Symptome

Symptome

Aktualisiert am 11.04.2021

Kopfschmerzen, Kopfdruck, Benommenheit und Konzentrationsprobleme

Eine wachsende Zahl von Menschen auf der ganzen Welt hat schwerwiegende Symptome im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern wie WLAN. Der massive und anhaltende Einsatz drahtloser Technologien, wie z.B. „intelligenter Zähler“, hat zu Tausenden von Beschwerden über Gesundheitsprobleme und Behinderungssymptome geführt, wenn sich intelligente Zähler (Smart Meter) oder auch WLAN-Router in unmittelbarer Nähe der Orte im Haushalt befinden, an denen das Familienleben stattfindet. Viele Gerichtsurteile weltweit sprechen zudem den Betroffenen Recht zu.

Ortsabhängige Symptome | Der Schlüssel bei Elektrosensibilität liegt darin, das das Beschwerdebild Ortsgebunden (Funkmast, WLAN-Router) bzw. Geräteabhängig (zB Smartphone) ist. Es tritt ausschließlich im Zusammenhang mit Funk-Technik (und/ oder Kabeltechnik aufgrund NF) auf und bessert/ löst sich allmählich bei Entfernung der elektromagnetischen Felder. Meist sind die Symptome Ortsgebunden, da EMF- Quellen einen eigenen, festen Standort besitzen (Büro/ Praxen/ Dächer etc). Sofern sie sich stetig an den gleichen Orten Krank fühlen und sich die Symptome bei Ortswechsel bessern, ist das ein wichtiges Indiz. Es sollte auch beachtet werden, dass Menschen in der realen Situation häufig gleichzeitig EMF aus verschiedenen Quellen ausgesetzt sind.

Smartphone | Bei Nutzung von Handys/ Smartphones treten folgende Beschwerden noch während des Telefonates oder in Anwesenheit eines im Betrieb befindlichen Smartphones auf: Kopfschmerzen, ungewöhnlich starke Wärmeentwicklung, Koordinationsprobleme, starke Konzentrationsschwäche, brennendes Gefühl.

Zeitverzögerte Symptome | Die Symptome können in ihrer Stärke und Ausprägung variieren. Ebenfalls sind Elektrosensible unterschiedlich stark betroffen. Die Symptome treten entweder sofort oder nach einer gewissen Verzögerung (einige Minuten) auf- abhängig von der Strahlungsstärke, der Strahlungsart, Einwirkzeit und individuellen Konstitution. Sofern die Belastung nur mittelstark/ schwach ist (Je nach Entfernung der Technik), besteht die Gefahr, das die Ursache der Beschwerden nicht erkannt wird- daher ist die Dunkelziffer hoch einzuschätzen. Es ist oft schwierig, die elektromagnetischen Quellen, die die Elektrohypersensitivität verursacht haben, genau zu kennen (z.B. WLAN-Router der Nachbarn). | Verkleidete Mobilfunkantennen).

Symptome

Elektrosensibilität ist ein neurologisches Syndrom | Auswirkungen auf ● das Zentralnervensystem (ZNS) ● das periphere Nervensystem (PNS) ● das endokrine System (ES)

Symptome bei Elektrosensibilität (EHS)
Symptome bei Elektrosensibilität (EHS)
  • Neurologisch Kopfschmerzen | Kopfdruck | Schwindel | Übelkeit | Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen | Schlaflosigkeit | Schlechter, flacher Schlaf | Müdigkeit | Reizbarkeit | Depression | Angstzustände | | Schwäche | Taubheit/ Kribbeln | Muskelkrämpfe| Muskel- und Gelenkschmerzen | Grippeähnliche Symptome | Fieber. Schwerwiegendere Reaktionen können Krampfanfälle, Lähmungen, Psychosen und Schlaganfall sein.
  • Herz Herzklopfen | Herzrhythmusstörungen |Bluthochdruck | Schnelle Herzfrequenz | Kurzatmigkeit
  • Dermatologisch Hautprobleme (Kribbeln, Brennen, Rötung usw.)
  • Ophthalmologisch (Augen) Gereizte/ trockene Augen | Schmerzen | Druck in den Augen| Verlust der Sehschärfe
  • Akustisch Ohrgeräusche | Hörverlust
  • Sonstiges Nasenbluten | Geruchs- und Lichtempfindlichkeitsstörungen | Das Gefühl unter Strom zu stehen | Nebennierenermüdung | Schlechte Regulierung des Blutzuckerspiegels | Neigung zum Schwitzen | Leistungsverlust

