Das soziale Stigma chronischer und unsichtbarer Krankheiten

Das soziale Stigma chronischer und unsichtbarer Krankheiten

Die unsichtbare Krankheit: Die Gefahren von Umweltkrankheiten durch elektromagnetische Felder und chemische Emissionen

Ist unsere Umwelt sicher? | Sie sind nicht sichtbar, hörbar oder greifbar und dennoch gehören elektromagnetische Felder (EMF) zu den am stärksten belastenden Umweltfaktoren. Die meisten Menschen scheinen die große Bandbreite an EMF, die uns umgeben, nicht zu bemerken. Für eine kleine Gruppe von Menschen ist die Strahlung jedoch krankmachend: die sogenannten „Elektrosensiblen“. Für sie ist insbesondere die Hochfrequenzstrahlung so beeinträchtigend, dass sie große Schwierigkeiten haben, ein normales Leben zu führen. Ihre Symptome reichen von Kopfschmerzen, Kopfdruck, Benommenheit bis hin zu chronischer Müdigkeit. Angesichts der minimalen Aufmerksamkeit ist es verständlich, dass Elektrohypersensibilität (EHS) für andere keine große Bedeutung hat. Aber bis zu 3 Prozent aller Menschen können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auf EMF haben, so eine schwedische Studie (Karolinska Institut). Schweden ist eine Ausnahme. Sie nimmt das Problem ernst, im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern, in denen die Ärzteschaft das Problem oft leugnet oder einfach nicht informiert ist.

Darüber hinaus ist bei Elektrosensibilität das soziale Stigma chronischer und unsichtbarer Krankheiten gleichermaßen zu spüren. Dies kann die persönlichen Beziehungen zu Familie und Freunden durch verpasste Aktivitäten oder eine Fehlinterpretation der Krankheit beeinträchtigen. Und es kann auch Auswirkungen auf die Berufspflichten haben. Menschen müssen nicht nur die körperlichen Schmerzen der Elektrosensibilität am Arbeitsplatz bewältigen, sie können auch eine verminderte Produktivität erfahren oder ihren Job ganz aufgeben. Aus diesem Grund gibt es viele Fälle von Behinderung, die mit chronischen Krankheiten wie z. B. auch Migräne verbunden sind. In extremen Fällen hat EHS zu Degradierungen oder Entlassungen geführt. macula-retina.es

Parallele zu Rauchen und Lungenkrebs

Die Auswirkungen von Umwelt-Xenobiotika (körperfremde Substanzen) sind so schwer fassbar, dass es viele Jahre der Untersuchung und die Anhäufung von Unmengen von Daten braucht, bevor endgültige Schlussfolgerungen gezogen werden können. Darüber hinaus können die schädlichen Wirkungen klein, aber kumulativ sein und sich erst zeigen, wenn wir älter werden oder einer Infektion zum Opfer fallen, die zusätzliche Anforderungen an das Immunsystem stellt.

Eine gute Parallele, die den Lesern bekannt vorkommen wird, ist die Situation in Bezug auf Rauchen und Lungenkrebs: Da viele Menschen einen Großteil ihres Lebens geraucht haben, ohne an Krebs zu erkranken, dauerte es lange, bis Ursache und Wirkung in Verbindung gebracht wurden. Jetzt akzeptieren wir, dass selbst Passivrauchen das Potenzial hat, erhebliche Schäden an den Atemwegen, dem Kreislauf und dem Immunsystem und insbesondere bei Schwangeren und Neugeborenen zu verursachen.

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