Elektrosensibilität

Ärzte-Appelle

2002

Freiburger Appell

Über 1000 Ärztinnen und Ärzte, sowie 36.000 Menschen aus aller Welt unterzeichneten den Freiburger Appell. Er wurde in viele Sprachen übersetzt. Danach ging der Ausbau verstärkt weiter.

Aus großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die Ärzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die Öffentlichkeit.

freiburger-appell-2012.info

2004

Bamberger Appell

Als Ärztinnen und Ärzte halten wie den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes für bedenklich und appellieren an Politiker, Wissenschaftler und Verantwortliche des Gesundheitswesens, dem Schutz von Leben und Gesundheit von uns allen wieder den gebührenden grundgesetzlich garantierten Wert einzuräumenund sofort zu handeln.

gigaherz.ch

Maintaler Appell

Prof. Dr. Guido Zimmer, emeritierter Professor der Universität Frankfurt, ist am 18. September 2014 verstorben. Der mobilfunkkritischen Bewegung wurde der Arzt und Biochemiker u. a. mit dem von ihm initiierten Maintaler Ärzte-Appell (2004) bekannt, der mit aller Entschiedenheit die reduktionistische Risikoeinschätzung durch den Staat kritisierte. Die gesetzlichen Grenzwerte nähmen weder die so bedeutsame Dauer der Wirkung zur Kenntnis noch längst vorliegende Nachweise nichtthermischer Wirkungen weit unterhalb der geltenden Werte. Eine Politik, die sich von solchen angeblichen Einstellungen des Bevölkerungsschutzes leiten lasse, täusche in Wahrheit über die gesundheitsgefährdende Wirklichkeit der Mobilfunkstrahlung.

kompetenzinitiative.net

2005

Hofer, Lichtenfelser, Coburger und Haibacher Appell

Oberammergauer Appell

Oberammergau- Wenn das Handy krank macht 2015

Pfarrkirchner Appell

Mehr als 1500 deutsche Ärzte, Fachärzte und Medizinprofessoren haben die obgenannten Appelle unterzeichnet. Die erfahrenen Mediziner beweisen eine signifikante Häufung folgender Krankheiten in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen: Lern-, Konzentrations und Verhaltensstörungen bei Kindern (Hyperaktivität), Blutdruckentgleisungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen, Hirndegenerative Erkrankungen, Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore, Kopfschmerzen und Migräne, chronische Erschöpfung, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit, Ohrengeräusche, Infektanfälligkeit, Nervenschmerzen, etc.

elektrosmognews.de

Stockacher Appell

Als Ärzte und Apotheker halten wir den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes für bedenklich und appellieren an Politiker, Wissenschaftler und Verantwortliche des Gesundheitswesens, dem Schutz von Leben und Gesundheit von uns allen wieder den gebührenden grundgesetzlich garantierten Wert einzuräumen und sofort zu handeln.

aerzte-und-mobilfunk.eu

Warnung der Wiener + Österreichischen Ärztekammer

Ärztekammer warnt vor Mobilfunkstrahlung

Freienbacher Appell

Rund 30 Ärzte und 30 weitere im Gesundheitswesen tätige Fachpersonen haben deshalb innert zweier Wochen als erste den „Freienbacher Appell“ unterzeichnet.

Mit diesem Appell fordern sie einen Mobilfunk-Ausbaustopp, reduzierte Grenzwerte und Funkbelastungen, Aufklärung der Bevölkerung und Förderung eines bewussten Umgangs mit Mobilfunk. Ferner machen sie aufmerksam auf die ebenso risikoreiche Strahlung der schnurlosen DECT-Telefone in Heim und Betrieb sowie der drahtlosen Computervernetzung mittels WLAN.

omega.twoday.net

2006

Allgäu, Bodensee, Oberschwaben

365 Ärzte aus dem Raum Allgäu-Bodensee-Oberschwaben warnen vor Mobilfunk elektrosmognews.de

Es gibt viele unabhängige Studien, welche die biologische Wirkung von Mobilfunkfeldern belegen (u.a. Öffnung der Blut-Hirnschranke, Störung des Immunsystems, Gentoxizität: DNA-Doppel­strang­brüche). Leider wird bei den Grenzwerten, bei deren Festlegung die Ärzteschaft nicht beteiligt war, nur die thermische Wirkung der Mobilfunkfelder berücksichtigt. Über die konkreten Auswirkungen von Mobilfunkfeldern auf den Menschen existieren kaum Untersuchungen. Die von Hausärzten durchgeführte Studie im oberfränkischen Naila zeigte alarmierende Ergebnisse, ebenso die TNO-Studie der holländischen Ministerien.

mobilfunk-aerzteappell.de

Ärztekongress in Murnau (Bayern)

