Wohnraum/ Weiße Zonen

Wohnraum/ Weiße Zonen

Weiße Zone

Auf der Suche nach funkfreien Wohnräumen

Das Ausmaß der nationalen Binnenmigration der Strahlenflüchtlinge, die auf der Suche nach einer gesundheitlich akzeptablen Wohnstätte jahrelang im Land umherziehen, übersteigt alle Vorstellungen. Einige leben zeitweise als Nomaden im zusätzlich bzw. abgeschirmten Wohnmobil. Auch deshalb besteht die dringende Notwendigkeit darin, über das ganze Land verteilte funkfreie Zonen einzurichten. Stark unter Strahlung Leidende sind weiße Zonen existenziell angewiesen.

Wie finde ich geeigneten Wohnraum?

  • Gezielte Anzeigen in regionalen und überregionalen Zeitungen
  • Anzeigen im Internet (Foren/ Kleinanzeigen/ Gesundheits-Magazinen)
  • Anfragen, ob ein Gesuch im Newsletter erscheinen kann (von Baubiologen/ Vereinen/ Aufklärern etc)
  • Kontakt zu anderen Betroffenen (wer hat Tipps/ Hinweise)
  • An soziale Einrichtungen wenden (auch Kirche etc)
  • Kontakt zu Selbsthilfegruppen
  • Suchanzeige in Zeitschriften (Seniorenmagazine/ Bio- bzw. Gesundheits-Hefte etc)
  • Auf dem Land kleinere Häuser suchen (freie Zimmer)
  • Vor Ort-Suche (Kleine Läden, Bürgermeister, Gaststätten etc. befragen)
  • Möglichst wenig bis keine direkten Nachbarn (Risikoquellen, da nicht einschätzbar. Wände bieten oft nur wenig bis keinen Schutz vor WLAN-Strahlung der Nachbarn)
  • Aktive Wohnungssuche mit verstecktem “messen“ der Werte direkt vor Ort (kleines handliches, lautloses Messgerät zwischen ein Blatt Papier legen) und auf die berühmte Stecknadel im Heuhaufen hoffen

Die NVwZ schreibt:

Nicht wenige Menschen reagieren in Deutschland, wie in anderen Ländern sehr sensibel auf die von RADAR, Handys und Sendemasten verbreitete Funk-Strahlung. Vielfach suchen sie Schutz in strahlenarmen Kellern oder „Funklöchern“, wenn ihre Elektrosensibilität unerträglich geworden ist. Da „Funklöcher“ immer seltener werden, fordern Umweltvereine, dass in einigen Orten oder Naturschutzgebieten (wie in Frankreich bei Grenoble) Weiße Zonen ohne Mobilfunkbetrieb erhalten oder geschaffen werden (zB „Weiße Zone in der Rhön“). Schutzzonen sind angesichts einer Flut neuer Funknetze, Strahlenquellen und der Zunahme der Zahl der Erkrankten quer durch die Bevölkerung durchaus aktuell. Selbst der frühere Entwicklungschef des Mobilfunkherstellers NOKIA leidet inzwischen an Elektrosensibilität. Er scheint nicht der einzige betroffene Insider zu sein, denn „aus Erfahrung“ halten seine Kollegen zB ihre Kinder von funkenden Geräten möglichst fern, an ihrer Spitze einst Steve Jobs von Apple (New York Times). Entsprechend warnt der ehemalige Chef von Microsoft/ Canada vor WLAN in Schulen, wie schon der Präsident des belgischen Mobilfunkbetreibers Belgacom- hatte doch der Mobilfunkbetreiber Swisscom zur Verringerung der „klaren genschädigenden Wirkung“ von WLAN sogar ein Patent erhalten

NVwZ

Funkfreie Gebiete gefordert

Seit längerem werden funkfreie Gebiete gefordert. Für Menschen mit einer Elektrohypersensibilität sind unbelastete, funkfreie Zonen zum Leben und zur Erholung von enormer Bedeutung, auch weil die Strahlung von kabellosen Telefonen (DECT), WLAN, Smartphones, Handys, Mikrowellen etc. für diese Menschen unerträglich ist. Das Anliegen der Betroffenen wird übrigens von europäischen Organisationen unterstützt. Für unbelastete Lebensräume in Deutschland setzen sich u.a. folgende Vereine ein:

Strahlungsarme Wohnraumgebiete für Elektrosensible gefordert

„Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung und schaffen Sie strahlungsarme Wohngebiete,“ so der Schlussappell des ehemaligen Richters am Verwaltungsgericht Freiburg, Bernd Irmfrid Budzinski. Der Appell bildete den Abschluss des überregionalen Thementages „Mobilfunk und kein Ende?

regiotrends.de

Elektrosensible Menschen hoffen auf Unterstützung von sozial engagierten, sowie gesundheits- und umweltbewussten Investoren. Die Betroffenen benötigen ein Wohnhaus bzw. mehrere kleine Häuser, in denen sie zu günstigen Mietbedingungen ohne Einfluss von Mobilfunkstrahlung etc. leben können

Organisationen

Organisationen die sich für funkfreie Zonen einsetzen

  • weisse-zone-rhoen.de
    Unser Ziel ist, Wohnprojekte und Lebensräume, besonders für elektrosensible Menschen, aber auch für natur- und umweltbewusste Menschen, in der Rhön, anzuschieben.
  • radiationrefuge.org
    Weiße Zonen für Australien/ Neuseeland.
    Die Radiation Refuge Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Zone mit niedrigen EMF-Werten oder auch eine weiße Zone zu schaffen, in der Menschen das Leben neu definieren und Teil der Gesellschaft sein können.

Websites über weiße Zonen

Zeitungsartikel über weiße Zonen

  • mainpost.de | Sambachshof als Zufluchtsort für elektrosensible Menschen?
  • infranken.de | Weiße Zonen für Erholung (Sambachshof)
  • hna.de | Frankreich (Pyrenäen)- Hier finden Strahlen-Empfindliche eine Zuflucht

PDFs über weiße Zonen

  • bund.net | Mobilfunkfreie „Weiße Zonen“- irreal oder rechtlich geboten?

Bauunternehmen und Vermieter

Baugenossenschaft Wohnraum für elektrosensible Menschen

Symbolbild

Die Baugenossenschaft Wohnraum für elektrosensible Menschen (BWEM) wurde am 29. April 2018 in Gretzenbach (SO) gegründet. Wir bezwecken die Beschaffung und Förderung von preisgünstigen Wohnungen und Wohnhäusern für elektrosensible Menschen und wollen damit eine Angebots-Lücke füllen sowie eine Nische abdecken für Betroffene einer neuartigen Gesundheitsproblematik. Die BWEM ist Mitglied von WOHNEN SCHWEIZ – Verband der Baugenossenschaften.

bwem.ch

Artikel (Magazin Wohnen Schweiz, März 2019)

Magazin_WS_32019

In Planung: Strahlungsarme Wohnungen in Holland

Leben ohne Strahlung wird Realität. Der Bau beginnt, wenn zehn bis zwölf Wohnungen verkauft wurden.

Der Octagoon ist ein noch zu errichtender Apartmentkomplex mit 16 EMV-geschützten, geräumigen Häusern und einem Garten im Innenhof, der von allen genutzt werden kann. Der Octagoon wird in Nordholland gebaut. Ein genauer Ort ist noch nicht bekannt, ebenso wie die Verkaufspreise. Die vorläufigen Skizzen sind nur Richtwerte, die endgültigen Zeichnungen müssen noch angefertigt werden. The Octagoon ist eine Initiative von Rob Mesman ( VVE Support, Haarlem ).

