Industrie & Ämter

Lobbyismus war gestern. Die deutsche Politik ist längst unterwandert. Mehr als hundert Vertreter deutscher Großkonzerne haben in Bundesministerien eigene Schreibtische bezogen. Sie arbeiten an Gesetzen mit und sind politisch immer am Ball.“ Quelle: Adamek/Otto, “Der gekaufte Staat“


“Wer recherchiert, stößt auf Schritt und Tritt auf die Industrielobby u. die Wirkungen der Industriefinanzierung. Sie reichen in großem Umfang auch in die Positionierungen zum Verbraucher- u. Umweltschutz hinein. Staatliche Institutionen u. Industrielobby bilden hierbei ein sich wechselseitig unterstützendes selbsreferenzielles System.“ D. Funk


Artikel über das Bundesamt für Strahlenschutz unter öffentl. Medien


Die Forschung über Elektrosensibilität ist durch „Bad Science“ korrumpiert

Beitrag des Forschers Dariusz Leszczynski vom 06.04.2014

“Die kürzliche Veröffentlichung des kanadischen Reports zum Safety Code 6 (hochfrequente elektromagnetische Strahlung und Gesundheit) rückte das Problem der elektromagnetischen Hypersensibilität wieder ins Rampenlicht. Wiederum wurden Wissenschaftler und Laien im kanadischen Report mit dem üblichen Mantra abgespeist: “Die Symptome sind real, aber was sie verursacht, ist ein Rätsel.“ Dasselbe Mantra wird durch WHO, ICNIRP und zahlreiche Expertenkomitees verbreitet. Ich habe die Empfindung, dass dieses Mantra vor einigen Jahren zu dem alleinigen Zweck in die EMF-Forschung eingeführt wurde, „die EHS-Leute los zu werden“. Die Erfinder des Mantras hofften, mit dem Vorzeigen von Mitleid für die Elektrosensiblen die Spannungen zwischen den an EHS Leidenden und den Entscheidungsträgern mildern zu können.

Eines der Probleme mit der EHS-Forschung besteht darin, dass das Feld von Psychologen und Psychiatern beherrscht ist. So werden Studien geschaffen, die schon aufgrund ihres Designs EHS gar nicht erfassen können. Die Benutzung von Methoden der Psychologie und Psychiatrie wird die Frage nicht beantworten, ob die biochemische Physiologie unseres Körpers durch die Belastung mit elektromagnetischen Feldern (EMF) geschädigt wird.“
Quelle: Bürgerwelle/ Direkt zum Bericht von Dariusz Leszczynski


Artikel über Verbindungen:

Dr. George Carlo- Industrie manipuliert Studienergebnisse

Der Industrieforscher Dr. George Carlo deckt in einem Kurzmemorandum auf, mit welchen Methoden die Industrie Studienergebnisse beeinflusst. “Der Versuch, die Wissenschaft für sich selbst sprechen zu lassen, erwies sich für die Mobilfunkindustrie als ein Schuss nach hinten, und man will diesen Fehler nicht noch einmal machen. Dieses Programm der Mobilfunkindustrie ist ausgefeilt und beinhaltet die Steuerung der Forschungsergebnisse durch direkte und indirekte Kontrolle der Forschungsfinanzierung.“ Artikel


Der zweifelhafte Umgang mit der Strahlungsgefahr

“Ein mächtiger Verein schreibt die Richtlinien. Wird der Körper warm oder nicht- dieses Kriterium ist über 20 Jahre alt und wurde von einem privaten- und zumindest anfangs sehr industrienahen- Wissenschaftler-Verein ersonnen, der „Internationalen Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung“, kurz ICNIRP. Dieser Verein schreibt seit Jahrzehnten Richtlinien, nach welchen Kriterien Strahlengrenzwerte festgelegt werden sollten. Artikel


Forscher und Forscherinnen warnen seit Jahren
“Eine Auswertung über 2200 Studien habe ergeben: (…) dass elektromagnetische Strahlen oft einen biologischen oder gesundheitlichen Effekt auf den Menschen haben, bevor die Strahlen das Gewebe um mehr als 1 Grad erwärmten. Das heißt (…) elektromagnetische Strahlung kann schon vor der 1-Grad-Erwärmung zu Hautschädigungen führen, zu niedriger Lebenserwartung, Gewichtsverlust, Verhaltensänderungen oder molekularen Veränderungen im Gewebe.“ Artikel