Forderung: beim Mobilfunk besteht dringender Handlungsbedarf

Die Referenten der Tagung, darunter namhafte Wissenschaftler und Ärzte wie zum Beispiel Dr. Lebrecht von Klitzing (Medizinphysiker), Dr. Wolf Bergmann (Freiburger Appell), Dr. Markus Kern (Allgäuer Ärzteinitiative) und Dr. Cornelia Waldmann-Selsam (Bamberger Ärzteinitiative) und Dr. Ing. Dipl. Physiker Volker Schorpp, konnten in überzeugender Weise aufzeigen, dass die derzeit verwendeten Mobilfunktechniken zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen der Bevölkerung führen. Kritisiert wurden dabei nicht nur die Mobilfunktelefone nach GSM und UMTS-Standart, sondern ebenso die schnurlosen DECT-Heimtelefone und moderne Bürokommunikationssysteme wie Wlan oder Bluetooth. Anhand zahlreicher vorliegender Fallstudien und einer Auswertung entsprechender unabhängiger Forschungsergebnisse, so die Referenten, muss man heute dringend vor einer weiteren Anwendung oder gar Ausweitung dieser Techniken warnen. 

omega.twoday.net

2007

Schlüchterner Appell

“Risiko Mobilfunk “

Wie in anderen Städten Deutschlands wenden sich inzwischen auch in Schlüchtern immer mehr Patienten an die Ärzte ihres Vertrauens, in Sorge um gesundheitliche Folgen ob der 17 Mobilfunkantennen im Zentrum der Stadt Schlüchtern. Als Ärztinnen und Ärzte halten wir es deshalb zum Schutze unserer Patientinnen und Patienten für geboten in Anbetracht der dünnen Datenlage den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes zu stoppen. Gleichzeitig appellieren wir an Politiker, Wissenschaftler und Verantwortliche im Gesundheitswesen, dem Schutz von Leben und Gesundheit von uns allen wieder den gebührenden grundgesetzlich verankerten Wert einzuräumen und umgehend zu handeln.

aerzte-und-mobilfunk.eu

2008

Berliner Appell

Wissenschaftler fordern verantwortungsbewussten Umgang mit Mobilfunk

  • Grenzwerte senken
  • Anwendung des Vorsorgeprinzips
  • Bevölkerung vor Langzeitfolgen schützen
  • Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraumes
  • Handyverbot für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • In Schlafräumen max. 0,1Mikrowatt/ qm gepulste Hochfrequenzstrahlung

Bei der Festsetzung der aktuellen Grenzwerte wurde ausschließlich der temperaturerhöhende Effekt berücksichtigt, nicht jedoch die biologische Wirkung auf den menschlichen Körper. Zwischen den periodisch gepulsten Hochfrequenzfeldern moderner Kommunikationstechniken (GSM-Mobilfunk, WLAN, DECT, „bluetooth“etc.) und dem in der DIN/VDE 0848 eingesetzten (ungepulsten) Dauerstrahler wird nicht unterschieden. Die auf dieses Problem hinweisende international publizierte wissenschaftliche Datenlage wird unter dem Vorwand ignoriert, dass außer einem thermischen Eintrag kein Wirkungsmodell existiere und somit wissenschaftliche Aussagen nicht dem derzeitigen Wissen entsprächen. Genau genommen bedeutet dies, dass alles, was den statistischen Regularien nicht genügt, auch nicht existent ist. Zahlreiche seriöse unabhängige Wissenschaftler in aller Welt warnen vor auf Empfehlungen der Industrie zurückgehende politischen Fehlentscheidungen zu Grenzwerten bei der Nutzung moderner Funktechniken.

Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, einen Vorsorgewert für gepulste Mikrowellenstrahlung zu erarbeiten, der der drohenden biologischen Langzeitwirkung der o.g. Technologien Rechnung trägt. Insbesondere junge Menschen, deren Gehirne und Nervensysteme sich noch im Entwicklungsstadium befinden, sind vor den unvorhersehbaren Folgen der Mobilfunkstrahlung zu schützen. Die Unverletzbarkeit des Wohnraums muss in Zukunft gewährleistet werden – eine flächendeckende Telekommunikationsversorgung ist innerhalb geschlossenen Wohnraums durch Festnetzanschlüsse bzw. kabelgebundene Lösungen bundesweit flächendeckend gegeben.

omega.twoday.net

2010

Internationaler Appell Würzburg

Im Internationaler Appell von Würzburg, verabschiedet auf der Jahrestagung der Vereinigung der Umweltmediziner EUROPEAN im April 2010, wird ausdrücklich auf das Schädigungspotential von elektromagnetischen Feldern hingewiesen. Die Umweltmediziner sehen es als bewiesen an, dass die Strahlung zu chronischen Krankheiten wie Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS), Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) und Fibromyalgiesyndrom (FMS) beiträgt.

der-mast-muss-weg.de

2011

Warnungen ausgehend vom Europarat


2012

Internationaler Ärzte-Appell

Fast 60 Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus aller Welt haben diesen Appell als Erstunterzeichner unterstützt.

