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Diagnose von Elektrosensibilität in einem Labor
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Diagnose der elektromagnetischen Hypersensibilität (EHS)

Immer mehr Menschen berichten über Symptome wie Kopfschmerzen, Kopfdruck, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Herzklopfen und Konzentrationsprobleme in Gegenwart von drahtlosen Geräten und in der Nähe von Mobilfunkmasten.

Die elektromagnetische Hypersensibilität (EHS) beschreibt ein gesundheitliches Beschwerdebild, bei dem Betroffene körperliche und kognitive Symptome im zeitlichen oder räumlichen Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern berichten. Dazu zählen unter anderem Kopfschmerzen, Kopfdruck, Schlafstörungen, Benommenheit Schwindel, Konzentrationsprobleme, Herzklopfen sowie unspezifische neurologische Beschwerden. Die Symptome werden von den Betroffenen als real, belastend und im Alltag einschränkend erlebt.

In mehreren Ländern wird EHS als funktionelle gesundheitliche Beeinträchtigung anerkannt. So erkennt das United States Access Board, eine unabhängige Bundesbehörde für Barrierefreiheit, an, dass elektromagnetische Empfindlichkeiten und multiple chemische Sensitivitäten (MCS) als Behinderungen im Sinne des Americans with Disabilities Act (ADA) gelten können, wenn sie neurologische, respiratorische oder andere Funktionen so stark beeinträchtigen, dass zentrale Lebensaktivitäten wesentlich eingeschränkt werden. In Österreich ist EHS seit 2012 als diagnostizierbare Störung anerkannt, für deren Diagnose und Behandlung spezifische Richtlinien bestehen. mdsafetech.org

Die diagnostische Einordnung erfolgt häufig durch die systematische Erfassung der Symptomatik, ihres zeitlichen Verlaufs und möglicher Zusammenhänge mit elektromagnetischer Exposition. Ein pragmatischer Ansatz besteht darin, Betroffene vorübergehend in strahlungsarme Umgebungen zu bringen: Viele berichten, dass sich ihre Symptome innerhalb weniger Tage bessern und bei erneuter Exposition wieder auftreten. Bei schwerwiegenderen Fällen kann die Symptomrückbildung länger dauern. In der klinischen Praxis wird dieses Beobachtungsmuster berücksichtigt, auch wenn bislang kein allgemein anerkannter objektiver Nachweis existiert. eloverkanslig.org

Die wissenschaftliche Forschung zu elektromagnetischer Hypersensibilität (EHS) entwickelt sich kontinuierlich weiter. Es gibt Hinweise darauf, dass EHS möglicherweise mit multipler chemischer Sensitivität in Verbindung steht und dass gemeinsame pathophysiologische Mechanismen beteiligt sein könnten. Diskutiert werden insbesondere neurobiologische, immunologische und stressassoziierte Prozesse, darunter oxidative Stressreaktionen, neuroinflammatorische Veränderungen sowie Störungen der autonomen Regulation.

Darüber hinaus wurden erste potenzielle Biomarker vorgeschlagen, die eine objektivere Diagnosestellung unterstützen könnten. Diese Ansätze befinden sich jedoch noch im Forschungsstadium und sind bislang nicht ausreichend validiert, um in der Routinediagnostik eingesetzt zu werden. Die aktuelle Evidenzlage deutet darauf hin, dass EHS ein komplexes, multifaktorielles Beschwerdebild darstellt, dessen zugrunde liegende Mechanismen weiterhin intensiv untersucht werden.

Elektrosensibilität (EHS) – Anerkennung, Diagnose und Leitlinien

Elektromagnetische Hypersensibilität (EHS) ist in Österreich seit 2012 als diagnostizierbare Störung anerkannt, mit spezifischen Leitlinien für Diagnostik und Behandlung. Betroffene berichten über Symptome wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Benommenheit, Herzklopfen oder Konzentrationsprobleme, die im Alltag erheblich einschränken können. In mehreren Ländern wird EHS zumindest teilweise als gesundheitliche Beeinträchtigung anerkannt, insbesondere bei funktionellen Einschränkungen.

Die Diagnose erfolgt häufig durch Beobachtung von Symptomen im Zusammenhang mit elektromagnetischer Exposition, etwa durch Nutzung bestimmter Geräte (z.B. Wlan-Router, Smartphone etc.) oder Aufenthalt in belasteten Umgebungen. Schwer betroffene Personen können in ihrem Alltag stark eingeschränkt sein. Schwer Betroffene müssen sogar an abgelegenen Orten leben, weil sie die künstlichen elektromagnetischen Felder der veränderten Umgebung nicht vertragen. Neben chronischem Stress in sozialen und beruflichen Umgebungen sind physische und chemische Belastungen zu Hause, bei der Arbeit und bei Freizeitaktivitäten ursächliche oder beitragende Umweltstressoren.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass EHS als neurologische und funktionelle Störung charakterisiert werden kann. Erste Ansätze zur objektiven Diagnostik, wie Biomarker-Messungen oder MRT-Untersuchungen, befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Neben elektromagnetischer Exposition spielen auch physische, chemische und psychosoziale Umweltfaktoren eine Rolle und sollten in der Versorgung berücksichtigt werden.