Politik und Industrie


Mikrowellenstrahlung: Gefahr von Langzeitwirkungen wird verschwiegen oder verharmlost

Handys, Schnurlostelefone, Radar, Handymasten und WLAN-Router: Sie alle funktionieren nur dank Mikrowellen. Doch genau diese Mikrowellen (Handystrahlung) stehen schon seit langem im Verdacht, die Gesundheit nachhaltig zu gefährden. Immer mehr Studien bestätigen die schädliche Langzeitwirkung der Mikrowellenstrahlung. Studien, die von Politikern, Behörden und Netzbetreibern meist konsequent ignoriert werden. Artikel


Elektrohypersensibilität- Verharmlosung für den Profit

“Elektrohypersensibilität (EHS) ist eine „Krankheit“, die es nach der Mobilfunkindustrie und ihren Entwarnern nicht geben darf. Ihre Existenz wäre der Beweis, dass die nicht-ionisierende Strahlung des Mobilfunks in den Zellen jedes Menschen als Störstrahlung und damit gesundheitsschädlich wirkt. Also werden sogenannte „Experten“ aufgefahren, um zu beweisen, dass diese Strahlung ungefährlich ist. Und den Betroffenen wird auferlegt, dass sie selbst nachweisen sollen, dass sie „krank“ sind. Die Elektrohypersensiblen müssen sich in Ihrem Umfeld, am Arbeitsplatz, mit Politikern und Ärzten auseinandersetzen, die in der Regel wenig Kenntnis der Problemlage haben und daher auch wenig Verständnis zeigen.“ Diagnose Funk


Zur Verharmlosung der gesundheitsrelevanten Wirkung von hochfrequenten Radio- und Mikrowellenstrahlungen

Handystrahlung soll krank machen? “Ich spüre und merke nichts!“, sagen viele Menschen. Das ist das Typische bei vielen Umweltgefahren (Feinstaub/ UV- und radioakti­ve Strahlung/ belastete Lebensmittel)- man spürt zunächst nichts. Aber es gibt sensible und allergische Men­schen, die Umweltbeeinträchtigungen sofort spüren. Stellungnahme zu einer Postwurf-Information an die Schweizer Ärzteschaft. Bericht


Die Rolle des IZMF

Lobbyisten und ihr Einfluss bei Politikern und Ärzten
“Sollten Sie Ihre/n Arzt/Ärztin auf die gesundheitlichen Auswirkungen durch Mobilfunk ansprechen und er/sie antwortet Ihnen, dass keine gesundheitlichen Bedenken zu erwarten seien- das alles könne auf die sogenannte „Psychoschiene“ geschoben werden, und es handele sich hierbei nur um „Spekulationen“ und „Mythen“ -, fragen Sie ihn, ob er/sie eine Fortbildung bei dem IZMF gemacht hat. Warum?“ Artikel


