Mutter fordert katholische Schulbehörde auf, die WLAN-Sensibilität des Sohnes zu berücksichtigen

WLAN-Sensibilität des Sohnes

„Den Kopf in den Sand gesteckt“ | Mutter aus Kanada fordert katholische Schulbehörde auf, die WLAN-Sensibilität des Sohnes zu berücksichtigen

Eine Mutter aus Mississauga (Kanada) sagt, sie protestiert gegen die katholische Bezirksschulbehörde Dufferin-Peel (DPCDSB), damit ihr Sohn zur Schule gehen kann.

Das Ziel von Paulette Rende ist es, das Bewusstsein für Elektro-Hypersensibilität und die Notwendigkeit der Sicherheit digitaler Geräte in Ontarios Schulen zu erhöhen.

„Es ist ein größeres Problem, als die Leute wahrnehmen“, sagte Rende.

Ihr Sohn Alex, 17, ein Schüler der St. Paul’s Secondary School in Mississauga, leidet an Elektro-Hypersensibilität. Sie sagt, er habe ein „breites Spektrum an Symptomen“, darunter: Kopfschmerzen, Verstopfung, Herzklopfen, Angstzustände und Übelkeit.

„Zum Nachteil von Schülern und Lehrern bot die Provinzregierung die “Strauß mit dem Kopf im Sand“ Taktik dar, der die offensichtlichen Lücken in den Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien ignorierte“, sagte Rende in einer Pressemitteilung.

Laut Women’s College Hospital (WCH) ist Elektro-Hypersensibilität ein Zustand, der sich entwickelt, wenn Menschen (künstlicher) nicht-ionisierender Strahlung aus elektromagnetischen Feldern, wie hochenergetischen Radiowellen und Mikrowellen, ausgesetzt sind.

Häufige Quellen sind Mobiltelefone, Babyphone, Mobilfunkmasten, Plasmafernseher und WLAN, sagt WCH. Das Krankenhaus betreibt eine Environmental Health Clinic (EHC), die vom Ministerium für Gesundheit und Langzeitpflege in Ontario für Menschen mit chronisch komplexen umweltbedingten Erkrankungen wie chronischem Müdigkeitssyndrom, multipler chemischer Empfindlichkeit und elektromagnetischer Überempfindlichkeit finanziert wird.

Rende hofft, dass ein Wechsel in der Provinzregierung zu Änderungen in der Schulpolitik führen wird. Sie sagt, dass andere Schulbehörden in der Provinz die gleichen Probleme mit WLAN-Verletzungen haben.

„Ich bin hier (protestiere) auf lokaler Ebene“, fügt Rende hinzu.

Quelle: bramptonguardian.com

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