Ärztliche Leitlinien zur EHS

  • Österreichische Ärztekammer – Abklärung und Therapie EMF-bezogener Beschwerden und Krankheiten (baubiologie.or.at)
  • Europäische EMF-Leitlinie 2016 (Vollversion) – Diagnostik und Therapie EMF-assoziierter Beschwerden; Vollversion (elektrosensibel-muenchen.de)
  • Europäische EMF-Leitlinie 2016 – Zusammenfassung der Beurteilung einer Person mit möglicher EHS (europaem.eu II)
  • Environmental Health Clinic, Women’s College Hospital, Kanada – klinische Praxis zur Diagnose und Behandlung von EMF-Überempfindlichkeit (womenscollegehospital.ca)

5 wichtige Erkenntnisse und Fakten zur Elektromagnetischen Hypersensibilität (EHS)

Nichtlineare Reaktionen bei EHS

Untersuchungen zeigen, dass Reaktionen auf elektromagnetische Felder bei Personen mit Elektrosensibilität nicht linear verlaufen. McCarty DE et al. (2011) stellten fest, dass Provokationsstudien, die von einer linearen Dosis-Wirkungs-Beziehung ausgehen, methodische Fehler aufweisen. Daraus folgt auch, dass die Annahme, EHS sei primär ein psychischer Zustand, nicht haltbar ist.
Studien deuten darauf hin, dass bestimmte physiologische Reaktionen bei Betroffenen außerhalb des normalen Bereichs liegen können, insbesondere im Zentralnervensystem und im autonomen Nervensystem. Diese Hyperreaktivität sollte in klinischen Untersuchungen weiter verfolgt werden. Martin Pall, PhD, Professor für Biochemie und medizinische Grundwissenschaften an der Washington State University, weist zudem darauf hin, dass gepulste hochfrequente Wellen, wie sie in drahtlosen Geräten verwendet werden, die zellulären Strukturen stärker beeinflussen als kontinuierliche Felder. Die Effekte folgen dabei keiner typischen Dosis-Wirkungs-Kurve, was die Komplexität der Reaktionen und die Herausforderungen in der Forschung unterstreicht. electrosensitivity.co | es-ireland.com


Zunehmende Sensitivität und potenzielle Irreversibilität

Elektromagnetische Hypersensibilität kann sich im Verlauf verschlechtern, wenn die Exposition nicht kontrolliert wird. Betroffene reagieren dann zunehmend auf ein breiteres Spektrum von Frequenzen, teilweise schon bei deutlich geringerer Intensität. Dies führt dazu, dass immer mehr Geräte Symptome auslösen und die symptomfreien Intervalle kürzer werden. Gleichzeitig kann sich eine Tendenz zu multipler chemischer Sensitivität (MCS) entwickeln, wodurch die Anfälligkeit und die potenzielle Irreversibilität der Beschwerden zunehmen.


EHS als durch Exposition ausgelöste Erkrankung

Elektromagnetische Hypersensibilität (EHS) gilt als kumulative Erkrankung, deren Symptome durch wiederholte Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern ausgelöst und verstärkt werden können. Die Exposition gegenüber hochfrequenten (HF) Strahlungen nimmt in modernen Umgebungen stetig zu. Geräte, die HF aussenden und bei Betroffenen Beschwerden hervorrufen können, umfassen unter anderem Mobiltelefone, DECT-Telefone, Wi-Fi- und Bluetooth-fähige Laptops, Desktop-Computer, WLAN-Router, intelligente Messgeräte, fluoreszierende Beleuchtung, Babyphones, Sicherheitssysteme, RFID-Systeme und drahtlose Spielkonsolen.
Auch Niederfrequenzfelder (ELF), wie sie durch Haushaltselektrik entstehen, können bei empfindlichen Personen Symptome auslösen. mieuxprevenir.blogspot.com


Abgrenzung von anderen Erkrankungen

Ein zentraler Hinweis auf EHS ist der direkte Zusammenhang zwischen Symptomen und elektromagnetischer Exposition. Viele Betroffene berichten, dass sich ihre Beschwerden deutlich bessern, wenn sie die Exposition reduzieren, etwa durch den Umzug in strahlungsarme Umgebungen, die Minimierung der Nutzung elektronischer Geräte oder das Abschalten von Stromquellen in der Nacht. Solche Beobachtungen helfen, EHS von anderen somatischen oder psychischen Erkrankungen abzugrenzen und bilden einen wichtigen Bestandteil der klinischen Beurteilung.