Gezielte Desinformation der Bundestagsabgeordneten


Dr. Olle Johansson

Der schwedische Forscher Dr. Olle Johansson hielt bereits am 10.09.2008 am Institute of Physics (IOP) in London den Vortrag: “Aspekte aus Studien über Elektrohypersensitivität als funktionelle Behinderung“: “Die verhängnisvolle Psychiatrisierung der Elektrosensiblen, wie sie vor allem auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO betrieben wird, hat keinerlei wissenschaftliche Grundlage und sollte entschieden bekämpft werden.
Im Fall des Schutzes vor elektromagnetischen Feldern ist das Handeln unter dem Gesichtspunkt des Vermeidens und des Vorsorgeprinzips vorrangig. Alles andere wäre hoch riskant! Vollkommene Transparenz bezüglich Informationen ist hier das Schlüsselwort. Ich glaube, die Benutzer haben genug davon, dass sie die volle Wahrheit immer erst Jahre nach der bereits eingetretenen Katastrophe erfahren. Seien wir uns bewusst, dass der heute empfohlene Richtwert für Mobiltelefone, der SAR-Wert, bloß eine Empfehlung ist, kein Sicherheits-Grenzwert. Da Wissenschaftler biologische Effekte bereits bei Strahlungswerten von 20 Mikrowatt/kg beobachten, wie kann es dann unschädlich sein, Menschen mit 2 Watt/kg (also 100’000-mal stärker!) zu bestrahlen, wie es jene Empfehlung zulässt? Außerdem ist es doch äußerst sonderbar, dass hoch relevante wissenschaftliche Informationen in verschiedenen offiziellen Dokumenten immer wieder heruntergespielt oder sogar ganz weggelassen werden, und dies bis auf Regierungsebene. Das hilft den Benutzern überhaupt nichts. Dennoch lautet die inoffizielle Begründung der Experten und Politiker sehr oft: „Wenn wir (= die Experten) alles an die Öffentlichkeit hinaus ließen, dann würde das die Leute sehr erschrecken, und sie bekämen Panik.“ – Ich persönlich habe allerdings nie gesehen, dass das vorgekommen wäre. Was ich aber sehr oft gesehen habe, ist eine große Enttäuschung von Bürgern, die hinterher entdeckt haben, dass sie von ihren eigenen Experten und Politikern getäuscht wurden…“ Er fordert: Forschung muss von der Industrie unabhängig werden. Gigaherz.ch

Dr. Carlos Sosa Zitat:
“Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), vor Jahren eine sehr seriöse und respektable Institution, wurde 1996 vom ehemaligen Direktor der ICNIRP (Internationale Kommission für Schutz vor nichtionisierender Strahlung), Michael Repacholi, gekauft. Die ICNIRP ist eine private Organisation, die zum Schutz der privaten Interessen der amerikanischen und europäischen Mobilfunkindustrie gegründet wurde.“
Arthur Firstenberg Zitat:
“Sie hören Aussagen von vermeintlichen Experten- immer die gleichen, die von der Telekommunikationsbranche bezahlt werden-, dass sich Mobiltelefone/ Mobilfunkmasten/ Mikrowellenstrahlung in unzähligen Studien als sicher erwiesen haben.“

*Dr. Michael Repacholi “Der New Yorker Fachjournalist Louis Slesin deckte als Herausgeber der „Microwave News“ auf, dass Dr. Repacholi 150 000 Dollar/ Jahr direkt v. der Mobilfunkindustrie bezogen hat, plus Spesen u. Reisekosten. Dr. Repacholi ging 2006 in den WHO Ruhestand, arbeitet heute offiziell als Industrieberater.“ Link


Elektrohypersensibilität

Elektro(hyper)sensibilität ist ein Politikum. Nicht etwa in dem Sinne, dass in Politik und Gesellschaft über diese Umweltkrankheit heiß debattiert würde, sondern im Gegenteil: Die Politik im Verein mit Industrie und Wirtschaft ist heiß bemüht, das Thema unter der Decke zu halten und reduktionistisch als „rein psychische Angelegenheit“ zu deuten. Bezeichnend ist die hochproblematische Auskunft des bayerischen Gesundheitsministeriums, es gebe keine medizinischen Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern/ Strahlen und gesundheitlichen Effekten belegen können. Wäre die Behauptung wahr, hätte man wenig Anlass, Rücksichten auf die Befindlichkeiten elektrosensibler Mitmenschen in unserer Gesellschaft zu nehmen. Ist sie aber unwahr, ist der öffentliche Umgang mit der betroffenen, allzugern tabuisierten Minderheit skandalös und eines Rechtsstaats unwürdig.“ Artikel


Folgen der Langzeiteinwirkung von Elektrosmog

‚Institutionelle Korruption’ -statt Vorsorge. Das Entgegenkommen des Staates gegenüber der Mobilfunkindustrie wird durch folgenreiche Weichenstellungen ergänzt. So wird die Aufklärung der Gesellschaft weitgehend dem Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) überlassen, in dem die Interessengemeinschaft der Mobilfunkbetreiber ihr werbetüchtiges Verharmlosungsprogramm ‚Mobilfunk und Gesundheit‘ organisiert hat. Der Wissenschaftler aber, der sich zur verlässlichsten Stütze dieses Industrie-Programms gemacht hatte, ist nicht nur identisch mit dem oben bezeichneten Mitwirkenden des DMF. Seine Zuverlässigkeit für industrielle und staatliche Interessen qualifizierte ihn in den Augen deutscher Regierungen ganz offensichtlich auch für Leitungsfunktionen im deutschen Strahlenschutz nun schon in dritter Amtszeit.“ Kompetenzinitiative