Ortsabhängige Symptome

Beachten Sie, dass sich alle folgend genannten Symptome in der Regel bessern oder ganz auflösen, sobald sich die betreffende Person von EMF-Belastungen (Funkmast/ WLAN/ DECT etc) entfernt. Innerhalb von Stunden, Tagen oder Wochen in einer Umgebung mit niedrigem EMF-Wert klären sich die Symptome fast vollständig auf. Folglich kehrt das Individuum zu seinem vorherigen Gesundheitszustand zurück, bis es erneut einer EMF-Belastung ausgesetzt wird. Eine strahlungsarme Gegend kann mit Hilfe eines Messgerätes aufgesucht werden bzw. mit Hilfe einer vorherigen Durchsicht der Lage von Sendemasten. Bei Handys/ Smartphones treten die Symptome in der Nähe der mobilen Geräte auf- diese sind also Ortsunabhängig.

Eigene Beschwerden (WLAN/ DECT)

  • Kopfdruck (Hinterkopf)
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel/ Benommenheit
  • Konzentrationsschwäche
  • Wortfindungsstörung
  • Kopfhautmissempfindungen
  • – ziehen/ kribbeln
  • Stromgefühl
  • innere Unruhe/ Stress
  • Schlaflosigkeit/ Schreck-Aufwachen
  • Gedrückte Stimmung

Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen EGGBI

  • Leistungsabfall, Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit bis zu Depressionen
  • Nervosität, innere Unruhe
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Tinnitus/ Burnout/ Schwindel
  • Herzbeschwerden, Blutdruck (zu Hoch, zu niedrig)
  • Kribbeln, Ameisenlaufen
  • Angstzustände, Leukämie
  • Lernschwierigkeiten, Allgemeine Erschöpfungszustände, Unlust, Streitsucht, Unzufriedenheit
  • ADHS/ Hyperaktivität bei Kindern

Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam | Praktische Ärztin; Mit-Initiatorin des Barmberger Appells und Mitglied im Ärztlichen Qualitätszirkel “Elektromagnetische Felder in der Medizin-Diagnostik, Therapie, Umwelt“: Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigem Krankheitsbild mit charakteristischer Symptomkombination. diagnose-funk.org

Viele Betroffene erkennen die Ursache nicht

Die biologischen Wirkungen von EMF sind komplex, da Menschen nach und nach viele Gesundheitsstörungen entwickeln können- ohne automatisch den Zusammenhang zwischen ihnen herzustellen. Der Körper sendet nach und nach immer mehr Warnsignale in Form der verschiedenen oben erwähnten Symptome aus. Darüber hinaus sind diese Effekte für viele Personen nicht wahrnehmbar, weil es oft keine damit verbundenen Schmerzen gibt und zweitens, wenn die mit den Symptomen verbundenen Schmerzen vorhanden sind, dann sind sie sporadisch oder diffus und treten selten gleichzeitig plötzlich und abrupt in Gegenwart einer gut identifizierten Quelle von Elektrosmog auf.

Gegenwärtig ist sich nur eine Minderheit von Menschen, 5 bis 15% nach Schätzungen (Gesundheitserhebungen/ epidemiologischen Studien), die in verschiedenen Industrieländern durchgeführt wurden, der eigenen EHS bewusst. Abgesehen von einer unbeabsichtigten Exposition dauert es im Durchschnitt mehrere Jahre, bis man sich seiner Elektrosensibilität bewusst wird. Durch die ständige Zunahme des Elektrosmogs und insbesondere durch das Aufkommen von 5G wird der Prozess der Elektrohypersensibilität jedoch wahrscheinlich beschleunigt.