In Nordholland werden bei ausreichendem Interesse 16 Wohnungen mit je einem Faradayschen Käfig realisiert. Durch Anlegen von 24 Volt Gleichstrom, abgeschirmten Türen und Fenstern sowie dem Faradayschen Käfig wird die elektromagnetische Strahlung von der Tür ferngehalten. Dies wird das Wohnvergnügen für Menschen mit den größten Beschwerden erheblich verbessern. Interessenten können sich bei VVE Support aus Haarlem anmelden.
Initiator Rob Mesman: „Ungefähr 3 % (fünfhunderttausend Menschen) der Bevölkerung leiden unter Gesundheitsproblemen, die unter anderem durch die Strahlung von Mobilfunknetzen, WLAN oder Stromkabeln verursacht werden. Mit dem Ausbau des 5G-Netzes in den Niederlanden könnte dies noch weiter gehen. In Italien und Schweden ist die Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung und Feldern als Gesundheitszustand anerkannt. In den Niederlanden kämpfen zwei Stiftungen für diese Anerkennung. Dies sind Stichting Elektrohypersensititeit und CPLD, eine Stiftung, die sich nicht nur auf Menschen mit Sonnenallergie konzentriert, sondern auch auf Menschen mit einer Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern.

Laut Mesman ist das Design jedoch teuer und intensiv. Durch die Anwendung der Lösungen direkt während der Konstruktion ist die Entwicklung effizient und optimal. Die Fenster sind mit einer Schutzschicht versehen, die bei etwas geringerer Lichtdurchlässigkeit dafür sorgt, dass die Strahlung nicht auf diese Weise in das Haus eindringen kann. Das achteckige Wohnhaus wird um einen Arbeitsbereich erweitert, in dem 220 Volt verwendet werden, um zbsp. Waschmaschinen und Trockner zu verwenden. Die Wohnungen haben eine Wohnfläche von 97 qm. Ein gemeinsamer und geschlossener Innengarten bildet das Herz des Achtecks.

Es wird erwartet, dass die Wohnungen für 350.000- 400.000 € auf den Markt kommen. Die Bauarbeiten beginnen, sobald 10- 12 Wohnungen verkauft sind.

Weitere Informationen, Zusendungen einer Broschüre und Kontakt unter (023) 57 17 653. Broschüre kann unter Anfgabe von Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihren Wohnort per E-Mail senden: info@octagoon.nl

Links:

Projekt Fennematt (Südvogesen) | Funkarm leben und arbeiten

2020- Genossenschaftliches naturnahes Leben und Arbeiten in funkarmer Umgebung

Jetzt beinhaltet das Projekt noch ein paar Besonderheiten, die mit dem Thema von diagnose:funk zu tun haben. Der Ort hier ist funkarm und der gesamte Neubau ist mit einer geschirmten Elektroinstallation ausgeführt, es wird kein WLAN geben und jegliche Funkanwendungen sind untersagt.

diagnose-funk.org
Engagierte Unternehmen
  • BauFritz | “Seit der Jahrtausendwende setzen wir uns intensiv mit dem Thema Elektrosmog auseinander und statten seither jedes einzelne unserer Gebäude mit der Baufritz-Xund-E-Elektrosmog-Schutztechnik aus.“
  • Grundbesitz24 | “Kein 5G- Schutz unserer Mieter vor gesundheitsgefährdender Mobilfunk-Strahlung“

Interessante Öko-Gemeinschaften

Dorf Alegria (Alegría Village) | Costa Rica

Das Land des Dorfes Alegría ist 70 Hektar groß und derzeit sind 120 Grundstücke im Masterplan enthalten.

Wir bauen eine zweckorientierte Gemeinschaft von Einzelpersonen, Paaren und Familien mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten / Berufen und Nationalitäten auf. Wir suchen Menschen, die einen intensiven Ruf zu dieser Lebensweise verspüren – die sich positiv auf den Planeten auswirken und mehr als nur einen gemeinsamen Weg mit ihren Nachbarn teilen wollen.

Unsere Vision ist ein regenerativer Planet. Ein Planet, auf dem Menschen unsere natürliche Umwelt ehren und pflegen und eine symbiotische, produktive Beziehung zu unserem gesamten Ökosystem haben. Unsere Vision ist ein Ort, an dem alle Wesen gedeihen.

  • Mit Internet über Glasfaserkabel

Das Dorf Alegría wird interne Straßen mit glatter Oberfläche zur Auffahrt jedes Grundstücks sowie Wasser-, Strom- und Glasfaser-Internetverbindungen zu jedem Grundstück umfassen. Alle Kabel und Rohre werden unterirdisch sein. Klärgruben werden nicht berücksichtigt, aber wir empfehlen individuelle Klärgruben.

