Tarnung von Funkmasten

Mobilfunkmast

Verkleidung von Mobilfunkmasten

Um die Diskussion über die Schädlichkeit und Proteste zu minimieren, werden des öfteren Mobilfunkantennen getarnt bzw. hinter einer Attrappe aufgestellt. Ein weiterer Grund ist natürlich auch, das es optisch besser in das Bild einer Ortschaft passt.

Bekannte Attrappen:
  • Kirchentürme
  • Essen/ Schornsteine
  • Bäume

Funkmasten getarnt als Schornsteine (Plastikrohre)


Das Problem mit dem Mobilfunk auf der Hausfassade:

Mittlerweile wird in Österreich das Ortsbild mehr geschützt als die Menschen. Ein Beispiel dafür sind die Standorte für Mobilfunksendeanlagen. Diese wurden früher auf Hausdächer oder auf eigens errichtete Sendemasten montiert. Neuerdings werden diese Sender immer öfter auf die Hausfassade geschraubt. Diese Sender sind zwar klein, aber aufgrund der geringen Distanz zum Kopf bzw. Mensch besonders nachteilig. Sehr zum Leidwesen der Bewohner und Büromitarbeiter im Raum dahinter. Die kleinen Stabantennen (ca 50 cm lang) oder Mikrozellen werden von den Leuten kaum erkannt. Allerdings ist die Strahlungsintensität beachtlich und sie liegt bei einem Wert, der den Salzburger Vorsorgewert 2002 um mehr als das 1000-fache übersteigen kann.

wien-konkret.at

Wenn der Kanaldeckel funkt- Elektrosmog durch versteckte Antennen im Boden (Firma Kathrein)

Die moderne Mikrozelle „Gullideckel“ hat eine Reichweite bis zu 300 m.
Kathrein entwickelte eine in den Boden eingelassene Antenne, KATHREIN STREET CONNECT, die das bewerkstelligen kann. Der Kanaldeckel besteht aus einer Einheit mit vier Antennen, die nach dem Mimo-Prinzip funktionieren. Mimo steht für „Multiple Input Multiple Output“ und bezeichnet ein Verfahren für die gleichzeitige Nutzung mehrerer Sende- und Empfangsantennen. Eine besondere Herausforderung war, die Antenne mit ihrer Halterung so zu konstruieren, dass sie unempfindlich gegen die Vibrationen des alltäglichen Straßenverkehrs ist.
Untergebracht wird die Antenneneinheit (weiß) unter einem runden Kanaldeckel. Dieser besteht nicht aus Metall, sondern aus einem speziellen Kunststoff, der auch schwerste Lasten aushält. Metall- und schwarzer Plastikring dienen der mechanischen Befestigung in der Straßenoberfläche. Eingelassen wird das ganze unmittelbar in der Nähe eines vorhandenen Kabelschachtes. Die Technik der Basisstation, die darunter steckt,  stammt vom Netzausrüster Ericsson.

pronatur24.eu
5G Sender unter der Straße/ Gehwegen
Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.