Digital first, Bedenken second

Mobilfunkindustrie, Staat und Wissenschaftsbetrieb haben sich ihre eigene Welt geschaffen, in der sie unter gegenseitigen Einflüssen und Abhängigkeiten handeln. Symptomatisch das Wahlplakat 2017 (FDP): „Digital first, Bedenken second“. Im Banne des von Geld- und Machtdenken, Technikfaszination und Konkurrenzangst getriebenen Digitalisierungswahns wird alles unterdrückt, was die Durchsetzung der dazugehörigen technischen Entwicklungen stört. Wer die Realität des Lebens unter Strahlungsbelastung kennt- Betroffene selbst und die ihnen nahestehenden Aktivistengruppen– muss die Verbreitung des entsprechenden Wissens unter großen Schwierigkeiten zu erkämpfen versuchen. Doch dieser Kampf ist nicht vergeblich.“ Bürgerwelle


Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik- für Fortschritte im Strahlenschutz

Scheinwissenschaftlich legitimiertes staatliches Handeln und seine sozialen Folgen. Artikel


Umsätze in Milliardenhöhe

Umsätze Weltweit: statista.com/ Weltweit
Umsätze Deutschland: statista.com/ Deutschland
Der Gesamtwert der auf Mobiltelefonen und Mikrowellen basierenden Industrie beläuft sich auf viele Milliarden US-Dollar und beinhaltet die wirtschaftliche Macht führender Technologiefirmen. Viele dieser Firmen sind eng mit dem militärischen Establishment der Welt verbunden. Artikel


Die derzeitigen Standards für künstl. Hochfrequenzstrahlung schützen nicht

Regierungsbehörden befolgen die Richtlinien (überholte ICNIRP-Norm, 1998) der WHO, welche nur vor Wärmeeffekten schützen (über max. 30 Minuten). Ungeachtet der Tatsache, dass negative sub-thermische Auswirkungen auf den Organismus seit Jahrzehnten bekannt sind. Grenzwert


Die lebensgefährliche Lüge von den Grenzwerten

“Von Industrie, politischen Behörden und industrieabhängigen Forschern wird stets behauptet, die geltenden Grenzwerte schützen die Gesundheit. Dies ist eine folgenschwere Lüge. Die Grenzwerte wurden von industriefreundlichen Technikern und Ingenieuren aufgestellt- ohne Einbeziehung eines Arztes. Sie wurden ermittelt mit einem Thermometer in einer Leiche, die 6 Minuten lang mit einer einzigen Mobilfunkfrequenz bestrahlt wurde! Diese Grenzwerte haben nicht das Geringste mit biologischen Vorgängen in lebenden Organismen zu tun, schon gar nichts mit Gesundheitsschutz. Um diese Ungeheuerlichkeit verbreiten zu können, wird die gesamte Forschung von Jahrzehnten geleugnet. Es wird stattdessen behauptet, es gäbe nur Wärmewirkung durch Mikrowellen– die so genannte “Thermische Wirkung”. Zudem sind die Grenzwerte derartig überhöht, dass sie bei der derzeitigen Technologie niemals überschritten werden können.“ Artikel


Angst vor Strahlung?

Das Argument Angst vor Strahlung ist haltlos. Die meisten Betroffenen entwickeln erst die Beschwerden, finden sehr viel später die Ursache heraus. Dem Großteil der Bevölkerung dürfte Elektrosensibilität kein Begriff sein. Das Betroffene weltweit über die gleichen Symptome berichten, kann in keinem Fall mit Angst erklärt werden. Dazu müssten sich alle öffentlichen und privaten (nicht bekannten) Elektrosensiblen absprechen, denn die Symptome sind zu genau und ähnlich. Ein Nussallergiker entwickelt nicht aus Angst vor Nüssen Beschwerden, sondern durch die Nuss selbst. Das dann eine erhöhte Vorsicht vor Nüssen geboten ist, kann nicht als Angst vor Nüssen= Beschwerden ausgelegt werden! Doch genau diese Art von Argumentation führt die Mobilfunkindustrie. Beim Mobilfunk ist die klare Aufforderung: Bedenken, Kritiken, Gefahren auszublenden. Die Sätze der Industrie und Vertreter wiederholen sich: Keine Beweise/ nicht Gesundheitsschädigend/ Grenzwerte werden eingehalten.