Website: alegriavillage.com

Funklöcher- Videos

Videos über Orte mit Funklöchern

Orte die 2016 noch funkfreie Zonen waren (heute auch noch?)

  • Rheinland-Pfalz | Bernkastel-Wittlich | Eisenschmidt
  • Rheinland-Pfalz | Eifel | Kloster Himmerod

Rinnen in der Nordeifel steckt in einem Funkloch

Was des einen Leid, ist des anderen Freud


Kitsault: Der verlassenste Ort Kanadas

Kurz vor der Grenze Alaskas- mitten in der Wildnis von Kanada befindet sich die leere Stadt Kitsault. 1500 Bewohner haben die Stadt verlassen. Auf dem Weg nach Kitsault: “seit 2 Stunden kein Handyempfang mehr“.

Funkfreie Gebiete für Elektrosensible

Amerika | Green Bank- elektronische Stille

Kein Funksignal | Kein WLAN

In der Green Bank (West Virginia) befindet sich ein Teleskop, das so groß ist, dass für den Betrieb nahezu Funkstille erforderlich ist. Diese technologische Einschränkung hat eine einzigartige Art moderner Kindheit geschaffen.

Die National Radio Quiet Zone ist eine Schutzzone funktechnischer Anlagen in den USA. Die Nutzung von Handy, Fernseher, Radio und WLAN ist verboten. Aus diesem Grund zog im Jahr 2007 die erste Elektrosensible Person (Doktorandin) zur Green Bank in West Virginia (USA). Sie berichtet: “Der Übergang war nicht einfach. Zu Green Bank zu kommen war ein Kulturschock“, sagt sie. „Wenn Sie Starbucks und Einkaufszentren haben möchten, werden Sie hier nicht überleben.“ Aber die Schous hatten nicht das Gefühl, dass sie eine große Auswahl hatten, da sie sich in der ruhigen Zone viel besser fühlten. Das Paar fand ein unfertiges Haus und verkaufte die Hälfte seiner Farm in Iowa, um es zu kaufen, fertigzustellen und neu zu kabeln.“

Die Federal Communications Commission richtete im Jahr 1958 die 13.000 km² große National Radio Quiet Zone ein. Eine einzigartige Zone, in der bis heute stündlich elektromagnetische Stille herrscht. Die strengsten Regeln finden sich innerhalb der 10 km² großen Green Bank, in denen die meisten modernen Kommunikationsformen nach staatlichem Recht verboten sind. Einwohner dürfen jedoch Festnetztelefone und Kabel gebundenes Internet nutzen. nytimes.com

Hinweis vom Admin

Es gibt in Englischsprachigen Gruppen Hinweise, das es nicht so gut ist, wie erwartet. In jedem Fall muss man viel Zeit investieren, das richtige Objekt zu finden. Berichtet wird folgendes:

Einige Gebiete haben eine ältere Infrastruktur | Es soll schwer sein, eine schimmelfreie Wohnung zu finden (50% der Häuser haben Wasser im Keller aufgrund schlechter Bauweise/ Ablauf aus Bergen) | Es gibt WLAN Hotspots innerhalb der Zone, wie das Canaan Valley (Skigebiet) | elektrische Zäune | Touristen und ihre Geräte | Chemikalien | keine Wohnungen | keine Jobs | Stromleitungen sind alt und hängen niedrig | Lebensmittelgeschäfte usw. eine Stunde entfernt, außer für kleine Märkte | Lange harte Winter | Zugang zu hochwertigen frischen Lebensmitteln bedeutet Gartenarbeit in vielen Kleinstädten | Das Gefühl der Isolation und die Appalachenkultur kann für manche eine Anpassung sein.


Positiv: Gesehene Stromzähler sind in der Regel nicht “Smart“ | Kilometerweit keine Funktürme.