Nocebo-Effekt nicht ursächlich

Die Hypothese, dass EHS-Symptome allein auf den Nocebo-Effekt – also durch Angst oder Erwartung hervorgerufene körperliche Reaktionen – zurückzuführen sind, wird durch Untersuchungen in den meisten Fällen widerlegt. Studien zeigen, dass psychologische Maßnahmen die Symptome deutlich weniger wirksam reduzieren als die gezielte Verringerung der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern.
Zudem konnte EHS-typische Symptomatik auch bei Kindern und Föten nachgewiesen werden, bei denen medienbedingte oder angstgetriebene Wahrnehmungen ausgeschlossen werden können. Ebenso dokumentieren klinische Beobachtungen bei Erwachsenen, dass die Wahrnehmung von Risiko allein nicht ausreicht, um die Beschwerden zu erklären. Diese Befunde stützen die Auffassung, dass EHS eine durch Exposition ausgelöste, physische Reaktion darstellt. mieuxprevenir.blogspot.com

Diagnosekriterien für Elektrosensibilität

Diagnosekriterien dienen dazu, dass verschiedene Ärzte bei derselben Patientin oder demselben Patienten zu vergleichbaren Schlussfolgerungen gelangen. Sie schaffen eine Grundlage für konsistente Diagnostik, Behandlung und Forschung. Analog zur multiplen Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS) haben Experten aus Nordamerika, die Tausende von Patientinnen und Patienten untersucht haben, einen Konsens über die diagnostischen Kriterien erarbeitet. Diese Kriterien lassen sich auch auf Überempfindlichkeiten gegenüber elektromagnetischen Feldern anwenden:

  • Die Symptome treten nach wiederholter Exposition reproduzierbar auf.
  • Der Zustand verläuft chronisch.
  • Bereits geringe Expositionswerte, unterhalb üblicher Toleranzgrenzen, können Beschwerden auslösen.
  • Symptome bessern sich oder verschwinden, wenn keine Exposition stattfindet.
  • Mehrere Organsysteme oder Körpersysteme sind gleichzeitig betroffen.

Der Begriff „Umweltsensibilität“ beschreibt keinen einzelnen Zustand mit einer eindeutigen Ursache. Betroffene verknüpfen ihre Symptome häufig mit spezifischen Umweltfaktoren, etwa bestimmten Standorten oder der Exposition gegenüber chemischen, biologischen (z. B. Schimmelpilzen) und/oder elektromagnetischen Einflüssen.

Das klinische Bild kann durch Überschneidungen mit anderen Erkrankungen oder Beschwerden kompliziert sein. Nicht alle Umweltfaktoren tragen bei jedem Patienten zu allen Symptomen bei, jedoch können mehrere Belastungen synergistisch wirken und das Beschwerdebild verstärken. electrosensibilitequebec.com

Schritte der medizinischen Diagnostik bei Elektrosensibilität (EHS)

Die medizinische Diagnose von EHS erfolgt in mehreren systematischen Schritten, um eine zuverlässige Beurteilung zu ermöglichen:

  • Selbstdiagnose und Erstkontakt
    EHS wird häufig zunächst von den Betroffenen selbst erkannt, die daraufhin medizinische Beratung aufsuchen. Das Bewusstsein für das Syndrom ist im klassischen medizinischen System noch begrenzt.
  • Dokumentation der Beschwerden
    Symptome werden in der Krankenakte detailliert festgehalten, einschließlich zeitlicher Zusammenhänge mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern.
  • Ausschluss anderer Ursachen
    Es erfolgt eine Untersuchung, um andere mögliche somatische, neurologische oder psychische Ursachen auszuschließen.
  • Medizinische Hintergrundprüfung
    Der allgemeine Gesundheitszustand, psychische Gesundheit, bestehende chronische Erkrankungen sowie bisherige medizinische Befunde werden geprüft.
  • Erfassung von Expositionsreaktionen
    Symptome während oder nach der Exposition werden dokumentiert, um Korrelationen sichtbar zu machen.
  • Biologische Marker
    Soweit möglich, werden Biomarker der Strahlenempfindlichkeit untersucht, um die Diagnose zu unterstützen.
  • Dokumentation der Symptomlinderung
    Die Besserung der Beschwerden nach Reduktion oder Vermeidung der Exposition wird erfasst.
  • Beachtung klinischer Leitlinien
    Privatkliniken weltweit orientieren sich häufig an standardisierten Protokollen, z. B. dem österreichischen Leitlinienmodell, oder nutzen vergleichbare Verfahren zur Diagnostik, Begleitung und Behandlung.
  • Bewusstsein und Alltagsanpassungen
    Die bewusste Wahrnehmung der Expositions-Symptom-Zusammenhänge markiert den Eintritt in die aktive Phase der Überempfindlichkeit. Dies kann mit erheblichen Anpassungen im Alltag verbunden sein, etwa bei Gewohnheiten, Arbeitsplatz, Wohnort oder Reisen. asso-zonesblanches.org

Symptome der Elektrosensibilität (EHS)

Elektromagnetische Hypersensibilität kann eine Vielzahl körperlicher und kognitiver Beschwerden hervorrufen, die unterschiedliche Organsysteme betreffen:

Neurologische Symptome:
Kopfschmerzen, Kopfdruck, Schwindel, Übelkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Depression, Angstzustände, Taubheitsgefühle, Kribbeln sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.