„Elektrosensibilität ist keine Phobie, sagt der Gastroenterologe Roy Fox, Professor für Geriatrie und Umweltmedizin an der Dalhousie Universität in Kanada.“ Artikel

“Angst vor Elektrosmog“

Dieses Argument kennt man aus diversen Hochglanzbroschüren der Mobilfunkbetreiber. Doch wie sieht es wirklich aus?
“Wer schon einmal von einem Hund gebissen wurde, wird in angespannter Wachsamkeit und mit einem mulmigen Gefühl durch einen Park marschieren, von dem er weiß, dass ihm dort freilaufende Hunden begegnen könnten. Ein anderer Spaziergänger, der diese Erfahrung mit Hunden noch nicht gemacht hat, dafür aber in demselben Park von einem „Radrambo“ über den Haufen gefahren wurde, wird beim nächsten Park-Spaziergang ähnliche Gefühle entwickeln und mit wachsamen Blick jeden Radfahrer um ihn herum auf potentielle „Rambo-Merkmale“ abtasten. Jeder kennt das unbehagliche Gefühl, das sich einstellt, wenn wir zu später Stunde allein auf dem Bahnstieg stehen und auf die U-Bahn warten. Wenn wir hier schon einmal die Erfahrung gemacht haben, von einer Gruppe betrunkener Randalierer angepöbelt worden zu sein, dann wird sich unser Unbehagen verstärken – sind wir deswegen „krank“? Ist es nicht vielmehr eine aus unserer Erfahrung entsprungene und vom gesunden Menschenverstand abgeleitete „Alarmbereitschaft“, die uns zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber der potentiellen Gefahr (Hundebiss, Unfall, angepöbelt werden) aufruft? Natürlich können diese Gefühle körperliche Symptome auslösen, wie z. B. Unruhe, Schwitzen oder einen beschleunigten Puls, aber sie können kaum dieselben Verletzungen und Schmerzen auslösen, wie sie nach einem tatsächlichen Hundebiss oder nach einem tatsächlichen Unfall eintreten. Die Angst vor einem Schnupfen löst keine grippalen Symptome aus und die Angst vorm nächsten Regenguss macht einen nicht nass. Genauso wenig führt die Angst vor der heißen Herdplatte dazu, dass sich an den Fingern Brandblasen bilden. Auch „Angst vor Elektrosmog“ kann niemals gesundheitliche Beschwerden hervorrufen, wie sie bei Elektrosensiblen unter Befeldung mit elektromagnetischer Strahlung auftreten.“ Artikel


Weltbekannte Forscher wehren sich gegen gemeinsame Anstrengung, Forschungseinrichtungen in ganz Europa zu schließen

“Die Schließung der wissenschaftlichen Forschung bedeutet, die wachsende Besorgnis der Öffentlichkeit über Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem zunehmenden Einsatz von informationstragender Mikrowellentechnologie zu begrenzen. Weltbekannte Forscher über toxische Auswirkungen der Mikrowellentechnologie wehren sich gegen eine scheinbar gemeinsame Anstrengung, ihre Forschungseinrichtungen in ganz Europa gleichzeitig zu schließen“ electrosensitive-society


Dr. med. Wolf Bergmann berichtet:

Eine ganze Reihe namhafter Wissenschaftler, die sich nicht einschüchtern lassen wollten, verloren ihre Posten, ihre Forschungsgelder und sahen sich z.T. weltweiten Diffamierungen ausgesetzt:

  • Dr. L. von Klitzing wies an der Universität Lübeck das Auftreten pathologischer Hirnströme durch Mobilfunkbelastung nach. Er wurde entlassen mit der Begründung, das die Uni keine weiteren Forschungsgelder mehr bekomme.
  • Prof. Semm untersuchte im Auftrag der Telecom die Wirkung von Mobilfunk auf Vögel. Ergebnis: schwere Schäden, Missbildungen, Totgeburten usw. Die Telecom ließ die Untersuchungen überprüfen und bescheinigte Prof. Semm einwandfreie Arbeit. Sie verbot die Veröffentlichung der Studie. Prof. Semm wurde entlassen, weil er sich nicht an das Verbot hielt.
  • Prof. Hecht untersuchte im Auftrag der Telekommunikationsbehörde 887 Studien und konnte belegen, dass eindeutig schwere und schwerste Gesundheitsschäden aller Art als Folge der Bestrahlung immer wieder nachgewiesen sind. Seine Arbeit verschwand spurlos. Erst nach jahrelanger hartnäckiger Recherche musste sie aus dem Keller der Behörde geholt werden.
  • Prof. Santini in Frankreich belegte das Auftreten von vielen Krankheiten bis hin zu Krebs in Abhängigkeit von der Wohnentfernung der Untersuchten von Mobilfunkmasten. Die Ergebnisse waren eindeutig. Santini wurde entlassen.

Im Auftrag der bayerischen Landesregierung untersuchte eine Forschergruppe das Verhalten von Kühen unter Mobilfunkstrahlung und ohne. Ergebnis eindeutig: Verhaltensstörungen der Kühe, Störung der Milchproduktion, Krankheitsanfälligkeit. Die Landesregierung veröffentlichte als Ergebnis: kein Hinweis auf Störungen.

Die europäische Reflexstudie, inzwischen mehrfach international bestätigt, ergab an isolierten menschlichen Zellen gentoxische Wirkungen von UMTS bei geringen Feldstärken. Prof. Lerchl, langjähriger Vorsitzender der Strahlenschutzmission für nicht-ionisierende Strahlung, startete eine internationale Rufmordkampagne gegen die Forscher und behauptete, die Untersuchung sei gefälscht. Erst nach vielen Jahren wurde er vom Landgericht Hamburg zur Zurücknahme dieser Behauptung gezwungen und wegen Verleumdung und Ehrverletzung verurteilt.

Markus Antonietti, Leiter des Max Planck Instituts in Golm, hat in einem Laborexperiment zum eigenen Erschrecken an Synapsen, wie sie dem Gehirn nachgebaut wurden, unter Handystrahlung Erwärmungen bis 100 Grad gemessen. „Ist Handystrahlung also gefährlich fürs Hirn? Vor solchen Aussagen werde er sich hüten, sagt Antonietti. Die Mobilfunkindustrie hat gute Anwälte„ (Die Zeit- Wissen: Heisse Gespräche. Zeit Wissen 05/2006).

Dr. Carlo führte in den 90er Jahren im Auftrag der Telekommunikationsindustrie der USA die bis dahin größte, mit 28 Mio Dollar ausgestattete Studie durch. Ergebnis: eindeutige Erhöhung der Tumorrate bei Nutzern von Mobilfunktelefonen. Die Geldgeber verboten die Veröffentlichung der Ergebnisse. Als Dr. Carlo sich nicht daran hielt, verlor er nicht nur den Auftrag, er wurde bedroht, sein Haus brannte ab und er wurde weltweit als unseriöser Forscher gebrandmarkt. Inzwischen hat eine Tumorbetroffene mit Hilfe von Dr. Carlo eine Entschädigungszahlung von einer Mobilfunkfirma erstritten. In der universitären Forschung existiert das Problem so gut wie nicht. Kliniken und Arztpraxen sind inzwischen maximal mit Mikrowellensendern und empfängern ausgestattet. Versuche, bei neurologischen Symposien der Universität Freiburg (Thema Schlaganfälle usw.) für das Thema der möglichen Beteiligung von Mobilfunk an der Entstehung von Schlaganfällen zu interessieren oder ein Überblick Angebote zur Übernahme eines Vortrages, werden gar nicht erst beantwortet. Artikel


Ernstzunehmende Wissenschaft?

