Gepulste Signale

Gepulste Signale

Gepulste Signale – verstärkte Wirkung und mögliche Risiken

Die ausgesendeten Signale von WLAN, DECT-Telefonen etc, liegen nicht als gleichmäßige, kontinuierliche Wellen vor, sondern sind zusätzlich gepulst. Das bedeutet, dass sie in kurzen, sich wiederholenden Impulsen abgegeben werden. Der Effekt lässt sich mit dem Unterschied zwischen einer normalen Bohrmaschine und einem Schlagbohrwerk vergleichen: Während die Bohrmaschine gleichmäßig arbeitet, erzeugt der Schlagbohrer durch die zusätzlichen Schläge eine deutlich stärkere und aggressivere Wirkung. Er dringt schneller und leichter in das Material ein, die Zerstörungswirkung ist wesentlich höher.

Übertragen auf den Mobilfunk heißt das: Die gepulsten Signale werden in viele kleine Datenpakete zerlegt und zeitlich versetzt ausgesendet. Diese Technik ermöglicht es zwar, dass sich mehrere Nutzer einen begrenzten Frequenzbereich teilen können, führt aber gleichzeitig zu einer intensiveren, stoßartigen Belastung durch die Signale. Die einzelnen Datenpäckchen werden beim Empfänger – etwa im Handy oder an der Mobilfunkantenne – wieder zu einer vollständigen Nachricht zusammengesetzt.

Gerade diese pulsierende Übertragungsform unterscheidet sich deutlich von einer gleichmäßigen Dauerbestrahlung und wird deshalb häufig als potenziell problematischer angesehen. Sie kommt heute in vielen Bereichen zum Einsatz: bei Mobilfunkantennen, Handys und Smartphones, beim digitalen Fernsehen, im modernen Polizeifunk (TETRA), bei DECT-Telefonen sowie bei WLAN-Anlagen in Gebäuden. Dadurch ist man diesen gepulsten Signalen im Alltag nahezu permanent ausgesetzt. baubiologie-nuernberg.de; maisonsaine.ca

Gepulste Strahlung – besonders schädlich für Gesundheit

Gepulste Mikrowellenfrequenzen sind nach aktuellen Beobachtungen schädlicher als kontinuierliche Wellen. Auch schwache elektromagnetische Felder können gesundheitliche Effekte hervorrufen, wobei insbesondere die Pulsung eine Rolle spielt.

Gepulste Strahlung besteht aus Einzelimpulsen in festem Takt. Elektrosensible Menschen nehmen sie im Vergleich zur ungepulsten Strahlung als deutlich aggressiver wahr. Die Richtwerte der Baubiologie, entwickelt auf Basis tausender Einzelfälle, berücksichtigen dies: Für gepulste Strahlung gelten niedrigere Grenzwerte als für kontinuierliche Wellen.

Besonders nachts kann gepulste Strahlung den Körper stören: Die Zirbeldrüse reagiert auf Signale von DECT-Telefonen oder WLAN-Routern neben dem Bett, als handele es sich um Licht. Dies kann die Melatonin-Produktion reduzieren, den REM-Schlaf beeinträchtigen und die regenerativen Prozesse während der Nacht stören. Weitere mögliche Effekte sind Beeinträchtigungen von Gedächtnis, Müdigkeit, Kopfschmerzen, unterdrückte Immunfunktion und langfristig ein erhöhtes Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer. patrickholford.com

Wie Pulsung den Körper beeinflusst – 3 anschauliche Vergleiche

Licht und Lärm

Beispiel Licht | Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem dunklen Raum oder in einem konstant beleuchteten Raum – beides ist für den Körper unproblematisch. Schalten Sie das Licht jedoch sekundengenau ein und aus, entsteht schnell biologischer Stress.

Ähnlich verhält es sich bei gepulsten digitalen Signalen: Die lichtempfindlichen Zellen im Gehirn können nicht zwischen Licht und hochfrequenten Mikrowellensignalen unterscheiden. Diese Impulse können unter anderem die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse hemmen. Melatonin wirkt als Antioxidans, unterstützt die Zellreinigung und trägt zur Reduktion von Krebsrisiken bei.

Beispiel Lautstärke | Oft liegt das Problem nicht an der Lautstärke an sich, sondern an der Art des Schalls. Manche Geräuschquellen werden als wesentlich störender empfunden als andere. Besonders kurze Impulse, plötzliche Lautstärkespitzen oder einzelne „Wortfetzen“ wirken deutlich belastender als gleichmäßiges, monotones Hintergrundrauschen, weil das Gehirn unwillkürlich darauf reagiert und aufmerksam wird.

Man kann dies als Analogie zur gepulsten Strahlung sehen: Auch wenn die durchschnittliche Intensität gering ist, erzeugen kurze, wiederholte Impulse eine deutlich stärkere biologische Reaktion als ein kontinuierliches Signal.


Wasserfluss-Analogie

Es kann mit der Leistungsdifferenz zwischen einem Standardwasserschlauch und einem Hochdrucksprühgerät verglichen werden – beide sind an die gleiche Wasserquelle angeschlossen. Während der Wasserschlauch einen kontinuierlichen, gleichmäßigen Fluss liefert, erzeugt das Hochdruckgerät gepulste Wasserstöße, die deutlich mehr Energie auf kleiner Fläche übertragen.