Herz-Kreislauf:
Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Atembeschwerden.

Augen:
Augenschmerzen, Druckgefühl, Sehstörungen und in einigen Fällen verstärkte Kataraktbildung.

Ohren:
Tinnitus, Ohrensausen und Hörverlust.

Weitere Symptome:
Hautreaktionen, Verdauungsbeschwerden, Dehydration, Nasenbluten, Beeinträchtigung des Geruchssinns sowie Lichtempfindlichkeit.

Kann der Hausarzt Elektrosensibilität erkennen?

Es gibt viele Gesundheitszustände, bei denen der genaue Mechanismus noch unbekannt ist und für die keine standardisierten Tests existieren – ein Beispiel dafür ist Migräne. Ärzte diagnostizieren Migräne in erster Linie anhand der Beschreibung der Symptome durch den Patienten. Dasselbe Prinzip kann auf Elektrosensibilität (EHS) angewendet werden.

Hausärzte können Elektrosensibilität auch ohne spezielle Tests erkennen, wenn sie aufmerksam zuhören und die Symptomatik genau erfassen. Entscheidend ist, dass sie verstehen, wie der Patient die Symptome erlebt und wie diese zeitlich mit möglichen Auslösern zusammenhängen. Ein einfacher Grundtest besteht darin, die vermutete Ursache zu reduzieren oder zu eliminieren und zu beobachten, ob die Beschwerden zurückgehen.

Bei EHS bedeutet dies: Wenn jemand jedes Mal Kopfschmerzen bekommt, sobald er ein Mobiltelefon benutzt, spricht dies klar für einen Zusammenhang. Natürlich setzt dies voraus, dass der Patient die Beschwerden glaubwürdig schildert und psychische Ursachen ausgeschlossen werden.

Die Symptome von Menschen mit EHS sind sowohl in der medizinischen Literatur dokumentiert als auch physiologisch nachvollziehbar. Die Strahlung von Mobiltelefonen und anderen künstlichen drahtlosen Quellen ist deutlich höher als die natürliche elektromagnetische Umgebung, in der sich unser Körper entwickelt hat. Da unser Gehirn, Herz und Nervensystem elektrische Signale nutzen, können starke externe elektrische Felder spürbare Auswirkungen auf den Körper haben. buergerwelle.de

Fragebogen, den Patienten nutzen können, um ihre Symptome und mögliche Exposition zu elektromagnetischen Feldern zu erfassen (Link zum Download darunter):

Diagnoseschlüssel (ICD-Code)

Elektrosensibilität kann unter dem ICD-Code Z58 erfasst werden („Kontaktanlässe mit Bezug auf die physikalische Umwelt; Belastung durch elektromagnetische hochfrequente Felder“). Das Z steht für „Zusatzdiagnose“ und dient Ärzten dazu, Belastungen oder Stresssituationen zu kennzeichnen, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können.

Für Ärztinnen und Ärzte sind Diagnosecodes verbindlich, ebenso für Juristen, da sie den „anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis“ widerspiegeln. Sie gelten damit als verlässliche Grundlage für medizinische Gutachten. csn-deutschland.de

Screenshot mit dem ICD-Code Z58:

Labormedizinische Diagnose

Messbare Stressfaktoren | Stressfaktoren sind messbar, daher ist eine Diagnose der Elektrosensibilität Labormedizinisch durchaus möglich. Hierbei kann durch eine Provokation mit elektromagnetischen Feldern (z. B. 15 Minuten Handygespräch/ DECT/ WLAN) eine Kausalität zwischen EMF und der Ausschüttung von Stressfaktoren hergestellt werden.

Biologische Marker | In den letzten Jahren gab es eine Zunahme von Studien, in denen man objektive Biomarker (biologische Marker) fand. Das heißt, medizinische Labortests, die die Empfindlichkeit gegenüber Strahlung nachweisen- ohne dass eine subjektive Befragung von Ja oder Nein erforderlich ist. degruyter.com

5 Möglichkeiten zum Nachweis einer EHS-Erkrankung

  1. fMRT (funktionelle Magnetresonanztomographie)
  2. EKG-Herzfrequenz 
  3. Dunkelfeldmikroskopie (Geldrollenbildung)
  4. Dr. Lebrecht von Klitzing (Verschiedene Testmethoden)
  5. Stimulation Spannungsgesteuerter Calciumkanäle (VGCCs)

1 | fMRT (funktionelle Magnetresonanztomographie)

Elektrosensibilität kann mit bildgebenden Verfahren diagnostiziert werden. | In einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahr 2017, hat Dr. Gunnar Heuser bei Patienten mit Elektrohypersensibilität Anomalien gefunden. Diese konnte man mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) des Gehirns untersuchen. Insbesondere wurden Veränderungen im neuronalen Standardnetzwerk und im zerebralen Blutfluss beobachtet. Es ist anzumerken, dass die konventionelle Magnetresonanztomographie bei denselben Personen nichts Bemerkenswertes zeigte. electrosensibilidad.es | pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