Frankreich | EHS Refugee Zone

Die EHS Refugee Zone ist keine weiße Zone in dem Sinne- sondern eine natürliche Zone mit sehr geringer Strahlung. Die Dichten sehr geringer Restleistungen variieren von weniger als einem Hundertstel μW/ m². Die Topographie des Ortes und die Einrichtungen vernichten die meiste Strahlung. Es existiert trotzdem ein variabler Rest. Für Extremfälle steht sofort bei Ankunft in der Region ein Faraday-Käfig mit 1+ 2 Betten zur Verfügung.  

Der Aufenthalt wird entweder in Wohnwagen oder arrangierten Campingplätzen bzw. persönlichen Campingplätzen gemäß den Standards durchgeführt (im Sommer mögliche Ausnahmeregelung für Zelte). Die Wohnbereiche sind mit zusätzlichen Schutzvorrichtungen und auch Schutzvorrichtungen gegen Satellitenbestrahlung ausgestattet.

weiße Zone

Italien | Elektrosmog freie Zone, 2010

Die erste EHS-Schutzzone (Parc de Carnè) in Italien

Der Parc de Carnè im Regionalpark Vena del Gesso (Provinz Ravenna) ist die erste EHS-Schutzzone in Italien. Sie wurde im Mai 2010 eröffnet und ist frei von Elektrosmog. Es wurde als strahlungsfreie „Weiße Zone“ eingestuft, welche den Menschen mit EHS hilft, sich auszuruhen und sich von ihren Symptomen zu erholen. next-up.org

Vorschläge/ Ideen für weiße Zonen

Man kann weiße Zonen mit bereits bestehenden Häusern herrichten. Zbsp.: “verlassene Städte/ Orte“, wo großer wegzug zu verzeichnen ist. Aber auch Naturschutzgebiete, Reservate. Ideal ist ein Ort, der im groben Sinne alles vorweisen kann, was man zum Leben braucht (Wasser, Strom, Anschlüsse).

Auf diese Weise können Orte zu funkfreien Erholungs- und Urlaubsorten ausgebaut werden. Eine ideale Werbeplattform für Gesundheitsbewusste Urlauber (Einnahmen/ Gewinne). Ein Anschluss an eine größere Stadt/ Ortschaft wäre ideal, damit tägliche Besorgungen durchgeführt werden können. Internet (DSL/ LAN), sowie Telefon sollte über Kabel verfügbar sein.

Um sein Dorf zu retten, verschenkt Bürgermeister Grundstücke seiner Gemeinde

Die Deutschen zieht es vor allem in die Großstädte. Kleine Orte fernab der Metropolen müssen aufpassen, nicht in einen Teufelskreis aus Fortzügen und weniger Lebensqualität zu geraten. Der Bürgermeister des niedersächsischen Örtchens Ottenstein nutzt Bauland, um junge Familien anzulocken. FOCUS Online hat sich vor Ort angesehen, wie das funktioniert.
Ottenstein verschenkt Baugrundstücke an junge Menschen – mit dieser Nachricht machte der kleine Ort vor einiger Zeit Schlagzeilen. Mittlerweile sind vier Jahre vergangen und die ersten Häuser stehen bereits. 

focus.de

Spanische Geisterdörfer als Immobilienschnäppchen

Infolge von Wirtschaftskrise und Landflucht gibt es in Spanien mittlerweile fast 3000 verlassene Dörfer, vor allem im Norden des Landes. In der Region Galicien sind ganze Siedlungen für ein paar zehntausend Euro zu haben, einige gibt es sogar kostenlos. Die meisten Käufer kommen aus dem Ausland. Die Bürgermeister freuen sich, wenn neues Leben in die Ruinen einzieht: Sie hoffen, dass Arbeitsplätze entstehen und die Häuser nicht noch weiter verfallen.

youtube.com

Haken: Hohe Investitionen sind gefordert

Dokumentarfilm über Elektrosensibilität

Wo können wir leben?