Ähnlich verhält es sich bei gepulster elektromagnetischer Strahlung: Auch wenn die durchschnittliche Leistung identisch ist, wirken die kurzen, intensiven Impulse biologisch deutlich stärker als ein kontinuierliches Signal.


Impulsverstärkung – Gleichmäßiger Stift vs. Nadelstempel

Ein weiteres anschauliches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie schreiben mit einem Stift gleichmäßig auf Papier versus mit einem Nadelstempel in kurzen, kräftigen Schlägen – die Wirkung auf das Papier ist bei den Impulsen deutlich stärker, obwohl beide Methoden dieselbe Tintenmenge verwenden.

Solche Vergleiche verdeutlichen, warum Pulsung ein entscheidender Faktor für biologische Wirkung ist, selbst bei scheinbar niedriger durchschnittlicher Leistung.

Gesundheitliche Auswirkungen

Gepulste, elektronisch erzeugte elektromagnetische Felder (EMF), wie sie für drahtlose Kommunikation eingesetzt werden, sind kohärent und erzeugen starke elektrische und magnetische Kräfte. Diese wirken insbesondere über die Aktivierung spannungsgesteuerter Kalziumkanäle (VGCC) in den Zellen des Körpers. Durch die Aktivierung der VGCC kommt es zu einem raschen Anstieg des intrazellulären Kalziumspiegels, was zahlreiche zelluläre Veränderungen auslöst. Eine übermäßige Ansammlung von intrazellulärem Kalzium wird als Mitverursacher neurodegenerativer Prozesse, beispielsweise bei der Alzheimer-Krankheit, betrachtet.

Tiermodelle der Alzheimer-Erkrankung zeigen, dass EMF-induzierte Veränderungen des intrazellulären Kalziumspiegels pathophysiologisch relevant sind. Die Forschung identifiziert zwei Hauptwege, über die EMF zur Alzheimer-Krankheit beitragen können:

  1. Übermäßiger Kalzium-Signalweg
  2. Peroxynitrit-/oxidativer-Stress-/Entzündungsweg

Professor Martin L. Pall von der Washington State University untersucht dieses Phänomen seit über einem Jahrzehnt. Er betont: „EMF wirken über elektrische und zeitlich variierende magnetische Spitzen im Nanosekundenbereich.“ Solche Spitzen werden durch erhöhte Pulsmodulation verstärkt, wie sie von modernen Smartphones, intelligenten Zählern, vernetzten Städten oder Radar in selbstfahrenden Fahrzeugen erzeugt werden. Laut Pall kann dies potenziell frühzeitige neurodegenerative Schäden begünstigen, einschließlich einer beschleunigten Entwicklung der Alzheimer-Krankheit.

Mögliche Symptome durch gepulste elektromagnetische Felder (EMF)

Die Belastung durch pulsende EMF kann bei empfindlichen Personen eine Vielzahl von körperlichen und psychischen Reaktionen auslösen:

  • Kopfschmerzen und Druckgefühl im Kopf
  • Benommenheit und Schwindel
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Innere Unruhe, Stress und Nervosität
  • Schlafstörungen (nur wenn der Schlafplatz belastet ist!)
  • Verhaltensveränderungen, depressive Verstimmungen
  • Tinnitus, vergleichbar mit einem Nachhallen von lauter Musik
  • Erhöhter Blutdruck und Herzrhythmusstörungen
  • Übermäßiges Schwitzen und starkes Wärmeempfinden, auch ohne äußere Wärmequelle

Diese Symptome treten besonders dann auf, wenn die Strahlung gepulster Signale den Körper erreicht, da kurze, wiederholte Impulse stärker auf das Nervensystem wirken als kontinuierliche Felder.

Gepulste WLAN-Strahlung

Die Hochfrequenzstrahlung, die von Ihrem drahtlosen Router ausgeht, ist extrem giftig und schädlich für die Gesundheit. Das Video „Gepulste WLAN-Strahlung“ zeigt, wie die Hochfrequenzstrahlung von drahtlosen Routern gemessen werden kann und welche potenziellen gesundheitlichen Risiken sie birgt. Gezeigt wird, wie die Messwerte auf einem HF-Messgerät hoch ausfallen, während Menschen täglich und dauerhaft dieser Strahlung ausgesetzt sind. Das Video richtet sich an alle, die die Strahlenbelastung im Haushalt oder Büro aktiv verringern möchten.

Als Schutzmaßnahmen werden unter anderem empfohlen:

  • Router über Ethernet-Kabel verbinden und die drahtlose Funktion deaktivieren
  • WLAN nur bei Bedarf kurz einschalten und danach wieder abschalten
  • Nutzung einer WLAN-Schutzhülle, um die Strahlung vorübergehend zu reduzieren
  • Drahtloses Internet nicht dauerhaft über Nacht laufen lassen

Hörbeispiele der Pulsung

1 | WLAN-Router

Dieses Video macht gepulste Funkstrahlung hörbar. Am Beispiel eines WLAN-Routers wird die typische Pulsung der Strahlung in Ton umgewandelt, sodass sie direkt wahrnehmbar wird. Zusätzlich wird gezeigt, wie sich die Belastung durch einfache Abschirmmaßnahmen, etwa ein Aluminium-Fliegengitter, deutlich verringern lässt.