Deutliche Unterschiede in den Hirnaktivitäten

Elektrosensible zeigen Veränderungen in der fMRT. Diese Arbeit aus der Praxis zeigt auf, dass man mit der funktionellen Magnetresonanz-Tomografie (fMRT) bei elektrosensiblen Personen deutliche Unterschiede in den Hirnaktivitäten sehen kann im Vergleich zu einer normalen fMRT. Alle hier vorgestellten elektrosensiblen haben ähnlich veränderte Muster der Hirnaktivität. Die 10 Patienten hatten über Jahre eine Elektrosensibilität (EHS) entwickelt. Normale Labortests ergaben keine auffälligen Werte. Die fMRT ist eine Möglichkeit zur EHS-Diagnose.

strahlentelex.de
  • sensibilidadquimicamultiple.org | Gehirnscans mit fMRT könnten die Diagnose erleichtern, indem sie einen „bemerkenswerten Unterschied“ zwischen Patienten und Kontrollen zeigen.

2 | EKG-Herzfrequenz zur Diagnose von Elektrosensibilität

Veränderte Herzrate und Herzratenvariabilität

Im Doppelblindversuch, in welchem nicht bekannt ist, wann die elektromagnetischen Felder wirken, verändern sich bei vielen Elektrosensiblen die Herzrate und Herzratenvariabilität/ Mikrozirkulation und aktive Hautpotenziale. Gesteuert werden die Körperfunktionen über das zentrale Nervensystem.

Veränderung der Herz-Frequenz

Nachweis | Gleichzeitige Veränderung der Herz-Frequenz bei Mensch und Tier bei elektromagnetischer Belastung durch Funkturm.


3 | Dunkelfeldmikroskopie (Geldrollenbildung)

Elektrosmog beeinflusst das Blut | Gesundes Blut besteht aus Erythrozyten (roten Blutkörperchen), die rund sind und frei im Plasma schweben. Eine Blutprobe, die aus einem Blutstropfen eines Fingers besteht, kann man hierbei unter dem Mikroskop betrachten. Änderungen in Größe, Form und Verklumpung der Erythrozyten können auf eine Beeinträchtigung der Gesundheit hinweisen. Mit der Rouleau-Bildung ist die Oberfläche der roten Blutkörperchen erheblich reduziert und die Freisetzung von Nährstoffen und die Entfernung von Abfallprodukten beeinträchtigt.

Eine Lebendblutanalyse kann als Diagnose für EHS nützlich sein. Wie schnell sich das Blut verklumpt und wie schnell es sich nach der Exposition erholt, kann ein guter Indikator für den Grad der Empfindlichkeit sein.

Einfache Nachweismethode

Bei der Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen handelt es sich um eine der einfachsten Nachweismethoden für die Auswirkungen von Elektrosmogeinwirkungen. Durch die Veränderung des Blutes wird die ganze Sauerstoffversorgung im Körper nachhaltig gestört. Antriebsschwäche und Erschöpfungszustände können die Folge sein.

elektrosmog.com

Bild unten links: Die roten Blutkörperchen vor der HF-Strahlenexposition

Bild unten rechts: 10 Minuten schnurloses Telefon. Ergebnis: Es gab keine einzelnen Zellen mehr. Alle waren in der Rouleaux-Formation organisiert, und die einzelnen „Münzstapel“ schienen selbst aneinander zu kleben. Die Verklumpung der roten Blutkörperchen behindert die Sauerstoffzufuhr und den Abtransport von Abfallprodukten wie Kohlendioxid. Es führt zu einer schlechten Durchblutung, da die Kapillaren oft nur so breit sind, dass sich jeweils ein einziges rotes Blutkörperchen hindurchzwängen kann. Symptome: Kopfschmerzen, Ermüdung, Konzentrationsschwierigkeiten, Taubheitsgefühl, Kribbeln, kalte Extremitäten, Herz- und Blutdruckprobleme, sowie Risiko eines Schlaganfalls. Dr. Magda Havas

Dunkelfeldmikroskopie, Geldrollenbildung

4 | Dr. Lebrecht von Klitzing (Testmethoden)

Messung am vegetativen Nervensystem

Wir können am vegetativen Nervensystem beobachten und auch messen, dass Menschen z.B. gegenüber Mobilfunkstrahlungen elektrosensibel sind. Das vegetative Nervensystem spiegelt die Bioregulation wider, die vom Gehirn (Hypothalamus) gesteuert wird. Auf diese Steuerung hat der Mensch keinen unmittelbaren Einfluss- dazu gehören z.B. der Herzschlag, die Hautdurchblutung, die Aktivität der Kapillargefäße, das EKG und teilweise auch das EEG. Beim EKG ist die Variabilität der Herzrate der Parameter, der uns entscheidende Informationen darüber gibt, ob das Bioregulationssystem funktioniert.