Trotz aller Warnungen werden immer neue Funk-Techniken in unsere Lebenswelt eingeführt: Handy-Netze, TETRA, LTE, Schnurlostelefone, WLAN, Babyphone, Funkablesegeräte, digitales Radio und Fernsehen u. a. m. Alle diese Funk-Techniken überlagern die biophysikalische Organisation des Lebens mit einer wachsenden Dichte und Vielfalt elektromagnetischer Felder. Immer häufiger und deutlicher erhärtet der beobachtbare zeitliche und räumliche Zusammen-hang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und Symptome und dem Beginn einer Funkbelastung (z.B. im Gefolge der Installation einer Mobilfunkanlage oder intensiver Handynutzung) die Annahme einer kausalen Beziehung. So ist der Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Handys/ Schnurlostelefonen und dem Anstieg von Gehirntumoren längst deutlich genug belegt, um Maßnahmen der Vorsorge zu fordern. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Gehirntumore sind nach Leukämie die zweithäufigste Krebserkrankung bei Kindern. Die Zuwachsrate für ältere Teenager liegt europaweit bei 1.5 Prozent pro Jahr. In England stiegen die Stirn- und Schläfenlappentumore bei Kindern von 1999 bis 2009 signifikant. Ein suchtartiges Verhalten im Umgang mit Handys und anderen Online-Geräten schreitet weiter voran. Zahlreiche Appelle und Resolutionen fordern deshalb besondere Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen, so z. B. im Herbst 2011 auch die Europäische Umweltagentur. Die Zahl der unter Elektrohypersensibilität leidenden Menschen nimmt ständig zu. Unmittelbar oder auch erst nach Stunden reagieren sie auf die Belastung durch technische Felder mit teilweise schweren Symptomen. Wir Ärzte begrüßen, dass Schweden die Elektro­sensibilität als Behinderung anerkennt.

aerzte-und-mobilfunk.eu

2015

Internationaler Wissenschaftlerappell an WHO und UN

Über 220 Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern warnen vor bewiesenen Gesundheitsschäden der Mobilfunktechnik.

Im Frühjahr 2015 richteten Wissenschaftler einen „Internationalen Appell“ nun direkt an die WHO. Der Ruf dieser Wissenschaftler nach dem Schutz der Menschen vor nicht-ionisierenden elektromagnetischen Feldern scheint ebenso ohne Wirkung zu bleiben wie alle anderen zuvor. Vom Umgang mit Wissenschaftlern, die für die Branche schädliche Forschungsergebnisse veröffentlichen, einmal abgesehen. Diffamierung und Entzug von Forschungsmitteln sind eine bequeme Entsorgungs Methode, diesen Ergebnissen keine Aufmerksamkeit schenken zu müssen und auch keine weiteren bedenklichen Ergebnisse zu produzieren. Vom Umgang mit der unabhängigen Wissenschaft berichtet auch der neue Film von Klaus Scheidsteger „Thank you for calling“. Für Diffamierungskampagnen kann die Mobilfunk-Branche auf die Macht der etablierten Medien zurückgreifen, wie sie es auch in Bezug auf die EU-weite REFLEX-Studie konnte. Diese Studie, durchgeführt an 12 Forschungseinrichtungen in 7 EU-Ländern, erbrachte ein für die Branche ganz besonders gefährliches Ergebnis, nämlich den Nachweis von Doppelstrangbrüchen der menschlichen DNA, wie sie bei radioaktiver Strahlung so- wie bei Röntgenstrahlung zu beobachten ist. Der Forschungsbericht „Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft“ dokumentiert, wie diese Forschungsergebnisse entsorgt werden sollten. Anlässlich der Entscheidung, KiTa ́s und Schulen mit WLAN auszustatten sowie die Schüler mit strahlenden Endgeräten, gibt es weitere beachtenswerte Warnungen, wie z.B. den diesjährigen „Reykjavik-Appell gegen WLAN an Schulen“.

elektro-sensibel.de

2017

Wissenschaftler-Appell für ein 5G- Moratorium an die UN

Über 180 Ärzte und Wissenschaftler aus 36 Ländern fordern Ausbau-Stopp von 5G.


2018

Internationaler Appell “Stopp 5G auf der Erde und im Weltall“

Weitere Übersichts-Tabellen (Appelle)

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