Vergleich: Epilepsie und Stroboskopblitze – Analogie zu gepulster Strahlung

Bei einigen Menschen kann schnell pulsierendes Licht in Discotheken epileptische Anfälle auslösen – eine Form der lichtempfindlichen Epilepsie. Ähnlich verhält es sich bei gepulster Mikrowellenstrahlung: Obwohl sie unsichtbar ist, erzeugt sie bei empfindlichen Menschen biologische Reize, die oft unbemerkt bleiben. Viele Betroffene leiden ohne zu wissen, woher die Beschwerden stammen, und sprechen aus Angst vor Spott nicht darüber. Weltweit gibt es jedoch Tausende, die ähnliche Erfahrungen machen.

Stroboskopblitze in Diskotheken liegen mit etwa 15 Hz im Bereich der natürlichen Gehirnwellenfrequenzen, wie sie im Elektroenzephalogramm (EEG) sichtbar werden. Die optischen Impulse werden über das Auge und den Sehnerv ins Gehirn geleitet und können bei disponierten Menschen Anfälle auslösen.

Auch digital gepulste Funkdienste arbeiten in einem ähnlichen Prinzip: Die Strahlung wird nicht kontinuierlich wie Sonnenlicht ausgesendet, sondern in kurzen Impulsen, salvenartig übertragen. Biologisch wirkt diese Art der Pulsung ähnlich einem Stroboskoplicht, das kurze, intensive Energieblitze aussendet. Dadurch erreichen die Spitzenenergiewerte der Funkpakete Werte, die weit über den Mittelwerten liegen, auf denen viele Grenzwerte basieren.

Forschungsergebnisse zeigen, dass diese pulsartige Strahlung:

  • die Gehirnwellen stören kann (messbar im EEG)
  • Herzfrequenz und Herzfunktion beeinflusst (Studien von Prof. Havas, Universität Toronto)
  • Veränderungen bis zu 40 Minuten nach Exposition nachweisbar sind
  • WLAN und andere digitale Funkquellen ähnliche Effekte hervorrufen

Diese Analogie verdeutlicht, dass pulsierende Strahlung biologisch deutlich wirksamer ist als kontinuierliche Signale und gesundheitliche Auswirkungen auf Gehirn, Herz und Nervensystem haben kann.

Pulsende Strahlung: Stroboskop-Effekt und biologische Wirkung

Die modernen schnurlosen Kommunikationssysteme benutzen digital gepulste Strahlungen. Die Funkwellen werden nicht analog – so wie die Lichtstrahlen der Sonne – abgestrahlt, sondern sie werden portionsweise, in Pakete geschnürt, salvenartig abgefeuert. Im Vergleich zu Licht entspräche dies einem Stroboskop, das die Lichtstrahlung nur kurz, aber heftig in Form von Lichtblitzen aussendet. Sie ahnen schon, so ein pulsartig abgestrahltes Licht hat eine ganz andere biologische Wirkung, als gleichmäßig ausgestrahltes Licht. Die Spitzenenergiewerte der Funkpakete sind um ein Vielfaches höher, als die Mittelwerte, nach denen sich die Grenzwerte richten. Schon lange ist bekannt, dass diese Strahlung die menschlichen Gehirnwellen, das man mittels Elektroenzephalogramm messen kann (EEG), durcheinander bringt. Neue Studienergebnisse von Prof. Havas von der Universität Toronto zeigen auch, dass der Herzschlag und die Herzfunktion durcheinander gebracht werden können. Und die Veränderung findet sich auch noch 40 Minuten nach dem Handygespräch. WLAN-Strahlung hatte zuvor im gleichen Test ähnlich abgeschnitten.

symptome.ch

Einfluss gepulster Strahlung auf Gehirnströme

Das Video zeigt, wie gepulste Handystrahlung und WLAN die Hirnströme beeinflussen können. Forschende beobachteten bei 16 Testpersonen, dass tief liegende Gehirnstrukturen auf die Strahlung reagieren und sich die EEG-Muster deutlich verändern. Ähnliche Ergebnisse wurden in mehreren Dutzend Studien bestätigt, teilweise mit signifikanten Effekten auf Konzentration, Schlaf und neuronale Aktivität.

Die Forschung legt nahe, dass digitale Pulsmodulationen nicht nur oberflächlich wirken, sondern tief ins Gehirn eindringen und neuronale Prozesse stören können. baubio-logisch.de

  • Eine Studie der Universität Mainz zeigt, dass WLAN-Signale die Gehirnströme verändern können.
  • Pulsierende Strahlung wirkt dabei oft stärker als kontinuierliche Signale, da kurze Spitzenimpulse die neuronale Aktivität besonders reizen.

Studie der Universität Mainz- Wie WLAN die Hirnströme verändert

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