gigaherz.ch

EHS-Diagnostik nach Dr. Lebrecht von Klitzing

Dieses Diagnoseverfahren bietet eine klare Beurteilung der Anpassungsfähigkeit des Biosystems in Bezug auf gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder. Es kann somit eine endgültige Diagnose der Elektrosensibilität, des Grades der Erkrankung und möglicher bereits vorhandener Schäden liefern. Zur Beurteilung des Grades der Elektrosensibilität kann man die Fähigkeit zur Bioregulation (Anpassungsfähigkeit des biologischen Systems an Umweltfaktoren) testen. Dabei untersucht der Arzt die Reaktion des vegetativen Nervensystems auf gepulste elektromagnetische Felder, wie man sie in der Mobilkommunikation verwendet.

Klitzing empfiehlt eine Forschungsmethode, bei der gleichzeitig Parameter des autonomen Nervensystems gemessen werden, wie die:

  • Herzratenvariabilität (HRV)
  • Mikrozirkulation
  • Elektrische Aktivität der Hautpotenziale (Oberflächen-EMG)

Die oben genannte Herzfrequenzvariabilität (Variabilität in der Abfolge der einzelnen Herzaktionen), Mikrozirkulation (Dynamik der Zirkulation in Kapillargefäßen) und aktive elektrische Hautpotenziale werden als objektive Parameter erkannt, die nicht direkt von der Psyche beeinflusst werden können. Mit Hilfe dieser Parameter kann man Aussagen über den Ist-Zustand des Biosystems, vorhandene Vorschäden (chemische Vergiftungen, Allergien etc.), sowie die Aktivität der Bioregulation treffen.

Bilder: Messungen des Hautwiderstandes

Durchführung

Bei der Prüfung der Bioregulationsfähigkeit unter Anwesenheit eines elektromagnetischen Reizes werden keine invasiven Techniken eingesetzt und keine Medikamente verabreicht. Die Prüfung findet folglich unter kontrollierten Bedingungen statt. Das heißt, der Raum, in dem das Experiment stattfindet, ist frei von zusätzlichen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feld-Expositionen.

Der Untersuchungszeitraum gliedert sich dabei in 3 Phasen: Ruhe, Exposition und Erholung. Den Patienten informiert man dabei nicht, wenn die Exposition beginnt und endet (Single-Blindstudie). Der verwendete Stimulus ist ein DECT-Telefon, das kontinuierlich ein gepulstes elektromagnetisches Feld aussendet. Die Leistungsflussdichte am Ort der Exposition beträgt 1mW/m², was 10/00 der aktuellen gesetzlichen Richtlinien entspricht.

Während der Untersuchung werden alle physikalischen Parameter kontinuierlich und gleichzeitig gemessen und aufgezeichnet. Zur Beurteilung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) verwendet man ein Brustkanal-EKG. Die aktiven Hautpotenziale werden über einen Sensor am linken Unterarm erfasst und die Mikrozirkulation am Ohrläppchen mittels Laser-Doppler-Bildgebung gemessen.

Zusätzliche Informationen können aus der Bandbreite der HRV abgeleitet werden, die sich aus dem arithmetischen Mittel der Herzaktionen ergibt. Veränderungen in der Mikrozirkulation und den aktiven Hautpotentialen werden ausschließlich aus den Funktionen der Zeit analysiert. Die Ergebnisse anschließend für die verschiedenen experimentellen Phasen anschließend miteinander verglichen.

Ergebnisse

  • Herzfrequenzvariabilität

Bei der Spektralanalyse ist eine geringere Herzfrequenzvariabilität in den Signaleigenschaften der harmonischen Frequenzen deutlich sichtbar, wobei die Bandbreite ein Maß für den Grad der Variabilität ist. Ist die HRV bereits in der Ruhephase vor Beginn der Exposition begrenzt, kann sie ein Hinweis auf eine bereits bestehende, möglicherweise bereits irreversible Schädigung des vegetativen Nervensystems sein. Dies stellt eine große Belastung für die Kapazitäten zur Bioregulierung dar.

  • Mikrozirkulation

Die Mikrozirkulation wird direkt durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Daher liefert der Vergleich der vor, während und nach der Exposition gewonnenen Daten Informationen über die Aktivität der Bioregulation.

  • Aktive Hautpotenziale

Die aktiven Hautpotenziale können Stress und auch Blockaden der elektrischen Signalleitfähigkeit nachweisen. Werden während der Exposition vor allem Veränderungen der Mikrozirkulation und des Hautpotentials festgestellt, ist dies kein Hinweis auf akute Gesundheitsschäden. Gepulste elektromagnetische Felder stellen jedoch einen Stressfaktor für den Organismus dar, der unter Langzeitbelastung zu Krankheiten führen kann.

