeme arbeitet im 2,4-GHz-Bereich, also im gleichen Frequenzbereich wie WLAN oder Bluetooth. Das betrifft vor allem Heizungen mit Internetanbindung oder Smart-Home-Steuerung. Das betrifft u.a.:

  • Heizungsanlagen mit App-Steuerung
  • Smart-Home-Gateways
  • Internetanbindung des Heizkessels

Versteckte Mikrowellensender im Heizraum | Im Video wird von Ulrich Weiner († 12.11.2025) gezeigt, dass sich im Heizraum Funktechnik befindet, die auf den ersten Blick nicht sofort auffällt.


| Solaranlagen (Photovoltaik)

Was ist Photovoltaik?
Photovoltaik ist eine Technologie, die Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umwandelt. Sie nutzt dafür spezielle Solarzellen, meist aus Halbleitermaterialien wie Silizium. Die Energie wird als Gleichstrom (DC) erzeugt und oft über einen Wechselrichter in den üblichen Wechselstrom (AC) für dein Zuhause umgewandelt. Photovoltaik ist damit eine erneuerbare Energiequelle, die Strom erzeugt, ohne dabei direkt schädliche Abgase oder Lärm zu produzieren.

Photovoltaik wird oft auf Hausdächern installiert, sei es bei Neubauten oder im Rahmen einer Modernisierung bestehender Gebäude. Neben der Stromerzeugung wirft Photovoltaik auch Fragen zu elektrischen Feldern, elektromagnetischen Wellen und moderner Kommunikationstechnik auf, da Wechselrichter und Monitoring-Systeme elektromagnetische Strahlung erzeugen.

Ein wachsender Trend sind Wechselrichter mit WLAN-Funktion, die es ermöglichen, die Anlage digital zu überwachen und zu steuern. Dadurch entstehen jedoch Funkfelder.


| Garagentoröffner

Wie viel EMF erhalten Sie von Ihrem Garagentoröffner?

Unsere Spielzeuge machen Spaß, aber sie können auch gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Vergewissern Sie sich, dass Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, wenn Sie sich für eine neue Technologie entscheiden. “Wir sind für Inspektionen im In- und Ausland unterwegs- zu einem FAIRen Preis.“


| TV-Box-Fernbedienung

Die ~113.000 µW/m² starke Strahlung geht direkt durch Ihre Hände in Ihren Blutkreislauf. So sind die negativen Auswirkungen der Strahlung überall in Ihrem Körper zu spüren. Wenn Sie eine Taste drücken, sendet die Fernbedienung 60 Sekunden lang eine starke Hochfrequenzstrahlung aus.

Nur Infrarot-Fernbedienungen sind sicher!

Die von Telenet TV-Box verwendete Funktechnologie ist wirklich indiskutabel. Telenet verliert kein Wort über den schädlichen Einfluss von Radio- oder Bluetooth-Strahlung. Nur die Vorteile; dass man die TV-Box nun durch einen Schrank steuern kann!

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