Smartphone

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Erhöhter Stresspegel durch Handystrahlung

Was Ende der 90er Jahre begann, ist inzwischen nicht mehr aus dem alltäglichen Gebrauch wegzudenken: Handy und Smartphone. Dass die damit einhergehende ständige Erreichbarkeit ein ernst zunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt, ist dabei längst erwiesen. Doch wie steht es eigentlich um die Belastung durch gepulste hochfrequente Funkstrahlung? Lange Zeit wurden die Wirkmechanismen elektromagnetischer Handystrahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte als weitgehend unbedenklich gehandelt. Jüngste Studien widerlegen die Tendenzen jedoch. So soll bereits ein niedriger SAR-Wert ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bergen. Verantwortlich für die gesteigerte Bedrohung von psychischer und physischer Gesundheit soll oxidativer Stress sein. elektrosmog.com

Wie verfahren?

  • Ideal ist der Verzicht auf ein Smartphone
  • Generell das Smartphone im Flugmodus belassen, solange es nicht im Gebrauch ist. Lediglich im Flugmodus oder entferntem Akku wird die Antenne deaktiviert.
  • Vorsorglich ein Handy mit sehr niedrigem SAR-Wert nutzen
  • 7 Smartphone-Tipps für weniger Strahlung: aspoonaday.de

Mit Smartphone (Flugmodus) und Kabel (DSL) ins World Wide Web:

Das Huawei Honor Lite 10 ist beispielsweise direkt mit einem LAN- Kabel zu verbinden. Insgesamt sollen einige Huawei Geräte LAN Kompatibel sein. Hinweis: Ethernet macht nur Sinn, wenn das Handy auf Flugmodus geschalten wird, ansonsten bleibt die permanente Funkverbindung bestehen.

Anleitung anhand eines Android-Handys (Android 8.0 – Oreo):


SAR-Werte prüfen

Das Bundesamt für Strahlenschutz erhebt regelmäßig die SAR-Werte von Smartphones, die auf dem deutschen Markt verfügbar sind. So kann jeder Verbraucher die Strahlenwerte seines Smartphones einsehen. Es ist zu beachten, das nur die thermische Wirkung (Wärme) bedacht ist. Je kleiner der SAR-Wert ist, desto geringer wird das Gewebe durch die Strahlung erwärmt. Der empfohlene oberste Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation liegt bei 2,0 W/kg.