Artikel

  • diagnose-funk.org | „Elektrosensibilität ist messbar“. Interview mit Prof. Dr. Lebrecht von Klitzing

5 | Stimulation Spannungsgesteuerter Calciumkanäle (VGCCs)

Die Stimulation Spannungsgesteuerter Calciumkanäle durch Mikrowellen und andere niederfrequente EMFs beweist, das es nicht-thermische Effekte gibt. (Näheres bei Ursachen)

Das Gehirn, das Herz (Herzschrittmacherzellen), die Hoden und die Eierstöcke haben spannungsgesteuerte Calciumkanäle (VGCCs) vom L-Typ, die nachweislich empfindlicher auf die gepulsten elektrischen Signale von Mobiltelefonen/ Wi-Fi-Technologie reagieren als die VGCCs, die in den Zellen innerhalb anderer Organe im Körper gefunden werden. Diese Organe verfügen über L-Typ Voltage Gateway Calcium Channels (VGCCs).

Mobiltelefonsignale erregen und aktivieren die VGCCs in der äusseren Membran unserer Zellen, wodurch bis zu 1 Million Kalziumionen pro Sekunde und Kanal in die betroffenen Zellen fliessen. Jede Zelle im Körper hat einen VGCC mit 3x Kanälen- wobei es verschiedene Arten gib. Das Gehirn, das Herz, die Hoden und die Eierstöcke haben VGCCs vom L-Typ, die nachweislich empfindlicher auf gepulste elektrische Signale von Mobiltelefonen/ Wi-Fi-Technologie reagieren als VGCCs, die in den Zellen innerhalb anderer Organe im Körper gefunden werden.

Der Signalweg ist erwiesen und die Ergebnisse sind wiederholbar. emf-solutions.com.au | hcfricke.com | degruyter.com |

2 Ansätze, um die Reaktionen solcher Zellen auf EMF-Exposition zu messen

Zellen in Kultur könnten sowohl vor als auch nach EMF-Exposition unter Verwendung einer NO-Elektrode in der Gasphase über der Kultur auf NO-Produktion überwacht werden (NO: Nitric oxide/ Stickstoffmonoxid). Dieser Ansatz wurde bei der Untersuchung der Auswirkungen von gepulsten Mikrowellenfeldern verwendet, um den Mechanismus der Mikrowellentherapie zu verstehen. Man fand heraus, dass der NO-Anstieg in solchen Kulturen bei der EMF-Feldexposition unter Verwendung einer NO-Elektrode in der Gasphase fast augenblicklich erfolgte.

Mit dieser Art von Ansatz können viele verschiedene Felder schnell und einfach auf ihre Fähigkeit untersucht werden, NO-Anstiege zu erzeugen, einschließlich verschiedener Frequenzen, Pulsmuster und möglicherweise Intensitäten, wobei letztere zur Analyse von Fenstereffekten benötigt werden. Verschiedene schnurlose Kommunikationsgeräte können hinsichtlich ihrer Aktivität mit verschiedenen Zelltypen verglichen werden. Kontinuierliche Messungen von einer NO-Elektrode können aufgezeichnet und leicht quantifiziert werden, was die Akkumulation sehr großer Datenmengen in sehr kurzen Zeiträumen ermöglicht. Daher sollten Probleme wie die Reproduzierbarkeit schnell gelöst werden. Man könnte sogar in der Lage sein, festzustellen, ob frühere Expositionen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber der Exposition erzeugen, und möglicherweise ein Zellkulturmodell der elektromagnetischen Hypersensibilität entwickeln. (degruyter.com)

Abnormale Blutwerte bei Personen, die zu lange/ zu stark einer HF-Strahlung ausgesetzt sind

Bei EHS-Personen weichen folgende Werte oft erheblich von den normalen Blutwerten ab

Adrenalin: Anstieg (Neurotransmitter)
Noradrenalin: Anstieg (Neurotransmitter)
Histamin: Anstieg (Mastozyten-Entzündung)
HSP70: Erhöhung (Hitzestressproteine)
HSP27: Erhöhung (Chaperonproteine)
O-Myelin: Anstieg Antikörper (Beschleuniger von Nervenimpulsen)
S100B-Protein: Erhöhung (Öffnung der Blut-Hirn-Schranke)
– – – – – –
Dopamin: Abnahme (Neurotransmitter)
Melatonin: Abnahme (Schlaf-Wach-Rhythmus-Hormon)
Phenethylamin (PEA): Abnahme (Neuromodulator)
HbA1c: glykiertes Hämoglobin (entsteht durch Verzuckerung der α-Kette des Hämoglobinmoleküls)
Vitamin D: Mangel (Stoffwechselstörungen) stralingsarmvlaanderen.org

Prof. Dariusz Leszczynski | EHS-Diagnostik

„Der richtige Weg wäre, eine Gewebeprobe vor und nach der Exposition zu nehmen. Z. B. können sich nach der Exposition entweder Proteine oder Hormone in der Probe verändern“, erklärt Leszczynski. Es wurden Biopsien aus exponierten und nicht exponierten Hautbereichen entnommen und untersucht. sahkoailmassa.fi