Ein schwedischer Film über Elektrosensibilität und 2 Frauen auf der Suche nach einem Ort, wo sie leben können. Zwei jungen Frauen die von EHS betroffen sind, wurden 3 Jahre begleitet. Sie haben beide Familie mit kleinen Kindern. Lisa hat das Stadt- und Wirtschaftsstudium abgebrochen und konzentriert sich darauf, gesünder zu werden. Linn ist Computeringenieurin und zieht schließlich von der Hauptstadt weg, um einen neuen Job und ein neues Leben auf dem Land zu finden.

Berichte über Auszeiten von Elektrosmog

Übersicht weiße Zonen

Wohnräume in den USA

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3 Antworten

  1. Nicole sagt:

    Hallo,
    ich weiß leider nicht von wem diese Seite ist.
    Nach 1 Jahr + 3 Monaten verzweifelter und vergeblicher Wohnungssuche in ganz BW > bei der ich wirklich alle Register gezogen / alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe, und nun nach der T-com Karte 5G Ausbau mich nur noch auf die freien Regionen und mittlerweile auch in einem freien Bereich im Norden fokussiert habe, mußte ich gerade eben feststellen, daß diese freien Regionen mittlerweile auch rot (5G verseucht) sind!

    Ich erinnerte mich an eine Doku über „weiße Zonen“ in CH + FR, und googlete jetzt einfach mal danach, und fand somit diese Seite.
    Zu dem Punkt : „Wie finde ich geeigneten Wohnraum?“ …….. kann ich nur sagen „putzig“.
    Ich wohne leider seit bald 6 Jahren in einer Ruhrpootmetropole – extremst Esmog verseucht – hier wurden meine Beschwerden von Jahr zu Jahr schlimmer, und ich habe NIEMANDEN gefunden der sich damit auskennt, geschweige denn mir weiterhilft! Es gibt keinen Arzt, niemanden beim Gesundheitsamt, niemanden bei Umweltbehörden, keine Selbsthilfegruppen.

    So habe ich meine Story auf der Nachbarschaftsplattform geschrieben, als ich auf der T-com Karte 5G Ausbau endlich sah, wieviele hotspots durch „w-lan to go“ in meinem Umfeld sind (weil ich seit den hotspots durch Nachbarn noch belasteter bin, und u.a. noch weniger am PC aushalte, noch müder + unkonzentrierter bin, noch mehr körperlich Beschwerden habe, und vor allem meine geliebten Katzen tags nur noch inaktiv + schläfrig rumliegen, usw. ) — und darum gebeten bitte gut zu überlegen, ob diese Option wirklich notwendig ist, oder ob man bereit wäre darauf zu verzichten.
    Die Reaktion darauf : 4-5 Nachbarn haben Kommentare mit übelsten Beleidungen + Sprüchen wie „Veschwörungstheorie“ (auch auf die links von Fachleuten!) reagiert und Löschung meines Beitrages gefordert … dem auch umgehend statt gegeben wurde!
    Also auch von den Betreibern der Seite wurde alles abgeleugnet und mir die Seite vom Bundesamt für Strahlenschutz geschickt – ganz aktuell vom Juli 2020 – auf der nun ebenfalls alle möglichen Beschwerden durch Esmog verleugnet wurden.

    Im Juni 2019 schrieb ich sehr ausführlich an einen Arzt von http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/kontakt/ ich hatte mir die Fragebögen runtergeladen (http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/aktiv-werden/emf-fragebogen-mobilfunk-praevention-therapie/) und ausgefüllt mitgesendet. Nach 4 Monaten fragte ich nach und bekam eine kurze email Antwort „sorry, wir sind total überlastet“ ……. ES hilft also niemand. und beim Wohnungsgesuch scheint des auch niemanden zu interessieren, wird vermutlich auch gar nit erst ernst genommen!

    Tja, und die schönen Beispiele die hier abgebildet sind, alle wunderschön, aber leider alles nur Optionen für Menschen mit entsprechendem finanziellen Hintergrund und auch Führerschein.