Herr Dr. Braun-von Gladiß ist Arzt und fragt sich nach über 25-jähriger Erfahrung in der Behandlung von elektrosensiblen Menschen, Studium entsprechender Literatur und den Gesetzen des gesunden Menschenverstandes, ob auf es auf diesem Gebiet überhaupt noch eine ernstzunehmende Wissenschaft gibt, oder ob wir es nur noch mit sogenannten „Mietmäulern“ der Industrie zu tun haben.

elektrosmogportal.de


Zusammenhänge von Elektrosmog im Unfallgeschehen der Schweiz

Die von der Funk-Industrie unabhängige Wissenschaft kennt langfristige Effekte von Mikrowellenstrahlung wie laterale Hirntumore, generell Krebsentwicklung, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Burn-out-Phänomene im Kontext mit andauernden Schlafstörungen seit längerem. Artikel


Elektrosensibilität aus Sicht eines Betroffenen und aus Sicht der Wissenschaft

Am 13.02.2013 barg man die Leiche des ehemaligen Pfarrers vom Ammertal, Carsten Häublein, aus der Schlei in Schleswig-Holstein. Die Umstände ließen den Schluss zu, dass er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt hatte. Nach sieben Jahren auf der Flucht vor der Mobilfunkstrahlung fehlte ihm offensichtlich der Mut zum Weiterleben. Prof. Dr. med. Franz Adlkofer


Röntgenstrahlung, Asbest und Zigaretten:

Ein Vergleich folgender Fälle zeigt auf, wie lange es vom Wissen bis zur offiziellen Anerkennung der Gesundheitsgefahren brauchte:

Röntgenstrahlung

Wussten Sie, dass 1895 die Röntgenstrahlung entdeckt wurde und bereits 1904 um die 200 Studien veröffentlicht waren, die über Strahlenschäden berichteten? Wussten Sie, dass dennoch:

  • ab 1910 mit Röntgenstrahlung Schwangerschaftsdiagnose betrieben wurde?
  • in den 30er und 40er Jahren mit Röntgenstrahlung kosmetische Haarentfernung betrieben wurde?
  • in den 40er bis 60er Jahre in den Schuhgeschäften „Pedoskope“ standen, mit denen Füße beim Schuhe Anprobieren „durchleuchtet“ (=geröntgt) wurden?
  • 1958 nachgewiesen wurde, dass Kinder, die im Mutterleib geröntgt wurden (Schwangerschaftsdiagnose), später an Leukämie erkranken können?
  • Erst seit 1993 gibt es die Empfehlung, Schwangere nicht zu röntgen.

Das sind 35 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Rauchen

Wussten Sie, dass bereits 1953 bekannt war, dass Rauchen Krebs verursachen kann? Das die Strategie der Tabakindustie: „Wir brauchen mehr Forschung“ die Öffentlichkeit so vernebelte, dass erst 50 Jahre später eine Aufklärung zum Schutz der Bevölkerung beginnen konnte?
Das sind 50 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Asbest

Wussten Sie, dass seit 1879 Asbest abgebaut wurde und bereits 1898 über „nachweisliche Gefahr für die Gesundheit von Arbeitern“ (Verletzungen der Bronchien, Lungen) berichtet wurde? Wussten Sie, dass:

  • 1918 Versicherungen den Versicherungsschutz für Personengruppen aus der Asbestindustrie ablehnten, wegen der vermuteten schädlichen Umgebungsbedingungen?
  • 1986 Asbest als krebserregend eingestuft wurde?
  • Asbest erst seit 2005 EU-weit verboten ist?

Das sind 107 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Wussten Sie, dass schwere Gesundheitsschäden durch Polychlorierte Biphenyle bereits 1899 auftraten, aber das Verbot und die Beseitigung bis 2010 erst im Jahr 1996 vereinbart wurde?
97 Jahre vom Wissen bis zur Handlung!

Atomkraftwerke

Wussten Sie, dass Versicherungen den Versicherungsschutz für Atomkraftwerke ablehnen, weil ein möglicher gesundheitlicher Schaden unkalkulierbar ist?

Wussten Sie, dass aufgrund möglicher Gesundheitsschäden Mobilfunksendeantennen nicht versichert sind? Wissen die Versicherungen etwas, das wir nicht wissen? Artikel