Es folgen weitere Informationen

Prof. Olle Johansson | Veränderungen in der Haut von Elektrohypersensiblen

“Ein Ziel unserer Studien war es, mögliche Veränderungen in den zellulären und neuronalen Systemen der Haut dieser Personen zu untersuchen. Zusammenfassend lässt sich aus unseren vorläufigen Daten ableiten, dass in der Haut elektrohypersensibler Personen verschiedene Veränderungen vorhanden sind, die in der Haut normaler gesunder Probanden nicht zu finden sind.“ iopscience.iop.org

Mögliche diagnostische Fallen

Wenn Ärzte etwas nicht erklären können, ist es nur zu einfach, das Problem als psychologisch oder wahnhaft zu diagnostizieren. Dabei können Ärzte einem Fehler verfallen, der durch die eigene Unvertrautheit oder den Fortschritt des Verständnisses schneller verursacht wird, als das Bildungssystem es den Ärzten übermittelt. Wenn man noch nie einen Fall diagnostiziert hat, kann es einen scharfsinnigen Diagnostiker brauchen, um zwischen den ungewohnten, aber realen Auswirkungen zu unterscheiden, die in einem Körper auf ungesehenen Ebenen auftreten, zu beunruhigenden Symptomen führen, die ein Vermeidungsverhalten hervorrufen (weil diese Person weiß, dass sie sich in der Nähe bestimmter Geräte unwohl fühlt), und andererseits einem Patienten mit einem echten Wahnzustand als Teil einer psychischen Störung.

Sobald sich der Kliniker jedoch der Existenz von Elektrosensibilität bewusst ist, wird die Unterscheidung leicht, insbesondere nachdem er das Muster mehrerer Fälle gesehen hat, da wahnhafte Zustände gewöhnlich mehrere charakteristische Facetten haben und keine plausible (wenn auch noch ungewohnte) physikalische Erklärung beanspruchen. Dr. Andrew Tresidder

Forschungsprogramm: Magali Lesure (Präsidentin des französischen Vereins “Cœurs d’EHS“), möchte darüber informieren, dass das französische toxikologische Analyselabor Toxseek ein Forschungsprogramm zu einem EHS-Biomarker durchführt. Sie haben entdeckt, dass eine Metallkontamination (Metalle, Schwermetalle, seltene Erden), von Symptomen begleitet wird, welche ein Zeichen für das Elektro-Hyper-Sensitivitäts-Syndrom sein könnte. Toxikologische Analysen werden an Haaren durchgeführt. Das Labor möchte sich mit EHS-Verbänden austauschen (Kontakt: Matthieu Davoli, research-ehs@toxseek.com).

Frühe US-Forschungen zu EMF-Effekten: Erkenntnisse der NASA

Die von Betroffenen beschriebenen Symptome der elektromagnetischen Hypersensibilität ähneln den in der Fachliteratur dokumentierten Effekten niedriger Intensität elektromagnetischer Felder, die teilweise als „Mikrowellenkrankheiten“ bezeichnet werden. Bereits frühere Berichte der US-Regierung, darunter Dokumente der NASA (National Aeronautics and Space Administration), beschrieben neurologische, neuropsychiatrische und kardiale Wirkungen durch Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern am Arbeitsplatz. In diesen Übersichtsarbeiten werden zahlreiche Studien zusammengefasst, die darauf hinweisen, dass nicht-thermische EMF-Expositionen neurologische und kardiale Effekte hervorrufen können.

Neuere Untersuchungen, beispielsweise zu intelligenten Stromzählern, haben gezeigt, dass erhöhte Exposition mit einer Zunahme von Symptomen verbunden sein kann. Lamech zeigte, dass die Strahlungsexposition durch intelligente Stromzähler mit einem starken Anstieg von EHS, neurologischen/ neuropsychiatrischen Wirkungen und kardialen Wirkungen verbunden war, und ähnliche Ergebnisse wurden in der Conrad-Studie über die Strahlung intelligenter Stromzähler berichtet. Vier systematische Übersichtsarbeiten zu EHS bestätigen, dass neurologische und kardiale Sensitivitäten zu den am häufigsten berichteten Symptomen bei Betroffenen gehören. degruyter.com

Artikel

  • baubiologie.or.at | Anamnese der Beschwerden/ Untersuchung & Befunde/ Diagnose/ Therapie
  • kaminek.at | Diverse Tests bei Elektrosensibilität
  • electrosensitivity.co | Wie behandeln Sie ES?
  • ncbi.nlm.nih.gov | EUROPAEM EMF-Richtlinie 2016 zur Prävention, Diagnose und Behandlung von EMF-bedingten Gesundheitsproblemen und Krankheiten
  • csn-deutschland.de | Dramatischer Anstieg von umweltbedingt Erkrankten zwingt zur aktiven Hilfe und Unterstützung
  • gigaherz.ch | Interview mit Prof. Dr. Lebrecht von Klitzing: Elektrosensibilität ist messbar

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