Burnout durch elektromagnetische Strahlung?

Unspezifische, oft stressbedingte Gesundheitsprobleme haben stark zugenommen und stellen Ärzte zunehmend vor die Herausforderung einer komplexen Differentialdiagnose. Eine bisher wenig beachtete Ursache ist die zunehmende Belastung durch Elektrosmog zu Hause, bei der Arbeit und in der Freizeit, die zusätzlich zu chronischem Stress im Privat- und Arbeitsleben auftritt. 

Burnout und Elektrosmog haben eine oft unterschätzte Beziehung, denn eine chronische Belastung durch Elektrosmog bedeutet eine andauernde Schwächung des Körpers.

Dr. rer. nat. Ulrich Warnke und Peter Hensinger haben in einem Forschungsbericht molekularbiologisch gut fundiert die pathogene Rolle des oxidativen Stresses dargestellt. Das heißt, die Erzeugung eines Überschusses von freien Radikalen bei der Einwirkung von Funkwellen. Anders ausgedrückt, die elektromagnetischen Strahlungen verursachen oxidativen und nitrosativen Stress, als überschüssige freie Sauerstoff- und NO-Radikale in Ionenform, die zusammen wirkend sehr aggressiv die Zellen und deren Ultrastrukturen sowie die Erbgutsubstanz zerstören können. Dr. med. Karl Hecht

Immer häufiger reagieren Mitarbeiter sensibel auf elektromagnetische Felder (EMF)- Tendenz steigend. Im Büro lauern zahlreiche Strahlungsquellen: Sie können auf lange Sicht ernsthaft die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter gefährden. Vielfältige Gründe werden da oft genannt, wenn Arbeitgeber über Kopfweh und Konzentrationsschwäche klagen. Und natürlich ist es so, dass diese Störungen eine Vielzahl von Ursachen haben können. Dennoch: Umweltmediziner berichten von Fällen, in denen der Zusammenhang zwischen EMF und gesundheitlichen Störungen ganz klar ersichtlich ist.

salzburg.gv.at

Sonstige Störungen und Risikogruppen

Es gibt Ähnlichkeiten zwischen EHS und anderen „unerklärlichen“ Krankheiten

In all diesen Fällen wird in der gegenwärtigen normalen medizinischen Praxis keine Ursache gefunden:

  • chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS)
  • Fibromyalgie
  • chronische Lyme
  • multiple chemische Empfindlichkeit oder MCS (multiple chemische Empfindlichkeit)
  • Lichtempfindlichkeit
  • Erschöpfung der Nebennieren und
  • eine Reihe von Autoimmunerkrankungen

Zumindest ein Teil dieser Störungen muss auf Umwelteinflüsse wie die Exposition gegenüber elektromagnetischer Strahlung- aber auch auf Metalle, Hormonstörer und andere giftige Chemikalien zurückgeführt werden, mit denen wir täglich in Kontakt kommen. Unsere Zivilisation verursacht also neue Krankheiten, die wir noch nicht ausreichend kennen.

Entstehende Krankheiten über längere Zeit bei anhaltender EMF Belastung

Auf dieser Website sind Auswirkungen aufgelistet, die im Körper aufgrund chronischer Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern auftreten können. Viele Jahre kann der Körper dem widerstehen. Doch abhängig von der Sensibilität steigt die Wahrscheinlichkeit, das nach längerer Zeit Krankheiten auftreten. vehs.be

Renommierten Wissenschaftlern zufolge, die z.B. den BioInitiative-Bericht erstellt haben, gibt es ausreichende Hinweise darauf, dass die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern zu einer Zunahme führt von:

  • Krebs (Leukämie im Kindesalter, Hirntumoren und Brustkrebs)
  • Alzheimer und Parkinson
  • Lernschwierigkeiten, ADHS und Autismus bei Kindern
  • Entzündungen, Allergien und Immunitätsprobleme
  • Verminderung der Fruchtbarkeit

Auch Personen ohne EHS sollten daher ein Interesse daran haben, ihre Exposition zu begrenzen.

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