    Wenn man arbeitsunfähig geworden ist und (nach jahrelangem aufstockenden Hartz IV zur Arbeit) nur nur noch Hartz IV Patient ist – zu 100% – dann bleiben mir scheinbar gar keine Chancen und Ausweichmöglichkeiten mehr.
    Letzte Woche fand ich eine tolle Wohnungsannonce in einem Tal im Schwarzwald – 1 Haus, ein Bauernhof, mehr nicht, alles mobilfunkfrei …. tja leider 30km von Freiburg entfernt, und für mich ohne Füherschein + Auto etc. leider nicht nutzbar.

    Ich kann nur noch hoffen, daß ich hier irgendwo eine Seite mit Adressen von weißen Zonen finde, wo vielleicht auch eine arme Seele wie ich Zuflucht finden kann; wo möglichst viele Betroffene als eine Art Kommune zusammen wohnen und man sich gegenseitig hilft, und sich niemand an meiner Armut stört.

    Komischerweise habe ich bislang noch nirgendwo jemanden kennen gelernt, der auch Betroffener ist.

    • Hady sagt:

      Hallo Nicole, Du hast recht – es hilft einem NIEMAND, auch hier in Österreich nicht.
      Alle erklären sich für nicht Zuständig.

      Auch und gerade die Ärzte. Die wissen sehr wohl das da was im Argen ist, gehen aber darauf nicht ein. Die Lobby ist zu stark. Wir leiden und sterben wie die Fliegen, leise und niemanden interessiert es. Wir müssen uns irgenwie vernetzen. Wir müssen zusammen kommen. Alleine in Österreich sind es 40.000 Betroffene.

      Ich kann Dir ja gerne mal die newsletter der Selbsthilfegruppe Salzburg zukommen lassen. Immer sehr informativ.

      Österreich wird ein 5g vorzeige Land für die EU.

      Ich bin auch verzweifelt am suchen und bereit mich zu verändern. Ich habe ein Haus das ich verkaufen muss da ich nicht mehr hier sein kann. Aber ohne Mittel ist es sehr sehr schwer was zu finden. Ich bin aber auch bereit eine Wg zu machen und Wohnraum zu teilen. Also wenn die richtigen Leute zusammen kommen, ist es nicht so relevant das jeder Geld für Wohnraum Anschaffung hat, man kann gemeinsam was erreichen – alleine nicht. Diese Zeit in der wir sind ist sowas von verrückt. Mein ehs ist so stark das ich kaum rausgehen kann. Gut, hier haben wir überall 5G. Es scheint auswegslos. Wir müssen uns zusammenschliessen um eine Stimme erheben zu können. Wenn wir alle alleine zu Hause verzweifeln kommen wir nie weiter. In den Osteuopäischen Ländern, dort in den Wäldern ist noch sehr wenig Strahlung, ähnlich wie in den Wäldern Kanadas, Neu Schottland und so.

      Lg
      Hady

      • Nicole sagt:

        Hallo Hady,
        ach wie schön, daß Du mir zustimmst :o)
        Dein Angebot mit dem Newsletter der Seblsthilfegruppe nehme ich sehr gerne an. Ich schreibe Dir hier einfach einmal eine emailadresse von mir, da ich nicht weiß, wie man hier mit anderen in Kontakt treten kann : Paheli@magenta.de

        Das tut mir richtig leid, daß Du sogar Dein Haus verkaufen mußt! Ich habe am 12.9. einen Brief an die Telekom hier in Deutschland geschrieben, meine Situation geschildert, und gefragt ob die Pläne für die Netzausbau haben mit eingeplanten weißen Zonen — und ob die mir dann so eine Karte zukommen lassen, damit ich meine Wohnungssuche zielgenauer gestalten kann. Mal schauen ob die mir antworten. Vielleicht kannst Du auch so eine Anfrage bei Eurem Telekommunikations Anbieter stellen?
        Gibt es in Österreich gar keine freien Gebiete mehr? auch in den Alpen nicht? oder Nähe Liechtenstein + Schweiz?
        Weißt Du durch den Selbsthilfe-Newsletter, daß es in Österreich 10.000 Betroffene gibt? Ich habe gar keine Ahnung wieviel es hier sind.

        Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir privat schreibst, dann bist Du der 1. Leidensgenosse für mich mit dem ich mich austauschen kann.

        liebe Grüße
        Nicole

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